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Forum>Hardware>Habt Ihr Euch auch einen Eimer mit Deckel bestellt?

Habt Ihr Euch auch einen Eimer mit Deckel bestellt?

fadenschein19.10.2120:45
(Ich habe das kleinste 14er bestellt.)

Bemerkenswert ist, dass Apple zum ersten Mal seit geraumer Zeit in der Neuvorstellung für eine große Produktlinie kein (nennenswertes) Wort zum Design fallen gelassen hat.

Da Schönheit im Auge des Betrachters liegt, sei es jedem unbenommen, die neuen Macbook Pro schön zu finden.
Von einer ambitionierten Gestaltung oder gar von einem gestalterischen Fortschritt kann man aber kaum sprechen.
Der ein oder andere mag einwenden, dass dank des Wegfalls der Gestaltungsprämisse endlich wieder Schnittstellen möglich seien. Aber das trifft eigentlich nicht. Denn die älteren Unibody Geräte hatten auch Schnittstellen und waren gestalterische Vorreiter.

Zur flapsigen Gestaltung passt dann auch der ebenso flapsige Werbeclip, der genauso gut von Huawai oder Samsung hätte sein können.

Vielleicht müssen wir uns dauerhaft gefasst machen, dass Apple mittlerweile andere Prämissen verfolgt.
-14

Kommentare

verstaerker
verstaerker19.10.2120:50
und was hat das mit einem Eimer mit Deckel zu tun?
+17
westmeier
westmeier19.10.2121:00
Wenn du Meinungen zum Design einholen willst:
Mich hat es sofort an eine Mischung aus dem Ti-Book (Deckel) und den Al-Books (Rumpf) erinnert. Und ich sehe es als eine schöne Hommage an diese wunderbaren Geräte. Ich bin gespannt es in Echt zu sehen.
+10
sonorman
sonorman19.10.2121:30
fadenschein

Da Schönheit im Auge des Betrachters liegt, sei es jedem unbenommen, die neuen Macbook Pro schön zu finden.
So ist es.
Mir gefällt das Design ausgesprochen gut! Die Gegensätze mit Rundungen im unteren Teil und flachem Display plus die deutlich akzentuierten Standfüße verleihen dem neuen MBP mehr Charakter.

Und es ist neu! Neu bedeutet für viele erstmal nur anders und das mögen sie nicht. Aber an gutes Design können sich auch die Skeptiker gewöhnen. Ich bin sicher, dass in einigen Jahren, wenn Apple mal wieder einen etwas deutlicheren Designwandel am MBP vornimmt, wieder in den Kommentaren stehen wird, dass das vorherige (jetzt neue) Design ja viiiel schöner war. So war es bis jetzt immer.

Ich mag das jeweils neueste Design von Apple fast immer auch am liebsten und trauere dem Alten nicht nach und freue ich mich sehr, dass es mal wieder eine sichtbare Veränderung statt nur andere Schminke gegeben hat. 😊
+11
Krypton19.10.2122:23
Ich fand die seitliche Ansicht auch sehr an den Al-Books orientiert. Viele der Design-Entscheidungen sind aber wohl technische Zugeständnisse.
Der dickere Deckel etwa hängt relativ klar mit der MiniLED Hintergrundbeleuchtung und dem schmalen Rand zusammen. MiniLED sorgt insgesamt für etwas mehr Dicke. Bildschirm bis zum Rand sorgt dafür, dass du diese Abflachung der bisherigen Reihe eben nicht hinbekommst (weil da eben nicht Luft sondern Bildschirm drin ist). Eine Evolution kommt hier technisch vermutlich erst wieder mit OLED.

Die größeren und höheren Füße hängen wohl mit dem notwendigen Luftdurchfluss (seitliche Ansaug-Kiemen) zusammen. Das neue Book muss immerhin 140 W Wärme durchblasen (und soll dabei noch leiser sein und nicht so schnell drosseln wie die i9 Books). Und natürlich die selbe ungeheure Leistung im 14er.
Da muss man sich halt entscheiden, ob man 10 Kerne mit bis zu 32 GPU-Kernen in einem 14-Zöller haben will (dann wird er etwas klobiger) oder ob man wie bisher eine etwas elegantere Form, dafür nur 4 Kerne und Sparkost GPU möchte.
Wenn das fette Lüftungssystem viel Platz benötigt (mal wieder 2 Lüfter im 14er) und der Sound dank größerer Woofer fetter wird und auch noch ein Akku rein soll, dann geht das eben nur mit etwas mehr Platz und Gewicht. Leicht und schlank gibt’s ja weiterhin im Air oder im 13" M1 (ohne Pro/Max). Du hast also die Wahl.
+5
Deichkind19.10.2122:50
Dass der Prozessor maximal 140 W im Betrieb verbraucht, glaube ich nicht. Die 140 W werden für das Schnell-Laden der Batterie benötigt.
+8
Krypton19.10.2123:10
Deichkind
Dass der Prozessor maximal 140 W im Betrieb verbraucht, glaube ich nicht. Die 140 W werden für das Schnell-Laden der Batterie benötigt.
Stimmt, da ist was dran. Dennoch dürfte die Leistung eines M1 Max im 14" Gehäuse höher sein, als in den alten 13ern. Das hatte ein 61W Netzteil dabei. Jetzt wird ein 67W beim 8-Core mitgeliefert und 96W beim 10-Core. Präzise Daten wird’s erst nach diversen Tests geben.
+3
Deichkind19.10.2123:47
Hier gibt es Zugang zu Diagrammen "CPU Performance vs. Power" und "GPU Performance vs. Power". Demnach komme ich auf eine Spitzenleistung von 90 W für CPU und große GPU zusammen. Für das Display und Peripherie der Prozessormodule wird zusätzliche Leistung benötigt.
0
Fonliar20.10.2100:00
Dann wird es aber knapp mit dem 96W Netzteil beim 14er mit 32er GPU.
0
Deichkind20.10.2100:07
Aber es kann ja die Batterie zusätzlich nutzen. Bei den Intel-MacBooks ist das auch so. Und bei den älteren MacBook Pro, bei denen man die Batterie heraus nehmen kann, wird gegebenenfalls die Taktrate des Prozessors gedrosselt.
+1
timp
timp20.10.2100:19
Hab das 16er bestellt. Eben in AR neben mein 2013er 15" gestellt – ein ganz schöner Brocken!
Ich mag das leicht klobige Design, untermauert das "Boom" in der Performance
Bin froh, sowas statt "wow, noch 9% dünner" ohne I/O zu bekommen.

„Never argue with an idiot. He'll bring you down to his level and then beats you with experience.“
+5
Lagavulin
Lagavulin20.10.2101:22
Laut der von Apple gezeigten Grafik sollte der M1 Pro/Max nicht mehr als 30W verbrauchen. Dazu kommt dann noch der Verbrauch der GPU.

„Always look on the bright side of life“
0
Lagavulin
Lagavulin20.10.2101:36
Ach ja, hier ging’s ja eigentlich um das Design: Hat mich jetzt nicht schockiert. Nach der „Käsereibe“ und dem „Abfalleimer“ bei den alten Mac Pro gibt es jetzt die „Auflaufform“ beim MacBook Pro, gewissermaßen eine „iCasserole“.
„Always look on the bright side of life“
+6
Lagavulin
Lagavulin20.10.2101:51
Nachtrag zu meinem Post zum CPU-Verbrauch:

Die GPU beim M1 Max haut dann mit maximal 60 Watt schon ordentlich rein (laut Apple Grafik - hoffentlich ist die maximale Ausbaustufe gemeint). Zusammen mit der CPU sind das dann maximal 90 Watt, die allerdings in der Praxis wohl nie erreicht werden dürften (außer in synthetischen Tests).

„Always look on the bright side of life“
+1
elcaradura20.10.2105:42
westmeier
Wenn du Meinungen zum Design einholen willst:
Mich hat es sofort an eine Mischung aus dem Ti-Book (Deckel) und den Al-Books (Rumpf) erinnert. Und ich sehe es als eine schöne Hommage an diese wunderbaren Geräte. Ich bin gespannt es in Echt zu sehen.

Kam mir auch sofort in den Sinn.

Ist doch schön, dass die Unibodies noch nicht alt aussehen und mal wieder frischer Wind herein kommt. Hätten wir nicht im Frühjahr zugeschlagen, wäre es schon diese Woche sehr teuer für mich geworden. Eigentlich hat Apple alles umgesetzt, wo gemeckert wurde.
+2
fadenschein20.10.2107:02
sonorman
Mir gefällt das Design ausgesprochen gut! Die Gegensätze mit Rundungen im unteren Teil und flachem Display plus die deutlich akzentuierten Standfüße verleihen dem neuen MBP mehr Charakter.
Bislang war es immer so, dass Nicht-Apple Geräte 'mehr Charakter' hatten - also Details, die gestalterisch nicht gelöst sind. Du bist nicht der einzige, dem 'mehr Charakter' gefällt. Dass das Design von Apple Geräten 'langweilig' sei, wird ja immer wieder bemängelt.
sonorman
Und es ist neu! Neu bedeutet für viele erstmal nur anders und das mögen sie nicht. Aber an gutes Design können sich auch die Skeptiker gewöhnen.
Nein, an gutes Design muss man sich nicht 'gewöhnen'. Entweder ist etwas gut gestaltet oder es ist nicht gut gestaltet. Auch in dem anderen Punkt würde ich mich nicht anschließen. Ich glaube, dass der Mehrheit etwas Neues zunächst einmal besser gefällt, als etwas Althergebrachtes. Zumindest auf dem Gebiet technischer Geräte.
sonorman
Ich bin sicher, dass in einigen Jahren, wenn Apple mal wieder einen etwas deutlicheren Designwandel am MBP vornimmt, wieder in den Kommentaren stehen wird, dass das vorherige (jetzt neue) Design ja viiiel schöner war. So war es bis jetzt immer.
Du beschreibst es so, als sei das völlig unabhängig von der Gestaltqualität. Kommt es Deiner Meinung nach gar nicht drauf an, ob ein neues Design besser oder schlechter ist? Würdest Du meinen, dass es gar keine bessere oder weniger gute ästhetische Gestaltung gibt, sondern alles nur eine Frage des Geschmacks ist?
sonorman
Ich mag das jeweils neueste Design von Apple fast immer auch am liebsten und trauere dem Alten nicht nach und freue ich mich sehr, dass es mal wieder eine sichtbare Veränderung statt nur andere Schminke gegeben hat. 😊
Ja, das bestätigt meine These von oben. Du gehörst zu jenen, denen einfach immer das Neue besser gefällt, als das Alte. In den letzten Jahren war das meines Erachtens auch nachvollziehbar, da sich die Verarbeitung im Detail und die technischen Möglichkeiten (Materialien, Oberflächen, Scharniere, Schlankheit etc.) zunehmend verbessert haben und diese Verbesserungen in die Gestaltung Einzug gehalten haben.
+1
pünktchen
pünktchen20.10.2109:01
fadenschein
Nein, an gutes Design muss man sich nicht 'gewöhnen'. Entweder ist etwas gut gestaltet oder es ist nicht gut gestaltet.

Die Brutalisten würden gerne mit dir reden!

Leider geht aus deine Beiträgen auch nicht hervor was du warum am neuen Design schlecht findest. Mir scheint das nur dein persönliches ästhetisches Empfinden zu sein und das ist nun mal höchst subjektiv. Spricht denn objektiv irgendwas gegen das gewählte Design? So im Sinne von form follows function?
+3
Weia
Weia20.10.2109:24
pünktchen
Die Brutalisten würden gerne mit dir reden!
Reden?
Leider geht aus deine Beiträgen auch nicht hervor was du warum am neuen Design schlecht findest. Mir scheint das nur dein persönliches ästhetisches Empfinden zu sein und das ist nun mal höchst subjektiv.
Nö. Er hat objektiv Recht.
Spricht denn objektiv irgendwas gegen das gewählte Design? So im Sinne von form follows function?
Ja: form follows function. Damit sind 24 Jahre Apple-Designgeschichte (function follows form) zu Ende. 😭

PS: Ich persönlich finde den dünnen „Kaum-noch-Trauerrand“ zu meiner eigenen Überraschung ausgesprochen hässlich (jedenfalls auf dem AR-Bild von timp). Und das Ding insgesamt sieht einfach unproportioniert plump aus. Brutalismus passt schon. Auf dem AR-Bild könnte man ja fast meinen, das Gehäuse sei aus Beton.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
pünktchen
pünktchen20.10.2109:42
Brutalismus arbeitet nicht nur mit Beton sondern allgemein mit rohen also unverkleideten Materialien. Aber anscheinend hast du da gewisse Vorurteile.
+3
pünktchen
pünktchen20.10.2109:43
Weia
Damit sind 24 Jahre Apple-Designgeschichte (function follows form) zu Ende. 😭

Echt jetzt? Was für ein Unsinn.
+9
becreart
becreart20.10.2109:59
@fadenschein

ja sehe ich auch so, ein Schritt in die falsche Richtung, die neuen MBPs haben definitiv an Schlichtheit verloren. Linien werden nicht aufgenommen, verschiedenste Rundungen, überdimensionierte Standfüsse…
+2
rosss20.10.2110:01
timp
Eben in AR neben mein 2013er 15" gestellt

Nice! Bei dem Neuen hat das Scharnier genau Tastaturbreite, beim Alten werden dafür die Tasten besser herausgestellt. Die Breite der Notch kann ich mir nur so erklären: „Wenn schon Notch, dann soll sie wenigstens optisch an das iPhone erinnern“.

Ich finde es witzig, dass Apple jahrelang vorgeworfen wurde, alle Geräte immer dünner machen zu wollen – dabei wurden die Geräte optisch sogar dicker (durch die Gestaltung der Seitenflächen). Mein erstes iPhone war das 3G, dass hieß bei den Kindern vom ersten Tag an „plattes Telefon“. Danach kam das iPhone 4: objektiv dünner, optisch dicker. Seitdem nie mehr das Adjektiv „platt“. Bei den iPads genauso, und nun bei den neuen Books ebenfalls – nur dass die tatsächlich auch messbar dicker wurden.

Bin gespannt, ob diese Designsprache für das Air übernommen wird…
+1
Weia
Weia20.10.2110:12
pünktchen
Brutalismus arbeitet nicht nur mit Beton sondern allgemein mit rohen also unverkleideten Materialien. Aber anscheinend hast du da gewisse Vorurteile.
Vor allem habe ich ein komplettes Soziologiestudium in einer Betonwüste von Brutalismushochhaus absolviert (mittlerweile dankenswerterweise in die Luft gejagt). 🤮
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
fadenschein20.10.2111:39
pünktchen
Leider geht aus deine Beiträgen auch nicht hervor was du warum am neuen Design schlecht findest. Mir scheint das nur dein persönliches ästhetisches Empfinden zu sein und das ist nun mal höchst subjektiv. Spricht denn objektiv irgendwas gegen das gewählte Design? So im Sinne von form follows function?

Vergleich' mal das zugeklappte neue 14er mit einem zugeklappten 13er - dann liegt es auf der Hand.
Nicht subjektiv, sondern objektiv. Der Deckel passt nicht zum Unterteil und umgekehrt. Das kann man 'interessant' finden oder man kann sagen, dass es 'Charakter' hat, aber in Bezug auf Gestaltqualität ist es ein Rückschritt.
Das gleiche gilt für die viel zu prominenten Füße.

In Bezug auf die Gestaltung gibt es keine Fortschritte gegenüber dem Vorgängermodell.
Dass' Apple kein Wort über das Design verliert, kommt ja nicht von ungefähr.
Wenn man sich die Produktseiten bei Apple anschaut, werden Erinnerungen an die 0er Jahre wach, als Saturn Hansa und Media Markt sich in ihren Zeitungsbeilagen mit Mhz und Geschwindigkeitsangaben übertroffen haben.
+1
pünktchen
pünktchen20.10.2111:56
Du meinst also Ober- und Unterschal müssten symmetrisch sein? Symmetrie gilt ja häufig als schön, aber für ein Evidenzargument reicht mir das nicht. Wenn jetzt der Deckel überstehen würde oder so, da könnte man objektiv sagen er passe nicht zum Unterteil. So passt er nur dir nicht.

Objektiv kann man hingegen feststellen: ein allzu kantiges Design ist schlechter aufzuheben weil man schlecht drunter kommt. Und das ist dann objektiv schlechtes Design weil form follows function. Und eben nicht umgekehrt.
+7
timp
timp20.10.2112:08
fadenschein
Nicht subjektiv, sondern objektiv. Der Deckel passt nicht zum Unterteil und umgekehrt. Das kann man 'interessant' finden oder man kann sagen, dass es 'Charakter' hat, aber in Bezug auf Gestaltqualität ist es ein Rückschritt. (...)
In Bezug auf die Gestaltung gibt es keine Fortschritte gegenüber dem Vorgängermodell.
Du widerlegst Dich selbst. 1) Der Deckel passt, sage ich zum Beispiel. Rein funktional (objektiv). Wie man das ästhetisch beurteilt, ist subjektiv. 2) "Fortschritt" bedeutet nicht unbedingt "Verbesserung" – nur Veränderung. Der Fortschritt der letzten Jahre waren die Touchbar und das Weglassen von I/O Ports mit dem Ziel der optischen Verschlankung. Davon sind wir nun "fortgeschritten", hin zu einer Performance-Steigerung und den damit verbundenen Design-Entscheidungen. Die muss man nicht gut finden (Ich finde z.B. die Kamera-Aussparung grauenvoll), aber das ist eben nicht objektiv.
fadenschein
Das gleiche gilt für die viel zu prominenten Füße.
Ich gehe davon aus, dass die Füße schon nach dem "form follows function" Prinzip entstanden sind. Die Basslautsprecher können so evtl. besser pumpen. Mal sehen/hören...
„Never argue with an idiot. He'll bring you down to his level and then beats you with experience.“
+2
Micky
Micky20.10.2112:15
(Ich habe das kleinste 14er bestellt.)

Hach Gottchen, deine Armut kotzt mich an. Kein schönes Design und dann das kleinste Modell bestellen…

Wer Sarkasmus findet, hat tiefgründig geforscht.
0
Frank Tiger
Frank Tiger20.10.2112:39
Ist euch bei der Grafik „CPU Performance vs. Power“ der einfache M1 nach oben hin einen stärkeren Bogen macht, als seine Pro/Max-Brüder? Ich denke da ist noch ca. 50% Luft nach oben, die man für die kommenden Desktop-Rechner nutzen könnte.
0
pünktchen
pünktchen20.10.2113:04
Die Logik verstehe ich jetzt nicht. Bei Desktop-Rechnern wird der Bogen flacher weil der Grundverbrauch höher sein kann und ist.
0
TheGeneralist
TheGeneralist20.10.2113:16
"Eimer mit Deckel" trifft nach meinem Empfinden den Nagel auf den Kopf!

Würde jetzt nicht so weit gehen das Neue als "potthässlich" zu bezeichnen, aber der OP hat nach meinem Empfinden hier einen Punkt getroffen. Und das definitiv nicht nur weil es neu ist - ich zähle mich in jedem Falle zu den Menschen, die sich viel eher auf Neues freuen als am Alten festzuhalten. Apple bringt eine ganze Menge heraus, was auf Anhieb weit besser aussieht als das Alte, beim iPad (Pro/Air), dem Mac Pro oder neueren iPhone-Serien (Switch auf FaceID) beispielsweise hat das ja zuletzt auch funktioniert. Doch dieses Exterior Design gehört für mich nun mal nicht dazu - genauso wie der neue 24" iMac, der wird auch ein halbes Jahr nach Erscheinen nicht ansehnlicher.

Wenn ich es virtuell neben mein 13" M1 MBP stelle - nun, beim Screen, Audio, Video und vor allem bei der Performance ist das Neue für mich meilenweit voraus und in jeder Hinsicht besser als das alte Design (trotz Notch, Blooming etc.).
Aber in Punkto externes Erscheinungsbild und Tastatur (Stichwort Touch Bar) bleibt das bisherige Design für mich klar überlegen.
+5
Murx20.10.2114:05
Die Form erinnert mich zugeklappt an iPhone 5c. Die Dinger haben mir seinerzeit gefallen.
Ich müsste das Gerät live sehen. Renderings lügen nämlich oft.
+2
arekhon
arekhon20.10.2114:09
timp
Ich gehe davon aus, dass die Füße schon nach dem "form follows function" Prinzip entstanden sind. Die Basslautsprecher können so evtl. besser pumpen. Mal sehen/hören...

Ja, ziemlich sicher ist das so. In der Präsentation wurde es ja sehr deutlich gezeigt, dass es sich jeweils um "doppelte" Woofer handelt, wo eine Membran nach oben und eine nach unten feuert.
-2
sonorman
sonorman20.10.2114:48
arekhon
timp
Ich gehe davon aus, dass die Füße schon nach dem "form follows function" Prinzip entstanden sind. Die Basslautsprecher können so evtl. besser pumpen. Mal sehen/hören...

Ja, ziemlich sicher ist das so. In der Präsentation wurde es ja sehr deutlich gezeigt, dass es sich jeweils um "doppelte" Woofer handelt, wo eine Membran nach oben und eine nach unten feuert.
Das muss keineswegs so sein. Ob an der Unterseite tatsächlich Öffnungen sind, bleibt abzuwarten.

Die „Bass“-Lautsprecher arbeiten nicht nach oben und unten, um in mehrere Richtungen Schall abzustrahlen, sondern nach dem Force-Cancelling-Prinzip. Das dient vor allem dazu, dass sich die Schwingungen der Membranen nicht auf das Gehäuse übertragen und es zum Mitschwingen anregen. Dabei müssen nicht auf beiden Seiten Öffnungen sein. Die Schallführung hin zu den Gittern an der Oberseite scheint im MacBook Pro komplett innenliegend zu sein. Nur die Tweeter liegen direkt unter den Gittern.

Force-Cancelling wird auch von diversen Lautsprecherherstellern angewendet. KEF ist ein gutes Beispiel dafür. Siehe beispielsweise den Subwoofer KC62 () oder die KEF Blade. (Siehe Video ab Sekunde 55.)

+3
arekhon
arekhon20.10.2115:30
sonorman

Das muss keineswegs so sein. Ob an der Unterseite tatsächlich Öffnungen sind, bleibt abzuwarten.

Die „Bass“-Lautsprecher arbeiten nicht nach oben und unten, um in mehrere Richtungen Schall abzustrahlen, sondern nach dem Force-Cancelling-Prinzip. Das dient vor allem dazu, dass sich die Schwingungen der Membranen nicht auf das Gehäuse übertragen und es zum Mitschwingen anregen. Dabei müssen nicht auf beiden Seiten Öffnungen sein. Die Schallführung hin zu den Gittern an der Oberseite scheint im MacBook Pro komplett innenliegend zu sein. Nur die Tweeter liegen direkt unter den Gittern.

Dafür hat Apple das dann aber sehr effektvoll, aber verwirrend, dargestellt:
0
Finnigan20.10.2115:38
Der Vergleich:


+3
sonorman
sonorman20.10.2115:47
Finnigan
Yep! Das neue Design mit flachem Deckel und rundlicherer Basis ist für mich eine sehr gelungene und willkommene Abwechslung. – 👍🏻
0
sonorman
sonorman20.10.2116:07
arekhon
Was ist daran verwirrend? Sie sprechen eindeutig von Force Cancelling Subwoofern. Die Darstellung zeigt auch, dass die Tieftöner nicht direkt unterhalb der Lautsprechergitter liegen, sondern wesentlich weiter an der Vorderkante.



Verwirrend ist nur, die Dinger „Subwoofer“ zu nennen.
+3
fadenschein20.10.2118:39
pünktchen
Du meinst also Ober- und Unterschal müssten symmetrisch sein? Symmetrie gilt ja häufig als schön, aber für ein Evidenzargument reicht mir das nicht. Wenn jetzt der Deckel überstehen würde oder so, da könnte man objektiv sagen er passe nicht zum Unterteil. So passt er nur dir nicht.
Schau' Dir mal das Vergleichsfoto von Finnigan an. Dass die alten Schnittstellen hässlicher sind, musst Du ausblenden. Es geht nicht um Symmetrie. Es geht darum, in einer Gestaltsprache zu arbeiten.

Der Deckel bei den alten Geräten hat weder die gleiche Dicke noch ist die Abschrägung symmetrisch. Im Gegenteil. Durch den Deckenunterschied versteht man intuitiv wo oben und wo unten ist. Aber trotz der Differenzierung wirkt das Gerät im geschlossenen Zustand wie aus einem Guss. Bildlich: wie ein Buch, das man aufklappen kann.

Bei den neuen Geräten gibt es eine Wanne ('Eimer') und einen Deckel. Die beiden Teile wirken sehr unterschiedlich. Auch unterschiedlich robust. Ein solches Gerät möchte man eigentlich nicht unter den Arm klemmen, sondern eher wie ein Tablett horizontal rumtragen.

timp
Du widerlegst Dich selbst. 1) Der Deckel passt, sage ich zum Beispiel. Rein funktional (objektiv). Wie man das ästhetisch beurteilt, ist subjektiv. 2) "Fortschritt" bedeutet nicht unbedingt "Verbesserung" – nur Veränderung.
Es gibt 'Fortschritt', 'Rückschritt' und 'Auf der Stelle Treten'. Ich würde Fortschritt schon als Verbesserung verstehen wollen. Fortschritt der Menschheit, Fortschritt der Bildung etc.
timp
Der Fortschritt der letzten Jahre waren die Touchbar und das Weglassen von I/O Ports mit dem Ziel der optischen Verschlankung. Davon sind wir nun "fortgeschritten", hin zu einer Performance-Steigerung und den damit verbundenen Design-Entscheidungen. Die muss man nicht gut finden (Ich finde z.B. die Kamera-Aussparung grauenvoll), aber das ist eben nicht objektiv.
Wie Du anhand des Vergleichsbilds von Finnigan mit den alten Geräten sehen kannst, könnte man anderen Anforderungen auch mit einem anderen Design gerecht werden. Man könnte trotzdem ein Gerät entwickeln, das 'wie aus einem Guss' wirkt.

Aber vielleicht zurück zur Ausgangsthese:
Ich glaube, dass Apple durchaus bewusst ist, dass Sie bei den neuen Macbooks keine Gestaltung gefunden haben, die irgendeine Erwähnung bedarf. Und das ist meines Erachtens ein Paradigmenwechsel, weil sich Apple früher selbst bei Produkten, die auf höchste Leistung gezielt hatten (Mac Pro Generationen, modulare Macs, ja sogar die Server etc.) immer auch mit der Gestaltung von den Mitbewerbern absetzen wollte.
+3
zcarsten20.10.2119:37
Die komplett schwarze Tastatur wirkt beim neuen MBP wie ein Fremdkörper.
timp
Hab das 16er bestellt. Eben in AR neben mein 2013er 15" gestellt – ein ganz schöner Brocken!
Ich mag das leicht klobige Design, untermauert das "Boom" in der Performance
Bin froh, sowas statt "wow, noch 9% dünner" ohne I/O zu bekommen.

timp
Hab das 16er bestellt. Eben in AR neben mein 2013er 15" gestellt – ein ganz schöner Brocken!
Ich mag das leicht klobige Design, untermauert das "Boom" in der Performance
Bin froh, sowas statt "wow, noch 9% dünner" ohne I/O zu bekommen.

0
zcarsten20.10.2119:45
Ich habe das Gefühl Apple weiß gerade nicht so richtig in welche Designrichtung sie gehen wollen. Nachdem alles abgerundet war sind sie konsequent in die kantige Designrichtung gegangen. Siehe auch aktuelles iPad und iPhone Design. Nun schwenken sie mit den neuen MBPs wieder Richtung rundes Design.
+1
MikeMuc20.10.2119:50
Ja, alles eine schwarze Soße im Tastaturbereich, ein wenig mehr Kontrast könnte schon hilfreich sein. Wird man aber besser in der Realität beurteilen können als nur anhand der Bilder.
+1
zcarsten20.10.2119:51

Ähnlichkeiten sind rein zufällig 😂
+2
Kaji20.10.2120:07
zcarsten

Ähnlichkeiten sind rein zufällig 😂
Hier wurde von der Designsprache mit dem neuen MBP eindeutig Bezug zu genommen, allerdings muss ich fadenschein recht geben, dass anders als auf deinem Foto vom Design-Klassiker, der auch bei mir positive nostalgische Gefühle weckt, beim neuen MBP zum ersten Mal der "Deckel" nicht auf den "Topf" passt. Es wirkt nicht wie aus einem Guss und das war bislang noch nie der Fall.
+1
Dr.Kimble20.10.2120:17
Fehlt Jony Ive und sein Einfluss vielleicht doch bei Apple?
+1
fadenschein20.10.2120:32
Kaji
zcarsten

Ähnlichkeiten sind rein zufällig 😂
Hier wurde von der Designsprache mit dem neuen MBP eindeutig Bezug zu genommen, allerdings muss ich fadenschein recht geben, dass anders als auf deinem Foto vom Design-Klassiker, der auch bei mir positive nostalgische Gefühle weckt, beim neuen MBP zum ersten Mal der "Deckel" nicht auf den "Topf" passt. Es wirkt nicht wie aus einem Guss und das war bislang noch nie der Fall.
Das ist tatsächlich eine schöne Referenz, die zeigt, wie es besser gehen könnte.

Dr.Kimble
Fehlt Jony Ive und sein Einfluss vielleicht doch bei Apple?

Apple hatte jahrzehntelang ein Alleinstellungsmerkmal. Apple war einer der wenigen internationalen Konzerne, die eine konsequente Gestaltungs-Philosophie verfolgt haben. Das ging vom Steve Jobs aus und wurde zunächst von frog Design und dann von Ive umgesetzt.
Vermutlich haben die letzten Ergebnisse die Pipelines verlassen.
Bereits mit dem neuen iMac hat man einen anderen Weg eingeschlagen.
Lange Zeit war diese Designphilosophie das Alleinstellungsmerkmal von Apple.
Das ist nun vorbei.

Und bevor manch einer einwendet: Ive ist mit seinem 'dünner' zu weit gegangen.
Fehler und Scheitern gehören natürlich auch dazu, wenn man ein ambitioniertes Ziel verfolgt.
+2
john
john20.10.2120:41
ich hätte neben dem weissen macbook noch die assoziation zum powerbook g4 titanium, was "wanne" und "deckel" angeht.


„biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.“
+4
zcarsten20.10.2120:53
Genau. Apple experimentiert mit verschiedenen Designs und eine klare Linie ist nicht mehr erkennbar. Es geht designmäßig zwischen den verschiedenen Produkten bund durcheinander. Und beim neuen MBP gibt es jetzt sogar einen Mix zwischen kantig und rund in einem Produkt. Muss man wohl mal in real sehen.
fadenschein
Kaji
zcarsten

Ähnlichkeiten sind rein zufällig 😂
Hier wurde von der Designsprache mit dem neuen MBP eindeutig Bezug zu genommen, allerdings muss ich fadenschein recht geben, dass anders als auf deinem Foto vom Design-Klassiker, der auch bei mir positive nostalgische Gefühle weckt, beim neuen MBP zum ersten Mal der "Deckel" nicht auf den "Topf" passt. Es wirkt nicht wie aus einem Guss und das war bislang noch nie der Fall.
Das ist tatsächlich eine schöne Referenz, die zeigt, wie es besser gehen könnte.

Dr.Kimble
Fehlt Jony Ive und sein Einfluss vielleicht doch bei Apple?

Apple hatte jahrzehntelang ein Alleinstellungsmerkmal. Apple war einer der wenigen internationalen Konzerne, die eine konsequente Gestaltungs-Philosophie verfolgt haben. Das ging vom Steve Jobs aus und wurde zunächst von frog Design und dann von Ive umgesetzt.
Vermutlich haben die letzten Ergebnisse die Pipelines verlassen.
Bereits mit dem neuen iMac hat man einen anderen Weg eingeschlagen.
Lange Zeit war diese Designphilosophie das Alleinstellungsmerkmal von Apple.
Das ist nun vorbei.

Und bevor manch einer einwendet: Ive ist mit seinem 'dünner' zu weit gegangen.
Fehler und Scheitern gehören natürlich auch dazu, wenn man ein ambitioniertes Ziel verfolgt.
0
pünktchen
pünktchen20.10.2121:07
Ihr tut so als könne Apple sein Produkte einfach irgendwie designen damit sie schön aussehen. Abgerundete Ecken sind beim Deckel vermutlich schlicht nicht mehr drin weil das Display bis ganz an den Rand geht. Und unten braucht es wie gesagt Platz um seine Finger drunter zu schieben. Das sind die Randbedingungen mit denen die Designer arbeiten müssen. Dieselben Sachzwänge führen auch zur Notch. Wenn man solche gestalterischen Kompromisse vermeiden will muss man ein technisch schlechteres Produkt verkaufen und das kann es doch wohl auch nicht sein.
+7
sonorman
sonorman20.10.2121:16
john
ich hätte neben dem weissen macbook noch die assoziation zum powerbook g4 titanium, was "wanne" und "deckel" angeht.


Die Ähnlichkeiten sind offensichtlich. Dabei gilt das Titanium für Viele als eines der schönsten Notebooks überhaupt. Somit ist die Design-Kritik am neuen MBP letztlich doch nur einem anders geprägten Geschmack geschuldet und sicher keine Entgleisung oder Fehlentscheidung seitens Apple.

Übrigens war auch die Tastatur beim Titanium ähnlich schwarz.

Somit haben wir es beim neuen MBP quasi mit Retro-Design zu tun. Das Gute kommt eben immer wieder.
+4
Weia
Weia20.10.2121:55
pünktchen
Wenn man solche gestalterischen Kompromisse vermeiden will muss man ein technisch schlechteres Produkt verkaufen und das kann es doch wohl auch nicht sein.
Doch, natürlich kann es das sein. Wenn Du den technisch besten Rechner willst, packst Du endlos viele M1Max- oder Wasauchimmer-Prozessoren in ein gigantisches, mit flüssigem Stickstoff gekühltes Hochhaus. Alles darunter ist ein wegen anderer Kriterien technisch schlechteres Produkt.

Solche Kriterien sind z.B. Gewicht, Mobilität, Preis, Akkubetrieb (und die entsprechende Laufzeit) usw. Und ein Kriterium ist eben auch Schönheit. Hartgesottene, nüchterne Techniker lassen das oft nicht gelten, aber das ist eine Frage subjektiver Präferenzen. Es gibt keinen objektiven Grund, warum ausgerechnet Schönheit keines der Kriterien sein sollte, das aus einem technisch maximal leistungsfähigen Gerät ein für Menschen nutzbares macht.

Mir z.B. wäre lange Akkulaufzeit weit weniger wichtig als Schönheit. Die wird aber sehr oft als erstes geopfert (deshalb sieht unsere Welt so aus, wie sie aussieht). Ive war bei Apple der Garant dafür, dass sie das nicht wird. Das ist nun ganz offenkundig vorbei.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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Weia
Weia20.10.2122:12
sonorman
Dabei gilt das Titanium für Viele als eines der schönsten Notebooks überhaupt.
Für wie viele?

Ich hatte zwei von diesen Dingern, das zweite ist hier nach wie vor in (gelegentlichem) Betrieb für Programme, die nur bis macOS 10.3. Panther laufen. (Ja, das gibt es …)

Jedesmal, wenn ich das TiBook aus dem Schrank hole, schaudert es mich, wie hässlich, plump und zusammengestückelt das Teil ausschaut. 🤮 Und das empfand ich vom ersten Tag an so, an dem ich es besaß. Vieles ging damals halt wohl noch nicht besser. Das erste vom Design her wirklich gelungene Notebook war für meinen Geschmack das Unibody-MacBook Pro, was mit kleinen Veränderungen ja das Design ist, was bis zur jetzigen Neuauflage (zu Recht) Bestand hatte. Und mein Geschmacksurteil hat sich entsprechend nicht verändert und ist konsistent geblieben; mit sonormans Abwechslung ist schnafte-Wohlstandsideologie kann ich überhaupt gar nichts anfangen. Entweder etwas ist ästhetisch gelungen, dann gefällt es mir vom ersten Tag an bis zu meinem Todestag, oder eben nicht, dann nicht.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
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