Forum>iPad>Klangunterschied Bluetooth-Audio 4.2 vs. 5.0 beim iPad Pro 11"/12,9" oder auch iPhone XS/Xr

Klangunterschied Bluetooth-Audio 4.2 vs. 5.0 beim iPad Pro 11"/12,9" oder auch iPhone XS/Xr

Martin8314.11.1821:07
Hallo zusammen!
Ich streame ausschließlich Apple Music von einem alten iPad Mini auf meine Kopfhörer (Sennheiser PXC550) und auf meinen Stereo-Verstärker (AVM A30).
Der Sound ist einer AirPlay-Verbindung über eine AirPort Express absolut ebenbürtig - der Unterschied ist ganz gering. Da bevorzuge ich die einfache Bluetooth-Audio-Anbindung. Auch wegen dem Vorteil das kein Audio-Server benötigt wird und ich im Akku-Betrieb frei von Netzstörungen streame.
Nun plane ich ein Upgrade des iPad und interessiere mich besonders für das neue iPad Pro 11" wegen seinem Bluetooth 5.0, sprich wegen der höheren Reichweite und der schnelleren Übertragung.
Hat jemand Erfahrung mit dem neuen Bluetooth-Audio und kann vielleicht seine Erfahrung berichten?
Bin für Hilfe von TechCracks auch sehr dankbar!
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Kommentare

RamUwe
RamUwe14.11.1821:14
Digital ist digital. Entweder es kommt an oder nicht. Sowohl mit 4.2 als auch 5.0 dürfte das gewährleistet sein.

Ich verstehe das Problem auch nicht wirklich. Klangunterschiede gibt es bei digitaler Übertragung nicht. Auch nicht ganz gering. Das ist Psychoakustik. Unterschiede bei der analogen Wandlung kann es hingegen schon geben. Aber danach hast Du nicht gefragt.

Reichweite wäre ein Argument, wenn die Deines alten iPads nicht mehr reicht. Bei der schnelleren Übertragung sehe ich keine Vorteile. Dem DAC im Kopfhörer ist das Wumpe. Warum überhaupt ein neues iPad, wenn es das alte noch tut und die Reichweite genügt? Klangunterschiede oder Soundverbesserung hängen von deinem Deinem Kopfhörer bzw. dem dort verbauten DAC ab, aber nicht von Bluetooth XX.
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RamUwe
RamUwe14.11.1821:39
Nota bene:

Neben dem verwendeten Chips, Platinenlayout, Stromversorgung des DAC sind es in der Regel die Aufnahmen selbst (Format und Auflösung) sowie wiederum deren Aufnahmequalität und Tonmischung die die Klangunterschiede machen.
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Martin8315.11.1805:30
Aufnahmequalität und Tonmischung:
Volle Zustimmung, die ist meistens grottenschlecht. So schlecht das auch High-Res / MQA nichts mehr an dem Schlamassel ändert.

Zur Wiedergabequalität:
Die wird in meinem Wohnzimmer tatsächlich von hochwertigen Lautsprechern und einem tollen Stereo-Verstärker gewährleistet.
Zwischen AirPlay über die AirPort Express und dem integrierten Bluetooth des AVM-Amps gibt es nur kleine Unterschiede.

Bluetooth-Wiedergabe:
mein aktuelles iPad Mini hat seine besten Tage hinter sich. Es hakt gerne mal bei der Wiedergabe, fängt an zu stottern und auch andere Apps wie Safari, Mail, usw. reagieren nur noch im Schneckentempo.

Reichweite:
Ich wünsche mir wirklich eine höhere Reichweite. Ich möchte das iPad bei der Wiedergabe auch mal mit raus in den Garten nehmen. Wir haben eine Sommerküche und eine Terrasse im Garten, wo man auch wunderbar die Anlage im Wohnzimmer hören kann

Wenn Bluetooth 5.0 hier bessere Leistung abgibt, wäre das iPad Pro 11" das richtige iPad für mich.
Mit dem normalen iPad aus 2018 könnte man halt 400€ sparen, hat aber "nur" BT 4.2
-2
Serge
Serge15.11.1808:39
Muss das Endgerät nicht auch über eine Bluetooth 5 fähige Hardware verfügen, damit man mit dem iPad eine solche aufbauen kann? Sonst wird doch nur die höchste Version genutzt, die beide Geräte kennen... Sind da die Voraussetzungen erfüllt?
+2
RamUwe
RamUwe15.11.1808:43
Martin83
Zwischen AirPlay über die AirPort Express und dem integrierten Bluetooth des AVM-Amps gibt es nur kleine Unterschiede.

An der digitalen Übertragung liegen die Unterschiede dann nicht, denn da – ich wiederhole mich – gibt es keine.
Martin83
mein aktuelles iPad Mini hat seine besten Tage hinter sich. Es hakt gerne mal bei der Wiedergabe, fängt an zu stottern und auch andere Apps wie Safari, Mail, usw. reagieren nur noch im Schneckentempo.

Ich wünsche mir wirklich eine höhere Reichweite.

Aber dann ist die Entscheidung doch ohnehin schon gefallen.
Serge
Muss das Endgerät nicht auch über eine Bluetooth 5 fähige Hardware verfügen, damit man mit dem iPad eine solche aufbauen kann? Sonst wird doch nur die höchste Version genutzt, die beide Geräte kennen... Sind da die Voraussetzungen erfüllt?

So ist es! Beide Geräte müssen den Standard unterstützen, wenn man 5.0 nutzen will. Ansonsten besteht Abwärtskompatibilität.
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ApfelHandy4
ApfelHandy415.11.1809:11
RamUwe
...
An der digitalen Übertragung liegen die Unterschiede dann nicht, denn da – ich wiederhole mich – gibt es keine.
...

Ich gebe dir da grundsätzlich recht. Ein digitales Datenpaket kommt entweder an, oder eben nicht.

Aber ist es nicht so, dass eine Bluetooth-Verbindung bei schlechterem Empfang die Datenrate drosseln kann und (am Beisiel von 5.0) dann nicht mehr die spezifizierten 2 Mbit/s überträgt, sondern eben bspw. nur noch 500 Kbit/s. Und falls diese Netto-Datenrate dann in Regionen abfällt, in denen sich eine Apple Music-AAC-Datei mit i.d.R. 256 Kbit/s nicht mehr live übertragen lässt, dann findet doch im iOS-Gerät eine Komprimierung auf bspw. 128 oder 64 Kbit/s statt. Und diesen Qualitätsunterschied hört man auf einer hochwertigen Anlage mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.

Vgl. WLAN: Dass eine Verbindung besteht, bedeutet noch lange nicht, dass der Netflix-Stream in 4K Dolby Vision läuft. Er ist adaptiv und passt sich der Netto-Bandbreite der Verbindung an.

Meine Meinung zum Thema: Ich würde AirPlay - wenn verfügbar - jederzeit bevorzugen.
+2
RamUwe
RamUwe15.11.1810:30
ApfelHandy4
Ich gebe dir da grundsätzlich recht. Ein digitales Datenpaket kommt entweder an, oder eben nicht.

Mehr ist zu digitaler Datenübertragung nicht zu sagen. Entweder die Nullen und Einsen kommen an oder nicht. Bricht die Datenrate etc. ein, kommt es zu Aussetzern, Artefakten oder Abbrüchen, die sich klanglich bemerkbar machen. Diese Art von Klangunterschieden meint der OP aber nicht, wenn ich ihn richtig verstehe.
ApfelHandy4
Aber ist es nicht so, dass eine Bluetooth-Verbindung bei schlechterem Empfang die Datenrate drosseln kann und (am Beisiel von 5.0) dann nicht mehr die spezifizierten 2 Mbit/s überträgt, sondern eben bspw. nur noch 500 Kbit/s.

Ob zwei 2 Mbit/s oder 500Kbit/s – das juckt die digitale Übertragung nicht. Die Daten werden trotzdem übertragen. Klanglich kann es hier keine Unterschiede geben. Allenfalls im oben beschriebenen Sinne, dass für flüssiges Abspielen nicht genug Daten vorliegen und es daher zu Aussetzern etc. kommt oder gar ganz abbricht.
ApfelHandy4
Und falls diese Netto-Datenrate dann in Regionen abfällt, in denen sich eine Apple Music-AAC-Datei mit i.d.R. 256 Kbit/s nicht mehr live übertragen lässt, dann findet doch im iOS-Gerät eine Komprimierung auf bspw. 128 oder 64 Kbit/s statt. Und diesen Qualitätsunterschied hört man auf einer hochwertigen Anlage mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.

Was heißt "live übertragen" technisch? Ein digitales Singal wird von A nach B übertragen und dort in ein analoges Signal umgewandelt. Wo ist da live? Bzw. was wäre nicht live? Dass iOS komprimiert, wäre mir neu. Hast Du für mich ne Quelle dazu? Wenn hier komprimiert würde, wäre die Frage, was wird genau komprimiert? Der Datenstrom? Auch das dürfte keine Klangunterschiede machen, solange das Endgerät in der Lage ist, exakt zu dekomprimieren. Die Daten sind ja dieselben, nur eben kompakter. Änderungen des Ausgangsmaterial (andere Bitrate etc. das meinst Du offenbar mit Komprimierung oder?) bringt natürlich klangliche Unterschiede. Darauf habe ich oben schon hingewiesen.
ApfelHandy4
Vgl. WLAN: Dass eine Verbindung besteht, bedeutet noch lange nicht, dass der Netflix-Stream in 4K Dolby Vision läuft. Er ist adaptiv und passt sich der Netto-Bandbreite der Verbindung an.

Wenn ich Dich richtig verstehe, ändert sich bei Deinem Beispiel aber das Ausgangsmaterial. Wenn 4K Dolby Vision nicht übertragen werden kann, wird nicht solange gebuffert und gewartet, bis die Datenmenge übertragen ist bei geringerer Bandbreite, sondern adaptiv ein anderes Format/Bitrate verwendet.

Der Vergleich passt nicht ganz: Streamt man ein Redbook-Flac (44.1kHz, 16bit) und die Bandbreite reicht nicht, kommt es zu Aussetzern oder Abbrüchen oder es läuft gar nicht, weil es ewig lädt oder abbricht. Mache ich daraus durch Kompression eine MP3 CBR 128 oder 320 reicht die Bandbreite und es kommt zu keinen Aussetzern o.ä. Allerdings habe ich hierbei das Ausgangsmaterial durch Kompression verändert. Kompressionsartefakte sowie der Frequenz-Cut-Off bei dieser Komprimierung kann man als Klangunterschiede hören. Aber diese Klangunterschiede haben nichts mit der Datenübertragung zu tun.

Wenn iOS eine solche adaptive Anpassung durch Komprimierung hat, würde mich wirklich interessieren, was da komprimiert wird.
-3
RamUwe
RamUwe15.11.1810:52
Nota bene:

Es besteht ein Unterschied, ob ich den Datenstrom bei der Übertragung durch einen Algorithmus komprimiere, so dass mehr übertragen werden kann bei geringerer Bandbreite, oder ob ich das Ausgangsmaterial komprimiere, so dass weniger übertragen werden muss bei geringerer Bandbreite.
-3
Martin8315.11.1820:07
Also mein AVM A30 kann aptX
-1
teorema67
teorema6715.11.1820:10
Viele Telefone von Sony und LG können sogar aptX HD
„Verdammte Schotten! Die haben Schottland ruiniert! (Groundskeeper Willie)“
-1
Martin8315.11.1820:49
Die klingen bestimmt auch besser
Spaß bei Seite!
Ehrlich: mein AVM klingt über Bluetooth wirklich hervorragend. Versus AirPlay so gut wie keine Unterschiede.
Auch an der T+A Kombi 2500 (Amp+Media Player) klingt das BT hervorragend erstklassig.
Der Günter Mania von AVM werkelt auch an anderen Projekten, das fetteste ist momentan der Westend Audio Leo, für schlappe 10K
Auch dort ist BT integriert. Cracks wie Günter Mania sind weltweit anerkannte und einzigartige Verstärker-Ingenieure, die auch Patente auf ihre "speziellen" Schaltungen haben.
Nicht ohne Grund wird hier Bluetooth aptX eingesetzt.
Interessant ist ein Vergleich zwischen externem BT-Receiver und dem integrierten Bluetooth-Wolfson-DAC-Modul - der externe Receiver klingt kacke

Was die TechFreaks hier an technischen Details schreiben, hilft mir das ganze theoretisch besser zu verstehen.
In der Praxis zählen aber nur meine feinen Öhrchen!

Ich denke, ich muss das iPad Pro 11" kaufen und testen

Getreu dem Motto "Think different"
0
Langer
Langer15.11.1821:17
Hallo Martin,

  • dein Sennheiser unterstützt laut Spec BT4.2, jedoch kein ACC
  • dein AVM30 unterstützt laut Spec BTx.x (hab nix gefunden) und den Audio Codec Aptx, zu ACC Support habe ich nichts gefunden
  • dein iOS auf dem iPad unterstützt BT4.2 (oder neues iPad) BT5.0 und KEIN Aptx jedoch ACC (ACC und Aptx kann man laut Marketing klanglich gleich setzen (ich habe keine Erfahrungen damit!))

Ich würde die Diskussion von Klangqualität und Robustheit der Übertragung erst mal trennen. Wenn Deine eher hochpreisigen Geräte (Amp+Head) kein ACC unterstützen, dann scheint die Audio Übertragung eh auf einem geringen Niveau zu laufen - und zwar by Design. Was natürlich ärgerlich ist. Daran würde ein neues iPad mit BT5.0 aber auch nichts ändern. Macs unterstützen den Audi Codex Aptx. Vielleicht kannst Du mal Dein Hörsetup mit einem Mac bespielen und hören?

Grüße!
+1
Martin8315.11.1821:46
Hi!
Mein AVM A30 akzeptiert AAC und auch aptX vom iMac.
Am AVM A30 ist die Bluetooth-Qualität mit der CD (nahezu) gleichzusetzen. Zumindest hab ich vom iPhone7 eine stabile und perfekte Verbindung.
Nur der Sennheiser PXC550 macht kein AAC. Wechsel ich vom iMac auf ein iOS-Gerät gibt´s nur SBC und das klingt grottig
Am AVM A30 ist die Bluetooth-Qualität mit der CD (nahezu) gleichzusetzen
Ich würde behaupten, dass meine Ohren einen guten Geschmack haben und wissen, wie es klingen muss.
Gegenüber Bluetooth kenne ich auch Systeme von Auralic, Bluesound, usw. in High-Res / MQA und finde hier keinen nennenswerten Vorteil. Eher den Nachteil eines überspitzten harten Hochtons, trotz Jitter-Eliminierungs-Tools.
Da klingt Bluetooth "echter", weil es analoger klingt als die technisch perfekten Verbindungen via SPDIF/USB. Vorteile der Räumlichkeit macht das dann auch nicht wett. Aber warmer, detailreicher Sound hab ich über BT - was ich bewunderswert finde und so nie für möglich gehalten hätte das Bluetooth weniger digital klingt.

Daher: es hat einen eher schlechten Ruf, aber zu unrecht. Es gibt weitaus schlechteren Klang.

Grüße zurück!
0
RamUwe
RamUwe15.11.1821:59
Warum man hier mit einem Minus abgestraft wird, obwohl man technisch und sachlich argumentiert und nur helfen möchte, technisch fragwürdige Vermutungen aber Plus bekommen, verstehe ich nicht.

Ich für meinen Teil bin mit diesem Post raus hier. Viel Erfolg beim iPad-Kauf! Ich würde es ja über Satellit probieren, klingt dann noch besser, weil luftiger und sphärischer. Das ist ein Riesenunterschied zu BT 5.0 oder BT aptX HD.
Martin83
Die klingen bestimmt auch besser
Spaß bei Seite!
Ehrlich: mein AVM klingt über Bluetooth wirklich hervorragend. Versus AirPlay so gut wie keine Unterschiede.
Auch an der T+A Kombi 2500 (Amp+Media Player) klingt das BT hervorragend erstklassig.
Der Günter Mania von AVM werkelt auch an anderen Projekten, das fetteste ist momentan der Westend Audio Leo, für schlappe 10K
Auch dort ist BT integriert. Cracks wie Günter Mania sind weltweit anerkannte und einzigartige Verstärker-Ingenieure, die auch Patente auf ihre "speziellen" Schaltungen haben.
Nicht ohne Grund wird hier Bluetooth aptX eingesetzt.
Interessant ist ein Vergleich zwischen externem BT-Receiver und dem integrierten Bluetooth-Wolfson-DAC-Modul - der externe Receiver klingt kacke

Was die TechFreaks hier an technischen Details schreiben, hilft mir das ganze theoretisch besser zu verstehen.
In der Praxis zählen aber nur meine feinen Öhrchen!

Ich denke, ich muss das iPad Pro 11" kaufen und testen

Getreu dem Motto "Think different"

Was das mit der Ausgangsfrage "Klangunterschied Bluetooth-Audio 4.2 vs. 5.0 beim iPad Pro 11"/12,9" oder auch iPhone XS/Xr" zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Die Antwort hast Du bereits. Es gibt keine Klangunterschiede bei digitaler Übertragung ebenso wenig wie es Verstärker- oder Kabelklang gibt. Das ist Voodoo! Klangunterschiede beim DAC und dessen technischer Umsetzung (Komponenten, Schaltungsdesign, ICs, Stromzufuhr, Chip etc.) gibt es sehr wohl. Das war aber nicht die Frage. Ob man die Unterschiede bei guten Herstellern wirklich hört, wage ich auch zu bezweifeln. Die eigene Psychoakustik ist listig und sollte man nicht unterschätzen, v.a. bei hochpreisigen Ausgaben nicht.
0
Martin8315.11.1822:17
Genau. Es gibt keine Klangunterschiede bei digitaler Übertragung, es gibt auch keine Klangunterschiede bei Verstärkern und bei Kabeln schon mal gar nicht. Das ist alles pures Voodoo.
Dann bin ich wohl verhext. Meine Ohren sind mit einem Fluch beleget. So ein Fuck!



Lass dir mal bei einem HiFi-Händler an deinen Lautsprechern verschiedene Verstärker vorführen. Ruhig auch mal ein Marantz KI, ein McIntosh, ein T+A und einen AVM. Nimm deinen eigenen Verstärker mit zum Vergleich.
Ich verspreche dir, deine Ohren werden Augen machen.

Nicht böse gemeint. Aber in Sachen Klangbeurteilung sind meine Ohren Profi. Das hat den Nachteil, dass es süchtig macht. Objektive Betrachtungen sind zwar nicht immer leicht. Aber subjektives zählt oft mehr.
Jedenfalls ist es ein übles Gerücht, dass es keine Klangunterschiede gäbe.
Lass dich mal eines besseren belehren und sei neugierig auf tolle Amps

Übrigens vielen Dank für deine Erklärungen. Die haben mir wirklich geholfen. Ich glaube fast, dass ich´s geschnackelt habe. Kompliziertes Thema.

Jedenfalls überlege ich mir das mit dem iPad Pro und werde AVM nochmal anrufen, ob die mir ein BT 4.2 oder 5.0 empfehlen werden (toll das die nur 30 Minuten entfernt sind - da hat ja auch die Telefonqualität gleich höheres Niveau bei der geringen Reichweite).

Grüße!
0
nova.b15.11.1822:22
Martin
benutzt Du via Airport Express den darin enthaltenen DAC und Miniklinkenkabel oder gehst du optisch-digital via Toslink in deinen AMP?

Mich macht stutzig, wenn der Klang via iMac mit AptX sich von dem via iPhone BT ohne AptX nicht unterscheidet. Dann kann man auf AptX also verzichten, und die Diskussion ist akademischer Natur.

Bei mir ist Airplay einfach superstabil an einem NAD und einem TEAC. Nur via USB mit Kabel klingt es nochmal deutlich besser, läßt sich aber nicht sinnvoll machen bei mir.
0
teorema67
teorema6715.11.1822:35
nova.b
Mich macht stutzig, wenn der Klang via iMac mit AptX sich von dem via iPhone BT ohne AptX nicht unterscheidet.

BT mit aptX unterscheidet sich IME deutlich von BT ohne aptX.
„Verdammte Schotten! Die haben Schottland ruiniert! (Groundskeeper Willie)“
+3
Martin8315.11.1822:40
Die AirPort Express hatte ich via Toslink an den DAC verbunden. Der interne DAC der AirPort Express ist eher "naja".
Allerdings gibt´s bei meiner AirPort Express seit dem Upodate auf AirPlay2 zuviel Latenz beim Titelbeginn. Es spielt die erste Sekunde, dann kommt Pause und dann beginnt das Lied wieder von vorne. Seltsames Verhalten - war vor dem Update nicht so.

Der Klangvergleich zwischen aptX- und AAC-Codec ist mir für meine Ohren absolut identisch.
An einem NAD C388 hatte ich das Bluetooth auch mal getestet und direkt im Anschluß mit meinem AVM A30 verglichen.
Da wurde schnell deutlich, dass der NAD ziemlich dünn und flach klang. Der AVM klang geordnet, richtig, sauber und perfekt.
Das soll aber keine Kritik an NAD allgemein sein. Nur mit den Hypex-Modulen in den neuen Modellen kann ich mich absolut nicht anfreunden. Auch nicht bei Primare. Class-D klingt einfach nicht gut.
Die vorherige C-Line von Primare hat mir da deutlich besser gefallen!

Welchen NAD hast du? Soweit ich weiß, laufen die im Class AB Betrieb.

Mein AVM läuft auf Class A bis ca. 20 Watt (Zimmerlautstärke) und schaltet erst bei hoher Last in AB um.
Heizen kann man damit zwar nicht, aber er wird selbst ohne Signal schön warm. Class A - typisch aber richtig analoger, purer Sound.
-1
nova.b15.11.1823:02
Martin83
bei mir ist es ein NAD D7050, schon ein paar Jahre alt, sowie ich das verstehe voll Digital, also kein Vergleich zum Betrieb bei Class A. Ich komme aber trotzdem gut klar damit, mit den Amphion-Boxen ist er aber so an der Grenze zu "untermotorisiert".
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Martin8315.11.1823:07
Tolle Lautsprecher! Konnte ich noch nicht hören, aber würden optisch meinem Geschmack entsprechen.

Aber untermotorisiert?
Wohl eher liegt es am NAD, welchen den Eindruck unterdimensioniert hinterlässt. Test doch mal was anderes!

Ich habe Kompaktlautsprecher, Dynaudio Special 40. Mein Händler hatte mir für die Zeit und Auswahl einen Unison Research Triode 25 hinterlassen

Selbst die kleine Triode mit 2 x 23Watt hat mächtig dampf abgelassen und hat richtig fetten Druck entfaltet.

Ich glaube also nicht, dass die Watt des NAD zu wenig sind. Es liegt an Hypex (ist im NAD 7050 drin). Viele schwören drauf. Aber guter Sound geht besser.
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nova.b15.11.1823:31
Martin83
Ja, die Amphion sind super.
Der NAD war einer der wenigen Verstärker, der Airplay konnte. Aber mein noch kleinerer TEAC kam mit den Boxen besser klar. Ich will an der Konstellation was ändern, hatte aber noch keine Zeit, mich drum zu kümmern....oder kein Geld;-). Danke für den Hinweis mit Unison Research Triode.
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nova.b15.11.1823:37
was hat es mit den Hypex-Komponenten auf sich? Sind die generell nicht zu empfehlen?
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Martin8316.11.1805:54
Hypex baut fertige Endstufen die man als Bausatz erwerben kann.
Die sind schon gut!
Selbst AVM verbindet deren besten Endstufen Modelle in der Ovation-Serie, mit Röhrenvorstufe.
Aber z.B. ein NAD C388 klang im Vergleich dazu flach und dünn.
Das ist aber vielleicht auch unfair. Es ist eine Frage des Preises. Und zuletzt eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Mein Geschmack ist der A30. Glaube den gibt´s aber nicht mehr zu kaufen. Vereinzelt vielleicht Vorführmodelle. Wurde nur 333 mal gebaut.

Wenn Raumakustik und Aufstellung stimmen sind gute Voraussetzungen für Verstärkervergleiche geschaffen.
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David_B
David_B16.11.1809:49
RamUwe
Warum man hier mit einem Minus abgestraft wird, obwohl man technisch und sachlich argumentiert und nur helfen möchte(...)

Weil es einfach nicht weit genug gedacht ist. Es kommt auch darauf an, welcher Standard zur Übertragung genutzt wird. Ohne z.B. AptX oder AAC Unterstützung auf Sender- und Empfängerseite von Bluetooth wird ein Uralt-Standard zu Übertragen genutzt, der ursprünglich mal für die Übertragung von Sprache gedacht war. Ein Gespräch hat aber eine ganz andere Menge an Toninformationen als Musik und der Frequenzumfang kann auch geringer sein.

Kurzfassung: Bluetooth übertragt Musik im Streaming nunmal nicht untouched.
+1
spheric17.11.1815:00
RamUwe, dass Du hier mit Minuswerten abgestraft wirst, liegt daran, dass Du Unsinn schreibst.

64 Kbps ist genauso “digital” wie FLAC oder WAV.

Und der uralte (2008) Bluetooth-Standard in meinem Auto klingt absolut grauenhaft im Vergleich zu neueren Lösungen. Ist aber irgendwie digital. Dem Klang nach zu urteilen, allerdings bei 32 kbps oder noch weniger. Das reicht gerade für halbwegs passable Sprachverständlichkeit, aber für mehr nicht.

Wie gut eine digitale Lösung klingt, hängt davon ab, in welcher Bandbreite übertragen wird, ob transkodiert wird und wenn ja in welchen Codec bei welcher Auflösung, wie gut diese Algorithmen sind, und nicht zuletzt von der Analogstufe, die am Ende dahinterklemmt.

Und da diese Dinge sich im Lauf der Bluetooth-Generationen dramatisch verändert haben, ist es angemessen, zu fragen, ob sich bei BT 5.0 die Bedingungen und Optionen verändert haben.
„Früher war auch schon früher alles besser!“
0
spheric17.11.1815:15
Desweiteren ist es offensichtlich, dass Du keine genaue Vorstellung davon hast, was „Psychoakustik“ tatsächlich bedeutet: es ist mitnichten „du hörst anders als ich“, sondern „das menschliche Gerhirn interpretiert gewisse Schallereignisse auf uns mehr oder weniger bekannte Weise, so dass wir durch technische Tricks gewisse Höreindrücke erreichen können, die so nicht wirklich (oder nicht vollständig) in einer Aufnahme vorhanden sind.

Dazu zählen Dinge wie durch Laufzeitunterschiede und geschickte Frequenzbetonung den Eindruck erwecken, ein Signal käme trotz nur zweier Lautsprecher von „hinten links“, oder unsere Neigung dazu, einen bestimmten Grundton zu hören, wenn wir Teile des dazugehörigen harmonischen Obertonspektrums hören — auch wenn dieser Grundton selbst gar nicht vorhanden ist. Oder eben auch, dass unsere Aufmerksamkeit meist lauteren Schallereignissen gilt und leisere somit für den beiläufigen Hörer unbemerkt herausgelöscht werden können (die Basis der AAC, MP3 und fast aller anderen „verlustigen“ Audio-Codecs).
„Früher war auch schon früher alles besser!“
-2
Martin8308.12.1817:30
Guten Abend Leute!
Hab nun seit gestern das iPad Pro 11" und bin überzeugt. Es klingt besser, 5.0 hat ggü. 4.2 erhebliche Vorteile. Oder es liegt an der besseren Performance des Pro (CPU, RAM,...).
Die Bluetooth-Qualität ist jedenfalls der Hammer. Auch die Reichweite ist super!
0
JoMac
JoMac10.12.1809:08
Martin83
Hab nun seit gestern das iPad Pro 11" und bin überzeugt. Es klingt besser, 5.0 hat ggü. 4.2 erhebliche Vorteile. Oder es liegt an der besseren Performance des Pro (CPU, RAM,...).
Die Theorie gefällt mir:
Je schneller der Prozessor, desto besser der Sound
+2
spheric10.12.1813:35
JoMac
Martin83
Hab nun seit gestern das iPad Pro 11" und bin überzeugt. Es klingt besser, 5.0 hat ggü. 4.2 erhebliche Vorteile. Oder es liegt an der besseren Performance des Pro (CPU, RAM,...).
Die Theorie gefällt mir:
Je schneller der Prozessor, desto besser der Sound
Kenn ich von Proben: die besten Musiker der Band sind immer die, die als erste fertig sind mit dem Stück. Äh...
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+2

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