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Passwortgeschütztes Verschlüsseltes Disk Image nutzen, wie für die externe Festplatten als Backup?

Gitterzahn21.01.1812:18
Hallo,

gibt es Nutzer hier die Daten von der bisherigen externe Festplatte zur andere externe Festplatte kopiert haben und das noch mit einer Verschlüsselung z.B mit einem mitwachsendes Image ?

https://www.aptgetupdate.de/2017/01/10/macos-tipp-passwortge schuetztes-verschluesseltes-disk-image-erstellen/

Erstmal zur Vorgeschichte:
Auf meine 2 bisherigen externe Festplatten sind ca 3 TB Daten drauf (nur Fotos, Videos, iOS iTunes Backups Dateien und paar Dokumente, aber keine Backup Dateien von macOS System oder Windows System).

Ich habe mir 2 neue 4TB externe Festplatte gekauft. Ich hab vor diese Dinger zu exFAT formatieren, weil die unter macOS und Windows betrieben werden soll und möchte ungern extra noch Treiber installieren.

Meine Idee ist:
1. Erstelle eine einzige 3,5 TB passwortgeschütztes verschlüsseltes disk image per macOS Festplattendienstprogramm: Mitwachsendes Image , Dateisystem soll auch exFAT sein (ob gut ist keine Ahnung), AES 128 Verschlüsselung und Kennwort selber hat eine Länge von 20 Zeichen (ich vermute wenn ich meine Daten ins Image rein kopiere wird es viel schneller gehen als AES 256 Verschlüsselung)

2. Die 2x 4TB externe Festplatte per macOS Festplattendienstprogramm zu exFAT formatiern. Dann das erstellte Image erstmal nur zu einer der 4TB externe Festplatte kopieren. Öffne dieses 3,5 TB Image, und die Daten von den anderen Festplatten alles dort rein kopieren (wird bestimmt sehr lange dauern hab nur USB 2.0 Geschwindigkeit hier).

3. Nach paar Tagen sollte es fertig sein. Und dieses 3,5 TB Image kopiere ich nochmal und es kommt zur zweiten 4TB externe Festplatte.

4. Jetzt hab ich alles geschafft und die Daten sind verschlüsselt und sicher im Image (auch wenn einer die Festplatte klauen sollte, kann diese Person dieses Image nicht öffnen ohne das richtige Passwort) und meine alten Festplatten werden formatiert und erstelle ein viel kleineres Image von macOS und befülle dort meine alltäglichen Dokumente)

5. Ob mitwachsendes Image gut ist weiß ich nicht kann auch mitwachsendes Bundle-Image nehmen, falls es mit rsync besser läuft.

6. Windows kann auch dieses Image lesen und schreiben, muss glaube so Software installieren, welche genau weiß ich nicht, könnten sie mir helfen?

7. Ob ich auch Interesse habe ein anderes Konzept mit Verschlüsselung zu nehmen, wo auch iPad und iPhone darauf zugreifen kann, ist nicht ein muss, aber wäre nicht schlecht.

Die Frage ist hat, wer sowas schonmal gemacht? ist eine einzige 3,5 TB Image eine gute Idee, hab Angst das ist nicht dafür ausgelegt für so ein Backup und denke immer wieder, es ist nur für 100GB ausgelegt? Ist es zu empfehlen? Ist es überhaupt zu empfehlen dieses image als exFAT zu nehmen als HFS+ oder APFS?

Wie sieht mit der Zukunft aus, ob Apple ihr eigenes Image noch weiter unterstützt, manchmal gibt es Nutzer, die schon erahnen können, dass dies und das nicht mehr weiterentwickelt wird und in absehbarer Zeit auch fallen gelassen wird. Wie ist das möglich? Weil die Entwickler sind und schnell bemerken ob diese API usw.. noch weiterentwickelt werden.

Ich nutze immer nur die aktuellen macOS und Windows Version ohne Beta.
Also macOS 10.13.2 und Windows 10 1709.
Falls es wichtig ist, iPhone 7 und iPad Air iOS 11.2.2
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Kommentare

coffee
coffee21.01.1817:13
Wäre es so nicht etwas einfacher?
„Simplicity is the ultimate Sophistication (Steve Jobs)“
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Marcel_75@work
Marcel_75@work22.01.1814:40
Mein Tipp: Mache es auf keinen Fall so wie von Dir beschrieben.

Speziell "mitwachsende" Images, und dazu dann auch noch verschlüsselte, sind eine heikle Angelegenheit.

Wenn dann würde ich den Platz von Anfang an fest zuweisen!

Und was Windows betrifft: Mir ist kein (100% zuverlässiges!!!) Tool bekannt, dass Kennwort-geschützte Mac-DiskImages (selbst wenn es sich dabei um ExFAT-Images handelt) unter Windows öffnet und mounted und dann vor allem auch wieder sauber schreibt und schließt.

Wenn Du eine Lösung benötigst, die sowohl unter macOS als auch Windows zuverlässig funktionieren soll, musst Du schon eher nach einem kleineren gemeinsamen Nenner suchen - z.B. "VeraCrypt":



Dazu brauchst Du dann am Mac auch noch:



Bedenke aber, dass VeraCrypt auf TrueCrypt 7.1a basiert, mit all den Unzulänglichkeiten ...
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Marcel_75@work
Marcel_75@work22.01.1814:53
PS:
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Gitterzahn22.01.1819:00
Hallo Marcel_75@work

ich habe den Plan erstmal ausgesetzt und muss mich weiter informieren.
Natürlich könnte ich es einfacher regeln. Indem ich, wie bisher mache, keine Verschlüsselung und Images, einfach nur die beiden neuen externe Festplatten zu exFAT formatieren und die Daten darauf kopieren, fertig.
Einfach, versteht fast jeder und schnell. Kein Risiko von Bugs des Images wo man mit Pech das Image nicht mehr öffnen lassen kann.

Wie machst du es? Wie ist es, wenn man ein einziges großes 3,5 TB Image oder so nutzt? Gab schon Fehler z.B die Daten im Image sind kaputt, oder das Image lässt sich nicht mehr öffnen, wegen ein Update des System OS oder der Software usw...?

Acha hab noch paar Details vergessen, diese Daten, die ich ursprünglich ins macOS Image stecken wollte, sollen nur als Backup dienen, es werden keine neue Daten hinzukommen.
- Hauptsache Windows und macOS können das Image öffnen und kann per iTunes Dateifreigabe zu meine iPhone und iPad hinzufügen z.B weil man alte Fotos ansehen oder alte Familienvideos anschauen möchte

- Oder Windows oder macOS selber, wiedergeben diese Daten.

- Wenn es sein muss, weil man drahtlos manchmal machen möchte z.B Filme anschauen von der Festplatte, erstelle ich vom iPhone oder iPad einen WLAN persönlicher Hotspot und nutze macOS Freigabe Funktion (siehe unter Einstellungen), wo es Webdav Server erstellt und kann mit eine Video Player app darauf zu greifen


Sie meinten ich sollte VeraCrypt nehmen ist es Zukunft tauglich?
Muss ich diese Fuse Software auh unter Windows installieren?
Ich hab auch gefunden, das man auch die Images TrueCrypt und VeraCrypt per mobile zugreifen kann, aber ist es gut?
Disk Decipher



Crypto Disks
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Marcel_75@work
Marcel_75@work22.01.1820:45
Mmh, ganz ehrlich - bei solchen Datenmengen würde ich eher ein NAS empfehlen, dort kann man die Festplatten bzw. das Dateisystem ja auch verschlüsseln lassen, so dass man ohne Kennwort keinen Zugriff auf die Rohdaten hat.

Und ein NAS hätte noch so viele weitere Vorteile, angefangen vom VPN-Server und somit Zugriff per VPN auf das private Netzwerk über normale (und trotzdem zusätzlich Kennwort-gesicherte) Netzwerk-Freigaben über diverse Backup- und Archivierungs-Möglichkeiten bis hin zu Lösungen wie z.B. Plex oder auch OwnCloud.

Ich persönlich kenne niemanden, der mit so großen, verschlüsselten DiskImages arbeitet - von daher kann ich da weder eigene Erfahrungswerte noch welche von Freunden oder Kollegen liefern.
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