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NAS: ZimaBoard / ZimaOS - Erster Eindruck
NAS: ZimaBoard / ZimaOS - Erster Eindruck
xcomma
03.04.26
15:29
Da dieser Thread:
"
Suche ein einsteigerfreundliches NAS (keine Vorerfahrungen vorhanden)
"
bereits geschlossen ist und man nichts mehr hinzufügen kann, hier ein kleiner Nachtrag.
Mittlerweile habe ich hier ein "ZimaBoard 2" stehen (
) und möchte einen ersten, sehr kurzen Eindruck mitteilen.
Um die dem Original-Thread zugrundeliegende Frage nach einem
einsteigerfreundlichen
NAS gleich vorneweg zu beantworten:
nein
, sehe ich nicht mit diesem Produkt.
Die Firma listet für ihre verschiedenen Produkte generell 2 NAS Betriebssysteme -
CasaOS
und
ZimaOS
. Mit CasaOS
startete es und daraus hat sich mit der Zeit ZimaOS
entwickelt. Daher sollte man eher auf ZimaOS statt CasaOS setzen, wenn man jetzt neu damit anfängt. CasaOS scheint ein Aufsatz zu sein, den man auf verschiedene Linux Versionen installieren kann. Grundsätzlich werden Debian und Ubuntu Server offiziell unterstützt.
ZimaOS wiederum setzt auf
Buildroot
auf (kannte ich vorher noch nicht) und scheint eine Art Baukasten für Embedded Systems zu sein (evtl. also mehr in Richtung Gentoo für hochgradig spezialisierte / performante Systeme ohne unnötigen, ungebrauchten Schnickschnack).
Grundsätzlich ist zudem alles sehr stark Container-orientiert ausgerichtet bei ZimaOS.
Für technisch sehr unbedarfte Personen würde ich ZimaOS derzeit nicht empfehlen. Dafür findet man sich doch immer mal wieder in Situationen, die einen eher noch an einen Experimentalzustand erinnern als an ein ausgereiftes Produkt (bzw. System).
Wenn man zudem das Benutzerforum
durchscrollt (zugegeben, die Foren von Synology, QNAP & Co. kenne ich aber auch nicht wirklich) kann einem bei dem einen und anderen Thema Angst und Bange werden.
Würde ich es wieder bestellen? Ja. Denn es macht schon irgendwie Spass damit. Mit Synology / DSM habe ich diesen nicht. Da die Hardware x86-basiert ist, kann man auch jedes andere beliebige Betriebssystem installieren - was bei Synology nicht der Fall ist. Bei QNAP - solange man x86-basierte Einheiten nimmt - soll man aber auch dort dem Hörensagen nach z.B. TrueNAS Scale installieren können - weswegen, wenn ein "rundes, ausgereiftes Gesamtpaket mit nach Möglichkeit für Einsteiger noch zu ertragende Komplexität und das Budget nicht relevant ist" gesucht wird, ich prinzipiell QNAP Synology immer vorziehen würde.
Bei Zima muss man also Hardware (und damit einhergende (positive) Möglichkeiten, wie z.B. andere Betriebssysteme nutzen zu können) und deren eigenes NAS OS die Trennlinie ziehen. Für Experimente (auch bzgl. Ausprobieren diverser Softwarepakete) fein, für ein absolut sorgenfreies NAS-Anfänger-Dasein: nein.
Der relativ kleine Formfaktor ist schön, so kann man es auch mal eher auf dem Schreibtisch stehen lassen, anstelle von 19" Rackgrössen anderer Hersteller oder sonstige klobige Desktopgehäuse.
Hilfreich?
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