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macMini M1 - kein Wunder, daß er so preiswert verkauft wird...

SYS6473819.02.2122:53
... ich bitte um Entschuldigung für die etwas reißerische Überschrift: aber was Apple mit dem M1/ BigSur für den doch durchaus hier und da zu vermutenden produktiven Einsatz freigibt, habe ich seit 1996 nicht erlebt (und da war der Performa 5200 schon ein "Meilenstein"...).
Ganz kurz zu meiner Kurzfristhistorie: bisher macMini 2014 neben 2 anderen portablen intel-Macs. Der mini lief wunderbar mit wechselnden ext. SSDs an USB3.
Nun M1 gekauft (2014er kann kein 4k - Augen werden ja auch nicht besser, und Eclipse-IDE mit 1080p ist nicht das, was man gern hat).

Konkrete Probleme, die bis dato nicht gelöst werden konnten:
- die Installation eines BigSur (und nur dieses "master piece" läuft auf dem M1) auf einer externen USB-SSD war ein Drama - es hat nun funktioniert, allerdings nur über "Options" im Recoverymode (die normale Installation via GUI bleibt hängen) - das Internet ist voll von Tipps und Problemen davon. Es funktioniert offenbar wohl nur bei den MacMini über USB-A, die macBooks schauen weiterhin in die Röhre (ermangels USB-A, s.a. macwelt.de),
- die o.g. externen SSDs sind wechselweise nicht zu gebrauchen wie gehabt: Restarts oder die Auswahl über "Startvolume" sind Glückssache: allermeistens hängt sich der Mini auf: Stecker raus, Einschalter lange drücken, Options wählen um das Gerät in einen halbwegs definierten Zustand zu bekommen, Neustart,
- die Verbindung einer Logitech S2 ist via Bluetooth nicht mehr möglich: in irrwitziger Schnelligkeit wechselt der Status von "verbunden" auf "nicht verbunden" und zurück (hat ein Kollege auch, also wohl das generelle Problemfeld "Mac Mini und Bluetooth" - der 2014er war davon aus meiner Erfahrung mit Sierra, H.Sierra, Mojave und BigSur nicht betroffen...),
- ein Ausschalten des Monitors (LG27UL850) bewirkt, dass nie wieder ein Bild erscheint - unabhängig davon, ob über HDMI oder USB-C angeschlossen. Letzteres scheint mir aber stabiler... ca. 75% Erfolg.

In Summe ist das alles sowas von arm - ein Computer, der läuft, aber kein Bild liefert, keine Installation bzw. Booten von USB (Standard seit ??), das (aus meiner Erinnerung) seit 2012 bekannte Problem der Minis mit Bluetooth....
Muss man sowas akzeptieren? Bin nach 1,5 Tagen Installation sehr müde.

Aber um noch etwas Positives zu erwähnen: das Bild des LG ist grossartig und der Mini ist rasend schnell (photos.app mit knapp 50.000 Fotos; beim Systemstart - da ist Potential vorhanden....)

Danke fürs Lesen
+8

Kommentare

MacKaltschale19.02.2123:02
Wie sieht das mit SSDs aus, die über Thunderbolt angebunden sind? Kommt es dabei zu ähnlichen Problemen?

(Unglaublich, dass es Menschen gibt, die real existierende Probleme mit Daumen runter kommentieren. Dieser Beitrag war für mich wichtig und wertvoll, da ich seit 10 Jahren alle meine Macs nur mit externen Startlaufwerken betreibe.)
+12
SYS6473819.02.2123:12
... mit den wesentlich teureren Thunderboltgehäusen soll es aus meiner nun umfangreichen Recherche heraus wohl besser aussehen - allerdings kann man da auch keine klare Linie erkennen (diese-oder-jene SSD, dieses-oder-jenes Interface...). Bei den Preisen der TB-Gehäuse macht man da ja auch ungern Experimente - insbesondere auch, da solche Basics seit Jahren mit USB klaglos funktionierten...
+7
der_seppel
der_seppel19.02.2123:38
Also das Bluetooth Problem wurde bei mir durch das letzte update (11.2 glaube ich, oder 11.2.1..?) behoben.
Monitor Problem habe ich nicht, ist ein BenQ per USB-C angeschlossen. Da liegt es vlt doch an den LGs? Weil irgendwie liest man nur von den LG-Problemen...

Generell kann man sagen, dass viele Dinge etwas mehr Zeit brauchen. Also das Aufwachen mit dem Monitor ist zwar snappy, bei einem Neustart allerdings recht träge (bis das Bild mit Eingabemaske am Monitor kommt).
„Kein Slogan angegeben.“
+5
Tirabo20.02.2102:20
der_seppel

Ich kann das mit BenQ (PD3220u) via TB positiv bestätigen! Ein perfektes Team hier bei mir.

Sobald ich den Mini in den Ruhezustand bringe, ist der BenQ 5 Sekunden später auch im Ruhezustand, umgekehrt das Gleiche. Das läuft absolut zuverlässig hier. Toller Monitor. Über zu träge Reaktionen des Monitors nach einem Neustart kann ich mich nicht beschweren, werde aber mal vermehrt drauf achten.

Ich lese aber auch sehr viel über Ärger mit LG-Monitoren...

- BT läuft hier seit dem Update ohne Probleme. Nur einmal seitdem machte die Tastatur mit kryptischen Zeichen Ärger. Ein Ab- und Anmelden hat geholfen.


Zu den anderen Problemen kann ich leider nichts zu sagen. Das ist natürlich nicht schön, wenn man nicht zufrieden ist.
+3
warp1020.02.2107:06
Habe Anfang Dez. den mini M1 für meine Frau gekauft. Bisher läuft der Rechner wie eine Eins.

Überhaupt keine Probleme.

Weder mit externem SSD Laufwerk, Samsung T7 (2TB), oder Hagibis USB-C Hub, dort läuft noch eine normale FP drin.
Verbindungen mit Bluetooth oder W-Lan ebenfalls überhaupt keine Probleme.
Bei Bluetooth Problemen würde ich auch mal schauen, ob Router oder USB3 Festplatten in unmittelbarer Nähe stehen. Nach meiner eigenen Erfahrung kann das zu Problemen führen.
Ich kann den M1 Mini nur empfehlen.

BTW: Warum ist das starten von USB SSDs für dich so wichtig? Die interne SSD ist doch schon rattig schnell und reicht auch mit 256GB für OSX locker aus. Andere Daten lassen sich dann doch per Thunderbolt (in immer noch angenehmer Geschwindigkeit) extern auslagern...
+9
Bozol
Bozol20.02.2107:07
Ich habe hier am Mini einen LG 5K und kann nur folgendes dazu geben:

manchmal nach dem booten gibt es in der Bildschirmmitte von oben nach unten durchgehend eine kleine Verschiebung nach oben, um ein- zwei Pixel und ca. 2 cm lang. Dies passiert, so wie es mir vorkommt, seit dem letzten Update seltener, der Workaround dazu ist den Monitor abzuschalten, z.B. im dem man eine aktive Ecke definiert und dort den Monitor für ein paar Sekunden abschalten lässt, denn der 5K hat ja keinen Schalter.

Meine Mouse, eine Logitech Laser Travel Mouse, hat zwar beim einrichten etwas lange gebraucht bis sie erkannt wurde, wird aber seitdem sicher und schnell gefunden.

Der Systemstart könnte aussagekräftiger sein, Gott sei Dank haben wir ja den Chime wieder denn sonst würde man bei dem doch ungewöhnlich langen Bootvorgang, besonders wenn man zwei externe USB-Platten dran hat, schon mit gemischten Gefühlen davor sitzen und bibbern ob alles i. O. Ist, denn die Zeitspanne bis sich, zumindest beim LG 5K hier, am Monitor etwas regt ist schon ungewöhnlich lange.

Zu Big Sur kann ich nur sagen: well done. Keine Probleme hier, weder mit zusätzlicher Hardware noch mit Drittsoftware, und auch ARM-Windows läuft mit der Preview von Parallels recht stabil. Wenn ich so die Aktivitätsanzeige anschaue um zu wissen wieviele Tasks noch INTEL sind: erfreulich Wenige, um die 5 Apps.

Ansonsten bin ich mit dem Mini sehr zufrieden und mit den von mir benannten Fehlern kann ich leben und wer weiss: vielleicht bringt das nächste Update noch die eine oder andere Abhilfe mit sich.
+4
Mac Frank
Mac Frank20.02.2108:16
Moin,

ich habe meinen Mini auch seit Mitte Dezember. Das Problem mit dem Erkennen des Monitors hat sich mit 11.2 erledigt, Bluetooth läuft seit dem Einsatz von Dongles ohne Probleme und meine etwas ältere Festplatte funktioniert auch von Anfang an.

Aktuell bin ich sehr zufrieden und hatte bisher auch keine Abstürze o.ä.
„Mac mini M1 • MacBook Pro 13" • iPad Pro 12,9" • iPad Pro 11" • iPhone 12 Pro • Apple Watch 6²“
+2
Weia
Weia20.02.2108:17
SYS64738
... ich bitte um Entschuldigung für die etwas reißerische Überschrift: aber was Apple mit dem M1/ BigSur für den doch durchaus hier und da zu vermutenden produktiven Einsatz freigibt, habe ich seit 1996 nicht erlebt
Ich kann deinen Verriss überhaupt nicht nachvollziehen und entschuldige die völlig unnötig reißerische Überschrift daher nicht. Wie zum Teufel kommt man auf die Idee, einen Computer, dessen eine herausragende Besonderheit (von mehreren) die optimierte Anbindung des Festplattenspeichers an die CPU ist, von einer externen Festplatte betreiben zu wollen? Und dann zu allem Überfluss auch noch per – horribile dictu – USB statt Thunderbolt.

Du kommst mir vor wie jemand, der mit dramatische Geste verkündet, dass sein neuer angeblicher Super-Staubsauger das Geschirr gar nicht richtig sauber bekommt.
der Mini ist rasend schnell
Aber das ist natürlich nur eine Randnotiz und ein „Potential“, wo doch das Booten via USB nicht gut funktioniert. <kopfschüttel/>
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+43
Tom Macintosh20.02.2108:53
Gerade in Zeiten wo alles synchron auf allen Geräte ist und man mehrere Benutzer verwenden kann. Es macht doch überhaupt keinen Sinn von langsamen externen SSD oder was weiss ich zu booten.

Benutzer anmelden - Cloud anmelden und loslegen... und nachher wieder abmelden.
+9
Wellenbrett20.02.2110:28
Tom Macintosh
Gerade in Zeiten wo alles synchron auf allen Geräte ist und man mehrere Benutzer verwenden kann. Es macht doch überhaupt keinen Sinn von langsamen externen SSD oder was weiss ich zu booten.

Benutzer anmelden - Cloud anmelden und loslegen... und nachher wieder abmelden.
Also dieses Fazit finde ich arg übertrieben: selbst wenn der Bootvorgang von einer extern per USB 3.X angebundenen SSD doppelt so lange dauern würde, wie von der internen, handelt es sich nur um ein Dutzend Sekunden mehr.
Würdest Du tatsächlich während eines solchen Bootvorgangs kopfschüttelnd vor dem Rechner sitzen und Dir sagen: das "macht doch überhaupt keinen Sinn."?
+6
TheGeneralist
TheGeneralist20.02.2110:52
Zum externen Booten kann ich wenig sagen, die Monitorprobleme sind auch auf dem M1 MBP definitiv vorhanden (hier mit einem bei Apple selbst gekauften LG Ultrafine 5K, aktuelle Produktrevision) und 11.2 / 11.2.1 bringt diesbezüglich kaum Besserung.

Für ein auf Bugfixes statt Features ausgelegtes Release 11.2 ist das aus meiner Sicht nun mal ein extrem schwaches Bild, da lässt sich nichts beschönigen oder wegdiskutieren. Zudem gibt es eine ganze Reihe weiterer (eher kleiner) Bugs, die täglich die Arbeit behindern.

Andererseits gibts aus meiner Sicht auch viel Licht - das M1 MBP funktioniert bei mir in vielerlei Hinsicht extrem gut, hinsichtlich Performance, Ausdauer und Rückwärtskompatibilität via Rosetta 2 gibts bei mir rein gar nichts zu beanstanden, im Gegenteil.

Entscheide selbst ob das für dich akzeptabel ist - wenn die Bugs dich derart nerven, dass der Mini sich für dich nicht lohnt, gib ihn zurück. Ansonsten wäre mein Ratschlag: genieße die Stärken des M1, schaffe dir funktionierende Workarounds und lass dich von den Fehlern nicht allzu sehr nerven.
0
joop
joop20.02.2111:55
Der Mini M1 und MB AIR M1 läuft hier ohne Probs, auch der Asus MX34V via HDMI macht keine Probleme 😀
+5
beanchen20.02.2112:08
Ob man jetzt lieber von Extern startet oder nicht, es war und ist eine Möglichkeit aber kein Standard. Wäre es Standard, gäbe es so wie ich Apple kenne schon lange keinen internen Speicher mehr.
0
MacKaltschale20.02.2112:10
Weia
Wie zum Teufel kommt man auf die Idee, einen Computer, dessen eine herausragende Besonderheit (von mehreren) die optimierte Anbindung des Festplattenspeichers an die CPU ist, von einer externen Festplatte betreiben zu wollen?

Ich kenne seinen Grund nicht, aber meine Gründe.
Die SSD ist verlötet und ein Verschleissteil, das eine deutlich geringere Lebenszeit hat als der Rest des Rechners. Keine meiner System SSDs hat bisher länger als 3 Jahre durchgehalten.
Offenbar wird auf externen Laufwerken keine Recovery-Partition mehr auf den Mac minis ab 2018 installiert. Früher hatte ich je System eine entsprechende Recovey Partition.Stirbt die interne SSD, dann ist schlimmstenfalls der Rechner gebrickt. Die interne SSD schone ich also und nutze sie nur als Notfalllaufwerk. Sollte ich den mini jemals verkaufen wollen, kann ich eine geringe Laufzeit der SSD nachweisen.
Ich will mein System vom Rechner getrennt haben, so dass ich ihn jederzeit sorglos und schnell in Reparatur geben kann, ohne mich später bei der Rückspielung des Backups über Lizenzprobleme zu ärgern, weil irgendwelche Software zu oft aktualisiert wurde. Außerdem würde ich, bevor ich ich meine Systemplatte lösche um den Rechner in Reparatur geben zu können, ein Backup vom Backup benötigen. Das habe ich zwar, aber nur für die wirklich wichtigsten Daten online als verschlüsseltes Arq-Backup.
Ich muss mit mehreren Systemen arbeiten um kompatibel zu meinen Projektdaten zu bleiben, am liebsten habe ich es, dass wenn ich das Hauptarbeitssystem umstelle, ich dafür auf eine neue SSD migriere und das alte Arbeitsystem weiterhin jederzeit bootbar bereit steht. Mache ich nicht für jedes System, aber die, die an meinem aktuellen Hauptrechner laufen, die habe ich auch auf irgendeiner externen Platte und wenn es nur eine kleine Partition ist. MacOS überlebt in den letzten Jahren bei mit selten länger als ein Jahr, dann ist irgendwo derart der Wurm drin, dass ich es neu aufsetzen muss. (Nein, ich installiere nicht jeden Mist oder verschlimmbessere den Mac mit „Wartung“). Bisher habe ich SuperDuper genutzt um jederzeit eine halbwegs startbereite externe Kopie meines aktuellen Systems zu haben, wenn es mal wieder so weit ist, verliere ich dann keine Zeit. Diese Laufwerke habe ich aber nicht permanent angeschlossen und sie sind somit nicht immer up-to-date und kein Ersatz für ein regelmäßiges Backup. Oh und dann ist da noch diese Kleinigkeit, dass z. B. eine Samsung X5 nicht langsamer ist als die interne SSD, dafür aber trotz Thunderbolt-Gehäuse deutlich günstiger. Also bleibt es grundsätzlich bei der kleinsten internen SSD. Dann habe ich zwei SSDs mit insgesamt mehr Speicher. Was irgendwie besser ist als nur eine SSD. Reicht das als Beweggrund?
+2
Bozol
Bozol20.02.2112:17
TheGeneralist
[…]
die Monitorprobleme sind auch auf dem M1 MBP definitiv vorhanden (hier mit einem bei Apple selbst gekauften LG Ultrafine 5K, aktuelle Produktrevision)
Wie äussern sich diese Probleme bei Dir? Ich habe auch den 5K seinerzeit mit dem Mini bestellt.
0
beanchen20.02.2112:26
MacKaltschale
Die SSD ist verlötet und ein Verschleissteil, das eine deutlich geringere Lebenszeit hat als der Rest des Rechners. Keine meiner System SSDs hat bisher länger als 3 Jahre durchgehalten.
...
Die interne SSD schone ich also und nutze sie nur als Notfalllaufwerk. Sollte ich den mini jemals verkaufen wollen, kann ich eine geringe Laufzeit der SSD nachweisen.
Erinnert mich gerade an die Sofas mit Plastikschonbezug.
Ein Rechner ist ein Gebrauchsgegenstand und wenn du ihn so intensiv nutzt, dass nach drei Jahren die SSD durch ist, dann wird es Zeit für einen neuen Rechner. Der Alte muss sich ja schon nach 10 Minuten amortisiert haben.
+14
MacKaltschale20.02.2112:39
beanchen
MacKaltschale
Die SSD ist verlötet und ein Verschleissteil, das eine deutlich geringere Lebenszeit hat als der Rest des Rechners. Keine meiner System SSDs hat bisher länger als 3 Jahre durchgehalten.
...
Die interne SSD schone ich also und nutze sie nur als Notfalllaufwerk. Sollte ich den mini jemals verkaufen wollen, kann ich eine geringe Laufzeit der SSD nachweisen.
Erinnert mich gerade an die Sofas mit Plastikschonbezug.
Ein Rechner ist ein Gebrauchsgegenstand und wenn du ihn so intensiv nutzt, dass nach drei Jahren die SSD durch ist, dann wird es Zeit für einen neuen Rechner. Der Alte muss sich ja schon nach 10 Minuten amortisiert haben.

Ich möchte meine Rechner aber nicht nach 3 Jahren wegwerfen, sondern so lange nutzen, bis die Leistung mich nicht mehr zufriedenstellt. Dann war da auch noch was mit Nachhaltigkeit und Umwelt. Das Thunderbolt-Gehäuse kann ich noch beim nächsten Rechner nutzen und auch jederzeit upgraden, indem ich blitzschnell eine andere SSD einbaue. Die alte kann dann weiterhin genutzt werden, z. B. in einem günstigeren USB-Gehäuse. Das scheint mir doch wesentlich schlauer zu sein, als bei Kauf des Rechners eine interne Wegwerf-SSD zu Apothekenpreisen zu ordern, die untrennbar zu diesem einen Rechner gehört. Bei mobilen Geräten verstehe ich das, aber doch nicht bei Desktop-Rechnern, deswegen entscheidet man sich doch bewusst gegen mobile Rechner, wegen den Vorteilen des stationären Konzepts.

Da ich den Rechner ganz normal nutze, hinkt dein Vergleich mit dem Plastikschonbezug. Und wir beide wissen, dass es sich bei deinem Kommentar ein wenig um ein Beleidigung gehandelt hat, weil du mich mit spießigen Trotteln vergleichst.
0
TheGeneralist
TheGeneralist20.02.2112:51
Bozol
Wie äussern sich diese Probleme bei Dir? Ich habe auch den 5K seinerzeit mit dem Mini bestellt.
Betrifft wie gesagt bei mir das MBP mit ext. Monitor, nicht den Mini.
Hab da mal ein bisschen mitgeschrieben (auf englisch, um die Bugs auch an Apple weitergeben zu können). Derzeit komme ich auf 27 Bugs in 11.2 die mich regelmäßig behindern. Hier der Auszug zum Ultrafine 5K (4 Bugs, 3 davon größer / einer ist nur ein kleiner Glitch)

- LG Ultrafine 5K: After wake from sleep: Apple Watch unlocks Mac, but Screen remains dark. If further Trackpad/Keyboard clicks are added, Screen comes up, but Mac is often locked again.11.2: improvement in some situations, but problem basically persist as before [11.1, 11.2]
- LG Ultrafine 5K: Login Screen vanishes partially to the right when logging in (external screen) - only small glitch [11.1, 11.2]
- LG Ultrafine 5K Re-Boot: Often screen remains black entirely, only mouse pointer visible, no interaction - hard reset is necessary. - problem has become massive in macOS 11.2.1, about 30% of startups leave the MacBook INOP and require hard reset [11.1, 11.2]
- LG Ultrafine 5K: Offset Columns Vision - sometimes a few columns are offset by 1 pixel (see screenshot below). After reboot / re-plugin of Thunderbolt 3 cable / entering sleep and waking again, most times things return to normal [11.1, 11.2]
-2
beanchen20.02.2113:08
MacKaltschale
Ich möchte meine Rechner aber nicht nach 3 Jahren wegwerfen, sondern so lange nutzen, bis die Leistung mich nicht mehr zufriedenstellt. Dann war da auch noch was mit Nachhaltigkeit und Umwelt.
Du kannst deinen Rechner nutzen wie du möchtest, da würde ich nie etwas dagegen sagen. Es macht nur wenig Sinn dem Hersteller anzukreiden eine Funktion stiefmütterlich zu behandeln, die zumindest dir dazu dient nicht die Preise des Herstellers für internen Speicher bezahlen zu müssen.
Bei mobilen Geräten verstehe ich das, aber doch nicht bei Desktop-Rechnern, deswegen entscheidet man sich doch bewusst gegen mobile Rechner, wegen den Vorteilen des stationären Konzepts.
Ohne jetzt die Diskussion zu starten, warum Apple keinen Mac midi anbietet, den mini würde ich nicht unbedingt als "stationären Rechner" bezeichnen. Es ist ein Kompromiss und zielt in die gleiche Richtung, wie die mobilen Rechner: möglichst klein.
Da ich den Rechner ganz normal nutze, hinkt dein Vergleich mit dem Plastikschonbezug.
Genau da habe ich so meine Zweifel. Eine interne "Festplatte", die nach drei Jahren durch ist, hab ich lediglich bei den drehenden 2,5" erlebt und auch nur bei exzessiver Nutzung. Wenn lediglich das System darauf liegt und die Daten ausgelagert sind (was ja auch mit einer kleinen Platte ginge), kam mir das noch nie unter.
Und wir beide wissen, dass es sich bei deinem Kommentar ein wenig um ein Beleidigung gehandelt hat, weil du mich mit spießigen Trotteln vergleichst.
"Wir" wissen das nicht. Und ich vergleiche dich auch mit niemandem. Es ist lediglich eine Assoziation, die mir durch den Kopf ging. Wie gesagt, du kannst mit deinem System machen was du willst und du bist auch kein Trottel, wenn du es weit ab vom Standard benutzt. Es macht nur keinen Sinn die Verantwortung beim Hersteller zu suchen.
+16
MacKaltschale20.02.2113:48
beanchen
Du kannst deinen Rechner nutzen wie du möchtest, da würde ich nie etwas dagegen sagen. Es macht nur wenig Sinn dem Hersteller anzukreiden eine Funktion stiefmütterlich zu behandeln, die zumindest dir dazu dient nicht die Preise des Herstellers für internen Speicher bezahlen zu müssen.

Wir reden hier von einem Feature, dass Jahrzehnte zur Verfügung stand und im Vergleich zu Windows einer der vielen elementaren Vorteile des macsOS war. Es geht, wie ich oben erklärt habe, um sehr viel mehr als sparen an den Kosten für die interne SSD, dieses Argument existiert erst seit dem Mac mini 2018.

Wie kann man nur so eine Einstellung dazu haben, wenn der Hersteller das Produkt verschlechtert?
beanchen
Genau da habe ich so meine Zweifel. Eine interne "Festplatte", die nach drei Jahren durch ist, hab ich lediglich bei den drehenden 2,5" erlebt und auch nur bei exzessiver Nutzung. Wenn lediglich das System darauf liegt und die Daten ausgelagert sind (was ja auch mit einer kleinen Platte ginge), kam mir das noch nie unter.

Nur weil du deinen Rechner weniger nutzt solltest du nicht denken, dass das, was dir ausreicht auch generell als ausreichend betrachtet werden kann und alles andere exotisch exzessive Nutzung ist. Ich kann mir auch was schöneres vorstellen als defekte SSDs und lege es bestimmt nicht drauf an. In den letzten10 Jahren sind mir nur zwei HDDs gestorben, aber 3 SSDs und die HDDs waren 7-10 Jahre im Einsatz, bevor sie Probleme machten. Ich lagere den Großteil meiner Daten auch aus, nur regelmäßig genutzte und aktuelle Projekte befinden sich auf meinem Startlaufwerk.
beanchen
Ohne jetzt die Diskussion zu starten, warum Apple keinen Mac midi anbietet, den mini würde ich nicht unbedingt als "stationären Rechner" bezeichnen. Es ist ein Kompromiss und zielt in die gleiche Richtung, wie die mobilen Rechner: möglichst klein.

Was ist denn der Mac mini sonst, wenn nicht ein stationärer Rechner? Spätestens seit Thunderbolt kann man viele Dinge ohne interne PCI-Slots ermöglichen. An meinem Mac mini hängt auch eine eGPU. Etwas, was Apple gerade eben noch beworben hat. Geplant war, dieses Gehäuse auch an künftigen Macs zu benutzen, wie es momentan aussieht, wird das bei den ARM-Macs künftig aber nicht mehr möglich sein. Ein Laptop hat für mich keinerlei Vorteil, ich benötige keine Mobilität, sondern große Bildschirme. Ein iMac basiert auf der gleichen Hardware wie der mini, im Prinzip kein Unterschied, nur mit einem Bildschirm, den ich nicht benötige. Ein Mac Pro, der lange Zeit total veraltet war, bietet mir in meinem Fall keinerlei Vorteile, außer der Geschwindigkeit, dafür aber einige Nachteile wie (für mich sinnlos) hoher Anschaffungspreis und deutlich höherer Stromverbrauch. Nicht ohne Grund sind viele ehemalige Mac Pro Nutzer mit dem Modell 2018 auf i7 minis umgestiegen, denn die Leistung stimmte erstmals und die ehemaligen Vorteile des Pro hatten sich für viele Anwendungen inzwischen erledigt.
0
silversurfer2220.02.2113:57
welche SSDs hatten denn bei dir die Probleme ?

SSDs extern an USB und dann noch als Systemlaufwerk finde ich "schwierig", weil kein Trimm möglich, wenn ich das recht in Erinnerung habe, womit dann die nutzbare Zeit der SSD ggfls auch herabgesetzt wird
+7
beanchen20.02.2114:02
MacKaltschale
Wir reden hier von einem Feature, dass Jahrzehnte zur Verfügung stand ...
Wie kann man nur so eine Einstellung dazu haben, wenn der Hersteller das Produkt verschlechtert?
Hab ich nicht. Es ist aber ein Feature, das die meisten nicht benötigen und auch für die Denkweise Apples kaum eine Rolle spielen dürfte. Ich geben also nicht meine persönliche Vorliebe wieder sondern eine Einschätzung des Sachverhalts.
MacKaltschale
Nur weil du deinen Rechner weniger nutzt ...
Auch hier irrst du. Das ist nicht mein Verhalten an meinen Rechnern, das ist meine Beobachtung aus 20 Jahren im IT-Business mit zig Kundenrechnern.
MacKaltschale
Was ist denn der Mac mini sonst, wenn nicht ein stationärer Rechner?
Hab ich doch geschrieben: ein Kompromiss.
Abseits davon, wir reden hier die ganze Zeit von der ersten Generation ARM-Rechner bei Apple mit gerade mal einem Vierteljahr auf dem Buckel und einem neuen Betriebssystem in Version 2. Was erwartest du eigentlich?
+3
MacKaltschale20.02.2115:28
silversurfer22
welche SSDs hatten denn bei dir die Probleme ?

SSDs extern an USB und dann noch als Systemlaufwerk finde ich "schwierig", weil kein Trimm möglich, wenn ich das recht in Erinnerung habe, womit dann die nutzbare Zeit der SSD ggfls auch herabgesetzt wird

Auch wegen der Trim-Problematik bin ich auf Thunderbolt umgestiegen. Die erste SSD, die den Geist aufgab, war allerdings intern verbaut. Die beiden anderen über USB 3. Es waren Intel und OCZ SSDs.
beanchen
Hab ich nicht. Es ist aber ein Feature, das die meisten nicht benötigen und auch für die Denkweise Apples kaum eine Rolle spielen dürfte. Ich geben also nicht meine persönliche Vorliebe wieder sondern eine Einschätzung des Sachverhalts.

Merkwürdig, dass sie es dann überhaupt ermöglicht haben. Systemeinstellungen Startvolume oder gedrückter alt-Taste beim Start, das müssen sie mit Absicht programmieren und pflegen und das kostet Geld. Es ist ja auch so ein unwichtiges Feature, einen Rechner von einer anderen Platte booten zu können, so im Havariefall oder falls Entwickler ihre Software auf der aktuellen Beta testen müssen.
beanchen
Auch hier irrst du. Das ist nicht mein Verhalten an meinen Rechnern, das ist meine Beobachtung aus 20 Jahren im IT-Business mit zig Kundenrechnern.

Wann hatte ich mich denn vorher geirrt?

Meine Erfahrung mit Rechnern und Anwendern und der eigenen Nutzung in unterschiedlichsten Umfeldern sagt mir, dass die Bedürfnisse, Prioritäten und auch die Plattennutzung je nach Anwender und Anwendungsart z. B. bei DTP, Audio, Video, 3D, Wissenschaft und Entwicklern allesamt teils vollkommen unterschiedlich sind. Ich kann nur Vermuten, dass deine Kunden hauptsächlich mit Bürotätigkeiten beschäftigt sind?
beanchen
MacKaltschale
Was ist denn der Mac mini sonst, wenn nicht ein stationärer Rechner?
Hab ich doch geschrieben: ein Kompromiss.

Abseits davon, wir reden hier die ganze Zeit von der ersten Generation ARM-Rechner bei Apple mit gerade mal einem Vierteljahr auf dem Buckel und einem neuen Betriebssystem in Version 2. Was erwartest du eigentlich?

Das war eine rhetorische Frage. Da der mini kein mobiler Rechner ist.

Ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz, der höher ist als das Bruttoinlandsprodukt von 148 Staaten und dessen Gewinn höher ist als der Verteidigungshaushalt aller Staaten außer den USA, China, Frankreich, UK, Russland – solch ein Unternehmen stellt eine Produktlinie auf eigene SoCs um, die sie immerhin seit 2011 selber entwickeln, zu einem selbstgewählten Zeitpunkt, ohne jeden Druck von Außen. Da erwarte ich, dass die ersten Geräte absolut tadellos funktionieren, das gilt natürlich auch für Betriebssysteme, die solch ein Unternehmen ohne Not freigibt. Alles andere wäre lächerlich. Es ist schlicht nicht akzeptabel und unentschuldbar, wenn schwerwiegende Bugs in einem Betriebssystem vorhanden sind. Seit Jahren steige ich frühestens nach einem halben Jahr auf die neuen Systeme um und selbst dann läuft manchmal nicht alles rund, z. B. waren die letzten Versionen von Mojave eine Katastrophe für eGPU-Benutzer, die nur durch Umstieg auf Catalina „gefixt“ werden konnten.

Warum äußerst du dich eigentlich bei einem Thema, dass dich gar nicht betrifft und meinst uns Betroffenen erklären zu müssen was wir erwarten dürfen? Es ist ein Feature von macOS und es funktioniert offenbar auf den neuen Rechnern nicht richtig. Wenn du das nicht benötigst, dann ist das schön für dich, aber bitte erklär uns nicht, dass wir exotisch sind, nur weil wir stinknormale Features von macOS nutzen.
-5
beanchen20.02.2117:01
MacKaltschale
Merkwürdig, dass sie es dann überhaupt ermöglicht haben. Systemeinstellungen Startvolume oder gedrückter alt-Taste beim Start, das müssen sie mit Absicht programmieren und pflegen und das kostet Geld. Es ist ja auch so ein unwichtiges Feature, einen Rechner von einer anderen Platte booten zu können, so im Havariefall oder falls Entwickler ihre Software auf der aktuellen Beta testen müssen.
Vor ein paar Jahren konnte man das Betriebssystem auch noch auf einem Bootstick kaufen. Die Zeiten ändern sich aber und am M1 kann man gerade kein anderes System testen, da es keines gibt.
Meine Erfahrung mit Rechnern und Anwendern und der eigenen Nutzung in unterschiedlichsten Umfeldern sagt mir, dass die Bedürfnisse, Prioritäten und auch die Plattennutzung je nach Anwender und Anwendungsart z. B. bei DTP, Audio, Video, 3D, Wissenschaft und Entwicklern allesamt teils vollkommen unterschiedlich sind.
Stimme ich dir voll zu. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Apples Kundschaft zum größten Teil nicht aus den genannten Lagern kommt.
Ich kann nur Vermuten, dass deine Kunden hauptsächlich mit Bürotätigkeiten beschäftigt sind?
Wieder liegst du falsch. Und unterstellst gleichzeitig, dass "die Anderen" dieses Feature benötigen. Ich kenne aber genügend "DTP, Audio, Video, 3D, Wissenschaft und Entwicklern", die nicht von extern booten müssen oder wollen. Außerdem habe ich gar nicht von den Bedürfnissen der Kunden gesprochen, sondern von den internen Platten, die deiner Meinung nach ja ständig verrecken müssten.
MacKaltschale
Das war eine rhetorische Frage. Da der mini kein mobiler Rechner ist.
Wie bist du darauf nur gekommen? Bedeutung "Kompromiss" ist schon klar?
MacKaltschale
Da erwarte ich, dass die ersten Geräte absolut tadellos funktionieren, das gilt natürlich auch für Betriebssysteme, die solch ein Unternehmen ohne Not freigibt.
Da ist der Frust vorprogrammiert.
MacKaltschale
Warum äußerst du dich eigentlich bei einem Thema, dass dich gar nicht betrifft und meinst uns Betroffenen erklären zu müssen was wir erwarten dürfen? Es ist ein Feature von macOS und es funktioniert offenbar auf den neuen Rechnern nicht richtig. Wenn du das nicht benötigst, dann ist das schön für dich, aber bitte erklär uns nicht, dass wir exotisch sind, nur weil wir stinknormale Features von macOS nutzen.
+4
fliegerpaddy
fliegerpaddy20.02.2117:27
Ich stimme zu, dass der MMM1 nicht perfekt ist. Seit dem Update ist es etwas besser geworden, aber insgesamt hat der Rechner ein paar Eigenarten, mit denen man wohl leben muss.

- Die Apple Magic Mouse kann ich seit dem Update wieder verwenden. Vorher ist ständig die Verbindung abgerissen.
- Angeschlossen sind zwei Monitore: Ein Eizo CS2730 und ein EV2750. Der CS hängt an Thunderbolt auf HDMI und erwacht aus dem Ruhezustand. Der EV ist per HDMI angeschlossen und ich muss ihn immer manuell einschalten.
- Das Entsperren mit der Apple Watch (Series 6) ist Glückssache. Mal geht es, mal nicht.
- Der Bootvorgang dauert lange, ab Passworteingabe bis Login dauert es dann noch mal eine ganze Ecke.

Bestimmt habe ich noch was vergessen. Insagesamt habe ich aber meinen Frieden mit dem Mini. Ist eben eine erste Serie mit entsprechenden Kinderkrankheiten.
+5
SYS6473820.02.2118:12
... ups, da hab ich ja was losgetreten mit meiner (sicher auch aus dem Frust heraus) geschriebenen Story bei der Einrichtung des neuen mac Mini... das war nicht meine Absicht!
Eher hoffte ich, für das eine oder andere Problem Ideen für deren Lösung zu finden - was ja auch teilweise der Fall war.
Das Mausproblem konnte ich weiterhin nicht beheben, nehme nun den Dongle und stecke den immer zwischen Rechnern um.
Das Problem mit dem Monitor tritt unter Verwendung von USB-C seltener auf.
Dafür hab ich einen neuen Fehler gefunden: der Migrationsassistent funktioniert nicht, wenn man Daten auf die externe System-SSD migrieren will: Fehlermeldung sinngemäß "Dieser Mac ist nicht für Migration verwendbar".
Klickt man die Meldung weg, friert der Mac reproduzierbar ein. Die Migration auf die interne SSD funktioniert jedoch.

Hoffe das beste für die Zukunft; es hat mich aber extrem geärgert, ohne Möglichkeit des Ausweichens auf ein früheres OS den mini in diesem Zustand von BigSur in Betrieb nehmen zu müssen - und dass dann Dinge nicht mehr funktionieren, über welche bisher nicht mal nachgedacht werden musste...

In dem Sinne: schönes Wochenende!
0
Tom Macintosh20.02.2118:39
Allein das der Flash Speicher im Prozessor hängt ist für mich das Thema erledigt. Mir ist noch nie eine SSD kaputt gegangen, ausser es waren BilligSSDs.

Ich wünsche einen schönen Abend
+3
Weia
Weia20.02.2122:44
MacKaltschale
Die SSD ist verlötet und ein Verschleissteil, das eine deutlich geringere Lebenszeit hat als der Rest des Rechners. Keine meiner System SSDs hat bisher länger als 3 Jahre durchgehalten.
Waren das Original-Apple-SSDs?

Falls ja, bist Du entweder ein Super-Pechvogel oder Du machst mit Deinen Macs sehr seltsame Dinge. Mir ist noch keine einzige fest verbaute Apple-SSD (bis zu 11 Jahre alt) kaputtgegangen und ich strapaziere meine Rechner extrem (nix Büroarbeit; Entwicklung, wissenschaftliche Anwendung mit Herumschubsen riesiger Datenmengen, Audio und (viel) Video).

Falls nein, vergleichst Du Äpfel (sic!) mit Birnen und begehst einen erstklassigen Zirkelschluss: Du verwendest die internen Apple-SSDs gar nicht, weil sie ja kaputtgehen könnten, sondern externe anderen Fabrikats, die gehen kaputt, und damit rechtfertigst Du dann, dass Du sie verwendest, denn die internen könnten ja genauso kaputtgehen. Oh Mann.
Die interne SSD schone ich also und nutze sie nur als Notfalllaufwerk. Sollte ich den mini jemals verkaufen wollen, kann ich eine geringe Laufzeit der SSD nachweisen.
Vielleicht solltest Du Dinge ja eher zur Nutzung kaufen als zum Wiederverkauf? Lässt Du auch die Cellophanumhüllung auf Deinem Sofa, damit der Bezugsstoff noch unbenutzt ist, wenn Du das Sofa wieder verkaufst? (beanchen hat völlig recht mit ihrer Assoziation.)
Ich will mein System vom Rechner getrennt haben, so dass ich ihn jederzeit sorglos und schnell in Reparatur geben kann
Das kann ich prinzipiell sehr gut verstehen. Aber dann ist der Mac mini einfach der falsche Rechner. Ich arbeite deshalb mit mehreren Mac Pros.

Allerdings habe ich in den 20 Jahren intensiver Nutzung mehrerer Macs noch nie einen in Reparatur geben müssen …
ohne mich später bei der Rückspielung des Backups über Lizenzprobleme zu ärgern, weil irgendwelche Software zu oft aktualisiert wurde.
Hä? Welche Software bitteschön beschwert sich über eine Wiederherstellung per Backup? Wie soll sie das überhaupt mitbekommen? Das Backup sollte doch eine 1:1-Kopie sein.
MacOS überlebt in den letzten Jahren bei mit selten länger als ein Jahr, dann ist irgendwo derart der Wurm drin, dass ich es neu aufsetzen muss.
Es scheint immer seltsamer, was Du mit Deinen Macs anstellst. Vielleicht liegt das ja daran, dass Du mit externen Platten arbeitest? Ich habe seit 2006 (Intel-Umstieg) keinen Mac mehr neu aufgesetzt.
Bisher habe ich SuperDuper genutzt um jederzeit eine halbwegs startbereite externe Kopie meines aktuellen Systems zu haben
SuperDuper! ist ein hervorragendes Programm und sollte eigentlich selbst bei Dir zu einer ganzwegs startbereiten externen Kopie führen …
Oh und dann ist da noch diese Kleinigkeit, dass z. B. eine Samsung X5 nicht langsamer ist als die interne SSD, dafür aber trotz Thunderbolt-Gehäuse deutlich günstiger.
Und vielleicht auch kurzlebiger? Geschwindigkeit ist nicht alles, gerade wenn man Deine Überlegungen liest …
Reicht das als Beweggrund?
Nö. Du kannst selbstverständlich tun, was Du möchtest, aber verstehen muss man das nicht unbedingt.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+13
Weia
Weia20.02.2123:03
MacKaltschale
Ich möchte meine Rechner aber nicht nach 3 Jahren wegwerfen, sondern so lange nutzen, bis die Leistung mich nicht mehr zufriedenstellt. Dann war da auch noch was mit Nachhaltigkeit und Umwelt. Das Thunderbolt-Gehäuse kann ich noch beim nächsten Rechner nutzen und auch jederzeit upgraden, indem ich blitzschnell eine andere SSD einbaue.
Also nachhaltig und umweltbewusst ist es ganz sicher nicht, ein hochwertiges Bauteil (die interne SSD) ungenutzt zu lassen und ein weiteres, die Funktion doppelndes anzuschaffen.

Stattdessen könntest Du zunächst die interne SSD nutzen, bis SMART Alarm schlägt, und dann auf eine externe umsteigen, die Du wie beschrieben dann ggf. weiterverwenden kannst. Das wäre optimale Ressourcennutzung. Und falls Du dann zu Deiner Überraschung feststellen solltest, dass die interne SSD aber gar nicht kaputtgeht und Du gar keine externe brauchst …
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+10
Weia
Weia20.02.2123:33
MacKaltschale
Merkwürdig, dass sie es dann überhaupt ermöglicht haben. Systemeinstellungen Startvolume oder gedrückter alt-Taste beim Start, das müssen sie mit Absicht programmieren und pflegen und das kostet Geld.
Und? Du kannst doch auf einer internen SSD mehrere Startvolumes haben, was hat das mit externen Platten zu tun?
Da erwarte ich, dass die ersten Geräte absolut tadellos funktionieren, das gilt natürlich auch für Betriebssysteme, die solch ein Unternehmen ohne Not freigibt.
Willkommen in der Realität. Deine Erwartung hat Apple übrigens viel mehr erfüllt, als es noch kein Unternehmen mit der Größe von Staatshaushalten war. Go figure …
Alles andere wäre lächerlich. Es ist schlicht nicht akzeptabel und unentschuldbar, wenn schwerwiegende Bugs in einem Betriebssystem vorhanden sind.
Von welchem Planeten bist Du gerade eingeschwebt?
Seit Jahren steige ich frühestens nach einem halben Jahr auf die neuen Systeme um und selbst dann läuft manchmal nicht alles rund
Und dennoch korrigierst Du seit Jahren nicht Deine Erwartungshaltung?
Warum äußerst du dich eigentlich bei einem Thema, dass dich gar nicht betrifft
Was mich betrifft, betrifft mich das Thema aufgrund seiner sensationsheischenden Überschrift, die einen Elefanten ankündigt, wo dann eine Maus (sic!) auftaucht.

Diese Art von hohldrehenden Pseudo-Fakten, offenkundig in einem emotionalen Zustand ins Internet entlassen, wird ein zunehmendes Kommunikationsproblem. Und wenn Du den Urheber solcherlei Unsitte dann auch noch unterstützt (wie kann man da nur gesenkte Daumen verteilen?), weil Du es ja auch so schwer mit externen Laufwerken hast, da interne schließlich allen Nutzern, die mehr als Büroarbeit (pfui bäh) machen, nach 3 Jahren kaputtgehen, dann darfst Du dich nicht wundern, wenn auch in Deine maßlose Luftblase jemand piekst.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+12
Ugchen21.02.2100:14
@ MacKaltschale:

Ich war erst total erstaunt über deine Aussage mit dem SSD-Verschleiß, weil ich das im Zusammenspiel mit dem "Ich lagere die meisten Daten aus" absolut unglaubwürdig finde. Zumindest mit meinen Erfahrungen seit es SSDs gibt. Schließlich nutze ich nur noch SSDs, weil ich auf die lauten HDDs allergisch bin und bis heute ist nicht eine einzige SSD bei mir ausgefallen. Selbst die 8 Jahre alten Samsung-SSDs in meinem Windows-PC haben noch 97% "lebende Zellen".

Dann habe ich deine weiteren Postings gelesen und sah dann "Ausgefallen: OCZ"...
Wie soll ich sagen? Wer billig kauft, kauft doppelt? Ich habe mich damals auch vom Preis zu einer Agility 3 überreden lassen, ohne mich vorher zu informieren. Es war zum Glück zum Zeitpunkt, als es eine fehlerfreie Firmware gab und diese Platte läuft bis heute im Laptop meiner Frau makellos, obwohl das Internet voller Ausfälle der Platte mit der älteren Firmware war. Problem bei OCZ war der Sandforce-Controller, der die Platten gerne von einem Boot zum nächsten gekillt hat.
Das war aber "nur" ein Bug im Controller und kein "Verschleiß der SSD".

Von daher sehe ich die fest verlötete SSD im MacMini unkritisch. Klar würde mich eine austauschbare M2 wesentlich mehr begeistern, eben damit das gesamte Gerät kein Elektroschrott ist, wenn der Flashspeicher ausfällt und um kostengünstig den Speicher vergrößern zu können, aber wir kennen Apple nicht erst seit heute morgen und wissen es bereits vor dem Kauf.
+9
silversurfer2221.02.2100:45
MacKaltschale
Auch wegen der Trim-Problematik bin ich auf Thunderbolt umgestiegen. Die erste SSD, die den Geist aufgab, war allerdings intern verbaut. Die beiden anderen über USB 3. Es waren Intel und OCZ SSDs.

meine intern verbaute SS 830 (256GB) hat in einem FD, also immer vollbeschäftigt, 24/7 und das über fast 10 Jahre gut funktioniert und wurde nur wegen Platzmangel ausgetauscht. Rechne mal die Betriebsstunden zusammen ... die Menge an Daten, da möchte ich garnicht drüber nachdenken, ca. 40 GB/Tag lesen / schreiben

Auch eine SSD ist für mich ein Verbrauchsartikel und mit einem regelmäßigen & guten BU muss man sich wenig Sorgen machen.

Ähnliches bei meinem Mac mini 2012 Server ... läuft 24/7 ... unauffällig und stabil, sowohl die SSD für das OS & HDD über 7 Jahre & jetzt die zweite SSD laufen unauffällig (für zeitversetztes TV & reichlich Filme genutzt)
+3
ww
ww22.02.2109:07
Ich setzte 2 LG27UL850 ein. Ist ein wunderbarer Monitor zu einen sehr fairen Preis.

Probleme? Alle die mit denen Apple seit Jahren kämpft! Erkennen des Monitor zum Beispiel. Hat aber absolut nichts mit dem M1 oder auch nicht mit Big Sur zu tun. (Hatte auf einem 16" MBP und Catalina grössere Probleme).
Ob USB oder HDMI ist eigentlich egal. Bei HMDI ist meistens der Monitor nach einem Ruhestand schneller wieder bereit. Dafür hat man bei HDMI weniger verfügbare Auflösungen.

Man kann bei LG einstellen ob der Monitor in den Tiefschlaf soll, da muss man dann den Monitor "manuell" einschalten (Druck auf Knopf).

Zu behaupten, dass die eingebauten SSD von Apple nach 3 Jahren den Geist aufgeben, hatte in der Vergangenheit einfach unglaubliches Pech oder macht irgendetwas ziemlich falsch - habe aber keine Ahnung wie man das schafft. Ein altes 15" MBP (2012) läuft immer noch und habe ich, bis der Mini im November kam, jeden Tag sehr intensiv beruflich gebraucht. Null Probleme!

Ansonsten muss ich sagen, dass der Mini M1 ein hervorragender Rechner ist mit einem super OS.

Wer etwas anderes behauptet hat sicher ein Problem (aber nicht mir dem Rechner )
+3
pünktchen
pünktchen22.02.2109:46
Weia
Hä? Welche Software bitteschön beschwert sich über eine Wiederherstellung per Backup? Wie soll sie das überhaupt mitbekommen? Das Backup sollte doch eine 1:1-Kopie sein.

Microsofts zB. Wenn sich die SSD ändert ist das für MS eine neue Installation die neu aktiviert werden muss. Und wenn man das zu häufig macht dann muss man das per Telefon klären. Weil MS einen aber eher nicht zurückruft ist es deutlich sinnvoller gleich zu einer Raubkopie zu greifen.
+4
Weia
Weia22.02.2109:50
pünktchen
Weia
Hä? Welche Software bitteschön beschwert sich über eine Wiederherstellung per Backup? Wie soll sie das überhaupt mitbekommen? Das Backup sollte doch eine 1:1-Kopie sein.
Microsofts zB.
Sowas benutzt man ja auch nicht.
Wenn sich die SSD ändert ist das für MS eine neue Installation die neu aktiviert werden muss.
Aber die SSD ändert sich doch gar nicht, wenn das Backup auf die Bootplatte zurückgespielt wird?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
ww
ww22.02.2110:04
Weia
Aber die SSD ändert sich doch gar nicht, wenn das Backup auf die Bootplatte zurückgespielt wird?

Doch wenn die SSD über den Jordan geht. Und das passiert ja regelmässig
+3
pünktchen
pünktchen22.02.2110:11
Irgendwas wird sich wohl ändern wenn das Gerät in Reparatur war und es würde mich nicht wundern wenn die Software von MS und ähnlichen Kundenfreunden sich da auch beschwert. Hängt halt davon ab wie schwer sie einem die legale Nutzung ihrer Programme machen möchten.

Allerdings sollte das auch passieren wenn man von externer Platte startet. Und die sollten genauso häufig über den Jordan gehen.
+2
Weia
Weia22.02.2110:24
ww
Weia
Aber die SSD ändert sich doch gar nicht, wenn das Backup auf die Bootplatte zurückgespielt wird?
Doch wenn die SSD über den Jordan geht. Und das passiert ja regelmässig
Stimmt! Ich vergaß …
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+5
Weia
Weia22.02.2110:29
pünktchen
Irgendwas wird sich wohl ändern wenn das Gerät in Reparatur war
Hoffentlich – dass das Gerät wieder funktioniert.

Aber nichts, was Microsoft merken könnte, denke ich mal. Es gibt genau zwei Produktidentifikatoren, die solche übellaunigen Programme auswerten können: Die Hardware-Netzwerkadresse (MAC) des Ethernet-Anschlusses und die UUID der Startdisk. Bleibt die gleich, bleibt auch ihre UUID gleich. Die MAC ändert sich nur, wenn die Ethernet-Karte oder – im Falle des Macs – das ganze Motherboard ausgetauscht wird.

Wenn Du ein bootbares Backup hast und davon starten würdest, dann würde sich Microsoft wohl beschweren. Aber nicht, wenn Du das Backup auf die ursprüngliche Startdisk zurückspielst.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
LoCal
LoCal22.02.2110:57
pünktchen
Microsofts zB. Wenn sich die SSD ändert ist das für MS eine neue Installation die neu aktiviert werden muss. Und wenn man das zu häufig macht dann muss man das per Telefon klären. Weil MS einen aber eher nicht zurückruft ist es deutlich sinnvoller gleich zu einer Raubkopie zu greifen.

Ich weiß nicht, warum ich davon verschont geblieben bin, aber ich habe meine TB-SSD, die an meinem iMac (RIP) hing, aus dem Gehäuse ausgebaut und in meinen alten MacPro eingebaut … und Windows 10 hat sich nicht eine Sekunde beschwert.
„Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem“
0
pünktchen
pünktchen22.02.2111:18
Dann wird es wohl tatsächlich nur die UUID sein. Beim MBP meines Schwiegervaters: HDD SDD HDD SDD oder so ähnlich Office 2016 wollte nicht mehr und der Support anscheinend auch nicht.
+1
Ugchen22.02.2121:01
pünktchen
...dann muss man das per Telefon klären. Weil MS einen aber eher nicht zurückruft...

Also ich hatte immer nur einen Sprachcomputer dran, dem ich die Seriennummer per Telefontastatur nochmal durchgeben musste, danach wurde das aktiviert und der Anruf wurde mit einer freundlichen Ansage beendet.

Keine Ahnung warum man da auf einen Rückruf eines Menschen warten soll...
+2
pünktchen
pünktchen22.02.2121:43
Beim MS Supportchat sollte ich nach ein paar Fragen meine Telefonnummer angeben und sollte innerhalb einer Minute angerufen werden. Wäre vermutlich auch ein Computer gewesen, kam aber nichts. Nochmal eingeben ging auch nicht, dann gab es eine Fehlermeldung.
0
ww
ww23.02.2108:36
Ugchen
pünktchen
...dann muss man das per Telefon klären. Weil MS einen aber eher nicht zurückruft...

Also ich hatte immer nur einen Sprachcomputer dran, dem ich die Seriennummer per Telefontastatur nochmal durchgeben musste, danach wurde das aktiviert und der Anruf wurde mit einer freundlichen Ansage beendet.

Keine Ahnung warum man da auf einen Rückruf eines Menschen warten soll...

Kenn ich auch nur so.
+1

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