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Windgeräusche iPhone Video

Hugomac
Hugomac11.07.2114:30
Ich hab mal am Strand versucht mit einer und zwei Schichten Baumwolle über dem unteren Ende des iPhone 12 pro max die typischen hässlichen Windgeräusche im Video zu verhindern. Kein Effekt! (ext Mikro nicht dabei gehabt). Hat jemand nen Tipp?
„Be Water, My Friend!“
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Kommentare

Mr.Bo
Mr.Bo11.07.2115:11
Hugomac

Vermutlich mußt du das ganze iPhone einpacken, da das gesamte Gehäuse die Geräusche überträgt.
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ela11.07.2120:37
Das einzige was bei Wind hilft, sind solchen langen Puschel ("Dead cat"). Die nehmen die Windenergie auf und geben sie nicht an die Kapsel weiter. Ich hatte so etwas an beide Mikrofone meiner Kamera geklebt: Tag&Nacht!

Für's iPhone musst Du mal suchen. Ich habe das hier gefunden (kenne es selbst nicht!)

Das sieht so aus, als könnte klappen - wenn es denn gut am Gehäuse klebt!

Es gibt auch ein Produkt als kompletten Überzieher (sieht dann aus wie so ein Struwelpeter Kopf) - der soll nicht so gut funktionieren.
+1
Pris11.07.2120:58
von z.B. Rode gibt es ein Lav Mikro extra für das iPhone. Puschel drüber und gut ist.
+1
Hugomac
Hugomac13.07.2109:40
Gibt es denn gar keinen Trick, wie man mit vorhandenen Mitteln (Hand, Tshirt, mütze…) was gegen den Wind machen kann, wenn man ein ext Mikro mit Dead Cat gerade nicht dabei hat?
„Be Water, My Friend!“
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ela13.07.2110:27
Nein

… naja… wenn Du ein großes Stück Stoff hast, am besten zwei, mit denen Du einen wirklich größeren Bereich im Windschatten erzeugen kannst… aber glaub mir, das taugt alles nichts… du müsstest am Ende mal schnell einen Pavillon improvisieren in Du windgeschützt stehst

Licht und Ton sind zwei häufig unterschätzte Dinge beim Video. Und wenn man Licht bei einer schnellen privaten "Produktion" verzeihen kann, weil es einfach gut genug ist im Tageslicht, kann man das beim Ton eben nicht… Wenn der nicht gut klingt, merkt das jede*r sofort. Und wenn es im Wind rumpelt kannst die Aufnahme eigentlich nur noch wegwerfen… oder nachträglich wenigstens die tiefen Frequenzen bis mind. 80Hz (oder höher!) abschneiden, damit den Leuten nicht die Wohnzimmerboxen rumpeln wenn sie das auf dem TV anschauen.
+1
Krypton13.07.2110:52
Bei iPhones ab dem 11er hängt es auch davon ab, ob du in den Kamera-Settings das Stereo-Recording aktiviert hat. Dann wäre das kleine Mikro direkt an den Kameras auch noch aktiv, welches du eher schlecht mit mit einem Fell abdecken kannst, ohne auch die Kameras zu stören.

Das einfachste wird wohl sein, dass du den Ton mit einem zweiten Phone aufnimmst und dieses möglichst im Windschatten (unter dem kuscheligen Pulli) hältst und später die beiden Spuren synchronisierst.

Ansonsten könnte es (auch mit Pulli) noch funktionieren, dass du die untere Hälfte des Phones so in den Ärmel steckst, dass das Mikro auch gut abgeschirmt ist. Der Stoff sollte aber halt (Fell ähnlich) Windbrecher-Eigenschaften haben.
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Tonkutscher13.07.2112:36
Wir hier im Tonstudio benutzen eine recht teure Softwareerweiterung, damit bekommt man das mehr oder weniger gut in den Griff, hängt aber sehr davon ab, was man hinterher noch hören soll. Bei Sprache geht es recht gut.. Aber ich sage meinen Kunden immer: die beste Farbkorrektur nutzt bei einem Foto nix, wenn der Deckel auf der Linse war
+6
RichMcTcNs13.07.2112:53
Decken und ähnliche Materialien dämpfen stets die hohen Frequenzen und damit die Verständlichkeit enorm. Und wenn man dann noch versucht, die verbliebenen tieffrequenten Anteile mit Software zu korrigieren, dann bleibt eigentlich nix mehr über. Und wenn erst einmal durch heftige Druckwechsel die Membran "angeschlagen" ist, dann hilft auch keine Software mehr.
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Werner13.07.2118:06
Adobe Audition kann Störgeräusche rausfoltern... ääähhh -filtern. Nix für Profis, aber immerhin.
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RichMcTcNs13.07.2118:36
Werner
aber keine am Meer windinduzierten Störungen
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ela14.07.2112:46
Kein Audio-Filter der Welt kann Windrumpeln nachträglich entfernen OHNE dabei das Nutzsignal (z.B. die Stimmen) DRASTISCH zu verschlechtern…
Ich meine, klar, wenn man mit extrem dünnen Stimmen ohne Klang und Volumen leben kann, also etwas, was klingt wie direkt vom Boden einer Blechkanne gesprochen … dann geht da natürlich was

Das Problem ist, dass diese Windstörungen eben nicht nur Bässe sind sondern sich als Rauschen durchs gesamte Spektrum ziehen. Irgendwelche ganz aktuellen AI basierten Filter mögen besser sein (klassische Demos mit Laubbläser vorm Mikro ) aber auch dieser verschlechtern den Klang der Stimme - Einfach nur verständlich sein hilft bei einem Video-Call oder einem Online-Spiel, taugt aber nicht für VLOG oder gar Interview-Situationen

Es hilft EINZIG so ein Puschel! Der kann wirklich Wunder vollbringen.
Und noch besser ist natürlich ein externes Mikrofon mit Puschel, weil dieses dann z.B. an Hemd/Jacke befestigt sein kann und die Stimme so unabhängig von Entfernung und Richtung des iPhones aufnimmt.

Beim Kauf eines Mikros etwas drauf achten: Nicht alles wo "Windschutz" draufsteht ist auch Windschutz drin Wenn es kein Puschel ist, dann ist es kein Windschutz sondern höchstens ein Poppschutz (gegen bestimmte Plosive beim Sprechen) - Draußen im Wind (und ich meine alles, ab wo sich die Luft so bewegt, dass wir es auf der Haut gerade wahrnehmen) hilft einzig und allein ein fluffiger Puschel

(ich habe das mal in der Theorie gelernt, dann bei einem einjährigen VLOG-Projekt am eigenen Leib erfahren, konnte seither ein paar Lavalier-Mikrofone testen und spreche daher aus eigener Erfahrung )
+2
spheric
spheric14.07.2123:21
Krypton
Bei iPhones ab dem 11er hängt es auch davon ab, ob du in den Kamera-Settings das Stereo-Recording aktiviert hat. Dann wäre das kleine Mikro direkt an den Kameras auch noch aktiv, welches du eher schlecht mit mit einem Fell abdecken kannst, ohne auch die Kameras zu stören.
XS nimmt auch schon stereo auf.
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+1
horst115.07.2106:23
Ohne externes Mikrofon geht da nichts. Egal ob iPhone oder Videokamera oder Fotoapparat mit Videofunktion.
Einfach weniger was vergessen dann hast du mehr vom Ton.😀👍
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@mac
@mac15.07.2109:28
Der Ton bei Aufnahmen wenn Wind geht, ist beim iPhone nicht das beste.
Du wirst entweder das Headset von Apple verwenden müssen oder auf eine externe Lösung iPhone Lightning Plug & Play-Mikrofon zurückgreifen müssen.
horst1
Ohne externes Mikrofon geht da nichts. Egal ob iPhone oder Videokamera oder Fotoapparat mit Videofunktion.
Einfach weniger was vergessen dann hast du mehr vom Ton.😀👍
„Wo ich bin, herrscht Chaos. Leider kann ich nicht überall sein.“
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Tonkutscher15.07.2113:09
Es geht bei meiner Anmerkung nicht um einen Filter, sondern um einen (sehr teuren) Algorithmus, der das durchaus kann, auch ohne DRASTISCHE Verschlechterung! Wir setzen das oft bei O-Tonaufnahmen für Kinofilme ein. Wenn man es noch nicht gehört hat, glaubt man es nicht... )

[quote=ela]
Kein Audio-Filter der Welt kann Windrumpeln nachträglich entfernen OHNE dabei das Nutzsignal (z.B. die Stimmen) DRASTISCH zu verschlechtern…
Ich meine, klar, wenn man mit extrem dünnen Stimmen ohne Klang und Volumen leben kann, also etwas, was klingt wie direkt vom Boden einer Blechkanne gesprochen … dann geht da natürlich was
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spheric
spheric15.07.2115:47
Tonkutscher
Es geht bei meiner Anmerkung nicht um einen Filter, sondern um einen (sehr teuren) Algorithmus, der das durchaus kann, auch ohne DRASTISCHE Verschlechterung! Wir setzen das oft bei O-Tonaufnahmen für Kinofilme ein. Wenn man es noch nicht gehört hat, glaubt man es nicht... )

Darf ich Fragen, welches Werkzeug Du nutzt? RX Advanced?
„Früher war auch schon früher alles besser!“
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Pris15.07.2116:05
Tonkutscher
Es geht bei meiner Anmerkung nicht um einen Filter, sondern um einen (sehr teuren) Algorithmus, der das durchaus kann, auch ohne DRASTISCHE Verschlechterung!
Sorry aber ich muss ela da Recht geben. Egal wie teuer die Software ist, es ist ein Filter und man hört es. Erstmal muss der kaputte, übersteuerte Teil vom Wind weg. Über 0db ist bei einer digitalen Aufnahme alles Schrott. Der Teil fehlt schon mal. Klingt aber schon gut. Hätte man aber auch mit einem EQ machen können.
Die Daten liegen jetzt leider nicht parallel, sondern enthalten einen Matsch aus Wind und Sprache. Jetzt arbeitet die Software vielleicht chirurgischer, aber was nicht da ist, müsste künstlich hinzugefügt werden.
Vielleicht gibt es auch nur unterschiedliche Meinungen, was eine drastische Verschlechterung ist
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spheric
spheric15.07.2116:55
Pris
Tonkutscher
Es geht bei meiner Anmerkung nicht um einen Filter, sondern um einen (sehr teuren) Algorithmus, der das durchaus kann, auch ohne DRASTISCHE Verschlechterung!
Sorry aber ich muss ela da Recht geben. Egal wie teuer die Software ist, es ist ein Filter und man hört es. Erstmal muss der kaputte, übersteuerte Teil vom Wind weg. Über 0db ist bei einer digitalen Aufnahme alles Schrott. Der Teil fehlt schon mal. Klingt aber schon gut. Hätte man aber auch mit einem EQ machen können.
Die Daten liegen jetzt leider nicht parallel, sondern enthalten einen Matsch aus Wind und Sprache. Jetzt arbeitet die Software vielleicht chirurgischer, aber was nicht da ist, müsste künstlich hinzugefügt werden.
Vielleicht gibt es auch nur unterschiedliche Meinungen, was eine drastische Verschlechterung ist
Alleine die Definition von "sendefähig" hat sich ja vor ca. 20 Jahren gundlegend verändert.
„Früher war auch schon früher alles besser!“
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ela16.07.2111:05
Tonkutscher
Es geht bei meiner Anmerkung nicht um einen Filter, sondern um einen (sehr teuren) Algorithmus, der das durchaus kann, auch ohne DRASTISCHE Verschlechterung! Wir setzen das oft bei O-Tonaufnahmen für Kinofilme ein. Wenn man es noch nicht gehört hat, glaubt man es nicht... )

Stimmt, glaube ich auch nicht - weil ich in vielen Jahren einfach schon viel gehört habe.
Das bedeutet aber nicht, dass ich stur wäre
Solltest Du irgendwo Beispiele haben, fänd ich das durchaus interessant mal zu hören
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Tonkutscher16.07.2112:17
So, ich merke grade, da ch hier noch nicht viel kommentiert habe, dass ich besser mit Audio umgehen kann, als mit der Kommentarfunktion... sorry...

Ja, ich verwende die iZotope Restaurationstools und nein, es sind keine Filter! Selbst Verzerrungen lassen sich damit, je nach "Härtegrad" entfernen, die Jungs programmieren unglaubliches Zeug
Ich mache den Job jetzt seit 1984 und habe in der Zeit viel erlebt, was die technische Entwicklung betrifft.

Und ja, die Definition von "Sendefähig" ist stellenweise unterirdisch.

Beispiele kann ich gerne mal raussuchen.
Hab ich jemanden vergessen...?
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Pris16.07.2113:31
Ok. Dann haben wir nur eine unterschiedliche Meinung darüber was DRASTISCH bedeutet.

Das Izotope Paket habe ich auch. Das ist schon nicht schlecht, aber wenn die Aufnahme versaut ist hilft imo nur nachvertonen.
Wind - kein Vergleich zur einer vernünftigen Aufnahme mit einer Deadcat.
Reverb entfernen - ebenfalls ist eine gute, echte Raumakustik nicht zu schlagen.
Clipping - ist definitiv nicht zu reparieren.
Ich benutze RX meist nicht, weil ich den Übergang von einem normalen Clip zu einem restaurierten Clip bemerke. Je nachdem wie kaputt das Ausgangsmaterial ist, bemerkt das ein normaler Zuschauer aber i.d.R. nicht.
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Pris16.07.2113:34
Ach, sorry zurück zum Thema: Ein externes Mikro mit Puschel, ist praktischer und wesentlich billiger als in Software zu investieren. Von den günstigen Izotope Editionen würde abraten, denke die dienen nur zum anfixen.
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