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Mac Mini Late 2012 - HDD rödelt unüblich herum

xcomma12.08.1812:12
Hi,
hab hier einen Mac Mini Late 2012 mit der FusionDrive Config () , dessen HDD Einheit unüblich und praktisch dauernd am Rumrödeln ist.

  • diverse Male Clean Installs durchgeführt, sowohl mit 10.13 als auch 10.8 (Auslieferungs-OS X)
  • mit und ohne Fusion Drive Config
  • im Falle ohne Fusion Drive Config, rödelt die HDD selbst wenn sie nicht gemountet ist (und man hört es auch bei Systemstart, Recovery Mode, quasi praktisch in allen möglichen Situationen)
  • wenn die HDD gemountet ist, gibt's keine besonderen Aktivitäten zu verzeichnen und keinen I/O auf der Platte zu verzeichnen
  • der Fakt, dass die Rödelei existiert selbst wenn sie nicht gemountet ist, löst schon von jeglichen Ideen ab wie "Spotlight Indexierung im Gange", etc. - sowie gibt es keine Daten auf der HDD
  • habe "Ruhephasen" bemerkt bei 2x Clean Installs während man sich im initialen Setup Modus (die Screens wo man als User paar Dinge einrichtet) befindet, sobald der durch ist und man erstmals auf den Desktop geleitet wird, fängt die Rödelei wieder an
  • wenn man die HDD sich verschlüsseln lässt, hört die Rödelei für die Dauer der Verschlüsselung auf, man kann dann die üblichen Schreibgeräusche (so wie es sein soll) wahrnehmen (halt Ohr ans Gerät sonst kaum zu hören, und diese normalen, operationellen Geräusche sind einiges leiser als wenn sie im Rödel-Modus ist (Ohr am Gerät braucht es nicht, hört man aus 2-3 Meter Entfernung (in ruhiger Umgebung)); sobald die Verschlüsselung fertig ist, fängt die Rödelei wieder an
  • Festplattenstatus (Disk Utility Repair/SMART) soweit vordergründig als ok gemeldet

Es gibt doch so einige Berichte im Netz mit dem gleichen Phänomen dieser unüblichen Rödel-Geräusche der HDD bei diesem Mac Mini Modell. Bisher aber auf keine Lösung gestossen. Allerdings habe ich genauso auch noch keine Berichte gefunden, wo jemand ein Problem bestätigt hat, welches sich aus dem Verhalten der HDD ergibt.
Es scheint bisher als "müssen wir damit leben" hingenommen zu werden.
Nur dürfte jedem der Gedanke kommen, dass das doch nicht gut sein kann, auch wenn es im Moment sich nicht weiter belegen lässt.
Ein jeder der mit HDDs viele Jahre zu tun hat(te), dem fällt sofort auf, dass dieses Geräusch und die Rödelei unüblich ist.

Jemand Erfahrung / Ideen oder gar Lösung oder zumindest technische Erklärung dazu?
Es scheint ja OS unabhängig zu sein, und sich auf low-level abzuspielen (man bedenke, selbst im unmounted Zustand wird gerödelt, sowie in Situationen wo kein oder unvollständiges OS geladen ist)

Danke!
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Kommentare

xcomma12.08.1815:42
Update:
Beim Durchforsten einiger Kommentare im Netz scheinen einige die Geräusche auf folgende Möglichkeiten zurückzuführen:
  • man könnte Lüftergeräusche damit verwechseln
  • es könnte sich um „thermal recalibration“ (Festplatten-Interna) handeln
  • es könnten Geräusche vom Head Parking(-versuchen) der Platte sein; dieses könnte man mittels APM ggf. kontrollieren

Lüftergeräusch:
Die Geräusche sind schon anders, aber damit das auch aus dem Weg geräumt ist, hab ich Ausschau nach Lüfter Programmen gehalten, installiert, damit den Lüfter hochdrehen lassen. Ein klar anderes Geräusch. Zumal, wenn der Lüfter nicht grad auf max ist, hört man das Gerödel parallel dazu ebenfalls noch. Verwechselung hier auszuschliessen.

Thermal Recalibration:
…keine Ahnung wie man das feststellen kann, wenn man nicht grad ein Hitachi Techniker mit entsprechenden Instrumenten und Kenntnissen zur Hand hat, der auch einem erläutern kann, wann es einspringt bzw. ob die Häufigkeit aus Herstellersicht Sinn macht, etc.

APM (Advanced Power Management):
Es gibt eine App, die öfter genannt wurde um die APM Settings der Festplatten einzustellen:
Kein Unterschied zu vorher nachdem auf „max“ raufgesetzt wurde. Aber auch unklar ob das Programm überhaupt effektiv auf 10.13 läuft und macht was es soll (Autor meinte es sollte gehen, aber lässt Raum offen).

Interessanten, tiefergehenden Blogartikel gefunden:
Gesagt getan, smartctl installiert, meine Daten sind:
193 Load_Cycle_Count        0x0012   098   098   000    Old_age   Always       -       28628

  9 Power_On_Hours          0x0012   097   097   000    Old_age   Always       -       1407

was einem Durchschnitt von 28628/1407 = 20 pro Stunde entspricht - ist das jetzt im normalen Rahmen/gut/schlecht

Ein Monitoring über eine Stunde zeigte keine Veränderung des Load Cycle Counts. Habe also das dem Blogartikel zugrunde liegende Problem demzufolge anscheinend nicht.
Das empfohlene Auslesen via hdparm hat ergeben, dass APM auf 254 gesetzt war/ist.
Vielleicht kam das schon dadurch, dass ich bereits in Systemeinstellungen die Option deaktiviert habe „Wenn möglich, Ruhezustand für Festplatten aktivieren“.
Hab es unter Linux auf 255 (=off, also kein/am wenigsten Head Parking bzw. max Performance und keine Energiesparende Option eingeschaltet) mal gesetzt. Keine Änderung der Geräusche.


Interessante Beobachtungen:
Beobachtung 1: SSD und HDD tauschen nach jedem Reboot die Zuordnung des „Device Namens“.
Ich weiss nicht, ob das normal ist (ich vermute nicht?), aber in einer Testserie von Reboots habe ich festgestellt, dass die Device Namenszuweisung sich zwischen SSD und HDD immer abwechselt. Mal ist die SSD die disk0 und HDD disk1,
   0:      GUID_partition_scheme                        *121.3 GB   disk0
   0:      GUID_partition_scheme                        *1.0 TB     disk1
nach einem Reboot ist SSD disk1 und HDD disk0, usw.
   0:      GUID_partition_scheme                        *1.0 TB     disk0
   0:      GUID_partition_scheme                        *121.3 GB   disk1

Da man mittels hdapm konfigurieren kann, dass beim Systemstart einer bestimmten Festplatte die APM Settings gesetzt werden sollen, und dieses via Device Name erfolgt, würde das ständige Wechseln dem natürlich nicht zuträglich sein.

Beobachtung 2: Lüfter Software beeinflusst HDD Geräuschentwicklung
Als ich den Lüfter-Teil prüfen wollte (s.o.), ist mir ebenfalls aufgefallen, dass jedesmal wenn das Lüfter-Programm lief, das Geräusch der HDD sich veränderte! Es war prinzipiell das gleiche Rödeln, aber mit periodischen Unterbrüchen (quasi Stakkato: Rödel-Stop-Rödel-Stop-Rödel-Stop-…).
Lüfter-Programm geschlossen, Rödelgeräusch wieder am Stück (Rödel-Rödel-Rödel-Rödel-…). Lüfter-Programm gestartet, Rödelgeräusch mit Unterbrüchen wieder, usw. Dieses ist reproduzierbar.
Von 2 Lüfter-Programmen war das bei einem der Fall, beim anderen nicht. Die Software mit dem Einfluss auf das HDD Geräusch ist:
Die Software macht einiges mehr als nur Lüfter zu kontrollieren, liesst Hardware aus. Meine Vermutung: wie bei der Verschlüsselung, wenn die HDD arbeitet, verschwindet das Geräusch, wenn sie im IDLE Modus ist, ist das Geräusch da. Daher denke ich dass die Lüftersoftware periodisch gewisse HDD Parameter abfragt und in dem Zeitraum wird die HDD "richtig" angesprochen und arbeitet, das Geräusch verschwindet, und sobald sie wieder idled, kommt das Rödeln.
+1
xcomma12.08.1816:13
Ja, wenn sie beschäftigt ist, ist Ruhe im Karton. Grad mal 5GB File raufkopiert. Nach Ende der Kopieraktion ist das Gerödel wieder da.
Also: beschäftigt = ruhig, Idle = nerviges Gerödel.
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rmayergfx
rmayergfx12.08.1819:57
SSD sind inzwischen so günstig, egal welche HDD da verbaut wurde, ersetzte diese durch eine einzige große SSD, oder 2 kleinere und Ruhe ist im MacMini.
Von welchem Hersteller/Typ ist denn die HDD ? Wäre nicht die erste die nach knapp 6 Jahren mechanisch defekt ist.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+2
xcomma13.08.1800:00
rmayergfx
SSD sind inzwischen so günstig, egal welche HDD da verbaut wurde, ersetzte diese durch eine einzige große SSD, oder 2 kleinere und Ruhe ist im MacMini.
Das ist natürlich immer ein Weg.
Dennoch wäre es interessant zu verstehen was da wirklich los ist und dieses Problem anscheinend übermässig oft die 2012er i7 Modelle mit Fusion Drives bzw. 1TB Bestückung zu treffen scheint.
Was gegen einen mechanischen Defekt spricht ist die komplett fehlerfreie Rapportierung im System/AHT/SMART als auch im Betrieb bisher sonst nichts aufgefallen ist - bis auf die Geräuschkulisse, die nicht klingt wie Head Crashes, aber dann wäre eh schon alles vorbei.
rmayergfx
Von welchem Hersteller/Typ ist denn die HDD ? Wäre nicht die erste die nach knapp 6 Jahren mechanisch defekt ist.
Wird angezeigt als APPLE HDD HTS541010A9E662, was aufgrund des HTS Präfixes auf Hitachi hindeuten soll.
+1
RustyCH
RustyCH13.08.1808:34
Also, auch für mich klingt das, als wäre es der Anfang vom Ende
Falls wirklich kein Prozess auf die HD zugreift, ist es etwas HD internes, was sich leider nicht immer so einfach (wenn überhaupt) im SMART auslesen lässt.

Dass die HD in unterschiedlicher Rheinfolge gemountet werden, könnte auch auf Probleme der HD zurückzuführen sein, falls eine HD unterschiedliche Zeiten zum Initialisieren braucht.

Auch ich würde empfehlen, falls dir die Daten etwas wert sind: Backup und weg mit der HD!
„Unmögliches wird sofort erledigt - Wunder dauern etwas länger“
+1
MikeMuc13.08.1809:32
Ein einfacher Test wäre ja nun, einfach mal eine andere HD einzubauen und zu horchen.
Auch mal kein Fusiondrive erstellen (läßt sich die SSD testweise auch ganz abklemmen?)
Auch Verschlüsselung würde ich erstmal nicht verwenden, ebenso die Einstellung „wenn möglich HD in Ruhezustand“ auf default, also ein? lassen.

Einfach eine (große) SSD einsetzen hilft ja auch nicht wirklich wenn tatsächlich andauernd Daten durch die Gegend geschoben werden. Das erhöht ja nur den „Verschleiß“ der SSD.
Was also sagen Tools zum Datendurchsatz / IO während des gerödels? Gibt es da Auffälligkeiten (bei einem Fusiondrive muß man damit ja immer rechnen das da wer im Hintergrund Daten verschiebt. Kann man sich das anzeigen lassen?)

Erstmal also leider auch nur viele weitere Fragen. Aber ohne weitere Testparameter kommt man dem wohl nicht auf die Spur.
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xcomma13.08.1809:49
MikeMuc
Ein einfacher Test wäre ja nun, einfach mal eine andere HD einzubauen und zu horchen.
Keine rumliegen hier.
MikeMuc
Auch mal kein Fusiondrive erstellen
Geschehen. Keine Veränderung.
MikeMuc
(läßt sich die SSD testweise auch ganz abklemmen?)
Sollte beim Mini2012 möglich sein. Was ist deine Grundidee dahinter, etwas spezielles oder um einfach physisch soviel wie möglich zu isolieren?
MikeMuc
Auch Verschlüsselung würde ich erstmal nicht verwenden
Geschehen. Keine Veränderung.
MikeMuc
ebenso die Einstellung „wenn möglich HD in Ruhezustand“ auf default, also ein? lassen.
Geschehen. Keine Veränderung.
MikeMuc
Was also sagen Tools zum Datendurchsatz / IO während des gerödels? Gibt es da Auffälligkeiten (bei einem Fusiondrive muß man damit ja immer rechnen das da wer im Hintergrund Daten verschiebt. Kann man sich das anzeigen lassen?)
Geschehen. Keine Veränderung. Wie gesagt, selbst wenn nicht gemountet.
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xcomma13.08.1809:55
RustyCH
ist es etwas HD internes
Ja, das denke ich auch.
RustyCH
Dass die HD in unterschiedlicher Rheinfolge gemountet werden, könnte auch auf Probleme der HD zurückzuführen sein, falls eine HD unterschiedliche Zeiten zum Initialisieren braucht.
Hab die Quelle nicht zur Hand, aber hab irgendwo gelesen, dass bei macOS es keine Garantie gibt bzgl. der Zuweisung, man also nicht darauf bauen sollte. Somit wäre es also also "normal" zu sehen. Wenn die Info richtig ist, wäre jede Software, die darauf baut nicht optimal designed. Aber ich hab bisher bewusst nur von hdapm in dem Zusammenhang gehört.
RustyCH
Auch ich würde empfehlen, falls dir die Daten etwas wert sind: Backup und weg mit der HD!
HDD ist leer derzeit), daher bin ich etwas entspannter und kann überhaupt die o.g. Spielereien durchziehen. Ansonsten an einem Produktivsystem hätte ich schon Bedenken mit low-level HDD Tools daran rumzuoperieren.
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xcomma13.08.1810:10
Wenn es nicht soviele User Berichte gäbe, wäre ich wesentlich schneller auf dem Zug "HDD wohl (bald) defekt". Aber es gibt einfach zuviele Berichte, im Mac Umfeld als auch generell mit Platten von WD + HGST, unabhängig von macOS/OS X bzw. da es sich mutmasslich auf HDD low-level zu bewegen scheint, ist es insgesamt als OS unabhängiges Problem zu sehen.

Der zunächst letzte Hinweis über den ich gestolpert bin ist: IDLE3 MODE / TIMER (schwirrt auch als "IntelliPark" herum). Dieses wird oft in Zusammenhang mit WD genannt, da aber HGST zu WD gehört (müsste mal schauen seit wann), ist vielleicht diese stromsparende (Zusatz-)Technologie auch verbaut worden.
Die anscheinend die Cycle Counts massiv hochtreiben kann und ständiges Head Parking auf die Lebensdauer der HDD sich niederschlagen könnte - so die Befürchtungen, die man so liest. Einige hatten aber bzgl. Geräuschentwicklung etwas bewirken können wenn der IntelliPark ausgeschaltet wird / oder auf den Wert von 300 Sekunden gesetzt würde. Hierzu gibt es keine Tools unter Mac, müsste man wieder mit Linux reinbooten und mit einem inoffiziellen Tool die HDD Settings bearbeiten. Natürlich auch wieder so eine Sache.

Von HGST gibt es legacy Tools in deren Supportbereich, mit denen (zumindest unter "PCs") reingebootet werden kann um weitere interna zu checken.

Ferner muss man noch sagen, dass die APPLE HDD eine OEM Platte von HGST für Apple ist, somit könnten "Apple custom" Firmware/etc. zusätzlich eingeimpft worden sein. Daher wird HGST niemals Support anbieten (selbst wenn sie noch unter Garantie wären), da mit OEM Fabrikation all das an Apple übertragen wird. Ist auch verständlich, wenn Apple noch Firmware abändert, etc. - wozu sie das Recht und Möglichkeiten haben.

Die nächsten Aktionen mit den Legacy Tools und IDLE 3 Tools muss ich erstmal zeitlich verschieben. Das ganze hat schon einiges an Zeit gekostet.

Zumindest bei WD wurde bereits anerkannt, dass es mit einigen OS zu Problemen kommen kann wegen IDLE3

Wie ich sehe ist der Bericht initial von 2010, HGST wurde 2012 übernommen. Ob die HGST im Mini bereits schon aus einer Charge kommen kann, die IDLE3 hat - ist noch eine offene Frage.
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ssb
ssb13.08.1811:14
Also bei einer 6 Jahren alten HDD würde ich nicht lange überlegen oder basteln - austauschen, fertig. In der Regel war ich nicht so mutig und habe bei Arbeitsgeräten die HDDs grundsätzlich nach spätestens 3 Jahren ausgetauscht, egal in welchem Zustand sie waren. Manche konnte ich dann ja noch eine Weile extern weiter benutzen, oft haben sie aber recht bald das zeitliche gesegnet.

Ich würde vermuten, dass beim Einschalten die HDD den SMART-Test durchführt, dabei einiges an defekten Sektoren findet. Wenn im Betrieb einer SMART-fähigen HDD ein defekter Sektor gefunden wird, dann wird dieser in einer Tabelle gemerkt. Wenn die Platte dann nicht angesprochen wird, versucht der Controller intern solche defekten Blöcke durch Reserveblöcke zu ersetzen - sofern diese noch vorhanden sind. Wird die HDD dann angesprochen, dann wird dieser Vorgang pausiert um Geschwindigkeitseinbrüche zu vermeiden.

Man könnte das eventuell auch dann erkennen, wenn man die HDD nur an eine Stromversorgung anschließt. Manche HDDs führen ihre Routinearbeiten auch aus, ohne dass sie an einen SATA-Kontroller angeschlossen sind.
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MikeMuc13.08.1813:45
Ist alles nur im Nebel stochern. Leider. Wie gesagt, einer meiner ersten versuche wäre ein Tausch der Platte gewesen.Sofern vorhanden könnten die auch einfach mal nur ausbauen und in einem externen Gehäuse oder mit so "offenen" Adaptern testen.
Und eine alte 0815 Platte zum Testen gehört doch in jeden ordentlichen Haushalt
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xcomma13.08.1813:46
ssb
Ich würde vermuten, dass beim Einschalten die HDD den SMART-Test durchführt, dabei einiges an defekten Sektoren findet. Wenn im Betrieb einer SMART-fähigen HDD ein defekter Sektor gefunden wird, dann wird dieser in einer Tabelle gemerkt.
Danke für diesen Hinweis! Das bewegte mich nach mehr SMART Details zu schauen. Die smartmontools sind recht nützlich.
Gemäss denen sieht die HDD ziemlich gut aus, alles auf 0 was in Richtung fehlerhafter Sektoren geht:
ID# ATTRIBUTE_NAME          FLAG     VALUE WORST THRESH TYPE      UPDATED  WHEN_FAILED RAW_VALUE
  1 Raw_Read_Error_Rate     0x000b   100   100   062    Pre-fail  Always       -       0
  5 Reallocated_Sector_Ct   0x0033   100   100   005    Pre-fail  Always       -       0
  7 Seek_Error_Rate         0x000b   100   100   067    Pre-fail  Always       -       0
196 Reallocated_Event_Count 0x0032   100   100   000    Old_age   Always       -       0
198 Offline_Uncorrectable   0x0008   100   100   000    Old_age   Offline      -       0
199 UDMA_CRC_Error_Count    0x000a   200   200   000    Old_age   Always       -       0

Was das Alter betrifft hier noch ein paar Details:
  • Mac Mini Fertigungszeitraum: Q3/2013
  • gekauft: September 2013
  • Betriebszeit der HDD (und da im Originalzustand somit insgesamt auf die ganze Mini Einheit zu beziehen): 1407 Stunden. Das entspricht bei einer 24h-Basis ganze 58 Tage am Stück gelaufen. Oder bei einem 8h-30Tage/Monat Ansatz nicht mal 6 Monate Betrieb.

Von den SMART Werten fällt - aus meiner Laiensicht auf dem Hardware Niveau - einzig der Load_Cycle_Count aus dem Rahmen im Verhältnis zur Betriebszeit.

Danke an alle für's Mitdenken soweit
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rmayergfx
rmayergfx13.08.1821:16
Die SMART Werte können einen Ansatz liefern, leider hatte ich bis jetzt nie das Glück, das mir ein SMART Wert zuverlässig das Ende einer HDD angezeigt hat. WD Platte Elektronik defekt, permanent Spinning Ball bei jedem Programmstart, dauerte es ewig, mit Benchmarktools festgestellt, das die HDD nur noch 2,4 MB im Bereich Lesegeschwindigkeit angezeigt hat. HDD getauscht, System wieder Top, Smart Tools, aller möglichen Hersteller zeigen auch auf dem PC an, die HDD sei I.O.
Seagate oder Sie geht nicht, verbaue ich nicht mehr, da schon mehrfach von einem auf den anderen Tag defekt, entweder klack klack klack beim Einschalten, d.h. der Kopf blieb irgendwo mechanisch hängen oder die Elektronik war durch, sogar innerhalb der Garantiezeit. Leider ist mit der Produktentwicklung und dem dahergehenden Preisverfall ein langer Testzyklus bei den Herstellern nicht mehr drin, was liebe ich da die alten SCSI Platten, da hatte ich keinerlei Probleme mit Ausfällen, die waren nahezu unkaputtbar.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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