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iPadOS / iPad Pro: Geschützte Dateiablage und Backup über USB?

Weia
Weia29.07.2006:35
Hallo,

wild entschlossen, mein Vorhaben umzusetzen, technische Geräte mindestens 10 Jahre zu nutzen, habe ich bis vor kurzem tapfer mit meinem iPad 1 mit 32 GB Speicher ausgeharrt und es nun durch ein iPad Pro 12,9" mit 1 TB Speicher ersetzt – das ist schon ein ziemlicher Sprung , weswegen ich die neuen Möglichkeiten noch nicht so recht überblicke und mir gerne erfahreneren Rat einholen würde.

Mit dem viel größeren Speicher und der damit verbundenen umfangreichen Ablagemöglichkeit für Dokumente ergeben sich für mich 2 ganz neue, eigentlich völlig getrennte Probleme, die sich aber möglicherweise gegenseitig beeinflussen, weshalb ich sie beide in einem Beitrag zur Diskussion stelle.

Problem 1 verdankt sich der Tatsache, dass iOS bzw. jetzt iPadOS noch immer kein Mehrbenutzersystem ist: Ich würde das iPad gerne auch mal anderen in die Hand drücken können, andererseits aber auch vertrauliche Dokumente (Text, PDF, Bilder, Videos) auf den 1 TB Speicherplatz speichern können, die dann vor Zugriff ohne Passwort/Face ID in der Dateien-App geschützt sein müssten. Gibt es dafür Lösungen?

Problem 2 hängt einfach mit der schieren Menge an Speicherplatz zusammen. Ich habe bislang immer ein USB-Komplett-Backup auf meinen Mac gemacht; bei 32 GB war das ein No-Brainer. Aber 1 TB internen SSD-Speicher in meinem Mac möchte ich dafür ungern opfern. Eine komplette Sicherung meiner Daten ist mir aber wichtig, weswegen ich ein iCloud-Backup gleich dreifach nicht möchte:
  • Ich mag Cloud-Lösungen generell nicht
  • 1 TB wären nur mit monatlichen Gebühren zu haben – mag ich auch nicht
  • Laut Apple werden beim iCloud-Backup nur „die wichtigsten Teile“ der Daten gesichert – was immer das heißen soll.

Nun wäre es ja dank USB-3-Anschluss des iPad Pro von der Hardware her gedacht total nahliegend, ein externes 1-TB-Speichermedium anzuschließen und das Backup darauf zu machen. Aber erlaubt iPadOS das? Ich fürchte, das würde erneut an dessen Unflexibilität scheitern.


Irgendwelche Ideen, Einfälle, Tipps hierzu?
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Kommentare

becreart
becreart29.07.2006:55
Da ich von überall auf meine Daten zugreifen möchte, greife ich via Cloudlösungen und per VPN verbundenen Server zu (private und geschäftliche Daten).

Die bekommen dann direkt ein Backup und somit wird mein iPad selber nur über iCloud Backup gesichert, sodass ein Wechsel auf eine neue Hardware sehr einfach ist.

Für mich macht das keinen Sinn Daten auf dem iPad zu parken, auf die ich sonst keinen Zugriff habe.

Ein Backup – wie TimeMachine – kannst du mit iPadOS so nicht machen.

Zu Problem 1: es gibt Apps die lassen sich via FaceID schützen, jedoch macht da jeder was er will. iPad ist weiterhin ein Single User System und dafür ist es sehr gut!
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Weia
Weia29.07.2007:09
becreart
Für mich macht das keinen Sinn Daten auf dem iPad zu parken, auf die ich sonst keinen Zugriff habe.
Für mich aber eben schon. Bedürfnisse sind halt unterschiedlich.
Ein Backup – wie TimeMachine – kannst du mit iPadOS so nicht machen.
Kann ich sehr wohl – aber eben meiner Kenntnis nach nur auf meinen Mac; das ist mein Problem.

Es würde ja schon helfen, wenn ich beim Backup auf meinen Mac den Inhalt der Dateien-App ausschließen und den einfach manuell auf das USB-Speichermedium kopieren könnte. Aber das scheint auch nicht zu gehen, und dann ist da noch die Frage der vor Zugriff geschützten Dateien …
somit wird mein iPad selber nur über iCloud Backup gesichert, sodass ein Wechsel auf eine neue Hardware sehr einfach ist.
Das ist er mit einem lokalen Backup aber ganz genauso. Altes iPad ein letztes Mal via USB sichern und dann dieses Backup auf das neue iPad aufspielen – alles wieder da. Noch problemloser geht nicht.
Zu Problem 1: es gibt Apps die lassen sich via FaceID schützen
Ich will ja aber nicht die App schützen, sondern die Daten …
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becreart
becreart29.07.2007:15
Weia
Ein Backup – wie TimeMachine – kannst du mit iPadOS so nicht machen.
Kann ich sehr wohl – aber eben meiner Kenntnis nach nur auf meinen Mac; das ist mein Problem.

Nein, eben nicht, du bräuchtest ein Mac dafür.
iPad hat sich vom iPad 1 sehr stark geändert, ein iPad braucht keinen Mac mehr. (Meine letzten iPad Modelle habe ich nicht einmal mit meinem Mac verbunden.)
Das ist er mit einem lokalen Backup aber ganz genauso. Altes iPad ein letztes Mal via USB sichern und dann dieses Backup auf das neue iPad aufspielen – alles wieder da. Noch problemloser geht nicht.

Aber dafür bräuchte ich einen Mac, was nicht der Sinn ist.
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Zikade
Zikade29.07.2007:52
Zu 1.: Ja, gibt es, nur ob die in deinem Fall anwendbar ist - du lässt dich bei Apple entweder als Unternehmen oder Bildungseinrichtung registrieren und das iPad vom Händler nachträglich in den Apple Business Manager oder Apple School Manager einbinden. Dann ist dein iPad ein verwaltetes Gerät and dem sich, von dir vorher festgelegt, auch mehrere Benutzer anmelden können. Ach ja, du brauchst dann noch eine MDM-Lösung, aber hier würde auch macOS Server ausreichen.

Zu 2.: siehe hier:
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Weia
Weia29.07.2007:52
becreart
Nein, eben nicht, du bräuchtest ein Mac dafür.
Aber den habe ich ja.
Das ist er mit einem lokalen Backup aber ganz genauso. Altes iPad ein letztes Mal via USB sichern und dann dieses Backup auf das neue iPad aufspielen – alles wieder da. Noch problemloser geht nicht.
Aber dafür bräuchte ich einen Mac, was nicht der Sinn ist.
Wie gesagt, ich habe einen Mac, und ich weiß auch nicht, was das heißen soll, das sei nicht der Sinn. Offensichtlich bewertest und verwendest du ein iPad vollkommen anders als ich; das ist ja okay, aber es ergibt doch keinen Sinn, mir dein Verwendungsmuster anzuraten, wenn ich nun mal ein anderes habe.
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Timeo Danaos29.07.2007:58
Zu 1: Ich benutze dafür FileBrowser Business. Es bietet hervorragendes Filemanagement und nebenbei einen Bereich „Private Dateien“, auf den man wiederum nur per selbst festgelegtem Passwort (auch via Face-ID) zugreifen kann.

Es gibt aber sicher auch andere Filemanager, die sowas bieten, da müsstest Du Dich umsehen oder auf weitere Empfehlungen warten.

Eine Lösung direkt in der Dateien-App ist mir nicht bekannt. Du kannst aber auf bestimmte FileBrowser-Dateien über die Dateien-App zugreifen, dann aber natürlich nicht auf die im Bereich „Private Dateien“
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Weia
Weia29.07.2008:01
Zikade
Zu 1.: Ja, gibt es, nur ob die in deinem Fall anwendbar ist
Stimmt, auf den ersten Blick klingt das ein bisschen wie Kanone und Spatz und so. Das muss ich mir mal in Ruhe näher anschauen; aber jedenfalls danke für den Tipp!
Zu 2.: siehe hier:
Ah, verglichen mit einer direkt ans iPad angeschlossenen externen Festplatte ist das zwar ein bisschen wie mit der Kirche ums Dorf, die externe Festplatte an den Mac anzuschließen und dann über den das Back-up zu machen, aber im Prinzip ist das natürlich eine Idee, die funktionieren müsste und auf die ich jetzt nicht gekommen wäre – vielen Dank!
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Weia
Weia29.07.2008:03
Timeo Danaos
Zu 1: Ich benutze dafür FileBrowser Business.
Klasse, das klingt gut! Vielen Dank für den Tipp!
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beanchen29.07.2008:08
Zum Problem 1 kann ich dir aus gleicher Erfahrung heraus FileBrowser Biz empfehlen. Da gibt es neben den vielen Möglichkeiten zum geschützten Zugriff auf externe Speicher auch eine interne Ablage.
Zum Problem 2 nur der allgemeine Hinweis zu Punkt 3: Apple lässt alles im Backup weg, was "eh in der Cloud ist", was bei dir wiederum nicht zutreffen sollte. Dann noch der Hinweis auf diverse Backuptools, die bisher eigentlich nur dafür da waren, vorhandene Backups auszulesen. Vielleicht können die inzwischen mehr. Unter Windows scheint es zu gehen:
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Weia
Weia29.07.2008:55
beanchen
Zum Problem 1 kann ich dir aus gleicher Erfahrung heraus FileBrowser Biz empfehlen.
Okay, noch eine Stimme dafür, das scheint ja wirklich die App zu sein – die wird’s dann wohl.
Zum Problem 2 nur der allgemeine Hinweis zu Punkt 3: Apple lässt alles im Backup weg, was "eh in der Cloud ist"
Ah, okay, danke!
Dann noch der Hinweis auf diverse Backuptools, die bisher eigentlich nur dafür da waren, vorhandene Backups auszulesen. Vielleicht können die inzwischen mehr. Unter Windows scheint es zu gehen:
Tja, das wäre in der Tat hochinteressant, wenn selektive Backups auch unter macOS gingen. Dann könnte man den FileBrowser seinen Inhalt (mit den großen Dateien) auf ein direkt angeschlossenes USB-Laufwerk sichern lassen und den Rest als selektives Back-up auf dem Mac sichern.

Danke für die Tipps!
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becreart
becreart29.07.2011:10
Weia
becreart
Nein, eben nicht, du bräuchtest ein Mac dafür.
Aber den habe ich ja.

Ja wer nicht, um das geht es ja nicht
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marm29.07.2011:59
Weia
Problem 2 hängt einfach mit der schieren Menge an Speicherplatz zusammen. Ich habe bislang immer ein USB-Komplett-Backup auf meinen Mac gemacht; bei 32 GB war das ein No-Brainer. Aber 1 TB internen SSD-Speicher in meinem Mac möchte ich dafür ungern opfern. Eine komplette Sicherung meiner Daten ist mir aber wichtig, weswegen ich ein iCloud-Backup gleich dreifach nicht möchte:
Ich sichere iPhone und iPad mit iMazing direkt auf ein Synology NAS, so brauche ich keinen Mac-Speicher opfern.

Über die Nutzung des Apple Business Managers habe ich auch mal nachgedacht, um das iPad mit zwei Nutzern benutzen zu können. Da mir das Ergebnis für den Aufwand zu ungewiss war, habe ich das nicht umgesetzt. Ich wäre also auf Eure Erfahrung gespannt, ob es den Aufwand rechtfertigt.
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Weia
Weia29.07.2015:43
marm
Ich sichere iPhone und iPad mit iMazing direkt auf ein Synology NAS, so brauche ich keinen Mac-Speicher opfern.
Noch eine gute Idee.

iMazing hätte ich schon ein paar Mal fast in einem Bundle-Deal gekauft, wusste dann aber mit meinen Mini-Speichern in iPhone und iPad nie wirklich, wozu ich es gebrauchen könnte. Sieht aber bei näherem Hingucken jetzt auch sehr interessant aus und ist etwas weniger „provisorisch“ als die von Zikade verlinkte Lösung aus Mac & i mit dem Symlink.

Was mir aber gerade durch den Kopf geht: Wenn ich das beim Überfliegen der iMazing-Doku richtig verstanden habe, verwendet iMazing für das Backup die Apple-API, die auch iTunes nutzt (halt mit anderer GUI) – ist wahrscheinlich gar nicht anders möglich, wenn das gesamte iPad gesichert werden soll. Aber das sind, wenn ich das richtig verstehe, doch immer Komplett-Backups, keine inkrementellen, oder? Denn das würde bei 1 TB (von denen sich das Allermeiste nie ändert) ja ewig dauern …

Was auch nicht wirklich klar aus der iMazing-Website hervorgeht: Werden denn nur die Datenbestände der zu iOS/iPadOS gehörenden Apps gesichert oder auch die der Apps von Drittanbietern?
Über die Nutzung des Apple Business Managers habe ich auch mal nachgedacht, um das iPad mit zwei Nutzern benutzen zu können. Da mir das Ergebnis für den Aufwand zu ungewiss war, habe ich das nicht umgesetzt. Ich wäre also auf Eure Erfahrung gespannt, ob es den Aufwand rechtfertigt.
Wenn der Schutz meiner Daten mit dem vorgeschlagenen FileBrowser Business für mich zufriedenstellend klappt, werde ich davon ziemlich sicher auch die Finger lassen …
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rmayergfx
rmayergfx29.07.2016:00
Je nachdem was du Sichern möchtest, kannst du auch direkt mit dem NAS einen Sync einrichten. Documents von Readdle ist für viele Arten von Dokumenten nutzbar, darin kannst du dir eine persönliche Struktur anlegen und auch mit verschiedenen Systemen verbinden. Die App hat einen Passwortschutz der aktiviert werden kann.
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marm29.07.2016:31
Weia
Was mir aber gerade durch den Kopf geht: Wenn ich das beim Überfliegen der iMazing-Doku richtig verstanden habe, verwendet iMazing für das Backup die Apple-API, die auch iTunes nutzt (halt mit anderer GUI) – ist wahrscheinlich gar nicht anders möglich, wenn das gesamte iPad gesichert werden soll. Aber das sind, wenn ich das richtig verstehe, doch immer Komplett-Backups, keine inkrementellen, oder? Denn das würde bei 1 TB (von denen sich das Allermeiste nie ändert) ja ewig dauern …
Bei 13 Backups gibt iMazing die Backup-Größe mit 21,69 GB an bei rund 40 GB Speicherbelegung des iPhone. Das scheint mir inkrementell zu sein. Das Verzeichnis auf dem NAS enthält auch unzählige Verzeichnisse mit zwei Buchstaben und nicht nur 13 als weiteres Indiz.
iMazing sichert das Dateisystem und darin sind auch die Drittanbieter-Apps enthalten.
iMazing läuft im Hintergrund und sichert diverse Geräte über Wlan, ohne dass ich davon viel mitbekomme. Das Programm beschwert sich allenfalls, wenn es länger kein Backup für mein altes, ausgeschaltetes iPhone machen konnte.
+2
Weia
Weia29.07.2017:00
rmayergfx
Je nachdem was du Sichern möchtest, kannst du auch direkt mit dem NAS einen Sync einrichten.
Naja, ich will auf alle Fälle ein Komplett-Backup, aus dem ich im Falle eines Falles mein ganzes iPad problemlos wiederherstellen kann.

Wenn ich zusätzlich noch Datenbestände einzelner Apps sichern würde, wäre das also doppelgemoppelt.

Angenommen, ich könnte eine App wie FileBrowser Business für den größten Teil meiner Datenbestände (also den größten Teil von 1 TB) nutzen, dann wäre es aus meiner Sicht ideal, den Datenbestand dieser einen App (der sich eher selten und wenn, dann auch nur minimal ändern wird) mit einem externen Medium zu syncen (NAS oder, weil ich eine tiefe Abneigung gegen NAS verspüre, eben eine externe USB-3-SSD) und den Rest wie gehabt mit iTunes auf meinen Mac. Aber dazu wäre es halt nötig, dass der Datenbestand von FileBrowser Business (oder welche App auch immer) vom iTunes-Backup ausgeschlossen wird, und das scheint ja nirgendwo einstellbar zu sein. Am einfachsten wäre vermutlich eine entsprechende Einstellung in der betreffenden App; ich weiß aber nicht, ob es eine iOS-API gibt, die einer App erlaubt, ihre Datenbestände als vom Backup auszuklammernde zu kennzeichnen.
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marm29.07.2017:05
Ein Dateibestand auf dem iPad lässt sich auch gut mit Devonthink bereitstellen. DTTG (Devonthink to go) auf dem iPad synchronisiert dann die Dateien z.B. mit der zentralen Datenbank auf dem NAS. Auch mit Dateien (oder dem oben genannten Filebrowser) kann auf die Dateien in Devonthink zugegriffen werden. In DTTG wird eingestellt, in welchem Umfang die letzten Dateien auf dem iPad vorgehalten werden (z.B. die letzten 500 Dateien). Synchronisation läuft bei Devonthink schnell und zuverlässig. Die Idee ist natürlich nur für diejenigen brauchbar, die ohnehin schon Devonthink auf dem Mac einsetzen.
Apropos Filebrowser: Der Sinn voll Filebrowser, Documents von Readdle etc. hat sich mir nie erschlossen. Das kann ich doch alles auch mit der nomalen Dateien-App, oder nicht?
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Weia
Weia29.07.2017:30
marm
Ein Dateibestand auf dem iPad lässt sich auch gut mit Devonthink bereitstellen.
Ich nutze DEVONthink rege auf meinem Arbeits-Mac, aber das wäre nix für mich. Irgendwie scheint es mir schwerzufallen, meinen Anwendungsfall plausibel zu machen. Ich will die fraglichen Dateien zum allergrößten Teil nur (vom Backup abgesehen) auf dem iPad und explizit nicht auf einem meiner Macs (NAS habe ich eh keins und Cloud kommt prinzipiell nicht infrage). Auf dem iPad sollen sie aber immer vollständig verfügbar sein; das iPad ist sozusagen der Hauptspeicher (deshalb 1 TB und deshalb ist das Backup so wichtig). Stellt Euch einfach vor, es ginge um meine gesammelten Pornovideos , dann sollte klar werden, was ich meine.
Apropos Filebrowser: Der Sinn voll Filebrowser, Documents von Readdle etc. hat sich mir nie erschlossen. Das kann ich doch alles auch mit der nomalen Dateien-App, oder nicht?
Nein, die Dateien-App hat eben keinen Zugriffsschutz via Passwort oder Face ID.
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rmayergfx
rmayergfx29.07.2017:42
Prinzipiell macht Apple ja von den IOS Geräten kein wirkliches Vollbackup. D.h. es werden nur die Informationen und Einstellungen der installierten Apps mit Inhalt gesichert und bei der Wiederherstellung werden die Programme aus dem AppStore erneut frisch installiert und die Einstellungen und Inhalte wieder auf das Gerät zurückkopiert.
Wenn dir ein Backup auf eine externe schnelle SSD lieber ist, dann hilft eigentlich nur eins. Backup mit Bordmitteln und per symlink den Backup Ordner auf die externe SSD legen. Somit machst du nur ein einzelnes Backup und brauchst dir keine Gedanken darüber machen. Alternativ kann man auch eine Software wie iMazing einsetzen, das kann auch Vollbackups erstellen und man kann dort komfortabel den Pfad angeben unter dem gesichert werden soll.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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Weia
Weia29.07.2017:58
rmayergfx
Prinzipiell macht Apple ja von den IOS Geräten kein wirkliches Vollbackup. D.h. es werden nur die Informationen und Einstellungen der installierten Apps mit Inhalt gesichert und bei der Wiederherstellung werden die Programme aus dem AppStore erneut frisch installiert und die Einstellungen und Inhalte wieder auf das Gerät zurückkopiert.
Schon klar, aber der Effekt ist mehr oder weniger derselbe (solange keine App aus dem App Store verschwunden ist).
Wenn dir ein Backup auf eine externe schnelle SSD lieber ist, dann hilft eigentlich nur eins. Backup mit Bordmitteln und per symlink den Backup Ordner auf die externe SSD legen. Somit machst du nur ein einzelnes Backup und brauchst dir keine Gedanken darüber machen. Alternativ kann man auch eine Software wie iMazing einsetzen, das kann auch Vollbackups erstellen und man kann dort komfortabel den Pfad angeben unter dem gesichert werden soll.
Ja, da bin ich nach der bisherigen Diskussion mit meinen Überlegungen ja auch mehr oder weniger gelandet.

Aber das Apple-Backup ist nicht inkrementell, oder? Weißt Du das zufällig? Das wäre im Moment meine Hauptangst bei dieser Variante, dass in Zukunft jedes iPad-Backup einen Tag dauert, obwohl 90% des Datenbestandes statisch sein werden. (Ich kann das leider nicht auf die Schnelle testen, da der 1-TB-Speicher ja noch leer ist.)
marm
Bei 13 Backups gibt iMazing die Backup-Größe mit 21,69 GB an bei rund 40 GB Speicherbelegung des iPhone. Das scheint mir inkrementell zu sein.
Ich weiß nicht, ob man das daraus folgern kann. iMazing schreiben auf ihrer Website ja selbst, dass Backups kleiner sind als die Speicherbelegung im iOS-Gerät :
iMazing
Backup size
Backups are always substantially smaller than reported disk usage on your device, mainly because they do not contain:
  • The Operating system (iOS)
  • Apps - since iOS 9 backups include user data of apps, but not the apps themselves. They are re-downloaded from the App Store when restoring a backup.
  • Your iTunes Media Library (Music, iTunes U, Podcasts, Ringtones, Videos and Movies from the 'Videos' and 'TV' app). This data is usually already synced via iTunes / Apple Music or iCloud Music Library.
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rmayergfx
rmayergfx29.07.2018:09
Doch sind sie, kann man ganz einfach testen. Backup erstellen, neue App laden wieder Backup erstellen.
Danach gibt es 2 Ordner mit unterschiedlicher Dateigröße. War zumindest bei iTunes und auch bei iMazing so. Catalina konnte ich noch nicht testen.
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Weia
Weia29.07.2018:25
rmayergfx
Doch sind sie
Ah, OK, danke! Das klingt ja schonmal gut!
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Weia
Weia29.07.2019:42
Weia
Angenommen, ich könnte eine App wie FileBrowser Business für den größten Teil meiner Datenbestände (also den größten Teil von 1 TB) nutzen, dann wäre es aus meiner Sicht ideal, den Datenbestand dieser einen App (der sich eher selten und wenn, dann auch nur minimal ändern wird) mit einem externen Medium zu syncen […] und den Rest wie gehabt mit iTunes auf meinen Mac. Aber dazu wäre es halt nötig, dass der Datenbestand von FileBrowser Business (oder welche App auch immer) vom iTunes-Backup ausgeschlossen wird, und das scheint ja nirgendwo einstellbar zu sein. Am einfachsten wäre vermutlich eine entsprechende Einstellung in der betreffenden App; ich weiß aber nicht, ob es eine iOS-API gibt, die einer App erlaubt, ihre Datenbestände als vom Backup auszuklammernde zu kennzeichnen.
Da habe ich jetzt mal nachgeschaut, und in der Tat, es gibt eine solche API und sie ist super-simpel:

Es wäre also ein Leichtes für Anbieter einer File-Browser-App, die es erlaubt, Datenbestände auf eine angeschlossene externe USB-SSD zu syncen, diesen Datenbestand dann umgekehrt vom regulären iTunes-Backup auszuschließen.

Ich werde mal, wenn ich Zeit habe, den App-Store durchforsten, ob schon ein Anbieter auf diese Idee gekommen ist. Falls nicht, könnte man ihn ja vielleicht dazu motivieren – der Implementationsaufwand ist wirklich minimal. Dass ich mir deswegen jetzt selbst einen ganzen File Browser schriebe, lohnt sich umgekehrt aber natürlich nicht.
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marm29.07.2020:38
Vor ewigen Zeiten habe ich mal Filebrowser (ohne Business) aus dem App Store geladen. Dort finde ich folgendes in den Administrator-Einstellungen:

Hört sich doch so an, als wäre es das, was Du suchst.
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Weia
Weia29.07.2021:05
marm
Hört sich doch so an, als wäre es das, was Du suchst.
Hmm, der Screenshot ist ein wenig doppeldeutig, möglicherweise geht das nur für iCloud-Backups. Aber es ist zumindest ganz nah dran an dem, was ich idealerweise gerne hätte. Ich habe ja nun eh schon vor, mir diese App näher anzuschauen, und selbst wenn diese Einstellung für lokale Backups noch nicht vorhanden ist, so sollte es so leicht sein, das zusätzlich zu integrieren, dass der Hersteller mein Flehen ja vielleicht erhören würde.

FileBrowser scheint ja wirklich so etwas wie eine eierlegende Wollmilchsau zu sein.

Danke für die Info!
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marm29.07.2021:17
Also hinter "iCloud" steht noch "/iTunes"...
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Weia
Weia29.07.2021:31
marm
Also hinter "iCloud" steht noch "/iTunes"...
Jaja, aber das Ganze in der Rubrik iCloud-Features

Na, ich werde es bald probieren und dann berichten.
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Weia
Weia05.08.2020:40
Weia
marm
Also hinter "iCloud" steht noch "/iTunes"...
Jaja, aber das Ganze in der Rubrik iCloud-Features

Na, ich werde es bald probieren und dann berichten.
Das habe ich jetzt getan und es funktioniert tatsächlich! (Test war: iTunes-Backup gemacht und Größe notiert – In FileBrowser Business 1GB-Datei via SMB von meinem Mac (Remote-Standort) in Meine privaten Dateien kopiert – neues iTunes-Backup gemacht → Backup-Größe unverändert.) Da ist also einfach die GUI mehr als missverständlich, wenn sie diese Einstellung unter iCloud anbietet.

Via Synchro-Dateien funktioniert ein Backup auf eine externe USB-C-SSD (ich habe verwendet), in APFS Case-Sensitive formatiert, ebenfalls problemlos.

So weit, so gut.

Aber es tauchten neue Probleme auf:

Es gibt ein riesiges Privatsphären-Leck in FileBrowser Business: Alle in Meine privaten Dateien jüngst verwendeten Dateien tauchen in dem allgemein zugänglichen Verlaufsfenster selbst dann auf, wenn Meine privaten Dateien verschlossen ist; das führt die Funktion von Meine privaten Dateien natürlich weitgehend ad absurdum. Glücklicherweise gibt es insofern einen Workaround, als man FileBrowser Business insgesamt via Passwort/Face ID sperren kann; aber dann ist die Verschließbarkeit von speziell Meine privaten Dateien natürlich recht sinnlos (Meine privaten Dateien als solches aber nicht, denn auf alle Dateien in FileBrowser Business, die sich nicht in Meine privaten Dateien befinden, kann man auch von Apples Dateien-App aus zugreifen).

Statt nach dem Passwort zu fragen, erkennt iPadOS die externe SSD schlicht nicht, wenn sie in macOS verschlüsselt formatiert wurde. Das ist für ein Gerät, das so teuer und so groß wie ein MacBook ist, natürlich ein Unding und ein Punkt, wo ein iPad leider nach wie vor nur ein nicht ganz ernstzunehmendes Spielzeug ist. Workaround hier kann nur sein, die unverschlüsselte externe SSD physisch sicher wegzuschließen wie ehedem in der Steinzeit.

Synchro-Dateien funktioniert nur mit Ordnern in Meine privaten Dateien und Auf meinem iPad, aber nicht mit Meine privaten Dateien und Auf meinem iPad selbst. Ich muss also künstlich einen zusätzlichen Basisordner anlegen, in den alle Daten wandern und der dann gesynct wird.

Letzterer Punkt ist vor allem virulent mit dem, was ich jetzt als Hauptproblem ansehe und wo ich noch keinen akzeptablen Workaround gefunden habe: Wie bekomme ich Daten, die ich aus einem Browser herunterlade, in FileBrowser Business? Aufgrund der vermaledeiten Sandkasten-Strategie in iOS/iPadOS ist die simple Sichern unter …-Funktion von macOS ja praktisch nonexistent.

Bei Safari kann man (seit allerneuestem?) in den Einstellungen einen Pfad angeben, in den Downloads gesichert werden sollen. Dort taucht aber nur FileBrowser Business als solcher auf, was de facto dann eine Ablage in Auf meinem iPad in FileBrowser Business bedeutet. Den Basisordner innerhalb von Auf meinem iPad, den mich Synchro-Dateien anzulegen zwingt, kann ich aber nicht angeben, geschweige denn Meine privaten Dateien (in entsperrtem Zustand). Das Herunterladen zu schützender Dateien besteht also zwangsweise aus mehreren Schritten: Zuerst müssen sie nach Auf meinem iPad in FileBrowser Business geladen werden und von dort dann in einem zweiten Schritt nach Meine privaten Dateien in den dortigen Basisordner verschoben werden.

Das ist schon schlimm genug, aber es wird noch schlimmer, wenn man aus Privatsphäre-Gründen einen der zahlreichen alternativen Webbrowser würde verwenden wollen, die sich auch mit einem Zugangskennwort schützen lassen. Von denen beherrscht nämlich noch kein einziger Safaris Funktion, einen Download-Ordner einzustellen (oder kennt jemand hier einen, der das kann???), und damit funktioniert selbst dieser umständliche Weg nicht. Ich müsste die Dateien erst in den internen Speicherbereich des Webbrowsers herunterladen, dann in den FileBrowser Business-Ordner von Dateien „exportieren“ (was de facto völlig unnötiges Kopieren heißt), und dann von Auf meinem iPad in FileBrowser Business (wo die Daten dann liegen) die Dateien nach Meine privaten Dateien verschieben.

Das ist alles noch sehr sehr unausgereift; mir ist ein Rätsel, wie man die Auffassung vertreten kann, ein iPad können einen Mac ersetzen, wenn selbst solch eine im Kern extrem basale Funktion einen solchen Aufwand verursacht.


Zusammenfassung

Was geht:
  • FileBrowser Business erlaubt es, die in ihm gespeicherten Daten vom iTunes-Backup auf die Mac-Festplatte oder -SSD auszuschließen.
  • FileBrowser Business erlaubt ein inkrementelles Backup der in ihm gespeicherten Daten auf eine angeschlossene USB-C-SSD.
  • FileBrowser Business erlaubt den Schutz der Daten via Passwort/Face ID

Was nicht (einfach) geht:
  • iPadOS erkennt keine verschlüsselten APFS-SSDs.
  • FileBrowser Business muss insgesamt per Passwort gesperrt werden, da die Dateien in Meine privaten Dateien, auch wenn dieser Bereich verschlossen ist, in der frei zugänglichen Verlaufsanzeige auftauchen.
  • FileBrowser Business erlaubt kein Backup von Meine privaten Dateien und Auf meinem iPad insgesamt, sondern nur von einzelnen Ordnern darin.
  • Safari kann Dateien nur nach Auf meinem iPad in FileBrowser Business herunterladen, aber nicht gezielt in Ordner darin oder nach Meine privaten Dateien
  • Andere Browser als Safari scheinen ausnahmlos Dateien überhaupt nicht in FileBrowser Business herunterladen zu können.

Nunja …
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Timeo Danaos05.08.2021:32
Auf die Schnelle: Beschäftige dich mit den umfangreichen Einstellmöglichkeiten unter KonfigurationAdministratoreinstellungen. Dort kannst Du unter „Features ein/ausschalten“ u.a. z.B. die Anzeige des Ordnerverlaufs abstellen.
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Weia
Weia05.08.2021:56
Timeo Danaos
Auf die Schnelle: Beschäftige dich mit den umfangreichen Einstellmöglichkeiten unter KonfigurationAdministratoreinstellungen. Dort kannst Du unter „Features ein/ausschalten“ u.a. z.B. die Anzeige des Ordnerverlaufs abstellen.
Naja, das ist ein bisschen das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Ich will ja durchaus einen Verlauf haben, nur eben ohne die Dateien in Meine privaten Dateien, solange dieser Bereich verschlossen ist. Und wie gesagt, es gibt ja einen Workaround, indem man die gesamte App per Passwort sichert. Die Anzeige des Ordnerverlaufs abzustellen, ist sicherlich ebenfalls ein gangbarer Workaround. Für welchen man sich entscheidet, ist dann Geschmackssache.
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marm05.08.2022:19
Kennst Du die App InterConneX? Hier mal Ausschnitte aus der Beschreibung:
InterConneX is a file storage and management app for the iPhone and iPad that enables you to control and share all your files and folders in one location just like on a Mac.
Have a url to an internet resource (graphic, sound file, etc)? This tool allows you to download it directly into the current sharespace.
Access to your local sharespaces can be restricted by simply limiting access to your device — either through passkey protection, fingerprint authentication or both.


Das ist übrigens von der gleichen Firma die ChronoSync produziert. Für Einschätzungen, ob ChronoSync oder Carbon Copy Cloner besser ist, bin ich übrigens ganz dankbar, da ich mich nicht entscheiden kann.
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marm06.08.2000:06
Nach meinem Test müsste InterConneX die viele der genannten Erwartungen erfüllen. Es lässt sich einstellen, ob ein Verzeichnis ein Password braucht; es kann eingestellt werden, ob dieses Verzeichnis mit iTunes synchronisiert; mit ChronoSync kann ein Sync mit dem Mac hergestellt werden; es gibt Import aus anderen Ordnern und zumindest eine URL-Eingabe für Download. Apropos Download: Wenn ich durch längeres Drücken auf einen Download-Link in Safari den Link kopieren kann, dann wird der Link automatisch aus der Zwischenablage als URL zum Download eingefügt.

Einstellung für ein neues Verzeichnis:
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Weia
Weia06.08.2001:30
marm
Nach meinem Test müsste InterConneX die viele der genannten Erwartungen erfüllen.
Vielleicht tue ich ihr ja Unrecht, aber ich werde mit der App nicht „warm“. Ich finde sie sehr unintuitiv, weil sie schlecht in iPadOS integriert zu sein scheint und eher ihr eigenes Ding machen will. Wozu “Sharespaces” als zusätzliches Konzept zu Ordnern?

Wie auch immer, ich scheitere bereits an der angeschlossenen USB-C-SSD. Während die in FileBowser Business völlig automatisch und selbsterklärend einfach auftaucht, ist von ihr in InterConneX weit und breit nichts zu sehen. Wenn die SSD nicht angesprochen werden kann, ist das natürlich ein definitives Ausschlusskriterium, wenn ich nur nicht begreife, wie, sagt das zumindest was über die GUI aus.

Und – wieder mangelnde Integration in iPadOS – in den Safari-Einstellungen kann ich InterConneX im Gegensatz zu FileBowser Business nicht als Download-Ziel einstellen bzw. scheitere daran, InterConneX entsprechend zu konfigurieren. Und die App taucht nicht einmal in iMazing auf!?!
es kann eingestellt werden, ob dieses Verzeichnis mit iTunes synchronisiert;
Das hatte ich in der Tat erneut übersehen …
mit ChronoSync kann ein Sync mit dem Mac hergestellt werden
Gut, das will ich ja nun gerade nicht.

Meinem Eindruck nach ist FileBowser Business – von dem blöden, aber ja auszuschaltenden Privatsphären-Leck in der Verlaufsanzeige mal abgesehen – so optimal in iOS integriert wie möglich; alles, was ich lieber noch einfacher hätte, scheint an iPadOS zu scheitern, nicht an FileBowser Business. Trotzdem danke für den Tipp – Alternativen sind immer gut!
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Weia
Weia06.08.2001:51
Da ich bei FileBrowser Business also wohl bleiben werde, ist mein Hauptproblem jetzt der passende Webbrowser.

Immerhin zwei Kandidaten habe ich jetzt gefunden: Aloha und Brave . Keiner von beiden Browsern erlaubt wie Safari, explizit einen Download-Ordner innerhalb von Dateien einzustellen, aber beide erlauben zumindest, ihren Download-Ordner so auszulagern, dass er in Dateien in Auf meinem iPad sichtbar wird. Dann kann sein Inhalt in Dateien in den FileBrowser for Business-Ordner verschoben werden (nicht kopiert! – ein wichtiger Fortschritt) und dann innerhalb von FileBrowser Business in den gewünschten Ordner verschoben werden.

Immer noch reichlich umständlich, aber wenigstens werden die heruntergeladenen Dateien kein einziges Mal kopiert statt verschoben. Mein Eindruck bzw. meine Befürchtung ist, dass das das Optimum ist, das iPadOS im Augenblick erlaubt.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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marm06.08.2001:59
Also das GUI... 🤷‍♂️
Die USB-C-SSD taucht über Dateien sicherlich auf - was ich jetzt nicht testen kann - und dort ist InterConneX ja eingebunden.
Sharespaces erlaubt unterschiedliche Spezufikationen von Zugangsberechtigungen, Sync etc. Einfach mal ein neues Sharespace anlegen, dann kommen die Optionen.
Der Download erfolgt über Link-Kopie wie geschildert - finde ich ok.
Mit InterConneX würde ich über die Dateien-App arbeiten.
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Weia
Weia06.08.2004:37
marm
Die USB-C-SSD taucht über Dateien sicherlich auf - was ich jetzt nicht testen kann - und dort ist InterConneX ja eingebunden.
Ja, aber ich finde keine Möglichkeit, von InterConneX aus ein inkrementelles Backup auf diese USB-C-SSD zu machen – erneut dahingestellt, ob das tatsächlich nicht geht oder die GUI mir nur dermaßen widerstrebt, dass ich diese Möglichkeit nicht finde.

Wie auch immer, ich komme mit InterConneX einfach nicht zurecht und finde FileBrowser Business sehr intuitiv, warum sollte ich dann nicht Letzteres nehmen? Besser für meine Bedürfnisse ist InterConneX sicher nicht. Anderen mag das anders gehen, insofern ist es ja gut, dass der Hinweis auf diese App von Dir kam.
Der Download erfolgt über Link-Kopie wie geschildert - finde ich ok.
Auch das wäre für meinen Workflow alles andere als optimal. Ich will nicht für jede einzelne herunterzuladende Datei vom Webbrowser zu InterConneX und wieder zurück wechseln müssen.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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JoMac
JoMac06.08.2008:55
Weia
Da ich bei FileBrowser Business also wohl bleiben werde, ist mein Hauptproblem jetzt der passende Webbrowser.

Immerhin zwei Kandidaten habe ich jetzt gefunden: Aloha und Brave . Keiner von beiden Browsern erlaubt wie Safari, explizit einen Download-Ordner innerhalb von Dateien einzustellen,
...

Kennst Du iCab Mobile?
Den nutze ich immer, wenn ich mit Safari gegen die Wand fahre

Das ist ein echt eierlegender Wollmilchbrowser. Die 3,49 € sind sehr gut investiert. Der Entwickler arbeitet ständig an neuen Features.
Du könntest ihn ja mal anschreiben ob er Dein gewünschtes Feature einbauen könnte.
+1
sambuca2306.08.2009:42
Habe mir nicht alle Kommentare durchgelesen, weil zu lang. Vielleicht wurde es schon erwähnt, dann sorry...
Problem 1 - Es gibt Apps wo man Dateien ablegen/sichern kann, die dann per Passworteingabe innerhalb der App erst einsehbar sind. Ich weiß nur, dass es solche Apps gibt, aber da ich so etwas nie gebraucht habe, weiß ich auch nicht mehr dazu (Sicherheit, unterstütze Dateiformate, Kosten/Abos usw...).

Problem 2 - iPad an Mac über USB3 anschließen und dann über manuelle Backups-Management kannst du diese wo du willst archivieren.

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Weia
Weia06.08.2012:56
JoMac
Kennst Du iCab Mobile?
Dem Namen nach aus ATARI-Zeiten, mehr nicht.
Den nutze ich immer, wenn ich mit Safari gegen die Wand fahre

Das ist ein echt eierlegender Wollmilchbrowser. Die 3,49 € sind sehr gut investiert.
Danke, das ist ein guter Tipp – den schaue ich mir sicher näher an, sobald ich Zeit finde. Und 3,49€ sind ja nun wahrlich kein Thema; ganz im Gegenteil, ein Kauf-Webbrowser ist mir allemal lieber als einer, dessen Finanzierung dubios scheint.
Der Entwickler arbeitet ständig an neuen Features.
Du könntest ihn ja mal anschreiben ob er Dein gewünschtes Feature einbauen könnte.
Vielleicht ist das nicht einmal nötig  – die Beschreibung klingt auch so schon verheißungsvoll.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Weia
Weia06.08.2013:05
sambuca23
Problem 1 - Es gibt Apps wo man Dateien ablegen/sichern kann, die dann per Passworteingabe innerhalb der App erst einsehbar sind.
Ja, das ist gelöst durch FileBrowser Business.
Problem 2 - iPad an Mac über USB3 anschließen
Ich wollte nur eben den Umweg über den Mac vermeiden und auf eine direkt am iPad angeschlossene USB-3-SSD sichern, nicht zuletzt deshalb, weil mein Mac gar kein USB-3 hat.

Aber auch das scheint ja jetzt gelöst dank FileBrowser Business.
und dann über manuelle Backups-Management kannst du diese wo du willst archivieren.

Das würde mich jetzt aber interessieren: was für manuelles Backup-Management denn? Woher stammt denn Dein Screenshot? Sieht aus wie iTunes, aber ich finde in iTunes keinerlei Möglichkeit, den Ort für das Backup festzulegen. (Ginge aber natürlich mit Apps wie iMazing oder symbolischen Links.)
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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sambuca2306.08.2013:13
[/quote]
Das würde mich jetzt aber interessieren: was für manuelles Backup-Management denn? Woher stammt denn Dein Screenshot? Sieht aus wie iTunes, aber ich finde in iTunes keinerlei Möglichkeit, den Ort für das Backup festzulegen. (Ginge aber natürlich mit Apps wie iMazing oder symbolischen Links.)
[/quote]

Na, über den Finder auf der linken Seite, sobald man das iDevice anschließt...
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Weia
Weia06.08.2013:21
sambuca23
Na, über den Finder auf der linken Seite, sobald man das iDevice anschließt...
Ah, kann das sein, dass Du schon Catalina nutzt?

Ich bin gerade erst auf Mojave gewechselt, da äußerst zurückhaltend, was macOS-Updates anbelangt. Das hatte ich eingangs nicht erwähnt, da es ja um ein iPadOS-Problem geht, sorry.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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sambuca2306.08.2013:27
Ach so, ja habe Catalina. Wußte nicht, dass es nur ab der Version geht...
Weia
sambuca23
Na, über den Finder auf der linken Seite, sobald man das iDevice anschließt...
Ah, kann das sein, dass Du schon Catalina nutzt?

Ich bin gerade erst auf Mojave gewechselt, da äußerst zurückhaltend, was macOS-Updates anbelangt. Das hatte ich eingangs nicht erwähnt, da es ja um ein iPadOS-Problem geht, sorry.
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Weia
Weia07.08.2013:35
JoMac
Kennst Du iCab Mobile?
Ich hab’s mir jetzt gekauft. Die App hat wirklich enorm viele, übersichtlich angeordnete Optionen. Nur ausgerechnet die Option zum Speichern an einem bestimmten Ort, die ich bräuchte, ist im Moment leider buggy.

Wenn ich Zeit finde, schreibe ich dem Autor mal …
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
JoMac
JoMac14.08.2007:56
Weia
JoMac
Kennst Du iCab Mobile?
Ich hab’s mir jetzt gekauft. Die App hat wirklich enorm viele, übersichtlich angeordnete Optionen. Nur ausgerechnet die Option zum Speichern an einem bestimmten Ort, die ich bräuchte, ist im Moment leider buggy.

Wenn ich Zeit finde, schreibe ich dem Autor mal …
Schade dass es da noch Probleme gibt.
Ja ist ein super Browser. Viel Spaß damit
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the-r
the-r14.08.2014:42
Zu Problem #2:
Vielleicht doppelt, da ich nicht alle Antworten gelesen habe. ich würde es so machen...
1) Eine externe Festplatte bootfähig machen und macOS drauf klatschen.
2) Beim Starten deines Mac dann wählen, ob mit interner oder externer Platte gestartet werden soll.
3) Von der externen Platte starten und dort über den Finder dein iPad Backup machen. fertig ist der Lack!

Cheers,
Roman
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abonino14.08.2014:57
Hallo zäme
Ich hab ein grundsätzliches Problem mit der 'Daten-Ablage auf dem iPad; sandboxing.
- Bei mir besteht eine Ordnerstruktur mit gemischten Dokumenten (gemischte Apps): FileMaker, Office, grafische Formate, Web#-Zeugs,...
- Die Struktur ist essentiell.

Jede App kann nur aber auf seinen 'Dokumenten-Ordner zugreiffen; auch mit dem neusten 13.6.
So kann ich gar nicht arbeiten!
Einzelnes 'Gebastel auf dem iPad geht, aber viele 'Finder-Manöver gehen nicht.
Wie ergeht es Euch? Könnt Ihr damit seriös arbeiten?
Gruss Arthur
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Weia
Weia14.08.2016:24
JoMac
Weia
JoMac
Kennst Du iCab Mobile?
Ich hab’s mir jetzt gekauft. Die App hat wirklich enorm viele, übersichtlich angeordnete Optionen. Nur ausgerechnet die Option zum Speichern an einem bestimmten Ort, die ich bräuchte, ist im Moment leider buggy.

Wenn ich Zeit finde, schreibe ich dem Autor mal …
Schade dass es da noch Probleme gibt.
Ja, und nach einem Mailwechsel mit dem Autor weiß ich auch, dass die leider bleiben werden.

Videos lädt iCab nicht in voller Auflösung herunter, weil der Autor Angst vor Restriktionen seitens Apple hat (obwohl viele andere Browser-Apps im App Store das können und offenkundig keine Probleme mit Apple haben), eine automatische Vergabe sinnvoller Namen anhand des HTML-Seitentitels für die dort eingebetteten Video-Dateien (die im Original meist ein internes Buchstaben-Kauderwelsch des Anbieters sind) hält der Autor nicht für sinnvoll und ein Download in die Ordner anderer Apps in Dateien sind laut Auskunft des Autors für Drittanbieter im Gegensatz zu Apple in Safari nicht machbar aufgrund des vermaledeiten Sandkasten-Prinzips.

Während ich keinen Grund zu der Annahme habe, dass letztere Auskunft des Autors nicht stimmt, werde ich doch nochmal meine internen Quellen bei den Apple-Ingenieuren anzapfen, ob da nicht doch etwas geht und ggf. hier berichten.

Hier und heute bleibt aber festzuhalten, dass für eine in meinem Sinne vernünftige, modulare Lösung sich entgegen meiner ursprünglichen Erwartungen nicht die Dateiverwaltung und das Backup als Problem herausstellen (das alles meistert FileBrowser for Business wunderbar), sondern der Webbrowser, der ggf. Dateien in FileBrowser for Business befördern soll.

Selbst abgesehen von dem Problem mit dem direkten Download in den Dateien-Ordner einer anderen App à la Safari habe ich bislang keine einzige Browser-App im App Store gefunden, die
  • die Nutzung via Passwort/Face-ID sichert oder mehrere Benutzer erlaubt
  • Video-Dateien in voller Auflösung und mit sinnvollem Namen herunterlädt
  • als Download-Ziel zumindest den App-eigenen Ordner in Dateien nutzen lässt, so dass von dort aus ein Verschieben nach FileBrowser for Business möglich ist
  • nicht unbenutzbar buggy ist

Alle diese Dinge wären machbar, denn für jedes Feature gibt es mindestens eine App, die das wunderbar beherrscht, nur leider keine einzige App, die all das zusammen kann.

Ich kann nur immer wieder den Kopf schütteln über Aussagen, dass ein iPad hier und heute ein irgendwie, zumindest für simple Dinge, ernstzunehmender Mac-Ersatz wäre. Leider.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+1
Weia
Weia14.08.2016:33
the-r
Zu Problem #2:
Vielleicht doppelt, da ich nicht alle Antworten gelesen habe. ich würde es so machen...
1) Eine externe Festplatte bootfähig machen und macOS drauf klatschen.
2) Beim Starten deines Mac dann wählen, ob mit interner oder externer Platte gestartet werden soll.
3) Von der externen Platte starten und dort über den Finder dein iPad Backup machen. fertig ist der Lack!
Danke für die Idee, aber ein Neustart wäre aus meiner Sicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen und das Auslagern auf eine externe SSD wäre ja wie diskutiert auch mit symbolischen Links oder Mac-Programmen wie iMazing machbar. Ich will aber eben völlig ohne Mac auskommen und die externe SSD fürs Backup direkt an das iPad Pro anschließen können, und mit FileBrowser for Business geht das ja auch.

Das Problem, an dem mittlerweile der Workflow noch hakt, ist wie im vorangegangenen Beitrag geschildert der Webbrowser.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Weia
Weia14.08.2016:35
abonino
Ich hab ein grundsätzliches Problem mit der 'Daten-Ablage auf dem iPad; sandboxing.
- Bei mir besteht eine Ordnerstruktur mit gemischten Dokumenten (gemischte Apps): FileMaker, Office, grafische Formate, Web#-Zeugs,...
- Die Struktur ist essentiell.

Jede App kann nur aber auf seinen 'Dokumenten-Ordner zugreiffen; auch mit dem neusten 13.6.
So kann ich gar nicht arbeiten!
Einzelnes 'Gebastel auf dem iPad geht, aber viele 'Finder-Manöver gehen nicht.
Wie ergeht es Euch? Könnt Ihr damit seriös arbeiten?
Nö.

Siehe meinen vorletzten Beitrag.

Sandboxing mag für ein Smartphone die richtige Entscheidung gewesen sein, beim iPad verhindert es einen ernstzunehmenden Einsatz als Arbeitsgerät.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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