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Apple arbeitet an riesigem Falt-iPad – das vielleicht nie erscheint

Apples Pläne, an einem faltbaren iPad zu arbeiten, sind angeblich schon älter als die konkrete Projektphase zum iPhone Fold – welches wohl im kommenden Herbst auf den Markt kommt. Seit Jahren kursieren bereits Berichte rund um das Gerät, welches bisherigen Berichten zufolge auf eine Displaydiagonale zwischen 18 und 20 Zoll kommt. Es soll sich laut Apples Vorstellungen um ein Gerät handeln, das mehr Bildschirmfläche als ein Notebook bietet und an externe Monitore heranreicht. Allerdings sei man bei Apple zur Erkenntnis gelangt, dass ein faltbares iPhone nicht nur einfacher zu realisieren ist, sondern gleichzeitig auch mehr Kunden anspricht.


iPad Fold weit nach hinten verschoben
Laut Mark Gurman wurde daher aus dem ursprünglich anvisierten "Ende 2026 bis 2027" inzwischen ein "nicht vor 2029" – wenn man überhaupt je zur Marktreife gelange, so der Bloomberg-Journalist. Apple stehe vor der grundlegenden Problematik, den genauen Nutzwert nicht definieren zu können. Dies beginne schon bei simplen Fragestellungen wie Texteingabe und genereller Bedienung von iPadOS auf derart riesigen Displays. Andere Berichte hatten davon gesprochen, möglicherweise handle es sich gar um ein Mac-Convertible, das mit macOS anstatt iPadOS ausgestattet sei. Derlei Stimmen sind jedoch inzwischen weitgehend verstummt.

Es wäre sehr teuer – kommt eher ein iPad mini Fold?
Auch die erwarteten Preise von mindestens 2500 Dollar lassen die Zielgruppe klein erscheinen. Zwar erhielte man dafür ein großes Display, das allerdings zu Preisen oberhalb zahlreicher Notebooks im Sortiment. Wenn also wirklich ein iPad Fold erscheinen soll, dann stehen die Zeichen momentan eher auf einem aufklappbaren iPad mini. Dies würde auf ungefähr 13 Zoll kommen und somit einem MacBook Air entsprechen – bzw. rein von der Diagonale her einem iPad Pro 12,9", wenngleich aufgrund der Breite mit etwas mehr Displayfläche. Konkrete Hinweise auf eine Markteinführung in diesem oder im nächsten Jahr kursieren allerdings ebenfalls nicht.

Kommentare

CommodoreVC2002.03.26 11:13
Also ich würde so ein großes iPad Fold favorisieren, denn in vielen Fällen geht nichts über Displayfläche.
+3
CJuser02.03.26 11:33
Kleine Anmerkung:
Bei einem iPad Fold auf Basis des iPad mini, würde es aufgeklappt ca. 12 Zoll mit Seitenverhältnis 1,422:1 ergeben.

Mir persönlich wäre lieber, wenn man die Pro-Modelle grundsätzlich etwas vergrößern würde. 12 und 14 Zoll oder so.
+2
mazun
mazun02.03.26 11:44
Warum man auf biegen und brechen alles unbedingt „folden“ muss? Bereits bei Büchern ist es immer auch unbefriedigend und Schade, wenn ein tolles Bild oder eine schöne Darstellung über zwei Seiten geht und somit unweigerlich durch die Bindung gestört wird. Da kann die Buchbindung noch so raffiniert sein, es bleibt eine Irritation des Bildes und entwertet unweigerlich dessen Inhalt.
+1
dam_j
dam_j02.03.26 12:13
mazun
Warum man auf biegen und brechen alles unbedingt „folden“ muss?

Damit die Menschen kein 20 Zoll sondern nur ein 10 Zoll Tablet transportieren müssen.
Macht bei einem mobilen Gerät wie dem iPad durchaus Sinn.
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
+3
globalls
globalls02.03.26 13:11
dam_j
mazun
Warum man auf biegen und brechen alles unbedingt „folden“ muss?

Damit die Menschen kein 20 Zoll sondern nur ein 10 Zoll Tablet transportieren müssen.
Macht bei einem mobilen Gerät wie dem iPad durchaus Sinn.
ich schlepp lieber ein 10 Zoll Tablett (in meinem Fall wäre es ein 12,9" iPad Pro mit knapp 700 Gramm) statt einem 20 Zöller, denn das Ding wiegt ja auch dann auch entsprechend...
Muss ich denn alles selber machen?
0
Deppomat02.03.26 13:15
Vielleicht sind das neue iPad und das neue Studio Display ein und das selbe Gerät 🤯
+2
Tirabo02.03.26 14:37
dam_j
mazun
Warum man auf biegen und brechen alles unbedingt „folden“ muss?

Damit die Menschen kein 20 Zoll sondern nur ein 10 Zoll Tablet transportieren müssen.
Macht bei einem mobilen Gerät wie dem iPad durchaus Sinn.

Inwieweit ein Fold sich so aufklappen liesse, dass es ein wirklich planes und flaches Display ergibt, muss Apple auch noch demonstrieren. Und auf Preis/Leistung würde ich auch achten. Wenn ein 10“ Fold in Basis knapp 2.500 Euro kosten würde, aber ein 15“ iPad nur die Hälfte, wäre ein Fold nichts für mich.🤷‍♂️
-1
wi36802.03.26 19:00
Bei einem Tablet (10 Zoll und größer) ist das Packmaß nicht so entscheidend. Dünn und breiter ist in vielen Taschen oft kein Problem, aber dicker (durch zweites Display und zusätzlicher Akku) ist in vielen Taschen durchaus ein Problem, weil das typische Tablet-Fach nicht für so dicke Geräte angelegt ist.

Bei einem Apple Tablet ist die Möglichkeit es auch in der Hand zu halten sehr wichtig. Doppeltes Display mit doppelten Akku wird es deutlich schwerer. Für mich muss ein Tablet schnell aus der Tasche herausholbar sein und auch schnell startklar. Ein Falt-iPad wird sich nie so schnell aufklappbar sein, wenn es lange halten soll.
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