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Welche Festplatte für FCPX Filmschnitt?

Hugomac
Hugomac16.08.1900:08
Hi,

ich hab ein MBP 15``Ende 2013. Es hat Thunderbolt (die erste Version).
Ich schneide Filme mit FCPX.
Soll ich mir eine Thunderbolt-HDD zulegen, weil sie angeblich doppelt so schnell ist wie USB 3?
Und ist das aktuelle Thunderbolt 3 überhaupt kompatibel mit meinem alten Thunderbolt?

Weiß jemand Rat?
„Be Water, My Friend!“
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Kommentare

Reiner Damisch
Reiner Damisch16.08.1906:38
In welchem Format sind die Filme?
Ich kann mühelos Multicam h264 mit 5 Perspektiven über USB 3 auf Western Digital green Platten abspielen.
USB ist nicht der Flaschenhals.
Es kommt zuerst auf die Geschwindigkeit der Platte an. Wenn die nicht reicht, SSD nehmen. Für die meisten Fälle reicht aber 3,5" HD aus. Es sei denn Multicam 4k Projekte vielleicht.
+3
Zikade
Zikade16.08.1907:05
Bei einer TB3-Platte wirst du ein Anschlussproblem haben, soweit ich mich erinnere hast du TB2, es gibt von Apple einen Adapter, der ist, wie immer hübsch aber teuer.
Es gibt aber genügend TB2-Docks auf dem Markt die zusätzlich eine SATA-Schnittstelle anbieten, da würde ich dann eine SSD andocken und gut ist.
Die paar TB-Festplatten die ich bisher gesehen habe waren preislich völlig überzogen.
+1
Schens
Schens16.08.1907:55
Ich habe gerade upgegradet

Platte ist die Sandisk Ultra 3D in 2TB
Gehäuse das hier weil es USB 3.1 Gen 2 hat.

Aus einem Grund, der mir unklar ist, hat sich der Platzbedarf für meine Files durch den Umstieg von FullHD auf 4K verachtfacht.

Performance der Kombi:

0
Schens
Schens16.08.1908:02
Reiner Damisch
Für die meisten Fälle reicht aber 3,5" HD aus. Es sei denn Multicam 4k Projekte vielleicht.

Dem möchte ich höflich, aber bestimmt widersprechen.
Selbst in 1280x720 bringt eine SSD gewaltige Vorteile.
Am flottesten ist die interne SSD. Wenn der Rechner nicht
im Hospitzmodus ist, würde ich eine Aura 2TB reinbauen und gut isses.

Multicam 4K Projekte gehen selbst mit USB 3.1/Gen 2 (400MB/s) NICHT ruckelfrei in ProRes422.
+1
Hapelein16.08.1909:00
Die Frage ist - wie immer - nach dem möglichen Budget und den verwendeten Codecs und Auflösungen.

Aber für den Anfang und zum Einstieg reicht auch für 8k eine einfache USB3-Platte. Stichwort Proxy. Dauert unter Umständen etwas, aber für Hobby-Filme, die eh etwas Zeit haben, sollte das ja kein Problem sein. Aufwand und Nutzen müssen im Einklang stehen.
+2
Reiner Damisch
Reiner Damisch16.08.1909:00
OK dann gehe ich jetzt ins Detail.
Aktuell bearbeite ich ein Multicam Projekt in FCP X.
Fünf Kameras in h264 1920x1080 25p also full HD (kein4k) ungerendert ( also KEIN ProRes) plus Tonspur 48 kHz AIF.

Bei Wiedergabe des Projekts ohne Kamerapositionen. Maximale gelesene Daten /s : 4 MB
Bei Wiedergabe des Projekts mit Kamerapositionen. ( 7) Maximale gelesene Daten /s : 13 MB

Das schafft sogar USB 2

Wenn der Rechner allerdings von der Grafikkarte her solche Projekte nicht ruckelfrei wiedergeben kann,
muss man vorher in ProRes oder Proxy umwandeln und für ProRes braucht man natürlich schnelle Speicher und Schnittstellen.
Wie gesagt, das hängt alles davon ab, welche Projekte man bearbeiten will.
Hugomac, sag mal konkret was du bearbeiten willst.
+4
verstaerker
verstaerker16.08.1918:06
Hugomac
Soll ich mir eine Thunderbolt-HDD zulegen, weil sie angeblich doppelt so schnell ist wie USB 3?
Und ist das aktuelle Thunderbolt 3 überhaupt kompatibel mit meinem alten Thunderbolt?

TB1 bietet max 10 Gbit, genausoviel wie USB3 Gen2, USB3 bietet 5 GBit
damit ist eine SSD über TB1 in Praxis max 200 mb/s schneller

mittels des Apple TB3<TB Adapters solltest du ein TB3 Festplatte betreiben können ... aber es wäre wohl sinnvoller gleich ein TB1/2 Gehäuse zu kaufen oder eben USB3 (was deutlich günstiger ist und für deine Anwendung möglicherweise schnell genug ist)
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