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Hausverkabelung bzw. WLAN

Benjamin-Do16.04.1920:48
Hallo Zusammen,

aktuell nutzen wir eine FB7490 als Router und haben zwei Repeater von AVM im Einsatz.

Allerdings bin ich von der Leistung mehr als enttäuscht. Einer der beiden Repeater hängt sich sehr regelmäßig auf und dann hilft nur noch: Strompause für 30 sec.

Nun sind wir am überlegen, welche Alternativen es gibt.

Folgende Anforderungen gibt es zu berücksichtigen:
- Router steht im EG
- Wohnräume sind im 1OG; Decke ist Stahlbeton. Jedoch besteht eine RJ45 Verkabelung zwischen EG und OG ansonsten.

DLAN fällt aus, da EG und OG über zwei verschiedene Stromkreisläufe gehen und ein Phasensprung nötig wäre. Da gibt es zwar Geräte die dies machen, aber die Leitungen sind ca 25-35 Jahre alt.

- Weitere Herausforderung ist:
• Die Garage in ca 25 m Entfernung soll ebenfalls über WLAN verfügen können.
• Und wir hätte gerne eine Klingel / Klingelanlage die wir dann auch über WLAN steuern könnten.
• Haustüren und weitere Smarthome Objekte sollen zu einem späteren Zeitpunkt kommen.

Welche Geräte für die Netzwerksache bzw WLAN könnt Ihr empfehlen? Oder wie würdet Ihr es realisieren, wenn nicht verbuddelt oder aufgestemmt werden darf.
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Kommentare

mikeboss
mikeboss16.04.1920:54
wohnbereich: AmpliFi Instant von ubiquiti. basis im EG, meshpoint mit ethernet angebunden im OG platzieren. die garage wuerde ich versuchen mittels powerline (devolo) anzubinden.

https://amplifi.com/instant/
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MacMichael16.04.1920:57
Es geht nichts über gelegte LAN-Kabel. Damit die Repeater verbinden, wenn die die MESH-Funktionalität haben, läuft es dann ordentlich.
+8
Benjamin-Do16.04.1921:06
MacMichael
Es geht nichts über gelegte LAN-Kabel. Damit die Repeater verbinden, wenn die die MESH-Funktionalität haben, läuft es dann ordentlich.

Leider sagt der Vermieter, dass er einer Verlegung von Netzwerkkabeln nicht zustimmt.
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maculi
maculi16.04.1921:16
Benjamin-Do
Leider sagt der Vermieter, dass er einer Verlegung von Netzwerkkabeln nicht zustimmt.

Dann verleg sie über Putz, dagegen darf er nichts haben. Ein paar wenige für die repeater, das die eine gute Netzverbindung haben und es dann auch gut weiter reichen können reichen ja. Es gibt flache Kabel, die weder viel Platz brauchen noch auffallen. Im schlimmsten Fall wird noch ein Streifen Tapete drüber geklebt und schon sieht du sie nicht mehr.
+2
Benjamin-Do16.04.1921:20
Nur gegen die Durchbrüche bzw Bohrungen der Wönde kann er was haben

Und damit bekomme ich aber auch kein LAN in die Garage bzw Klingelanlage
maculi
Benjamin-Do
Leider sagt der Vermieter, dass er einer Verlegung von Netzwerkkabeln nicht zustimmt.

Dann verleg sie über Putz, dagegen darf er nichts haben. Ein paar wenige für die repeater, das die eine gute Netzverbindung haben und es dann auch gut weiter reichen können reichen ja. Es gibt flache Kabel, die weder viel Platz brauchen noch auffallen. Im schlimmsten Fall wird noch ein Streifen Tapete drüber geklebt und schon sieht du sie nicht mehr.
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Matze198516.04.1921:34
Hast du mal über Powerline nachgedacht? Also Netzwerk über die Stromleitung. Ich bin recht zufrieden damit.
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Papierlos
Papierlos16.04.1921:36
Ein Satz Powerline Fritz 1260E im "Stromkreislauf OG" und ein Satz 1260E im "Stromkreislauf EG". Ein Gerät im EG (z.B. 7490) mit einem Gerät (1260E) im OG per RJ45 verbinden. Über Mesh gibt's dann überall gleiche SSID. Garage und Klingel kann ich mir mangels Ortskenntnis nicht vorstellen.
Die 1260E können über LAN, Powerline oder WLAN verbunden werden. Leider geht immer eine Steckdose verloren. Wenn es geht die 1260E mit LAN untereinander verbinden sonst Powerline und wenn es nicht anders geht als WLAN-Repeater nutzen.
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Wurzenberger
Wurzenberger16.04.1921:56
Benjamin-Do
Nur gegen die Durchbrüche bzw Bohrungen der Wönde kann er was haben
Du musst nur beim Auszug wieder den Ursprungszustand herstellen, das ist bei den winzigen Löchern für Lankabel recht einfach.
+1
Papierlos
Papierlos16.04.1922:01
Warum soll er Löcher bohren? Durch die Betondecke hat er RJ45 und innerhalb eines Stromkreises ist Powerline doch schon ganz gut.
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Ely
Ely17.04.1910:15
Ich bin zwar kein Mieter und kann hier machen, was ich will, dennoch wollte ich den Aufwand scheuen, Kabel zu legen. Also habe ich habe alles durchprobiert. Und bin letztendlich doch beim Kabel gelandet, obwohl ich Kabel aller Art absolut nicht mag.

WLAN war Mist (FritzBox), obwohl der Router in 1. OG steht und es nur einmal nach unten und einmal nach oben gehen soll. Die Verbindung war schlichtweg lahm. Oder so schlecht, daß es zu Abbrüchen kam.

Also Powerlan. Das wäre im Prinzip für den geforderten Zweck ausreichend schnell, sogar einen Phasenkoppler ließ ich einbauen, die Leitungen sind von 2002. Aber es war einfach unzuverlässig. Die Gigabit-Adapter funktionierten fast nicht (0,2 bis 3 Mbit), die alten 500er gingen ganz gut (280 bis 350 Mbit). Allerdings verloren die Dinger in unregelmäßigen Abständen die Verbindung. Mal ging es wochenlang, dann gab es wieder alle paar Minuten einen Abbruch. Eine Ursache konnte ich nicht finden und es nervte kolossal, egal an welcher Steckdose.

Also doch Kabel. Seit dem ist alles gut.
„Wer gegen Datenschutz ist, weil er ja nichts zu verbergen habe, ist auch gegen Meinungsfreiheit, weil er ja nichts zu sagen habe.“
+3
verstaerker
verstaerker17.04.1910:33
Benjamin-Do
Folgende Anforderungen gibt es zu berücksichtigen:
- Router steht im EG
- Wohnräume sind im 1OG; Decke ist Stahlbeton. Jedoch besteht eine RJ45 Verkabelung zwischen EG und OG ansonsten.

- Weitere Herausforderung ist:
• Die Garage in ca 25 m Entfernung soll ebenfalls über WLAN verfügen können.
• Und wir hätte gerne eine Klingel / Klingelanlage die wir dann auch über WLAN steuern könnten.
• Haustüren und weitere Smarthome Objekte sollen zu einem späteren Zeitpunkt kommen.

also zwischen EG und OG gibts n Kabel? Also besteht doch da kein Problem!?
Also muss nur die Garage versorgt werden?

ins OG tust du n
Ubiquitiy Unifi AP Lite , der per Lan angeschlossen wird.
Unten baust du n mit nem Ubiquity Amplifi n Wifi-Mesh auf.

Fertig.
+1
Benjamin-Do17.04.1913:18
Sind die Amplifi Geräte besser als AVM oder Netgear?
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Sigs317.04.1913:25
Schonmal die Labor-Version genutzt?

Ich habe selbiges Phänomen. Seit der letzten Labor Version auf der FB und den Repeatern scheint es zu gehen.

1750E - 7.08-67300

7490 - 7.08-67076 BETA
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verstaerker
verstaerker17.04.1914:18
Benjamin-Do
Sind die Amplifi Geräte besser als AVM oder Netgear?

Keine Ahnung. Hab nur 2 Unifi AP Lite ... die musste ich noch nie Neustarten und versorgen meine 2 stöckige Wohnung 100% perfekt mit WLAN.
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@Macintosh17.04.1914:35
Es geht nichts über verlegte CAT-Kabel. Überleg dir gut, wo du die Anschlüsse für die AccesPoints brauchst und lege an den Stellen Fußleisten mit integriertem Kabelschacht, auf dieser Höhe bohrst du dann die Löcher für Wanddurchführungen. Hinter den Fußleisten sind die dann schön versteckt und du kannst schnell den Ursprungszustand wiederherstellen, die kleinen Löcher kann man auch einfach wieder zuspachteln. PowerLAN ist Müll, gerade bei älteren und auch noch getrennten Stromkreisläufen. Falls dir die Leisten am Boden nicht zusagen, die gibt es auch für die Anbringung in der Ecke zwischen Wand und Decke. An der Decke montierte APs sind auch super für die Reichweite des WLANs.
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dam_j
dam_j17.04.1915:24
Benjamin-Do
Sind die Amplifi Geräte besser als AVM oder Netgear?

Ja, sowohl in der puren Leistung als auch um Welten in Software und GUI !
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
+1
Papierlos
Papierlos17.04.1916:15
@Macintosh
PowerLAN ist Müll, gerade bei älteren und auch noch getrennten Stromkreisläufen.
Ich kann mir kaum ein älteres Stromnetz vorstellen als das, was ich hier habe. Der Stromkasten ist mit Schmelzsicherungen mit schickem Porzellan...
Ich habe überwiegend Lan, aber um einen längeren Flur zu überbrücken erreiche ich hier über 300 Mbit (mit einfachen Devolos), was für viele Anwendungen reicht. Das pauschale Urteil zu Powerline ist also nicht richtig. Die oben genannten 1260 von AVM haben den Vorteil, dass ich sie eben auch über Lan verknüpfen kann, so dass ich eine nachgelagerte Problemstelle per Powerline überbrücken könnte.
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dam_j
dam_j17.04.1916:39
PowerLAN muss man immer selber ausprobieren, pauschal anhand des Alters etwas zu urteilen ist purer Schwachsinn ! Vor allem da eher neuere Kreise Probleme machen da keine Phasenkoppler vorhanden oder mehrere FI´s die Daten-Kommunikation verhindern etc. !
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
+1
Moka´s Onkel
Moka´s Onkel17.04.1922:27
Benjamin-Do
Folgende Anforderungen gibt es zu berücksichtigen:
- Router steht im EG
- Wohnräume sind im 1OG; Decke ist Stahlbeton. Jedoch besteht eine RJ45 Verkabelung zwischen EG und OG ansonsten.

DLAN fällt aus, da EG und OG über zwei verschiedene Stromkreisläufe gehen und ein Phasensprung nötig wäre. Da gibt es zwar Geräte die dies machen, aber die Leitungen sind ca 25-35 Jahre alt.

- Weitere Herausforderung ist:
• Die Garage in ca 25 m Entfernung soll ebenfalls über WLAN verfügen können.
• Und wir hätte gerne eine Klingel / Klingelanlage die wir dann auch über WLAN steuern könnten.
• Haustüren und weitere Smarthome Objekte sollen zu einem späteren Zeitpunkt kommen.

Welche Geräte für die Netzwerksache bzw WLAN könnt Ihr empfehlen? Oder wie würdet Ihr es realisieren, wenn nicht verbuddelt oder aufgestemmt werden darf.

Unter der Voraussetzung, dass die WLAN-Leistung der FB7490 für das EG ausreichend ist, würde ich die FB7490 über das RJ45 Kabel mit einem Access Point im OG verbinden. Als beste Alternative für eine solchen Access Point erscheint mir momentan die Eero Pro (ca. € 235 bei amazon.com [leider nicht amazon.de]).

Ich habe einen ähnlichen Set-up und nutze eine FB 6490 als Router (incl. WLAN im EG) mit je einer Apple AirPort Extreme im OG und DG, die nicht als WLAN Repeater konfiguriert sind sonder über LAN angeschlossen den WLAN Access Point für das jeweilige Geschoss bilden. Das funktioniert einwandfrei. Im UG habe ich noch einen WLAN Access Point über Devolo PowerLine angeschlossen und komme dort auf gut 130 MBit/s.

Bei den weiteren Anforderungen stellt sich die Frage, ob auch in der Garage, bei der Klingel oder anderen SmartHome-Punkten unbedingt 300 MBit/s oder mehr erreicht werden müssen. Wenn ja müssen entweder weitere Repeater wie z.B. die Eero Beacon zum Einsatz kommen oder aber das gute alte Kabel herangezogen werden. Gute Ideen zur Verlegung gab es im Thread ja schon reichlich. Allerdings könnte ich mir vorstellen, das niedrigere Datenraten für SmartHome Anwendungen (und vielleicht ja auch in der Garage) ausreichend sind. Falls es über WLAN zu unzuverlässig sein sollte und etwas niedrigere Datenraten ausreichen, würde ich es über PowerLine versuchen. Das ist wenigstens ein Kabel - was m.E. immer besser als ein schwaches und schwankendes WLAN ist.
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Papierlos
Papierlos17.04.1923:12
All die Marken Amplifi, Eero sind ohne Zweifel alle gut; ich selbst nutze einen Synology Router. Aber wenn er schon eine Fritzbox hat, warum dann eine andere Marke? Die Mesh-Systeme der unterschiedlichen Anbieter sind nicht kompatibel und so kann er seine Fritzbox schon ins AVM-Mesh einbinden. Obendrein ist es evtl. auch eine Preisfrage, ob ein Mesh-Access Point (Router/Powerline Adapter mit Wlan/Wlan Repeater) 150 Euro (Synology, Amplifi) oder für unter 100 Euro zu haben ist (AVM). Und wenn es für irgendwas von den Providern Anleitungen gibt, dann für AVM. Bei den anderen ist man auf User Foren angewiesen oder auf Probieren. Ich beziehe mich hier natürlich nur auf normale Bedürfnisse ohne besondere Anforderungen.
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