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"Relativ wenig Saft für relativ viel Geld," von Ovi

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Exif-Daten

Kamera:Canon EOS R5
Objektiv:RF100-400mm F5.6-8 IS USM
ISO:1250
Brennweite:214 mm
Belichtungszeit:1/250 s
Blendenöffnung:f/6,7

Ausgangsbeitrag

Ovi
Ovi06.12.2120:12
aber es schein wohl noch Geld über....

So'n richtig dollen Stirbelwurm überleben solche Dinger aber nich!

Bild: Als Nachbauanleitung nützlich.

Kommentare

FlyingSloth06.12.21 21:40
Kannst Du Deine Aussage auch mit Fakten untermauern bezueglich Preis Leistung?
Dank Rotationskopf kann die Anlage ziemlich effizient sein.
piik
piik06.12.21 23:21
FlyingSloth
Kannst Du Deine Aussage auch mit Fakten untermauern bezueglich Preis Leistung?
Dank Rotationskopf kann die Anlage ziemlich effizient sein.
Effizienz =/= amortisiert sich gut.
Das Ding ist flächenmäßig sehr klein für den aufwendigen Aufbau. Liefert also trotz Sonnentracking recht wenig Energie. Zu sehen sind 9 Panels, d.h. irgendwas um 3kWp. Aber eine superfette und damit teure Befestigung.
Ortsübliche Windgeschwindigkeiten sind hier aber kein Problem, bei dem fetten Säule.
Sorry: die Säule, nicht das Säule (diesem Sprachspiel kann man als Süddeutscher nicht widerstehen).
sahnehering07.12.21 07:06
Ich glaube man könnte unheimlich viel mehr Energie gewinnen, wenn man die Panels auch anklemmen würde
Kein Backup, kein Mitleid
cyberbutter
cyberbutter07.12.21 07:27
Wenn die Amortisation so schlecht wäre hätte der Bauherr die Anlage wohl nicht gebaut. Zumindest meine Vermutung.
BÄM!
coffee
coffee07.12.21 07:42
Als Laie schaue ich am Mast hinauf und denke:
"Ihr da Ohm - macht doch Watt ihr Volt." 🤔
Simplicity is the ultimate Sophistication (Steve Jobs)
sahnehering07.12.21 08:04
Bis zu 45% mehr Ertrag im Jahresmittel ist nicht zu vernachlässigen (Quelle: ).
Kein Backup, kein Mitleid
evanbetter
evanbetter07.12.21 10:45
Das ist doch eine Niedervolt-Radaranlage!
Wer zuletzt lacht, hat's zuletzt geschnallt.
Ovi
Ovi07.12.21 11:55
FlyingSloth
Kannst Du Deine Aussage auch mit Fakten untermauern bezueglich Preis Leistung?

Die Fakten sind logisch und Mauern ein diesbezügliches Stichwort.
Wenn die Unterkonstruktion mehr Ressourcen und Geld verschlingt als die paar Module oben druff, bleibt das vergleichsweise (relativ) wenig Saft für viel Geld.
Da nützen die Prozente an Gewinn durch Nachführung gar nix, wenn man - vergleichsweise - die Module auf ein eh vorhandenes Dach pappt.

Wär da Nicht die Pipeline WHV-Köln, wäre da auch'n Dach.
Hier nochmal alle Infos vom Schefff:

Ovi
Ovi07.12.21 12:01
piik
Ortsübliche Windgeschwindigkeiten sind hier aber kein Problem, bei dem fetten Säule.

Das fette Dings ist uninteressant, höre den Schefff sagen da könnte viel mehr drauf.
Die Module sind nicht unterstützt.
Ab 200km/h wird sowas sicher schlecht.
Ortsunüblich ist nur eine Frage der Zeit.
piik
piik07.12.21 14:45
cyberbutter
Wenn die Amortisation so schlecht wäre hätte der Bauherr die Anlage wohl nicht gebaut. Zumindest meine Vermutung.
Ich vermute mal, dass Du einfach nur rumvermutest...
piik
piik07.12.21 15:09
sahnehering
Bis zu 45% mehr Ertrag im Jahresmittel ist nicht zu vernachlässigen (Quelle: ).
X% von Wenig ist immer noch wenig.
Rohe Sonnenenergie in D = etwa 1MWh/y/m2. Bei +45% = 1,45MWh/y/m2.
9 Panels mit je 1,6m2 = 14,4m2
Roher Sonnenertrag daher etwa 21MWh/y.
Wirkungsgrad monokristalliner Solarzellen = 20%.
Reale Energieausbeute der Anlage = 4.2MWh/y
In Geld bei der aktuellen Einspeisevergütung von 7,47¢/kWh = 313€/y
In Geld bei komplettem Selbstverbrauch bei 30¢/kWh = 1260€/y.

Und jetzt kann man schätzen, in wie vielen jahren sich so eine Anlage amortisiert.
Also geschätzte Gestehungskosten plus Verzinsung der Investition durch Ertrag.
Panels + Inverter und Kleinkram dürften bei mindestens 2000€ liegen.
Der Mast und die Nachführung (es dürfte sich um das Modell Dreger 3000 handeln, oder?) liegt bei etwa 6k€ (bin mir nicht ganz sicher, habe solche Zahlen im Netz gefunden).
Dazu kommen Erdarbeiten für das Fundament etc. und Aufbaukosten von mindestens 1k€ (ist vermutlich sehr untertrieben).
Gesamtkosten daher etwa 10.000€.
Eingespeist bekommt man ca. 3% Verzinsung minus Investitionszinsen.
Ergo: Das wird sich niemals während der Laufzeit rentieren.
Eine größere starre Anlage wäre viel sinnvoller.
Voll selbst verbraucht kommt man auf rund 10 Jahre Amortisierungszeit, aber damit sowas möglich ist, muss man einen entsprechend großen Verbrauch haben, was bei dieser Firma denkbar ist, oder aber man braucht Speicherakkus, was die Anlage nochmals deutlich verteuert.
Also wäre auch hier eine "normale" aber größere Anlage sinnvoller.

Zudem sind die +45% Ausbeute gegenüber einer gut ausgerichteten starren Anlage mehr als euphemistisch. Davon dürfte in der Praxis eher 20-30% übrig bleiben.

Die Nachführanlage kann übrigens bis zu 25m2 vertragen. Schon an dieser Stelle ist Platz verschenkt. Die Anlage ist nur zu 58% des Möglichen ausgelastet.

So viel zu Vermutungen über Sinnhaftigkeit.
FlyingSloth07.12.21 19:05
Trotz der ganzen Mutmassungen hier, wird sich der Bauherr das ganze schon durchgerechnet haben oder durchrechnen haben lassen. Und angesichts der Preisentwicklung fuer Strom in Deutschland sicherlich eine sinnvolle Investition.
AtzeKeton
AtzeKeton08.12.21 10:18
Eure Aussagen müssen sich ja nicht widersprechen. Wenig Saft für viel Knete kann ja für den Investor trotzdem sinnvoll sein (z.B. steuerlich).
Nur weil Du nicht paranoid bist, heisst das noch lange nicht, dass SIE nicht hinter Dir her sind!
Phil Philipp
Phil Philipp08.12.21 10:19
FlyingSloth
Trotz der ganzen Mutmassungen hier, wird sich der Bauherr das ganze schon durchgerechnet haben oder durchrechnen haben lassen. ....
Naja, im großen weiten Feld der Solarenergiegewinnung sind leider viel zu viele "Umwelt-Fachleute" unterwegs die nicht rechnen können oder wollen, bzw. dem Bauherrn das solange schön-rechnen, bis er die 10.000,- € raushaut und das beste hofft. Nicht mal unbedingt nur schwarze Schafe, die was verkaufen wollen, sondern einfach nur Dilettanten, wie es sie in fast jedem Beruf gibt (Meiner Erfahrung nach)
piik
piik08.12.21 12:22
FlyingSloth
Trotz der ganzen Mutmassungen hier, wird sich der Bauherr das ganze schon durchgerechnet haben oder durchrechnen haben lassen.
Nochmals: Wer hier mutmaßt, der bist Du.
Was soll das denn bitte für ein Argument sein?
Es würde nur ansatzweise ernstzunehmen sein, wenn Unternehmer keine schrägen Entscheidungen treffen würden. Tun sie aber durchaus gelegentlich, oder?
piik
piik08.12.21 12:27
AtzeKeton
Eure Aussagen müssen sich ja nicht widersprechen. Wenig Saft für viel Knete kann ja für den Investor trotzdem sinnvoll sein (z.B. steuerlich).
Auch das eine Milchmädchenüberlegung. Fehlinvestitionen sind Fehlinvestitionen. Die machen steuerlich eben keinen Sinn. Schlechtere statt besserere Amortisierungen sind letztlich immer mies. Es gibt ja da keine Sonderabschreibungen. Wenn man mit einer schlechten Investition etwas Steuern sparen mag, so zahlt man mit einer besseren Investition zwar mehr Steuern, aber eben auf mehr Gewinn. Netto tritt man sich selbst gegen das Schienbein, wenn man naiv Steuern sparen will.
Ovi
Ovi08.12.21 21:51
AtzeKeton
Eure Aussagen müssen sich ja nicht widersprechen. Wenig Saft für viel Knete kann ja für den Investor trotzdem sinnvoll sein (z.B. steuerlich).

Danke.
Hier liegt der leicht tiefere Sinn meiner ersten, ungut getippten Worte.
”... es scheint wohl noch Geld über... (gewesen zu sein.)”

dan@mac
dan@mac09.12.21 18:10
Na da gabs doch vielleicht auch Förderung für. Das unten vor den Parkplätzen sieht mir aus als würden die dort Ladestationen vorbereiten. Von der Sonne ins Auto. Jedenfalls etwas, sind ja nur 3kWp. Der Erbauer könnte das auch als Image-Gewinn sehen. Ist dann ja wie Werbung, wer sagt einem da dass sich die immer rechnet.
Ovi
Ovi10.12.21 20:38
dan@mac
Na da gabs doch vielleicht auch Förderung für.

Klar.
Von Tesla und Fastned.

Ich weiß es ist möglicherweise unbequem den ganzen thread zu verfolgen.
Der Schefff ist am 07.12., 11:55 verlinkt.

Und hier direkt zum Ladepark Kreuz Hilden:

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