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Apples künftige Pro- (oder Nicht-Pro-)Strategie?

Weia
Weia21.07.2612:12
Hallo allerseits,

angesichts des bevorstehenden (und intern ja schon länger in die Wege geleiteten) CEO-Wechsels liegt es nahe, dass bei Apple grundlegende strategische Weichenstellungen oder zumindest strategische Korrekturen anstehen und ich frage mich, was das für den Mac als professionelles Arbeitsgerät bedeutet.

Ja, der Mac Pro war am Schluss (ganz wörtlich mechanisch) überdimensioniert, aber der Mac Studio ist das umgekehrte Extrem, ein Mini-Würfel, der für professionelle Anwender schmerzliche Kompromisse in Kauf nimmt wegen einer für den professionellen Einsatz völlig überflüssigen Super-Miniaturisierung.

Das allein könnte man ja noch mit Apples generellem Miniaturisierungsfimmel auch nach dem Weggang von Jony Ive erklären, aber dass sie auch noch das 32"-Display ersatzlos streichen ausgerechnet zu einer Zeit, da solche Displays überall aus dem Boden schießen, hinterlässt bei mir den Eindruck einer klaren Lücke im Produktportfolio für den Mac. Ein Mini-Würfelchen und ein 27"-Display als das Ende der professionellen Fahnenstange?

Mir scheint das kein dauerhaft stabiler Zustand zu sein. Entweder Apple verabschiedet sich ganz vom Pro-Bereich und wird zur reinen Consumermarke oder die jetzige Lücke ist ein Durchgangsstadium zu einem neu konfigurierten Profi-Angebot. Denkbar scheint mir beides; zumindest dürfte John Ternus als Ingenieur weit mehr Berührungspunkte zu professionellem Computing haben, als Tim Cook jemals hatte (dem ja nach eigener Aussage eigentlich ein iPad reichte).

Was meint ihr?
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
+18

Kommentare

t.stark
t.stark24.07.2623:02
gfhfkgfhfk
t.stark
Aber wieso eine „gute Anbindung“?
Remote Session?
Ich nutze schon seit vielen Jahren Remote-Desktop, kann mir daher nicht vorstellen, dass man freiwillig über Remote Desktop mit Blender arbeiten will, einfach weil die Eingabelatenz dermaßen nervt, nur damit man technisch gesehen mit einem mac arbeitet, der sich aber in dem Moment nicht so anfühlt. Das hilft auch eine gute Anbindung nicht wirklich.
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FlyingSloth
FlyingSloth25.07.2607:22
Ich arbeite täglich über Remote Desktop in Nuke und anderen High Performance Bild Bearbeitungs Programmen. Allerdings nicht über das träge Apple Remote Desktop, sondern ueber Palo Altos GlobalProtect VPN und HP’s High Performance Remote Desktop Software ZCentral. Source Mac Mini M4, Target Ubuntu Lenovo Workstation. Diese Verbindung fühlt sich von der Verzögerung an, als ob ich direkt vor der Linux Maschine sitzen würde, inklusive perfekter Wacom Tablet Sensitivität. Wichtig ist nur eine schnelle Fibre Internet Anbindung und dass keiner der beiden Computer über WLAN ins Netz geht sondern ausschließlich über wired Ethernet.

In dieser Konstellation lässt sich durchaus professionell arbeiten bei einer Latenz von 18 ms und einem ping von 7 ms. Und das inklusive Bildübertragung von 2x 27 Zoll 4K Bildsignalen. Wie gesagt der Killer für eine schlechte Remote Desktop Performance ist WLAN. Und Apple’s Remote Desktop ist auch nicht wirklich gut.
t.stark
gfhfkgfhfk
t.stark
Aber wieso eine „gute Anbindung“?
Remote Session?
Ich nutze schon seit vielen Jahren Remote-Desktop, kann mir daher nicht vorstellen, dass man freiwillig über Remote Desktop mit Blender arbeiten will, einfach weil die Eingabelatenz dermaßen nervt, nur damit man technisch gesehen mit einem mac arbeitet, der sich aber in dem Moment nicht so anfühlt. Das hilft auch eine gute Anbindung nicht wirklich.
„Fly it like you stole it...“
+4
t.stark
t.stark25.07.2613:14
@FlyingSooth
Danke für die Tipps. Vielleicht kann ich beim Thema Latenz tatsächlich noch deutlich optimieren. Xrdp ist halt gesetzt und ich denke, dass ist dafür halt nicht das richtige. Da ist die propriätere HP Lösung deutlich besser.

Dennoch bleibt natürlich das Argument mit dem Mac ohne macOS. So richtig überzeugt bin ich nicht davon, dass ein guter mac studio beim interaktiven Arbeiten mit Blender nicht reicht. Das man das finale Rendern auslagert setze ich jetzt einfach mal voraus, aber dafür brauche ich ich keine "Linux Workstation".

Und die Frage warum man dann nicht gleich nativ so eine Kiste nutzt, bleibt auch im Raum.
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pogo3
pogo326.07.2610:32
FlyingSloth

Danke für deinen Beitrag. Deine Expertise und letzter Beitrag hätte vermutlich die Diskussion um das PRO-Gezeterre schon am Anfang dieser wieder etwa ausufernden Diskussion beendet. Wer muss, der stellt sich entsprechend auf und kann auch mit Apple Hardware. Wer nicht muss, hat mit Apple Hardware ohnehin das Beste was er haben kann. So easy, die Sache. In all den Jahrzehnten im Theaterumfeld habe ich immer viele Mac´s in friedlicher Koexistenz mit allen möglichen Pro - Szenarien erleben können, Apple MUSS keine "Pro"- Geräte bauen um an allen Ebenen mit dabei zu sein solange die Schnittstellen und die Software alles zulassen. Und deswegen hat mich Weias Beitrag auch von Anfang an etwas verwundert.
„Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.“
+5
Weia
Weia26.07.2614:21
pogo3
Aber Steve, der wollte nie einen "Schrauberkasten" bauen, der wollte nicht User die in den Geräten rumschrauben sollten, das empfand er als unbefriedigenden Zustand, es sollte genau das Gegenteil sein: Anstecken, Starten, Machen. Schon der erste Mac war so ein Computer: HELLO. Und so waren selbst die Pro-Maschinen niemals so richtige "Schraubkästen", und sie werden es auch nie werden. Ganz im Sinne Steve Jobs.
Ein Computer, der für seinen Einsatzzweck (Desktop) optimiert und nicht ohne jeden Sinn und Zweck auf Teufel komm raus miniaturisiert ist, was zwangsweise mit thermischen Kompromissen (+ ggf. daraus resultierendem höheren Lüfter-Lärmpegel) und daraus resultierender geringerer Lebenserwartung und ebenso geringerer Wartungsfreundlichkeit einhergeht, hat nichts, aber auch gar nichts mit einer „Schrauberkiste“ zu tun.
Du musst dich fragen, ob ein Mac noch dein Computer ist.
Was für ein seltsames Geh’ doch nach drüben-Argument. Der Mac ist „mein Computer“ wegen macOS (jedenfalls solange Objective-C noch unterstützt wird), aber ganz sicher nicht wegen der augenblicklichen Hardware. Darf man als Mac-Nutzer Fehlentwicklungen unter einem CEO, der iPad und Vision Pro als die Zukunft des Computing ansah, nicht kritisieren, ohne fortgeschickt zu werden?

Gehört zu einem freundlichen, HELLO sagenden Computer nicht auch zuverlässige, wartungsfreundliche Hardware?
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
+4
PythagorasTraining
PythagorasTraining26.07.2614:30
Ich arbeite auch viel Remote. Nutze dafür aber JumpDesktop in der Teams Enterprise Version mit dem Fluid Protokoll. Jump wirbt damit, dass bis zu 60mbps Videobandbreite möglich ist. Was ich bei Jump toll finde, ist, dass ich mich auf dem selben Server (Mac mini M4 Pro) gleichzeitig mit verschiedenen Accounts anmelden kann. Die Verbindung erfolgt hier mit iPads und einem MacBook Neo. Ich arbeite mit einer Datenbank und diverser Standard-Mac-Software. An den iPads ist meistens noch ein Monitor, Tastatur und Trackpad angeschlossen.
Leider weiß ich nicht, wie ich vom iPad aus die Latenz und den Ping messen kann, aber ich bin mit der Geschwindigkeit, selbst wenn drei Benutzer gleichzeitig mit dem selben Server verbunden sind, voll zufrieden.
Also Remote kann auch über WLAN professionell funktionieren.
„a² + b² = c² ist nicht der Satz des Pythagoras!“
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Weia
Weia26.07.2614:47
ttwm
Wenn Du Deine Aussage auf Markt-gestützte Fakten, die eine schwindende Zuverlässigkeit belegen, beziehen würdest, könnte ich Dir folgen. So ist es aber nur irgendeine Theorie.
Ja, Physik ist nur irgendeine Theorie … Egal, wie zuverlässig die augenblicklichen Macs sind, sie könnten zuverlässiger und wartungsfreundlicher sein, wenn sie nicht durch die für einen Desktop sinnfreie Miniaturisierung zu unnötigen Kompromissen verdammt wären.

Zur Wartungsfreundlichkeit siehe im übrigen den Reparierbarkeits-Score von iFixit.
Vielleicht hast Du auch die Erfahrung gemacht – wenn ja, welche.
Wie gesagt, ich kann seit anderthalb Jahren meinen Mac mini nicht mehr als Media Center benutzen, weil (vermutlich) das Netzteil tot ist, mir aber noch der nackte Horror vom Einbau einer 8TB-SSD im Genick sitzt, sodass ich in einem stressigen Umfeld bislang nicht die Nerven für eine Ursachenforschung/Reparatur hatte. Mit dem Mac mini fast zeitgleich ist die zugehörige externe Backup-SSD gestorben, die ein externes Netzteil hatte. Das habe ich durch ein baugleiches Netzteil ersetzt, seitdem geht sie seit anderthalb Jahren wieder. Zeitaufwand war 10 Minuten.
Lässt sich das auf den Markt übertragen?
Das ist eine Tim-Cook-, keine Steve-Jobs-Frage.
Du sprichst von einem Pro-Bereich, den Du für Dich definiert hast und den sicherlich andere auch so sehen. Aber wieder andere Personen/Firmen sehen in dem Zusatz Pro ganz andere Merkmale (bzw. Teilmengen zwischen Deinem Bereich und ihrem).
Meine Güte, warum nur reitet Ihr alle auf dem Begriff Pro herum? An dem hängt nichts; hätte ich ihn bloß nicht verwendet.

Also gut, nenne ich diejenigen Mac-Nutzer, die die von mir aufgelisteten Hardware-Anforderungen haben, nicht mehr Pro-Nutzer, sondern Plotzis. Meine Frage war, was Plotzis Eurer Einschätzung nach vor dem Hintergrund der Streichung von Mac Pro und Pro Display XDR von dem CEO-Wechsel von der Krämerseele Tim Cook zu einem Ingenieur zu erwarten haben. Diese Frage ist vollkommen unabhängig davon, was Apples Marketing-Leute und sonstwer unter professionellen Nutzern verstehen.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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Weia
Weia26.07.2614:53
sudoRinger
Für welche Profis soll der Mac Pro also sein?
Für die KI-Anwender: viel Leistung, Speicher und Bandbreite, alles andere unnötig.
Für die Gamer: viel Leistung und hohe Hz-Zahlen.
Für die Weia-Fraktion: Modularität und 10 Jahre Nutzung, Rechenleistung weniger relevant.
Für den einzigen mir bekannten Mac-Pro-Nutzer hier im Forum: PCI-Karten für SSDs.
Für Business: gute Serversoftware.
Für Animationserstellung: gute Anbindung an Linux-Workstations.

Das passt alles nicht mehr unter einen Hut.
Das verstehe ich nicht. Die Modularität würde genau dafür sorgen, dass das Gerät für die unterschiedlichen Einsatzzwecke optimal konfiguriert werden kann.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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gfhfkgfhfk26.07.2615:04
pogo3
… und kann auch mit Apple Hardware. …
Dies war noch nie wahr. Man musste schon immer Einschränkungen hinnehmen, wenn man einen Mac nutzen wollte. Früher waren aber die Einschränkungen für Mac-Nutzer kleiner als sie das aktuell sind. Und das fängt schon damit an, dass es für den Mac keinen erweiterte deutsche Tastaturbelegung gibt – vergleiche DIN-2137. Ja, man kann am Mac Unicodes eingeben, aber die Codes für die Codepoints auswendig zu kennen, ist alles andere als trivial bei dem Umfang von Unicode.
-2
sudoRinger
sudoRinger26.07.2615:21
Weia
Das verstehe ich nicht. Die Modularität würde genau dafür sorgen, dass das Gerät für die unterschiedlichen Einsatzzwecke optimal konfiguriert werden kann.
Daher schrieb ich ja auch weiter
ich
Und der beste gemeinsame Nenner ist: gute Anbindung an Linux-Workstations, kein Mac Pro.
Wenn Mac und Linux sich gut ergänzen, bekommt man diese Modularität wieder. Das Netzteil im Mac mini wird dadurch natürlich nicht besser reparierbar, aber es ging ja auch mehr um die Frage, ob Ersatz für den Mac Pro zu erwarten ist. Ich würde nicht darauf wetten und für die Plotzis schon gar nicht. Da kannst du eher auf die EU-Reparaturrichtlinie hoffen.
+2
Fontelster
Fontelster26.07.2615:49
pogo3
Aber Steve, der wollte nie einen "Schrauberkasten" bauen, der wollte nicht User die in den Geräten rumschrauben sollten, das empfand er als unbefriedigenden Zustand,
ich weiß nicht, wie du »Schrauberkasten« definierst, aber spätestens der MacPro bis zur Urne war doch schon sehr nah dran. Und der wurde unter Steve Jobs entwickelt. Klappe auf (keinerlei Werkzeug nötig), Karten rein, RAM-Riegel rein, Festplatten rein (4!), zweites optisches Laufwerk rein … – das alles ohne Spezialwerkzeug oder größere nötige Fachkenntnisse.
Schon der PowerMac G3 (blauweiß) und G4 mit der leicht zu öffnenden Klappe war auf dem Weg zur »Schrauberkiste«.

Den aktuellen Hardware-Zustand bei Apple auf Steve Jobs zu schieben erscheint mir ziemlich gewagt.
+1
spheric
spheric26.07.2617:22
Weia
pogo3
Aber Steve, der wollte nie einen "Schrauberkasten" bauen, der wollte nicht User die in den Geräten rumschrauben sollten, das empfand er als unbefriedigenden Zustand, es sollte genau das Gegenteil sein: Anstecken, Starten, Machen. Schon der erste Mac war so ein Computer: HELLO. Und so waren selbst die Pro-Maschinen niemals so richtige "Schraubkästen", und sie werden es auch nie werden. Ganz im Sinne Steve Jobs.
Ein Computer, der für seinen Einsatzzweck (Desktop) optimiert und nicht ohne jeden Sinn und Zweck auf Teufel komm raus miniaturisiert ist, was zwangsweise mit thermischen Kompromissen (+ ggf. daraus resultierendem höheren Lüfter-Lärmpegel) und daraus resultierender geringerer Lebenserwartung und ebenso geringerer Wartungsfreundlichkeit einhergeht, hat nichts, aber auch gar nichts mit einer „Schrauberkiste“ zu tun.

Macintosh begann mit einer aufs absolute Minimum miniaturisierten Kiste, die am absoluten thermischen Limit arbeitete, weil sie partout ohne Lüfter auskommen sollte. Um die daraus resultierende geringere Lebenserwartung auszugleichen, gab es sogar externe Lüfterhauben.

Erst 1987 kamen — nach dem Rauswurf Jobs' — die Schrauberkisten Macintosh SE und Macintosh II, die erweiterbar waren und entsprechend mit internen Lüftern ausgestattet waren.
„Früher war auch schon früher alles besser!“
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gfhfkgfhfk26.07.2617:51
spheric
Erst 1987 kamen — nach dem Rauswurf Jobs' — die Schrauberkisten Macintosh SE und Macintosh II, die erweiterbar waren und entsprechend mit internen Lüftern ausgestattet waren.
Der Mac II bekam das massiv aufgewertete ColorQuickDraw. Womit die Farbdarstellung auf dem Mac möglich wurde, und das war die Basis für den Erfolg im DTP Markt.

Jobs hingegen setzte bei NeXT auf wenige Graustufen. Der NeXTcomputer der 1988 auf den Markt kam konnte gerade einmal vier Graufstufen darstellen: Schwarz, Weiß und zwei verschiedene Grautöne. Erst mit der NeXTdimension konnte der Nachfolger NeXTcube Farbe in Truecolor (32Bit) darstellen. Dann gab es noch die NeXTstation in einer Farbversion, die aber nur eine eingeschränkte Farbpalette (4096) hatte. Das war bei den aufgerufenen Preisen sehr sportlich. SUNs SPARC IPC kam mit 256 Graustufen oder man verbaute eine SBUS-Karte für Farbunterstützung.
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Weia
Weia26.07.2617:52
spheric
Macintosh begann mit einer aufs absolute Minimum miniaturisierten Kiste
begann … Das war vor über 40 Jahren, die Dinger hatten nicht mal USB-C Was hat das mit den technischen Möglichkeiten von heute zu tun? Ein Mac in der Größe des Ur-Macs hätte heute keinerlei thermische Probleme, und die Schreibtische sind ja nicht kleiner geworden.

Abgesehen davon interessiert mich Apple erst seit dem Second Coming von Jobs, als er viel dazugelernt hatte. Mit dem Classic Mac OS konnte ich überhaupt gar nichts anfangen, mein Vergleichsnormal ist NEXTSTEP.
Erst 1987 kamen — nach dem Rauswurf Jobs' — die Schrauberkisten Macintosh SE und Macintosh II, die erweiterbar waren und entsprechend mit internen Lüftern ausgestattet waren.
Das waren aber keine „Schrauberkisten“ im Sinne von pogo3, der damit ja Computer meinte, die sich Nerds aus Komponenten selbst zusammenstellen. Wenn selbst der Macintosh II bei Dir schon als „Schrauberkiste“ gilt, dann leben wir wohl in verschiedenen Welten.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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TorstenW26.07.2619:36
Weia
Meine Frage war, was Plotzis Eurer Einschätzung nach vor dem Hintergrund der Streichung von Mac Pro und Pro Display XDR von dem CEO-Wechsel von der Krämerseele Tim Cook zu einem Ingenieur zu erwarten haben. Diese Frage ist vollkommen unabhängig davon, was Apples Marketing-Leute und sonstwer unter professionellen Nutzern verstehen.
Da Ternus seit über 5 Jahren für die Apple Hardware verantwortlich zeichnet.. (und seit 2013 dort in leitender Position war)
.. glaube ich nicht, dass es da ein großes Umdenken kurzfristig geben wird.
Wir sehen aktuell wie gut Apple auf den Übergang vorbereitet ist und dass das langfristig geplant wurde. Entsprechend kann man annehmen, dass Ternus auch seit Jahren in Fragen der Ausrichtung mit einbezogen wurde.
Cook hat Apple sehr erfolgreich durch eine ganze Reihe von Krisen gesteuert, sicher mit einigen Fehleinschätzungen und Problemen, aber trotzdem sehr erfolgreich, indem er auf Bereiche setzte, die langfristig Gewinn abwerfen. Insbesondere Services.
Entsprechend wird auch die Hardware Ausrichtung von Apple dahin weitergehen, dass dies im Vordergrund steht.
Super High-End-Hardware für „Plotzis“ ist seit über 10 Jahren maximal ein Nebenschauplatz gewesen, der aber zunehmen weniger wichtig wurde.
Apple hat mehr als genug Zeichen gesendet und jetzt endgültig erklärt, dass es diesen Bereich nicht als sonderlich fördernswert empfindet, indem sie alle Produkte eingestellt haben. Das hätten sie sicherlich nicht gemacht, wenn Ternus in 3 Monaten erklärt, dass Apple jetzt wieder intensiv an dicken Workstations für Plotzis arbeitet. Der Übergang ist in vollem Gange. Alle Entscheidungen, die aktuell getroffen werden, sind mit Sicherheit auch Ternus‘ Entscheidungen.

Ansonsten ein Tipp: Bring doch deinen Mini einfach fix zum Apple Store und in drei Tagen hast du den repariert zurück.. so wie das alle Plotzis machen würden, die damit ihr Geld verdienen. Da gibt es Wartungsverträge, Austauschgeräte und im besten Fall eine Abteilung, die für die Ausstattung verantwortlich ist.
Da ist dann auch egal, ob der Mac Studio nun 6 Jahre hält, oder 6,5 Jahren, wenn er in einem thermisch weniger problematischen Gehäuse wäre. (Mein Studio ist übrigens thermisch eher selten am Ende.. Ich bin eher darüber überrascht, wie niedrig die Temperaturen der CPU und GPU da meist sind..)
Statt da jahrelang rumzueiern, weil man das selbst nicht reparieren kann, ohne das Problem überhaupt zu kennen..
+1
pogo3
pogo326.07.2620:00
Das Gegenteil von "Schrauberkiste" ist das was Jobs nach der Rückkehr zu Apple unter großem Beifall vorgestellt hat, und im Großen und Ganzen blieb er diesem Konzept treu, und auch die Nachfolger.
„Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.“
+2
spheric
spheric26.07.2620:57
Weia
spheric
Erst 1987 kamen — nach dem Rauswurf Jobs' — die Schrauberkisten Macintosh SE und Macintosh II, die erweiterbar waren und entsprechend mit internen Lüftern ausgestattet waren.
Das waren aber keine „Schrauberkisten“ im Sinne von pogo3, der damit ja Computer meinte, die sich Nerds aus Komponenten selbst zusammenstellen. Wenn selbst der Macintosh II bei Dir schon als „Schrauberkiste“ gilt, dann leben wir wohl in verschiedenen Welten.
Entschuldige bitte, aber ich lese und antworte auf das, was IHR schriebt:
pogo3
Weia
Ein „professionelles“ Gerät bedeutet für mich hohe Zuverlässigkeit/minimierte Downtime durch großzügige Dimensionierung der Komponenten (die praktisch immer mit größeren Abmessungen einhergeht), modularem Aufbau, der ebenfalls mehr Platz benötigt (defektes Netzteil herausziehen, neues einsetzen), hoher Servicefreundlichkeit (nicht den ganzen Rechner zerlegen müssen, um die Pufferbatterie auszutauschen) und kein fehleranfälliger Kabelverhau = interne Integration aller dauerhaft zum Betrieb erforderlichen Komponenten wie z.B. Time-Machine-SSD.

Weia
Genau und gut. Wer das will, und sich bauen kann, baut es sich. Wer das will aber nicht selber bauen kann, geht wo hin und lässt sich das bauen, oder kauft sich einen Mac und wird glücklich damit, weil er es nicht selber bauen muss. Allen wird geholfen. Aber Steve, der wollte nie einen "Schrauberkasten" bauen, der wollte nicht User die in den Geräten rumschrauben sollten, das empfand er als unbefriedigenden Zustand, es sollte genau das Gegenteil sein: Anstecken, Starten, Machen. Schon der erste Mac war so ein Computer: HELLO. Und so waren selbst die Pro-Maschinen niemals so richtige "Schraubkästen", und sie werden es auch nie werden. Ganz im Sinne Steve Jobs. Du musst dich fragen, ob ein Mac noch dein Computer ist.

Pogo hat nirgends davon geschrieben, dass er damit "Computer meinte, die sich Nerds aus Komponenten selbst zusammenstellen." Er hat darauf Bezug genommen, dass Du gerne modular einzelne Komponenten leicht tauschen können wolltest.

Und mein Post sollte an den Ursprungsgedanken des Macintosh erinnern. Es war mir schon klar, dass Du mit der eigentlichen Idee des Mac nix am Hut hast.

Haben die wenigsten, die seit Jahrzehnten über den Niedergang des Mac als Plattform für "Profis" schwadronieren. Die haben meist nur ihren ganz eigenen eingefahrenen Workflow in ihrer eigenen kleinen Nische vor Augen und halten alles, was nicht ausdrücklich darauf zugeschnitten ist, für "unprofessionell".

Das zieht sich übrigens durch alle Gewerke.
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+2
gfhfkgfhfk26.07.2621:56
spheric
Und mein Post sollte an den Ursprungsgedanken des Macintosh erinnern.
Und es bleibt dabei: Der Mac wurde brauchbar nachdem Jobs nicht mehr in der Firma war. Der 128k war de facto unbenutzbar, da er viel zu wenig RAM hatte. Der 512k(e) war das absolute Minimum, und wurde auf der Demo von Jobs benutzt aber anschließend nicht verkauft. Die 512k waren immer noch knapp bemessen, so dass der erste wirklich nutzbare Mac der Mac Plus war. Die typischen Apple Schnittstellen für „the ease of use“ kamen erst mit dem Mac II bzw. Mac SE.

  • Die erste Version von PageMaker erschien Juli 1985.
  • Januar 1986 der Mac Plus erscheint.
  • Die erste Version von Illustrator erschien Januar 1987.
  • Der Mac II und der Mac SE wird vorgestellt.
  • Die erste Version von FrameMaker erschien auf SunOS 1987.
  • Die erste Version von QuarkXPress erschien 1987.
  • Die erste Version FreeHand erschien 1988.
  • Die erste Version von Photoshop erschien 1990.
  • Die erste FrameMaker Version 3.0 erscheint für Mac 1990.

Das dürften die wichtigsten DTP Programme gewesen sein.
-2
Weia
Weia26.07.2622:16
spheric (Hervorhebung von mir)
Weia
spheric
Erst 1987 kamen — nach dem Rauswurf Jobs' — die Schrauberkisten Macintosh SE und Macintosh II, die erweiterbar waren und entsprechend mit internen Lüftern ausgestattet waren.
Das waren aber keine „Schrauberkisten“ im Sinne von pogo3, der damit ja Computer meinte, die sich Nerds aus Komponenten selbst zusammenstellen. Wenn selbst der Macintosh II bei Dir schon als „Schrauberkiste“ gilt, dann leben wir wohl in verschiedenen Welten.
Entschuldige bitte, aber ich lese und antworte auf das, was IHR schriebt:
pogo3
Weia
Ein „professionelles“ Gerät bedeutet für mich hohe Zuverlässigkeit/minimierte Downtime durch großzügige Dimensionierung der Komponenten (die praktisch immer mit größeren Abmessungen einhergeht), modularem Aufbau, der ebenfalls mehr Platz benötigt (defektes Netzteil herausziehen, neues einsetzen), hoher Servicefreundlichkeit (nicht den ganzen Rechner zerlegen müssen, um die Pufferbatterie auszutauschen) und kein fehleranfälliger Kabelverhau = interne Integration aller dauerhaft zum Betrieb erforderlichen Komponenten wie z.B. Time-Machine-SSD.
Weia
Genau und gut. Wer das will, und sich bauen kann, baut es sich. Wer das will aber nicht selber bauen kann, geht wo hin und lässt sich das bauen, oder kauft sich einen Mac und wird glücklich damit, weil er es nicht selber bauen muss. Allen wird geholfen. Aber Steve, der wollte nie einen "Schrauberkasten" bauen, der wollte nicht User die in den Geräten rumschrauben sollten, das empfand er als unbefriedigenden Zustand, es sollte genau das Gegenteil sein: Anstecken, Starten, Machen. Schon der erste Mac war so ein Computer: HELLO. Und so waren selbst die Pro-Maschinen niemals so richtige "Schraubkästen", und sie werden es auch nie werden. Ganz im Sinne Steve Jobs. Du musst dich fragen, ob ein Mac noch dein Computer ist.
Pogo hat nirgends davon geschrieben, dass er damit "Computer meinte, die sich Nerds aus Komponenten selbst zusammenstellen."
Doch genau das hat er. Du hast es doch selbst gerade zitiert (ich hab es der Deutlichkeit halber jetzt hervorgehoben).
Er hat darauf Bezug genommen, dass Du gerne modular einzelne Komponenten leicht tauschen können wolltest.
Das konnte im Classic Mac Pro auch ein völliger Laie; wenn pogo3 das gemeint hätte, gäbe der rot markierte Satz von ihm keinerlei Sinn und der grüne auch nicht.
Und mein Post sollte an den Ursprungsgedanken des Macintosh erinnern. Es war mir schon klar, dass Du mit der eigentlichen Idee des Mac nix am Hut hast.
Ich habe sehr viel mit der Idee des Macs am Hut. Ich bestreite nur energisch, dass Wartungsunfreundlichkeit und geplaten Obsoleszenz zu dieser Idee dazugehören. Für mich ist die Idee des Mac ganz ganz allgemein formuliert freundliche, leicht zu handelnde Software und freundliche, leicht zu handelnde Hardware.
Haben die wenigsten, die seit Jahrzehnten über den Niedergang des Mac als Plattform für "Profis" schwadronieren.
Wer immer das tat, ich gehöre nicht dazu. Ganz im Gegenteil, ich habe den Mac immer wieder als die konkurrenzlos beste Plattform für viele akademische Disziplinen gepusht und darüber mehrere Texte verfasst. Meine Kritik beginnt erst (allmählich) mit der Ägide von Tim Cook; der Sündenfall, mit dem alles losging, war Swift.
Die haben meist nur ihren ganz eigenen eingefahrenen Workflow in ihrer eigenen kleinen Nische vor Augen und halten alles, was nicht ausdrücklich darauf zugeschnitten ist, für "unprofessionell".
Du hingegen hältst Deine Nische für ein offenes Feld, oder wie? Das lediglich keinen Platz für Leute mit anderen Bedürfnissen als Deinen hat?

Ich habe nie bestritten, dass das gegenwärtige Mac-Angebot für viele Nutzer das richtige ist. Warum bestreitest Du, dass es auch Mac-Nutzer mit anderen Bedürfnissen gibt und sprichst diesen Bedürfnissen im Namen der Offenheit ihre Legitimität ab? Sagenhaft, wie die größten Kritiker der Elche selber welche nicht nur waren, sondern sind …
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
+2
FlyingSloth
FlyingSloth26.07.2622:44
@weia
Mit deinem Festhalten an Objektive-C wirst du vielleicht noch 10 Jahre über die Runden kommen. Apple fährt schon heute mehr und mehr die Resourcen fuer Objective-C zurück und empfiehlt ausdrücklich neue Projekte nicht mehr darunter zu entwickeln. Klar wird MacOS, iOS und co noch einige Zeit kompatibel bleiben. Aber O-C geht langsam aber sicher dem Rentenalter entgegen. Für Apple ist Swift die Zukunft. Das macht auch Sinn.
„Fly it like you stole it...“
+2
Weia
Weia26.07.2622:55
FlyingSloth
@weia
Mit deinem Festhalten an Objektive-C wirst du vielleicht noch 10 Jahre über die Runden kommen. Apple fährt schon heute mehr und mehr die Resourcen fuer Objective-C zurück und empfiehlt ausdrücklich neue Projekte nicht mehr darunter zu entwickeln. Klar wird MacOS, iOS und co noch einige Zeit kompatibel bleiben. Aber O-C geht langsam aber sicher dem Rentenalter entgegen. Für Apple ist Swift die Zukunft. Das macht auch Sinn.
Diese fürchterliche Sprache macht überhaupt gar keinen Sinn und ist aus meiner Sicht das schlimmste Erbe von Tim Cook. Aber 10 Jahre ist OK, länger leb’ ich eh nicht mehr.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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FlyingSloth
FlyingSloth26.07.2623:00
Starke These die einer Erklärung bedarf.
Weia
Diese fürchterliche Sprache macht überhaupt gar keinen Sinn und ist aus meiner Sicht das schlimmste Erbe von Tim Cook.


Dann musst Du Dir ja keine Gedanken machen.
Weia
Aber 10 Jahre ist OK, länger leb’ ich eh nicht mehr.
„Fly it like you stole it...“
+1
TorstenW26.07.2623:04
Weia
Ich habe nie bestritten, dass das gegenwärtige Mac-Angebot für viele Nutzer das richtige ist. Warum bestreitest Du, dass es auch Mac-Nutzer mit anderen Bedürfnissen gibt und sprichst diesen Bedürfnissen im Namen der Offenheit ihre Legitimität ab?

Möglicherweise weil Apple selbst Usern mit diesen Bedürfnissen ihre Legitimität abgesprochen hat und die Produkte eingestellt hat?
Aktuell hat Apple keinen modularen Mac im Stil eines Mac Pro im Angebot.
Ganz offenbar sagt Apple also sehr klar: „Wer Bedürfnisse hat, die sich nicht mit unseren kleinformatigen Macs decken lassen.. muss woanders hingehen. Ihr seid eine so kleine, irrelevante Gruppe, dass wir für die paar User nicht den Aufwand machen und Maschinen dafür entwickeln. Nicht einmal als High-End-Modell zum Zeigen was möglich ist und für 50.000€+ pro vollausgestattetem Mac Pro“

Ich verstehe nicht, wie du hier tagelang auf „aber es gibt auch User mit anderen Ansprüchen“ herumreitest (was niemand wirklich abspricht), wenn Apple gerade sehr klar die von dir beschriebene Gruppe abgeschossen hat?
Und um dich als Beispiel zu missbrauchen: Wie viele Mac Pros hat Apple dir in den letzten 5 Jahren verkauft? Wieviele Pro Display XDRs? Oh.. keins? Warum also sollte Apple dieser Nutzergruppe, der sie nix verkaufen kann, nachrennen? Du möchtest, dass deine Geräte im Optimalfall 10-15 Jahre halten.
Für Apple bedeutet das 10-15 Jahre keine Einnahmen von dir. Wieso sollten sie das wollen?
Die Jahre, wo die High-End-Szene eine lohnende Zielgruppe war, sind lange vorbei, denn die Zeiten, wo sich diese Leute jedes zweite Jahr einen neuen Mac Pro gekauft haben, weil die Power so angestiegen ist, einfach lange vorbei ist.
Die Gruppe, die diese High-End Macs kauft ist viel viel kleiner geworden, weil entweder auch die kleinen Maschinen genug Power haben (spätestens seit M1), oder weil sie andere Optionen nutzen: Andere OS, remote-Zugriff, Rechenknechte etc..
Der Pro-User, der selbst in seinen Maschinen rumschrauben und Teile tauschen möchte und Dekaden lang den gleichen Rechner nutzt, weil er andere CPUs oder mehr RAM reinsteckt, ist erstens eine aussterbende Art und zweitens für Apple überhaupt nicht als Zielgruppe interessant.
Sei 2013 wird der Mac Pro nicht mehr vernünftig gepflegt und jetzt ist er tot. Wer diese Entwicklung nicht versteht..
+1
Weia
Weia27.07.2601:20
FlyingSloth
Weia
Diese fürchterliche Sprache macht überhaupt gar keinen Sinn und ist aus meiner Sicht das schlimmste Erbe von Tim Cook.
Starke These die einer Erklärung bedarf.
Stimmt, aber nicht hier und jetzt.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-1
Weia
Weia27.07.2602:03
TorstenW
Weia
Ich habe nie bestritten, dass das gegenwärtige Mac-Angebot für viele Nutzer das richtige ist. Warum bestreitest Du, dass es auch Mac-Nutzer mit anderen Bedürfnissen gibt und sprichst diesen Bedürfnissen im Namen der Offenheit ihre Legitimität ab?
Möglicherweise weil Apple selbst Usern mit diesen Bedürfnissen ihre Legitimität abgesprochen hat
Wie könnte Apple dazu in der Lage sein, Menschen die Legitimität ihrer Bedürfnisse abzusprechen? Apple ist doch keine moralische Instanz.

Du scheinst eine geradezu masochistische Lust daran zu haben, Dich mit der „Realität“ abzufinden. Was auch immer gerade ist, ist gut/legitim/richtig, weil es eben so ist. Das läuft in der Philosopphie unter „naturalistischer Fehlschluss“. Mit einem solchen Denkansatz kannst Du überhaupt keine Stellung mehr beziehen, Du schwimmst nur noch in den gegenwärtigen Gegebenheiten.
Aktuell hat Apple keinen modularen Mac im Stil eines Mac Pro im Angebot.
Was Du nicht sagst. Das weiß ich auch, deshalb existiert doch dieser Thread.
Ich verstehe nicht,
Ja, das ist wohl wahr.
wie du hier tagelang auf „aber es gibt auch User mit anderen Ansprüchen“ herumreitest (was niemand wirklich abspricht), wenn Apple gerade sehr klar die von dir beschriebene Gruppe abgeschossen hat?
Oh, diese martialische Lust, das andersdenkende Ungeziefer niederzumachen! Hör Dir mal Deine Sprache an – kleine, irrelevante Gruppe abschießen.

Das Apple der Ära Tim Cook hat diese Nutzer zunehmend ignoriert (leben tun sie noch und ihre Bedürfnisse haben sie auch noch), aber mich hat eben interessiert, wie andere hier einschätzen, ob das nach dem CEO-Wechsel so bleibt. Deine Auffassung dazu kenne ich jetzt.
Und um dich als Beispiel zu missbrauchen: Wie viele Mac Pros hat Apple dir in den letzten 5 Jahren verkauft? Wieviele Pro Display XDRs? Oh.. keins?
Richtig, weil beide nicht für mich gepasst haben. Hätten sie gepasst, hätte Apple zwei oder drei davon verkauft.
Du möchtest, dass deine Geräte im Optimalfall 10-15 Jahre halten. Für Apple bedeutet das 10-15 Jahre keine Einnahmen von dir. Wieso sollten sie das wollen?
Um die Welt als einen besseren Ort zurückzulassen? Eine Delle ins Universum zu machen? Geräte alle paar Jahre komplett auszutauschen können wir uns einfach nicht mehr erlauben.

Ja, aus Deiner zynischen Sicht sind das alles nur Marketingfloskeln zur Gewinnmaximierung. Aber selbst aus dieser Sicht könnte es erfolgversprechender sein, sich langfristig zufriedene Kunden aufzubauen statt nur aufs nächste Quartal zu schielen. Und wenn die jeweiligen Exemplare so lange halten, kauft man vielleicht mehr davon … In meiner Wohnung stehen 6 ziemlich maximal ausgebaute Macs. Die stünden da sicher nicht, wenn ich davon ausgehen müsste, dass alle paar Jahre eine komplette Erneuerung anstünde, sowohl aufgrund des finanziellen als auch aufgrund des Arbeitsaufwands.
Die Gruppe, die diese High-End Macs kauft ist viel viel kleiner geworden, weil entweder auch die kleinen Maschinen genug Power haben (spätestens seit M1), oder weil sie andere Optionen nutzen: Andere OS, remote-Zugriff, Rechenknechte etc..
Aber gerade wenn Power nicht mehr das Thema ist, müssen doch andere Qualitäten zur Differenzierung im Wettbewerb her und Zuverlässigkeit/Reparierbarkeit/Flexibilität wäre da eine. Wo ist denn der Unterschied zwischen einem Mac Pro, der nicht gekauft wird und einem Mac mini, der nicht gekauft wird, weil genug Power da ist?
Sei 2013 wird der Mac Pro nicht mehr vernünftig gepflegt und jetzt ist er tot. Wer diese Entwicklung nicht versteht..
Wer sagt denn, dass ich sie nicht verstehe? Sie passt mir aber nicht, und im Gegensatz zu Dir bin ich dann nicht geneigt, das auf sich beruhen zu lassen.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-1
FlyingSloth
FlyingSloth27.07.2602:30
Aber das waere zumindest mal eine Thematik, die interesannter waere als die leidige Diskussion, ob Apple einem die Moeglichkeit geben muss, eine USB oder SSD Erweiterungskarte selbst zu installieren.
weia
Stimmt, aber nicht hier und jetzt.
„Fly it like you stole it...“
+2
TMS
TMS27.07.2603:05
Weia
Hmm, ich denke, Du versteifst Dich etwas zu sehr auf Deine Abneigung gegen die (relativ) kleinen Mx-Kisten.
Schon dass Du die Alternative nur zwischen Mac mini (definitiv nicht Pro, schon im Namen total nicht) und einem Pro-Mac oder Mac-Pro siehst.
Die schnellsten Macs seit ein paar Jahren sind entsprechend ausgestattete Mx Mac Studios. Sie sind nicht gerade groß, aber gegenüber dem aktuellen Mac mini geradezu riesig. Das Verhältnis Mac Studio / Mac mini beträgt beim Volumen knapp 5:1 und beim Gewicht 5,5:1. Entsprechend ist der Mac mini wirklich extrem kompakt gebaut und für den treffen Deine Argumente einigermaßen zu.
Dass ein Mac Studio aber thermisch am Limit wäre, das ist einfach nicht wahr. Ich höre vom Mac Studio (M4) beim normalen Arbeiten (Text, Grafik, Software) zu 99,x% nie etwas. Der Lüfter läuft unhörbar leise. Die CPU hat bei 26° Zimmertemperatur (Sommer) lediglich eine Temperatur zwischen 39 und 41°.
Mit anderen Worten: Der Mac Studio läßt sich nicht nur sehr gut "professionell" einsetzen. Er wird das auch, und nicht nur bei mir läuft er jeden Tag über 10h. Für Consumer reicht tatsächlich ein Mac mini. Ein Studio ist schnell, leise und hat ordentliche Reserven für die meisten von uns. Insofern wäre er auch für Dich eine ernstzunehmende Überlegung wert.

Recht gebe ich Dir, dass ich zumindest einen internen Steckplatz für eine via PCIe angebundene SSD toll fände, gerade und speziell für das TM-Backup z.B.. Besser wären zwei Steckplätze. Mehr als das wäre fast Overkill.
Was die Haltbarkeit angeht, ist mir seit vielen Jahren kein Mac mehr abgeraucht oder sonstwie defekt gegangen. Stabilität ist also keine Frage. Sie ist definitiv gegeben.

Modularität gibt es bei Apple nicht mehr. Sie ist aus vielen Gründen nur noch schwerer machbar als früher. Der Hauptgrund liegt bei der mit dem Mx-CPUs eingezogenen Technik. Man kann kein RAM mehr wechseln und keine Grafikkarte. Eine SSD wäre noch tauschbar, doch die Lösung von Apple (SSD ohne dezidierten Controller) ist dafür extrem schnell. Insgesamt braucht mein Mac Studio die meiste Zeit des Tages nur wenige Watt. Und wenn er mal voll belastet wird, sind es auch nur einige zig Watt - wohl eher weniger als mein großes Display. Insofern ist auch - was Temperaturen angeht - für Langlebigkeit gesorgt. Dem geringen Stromverbrauch sei Dank! Ökologisch ist das auch noch.
Insgesamt wüsste ich kaum, wo Apple noch wesentlich etwas verbessern könnte (außer bei Mäusen und Tastaturen). Die Macs aller Arten sind einfach sehr gut und sehr stabil und der Mac Studio ist ganz enorm stabil und leistungsfähig.

Die Zeiten haben sich geändert, und ich denke, Du romantisierst die Vergangenheit. Früher war eben auch bei Apple nicht alles gut. Zwar hätte nähme ich auch gerne einen doppelt (oder zumindest 30%) größeren Mac in Kauf, wenn er zwei zusätzliche SSD-Steckplätze mitbrächte – aber dafür wäre ich nicht bereit, 1k€ mehr auszugeben.
Insofern habe ich mit dem Mac Studio den besten Mac ever (mit Abstand) und ich lebe von der Arbeit am Bildschirm.

Wenn Du Dich also dazu durchringen könntest, statt dem anachronistischen Mac Pro nachzutrauern doch einmal mit einem Mac Studio zu liebäugeln, wärst Du ganz sicher nicht enttäuscht. Klar müsstest Du SSDs extern dranhängen - aber hey! dazu sind vier USB-C-Schnittstellen da. Und ist das nicht Modularität in extremster Form? Ist ne externe SSD defekt, einfach auswechseln, also genau das, was Du willst, oder?

Falls jemals ein Netzteil eines Mac Studio abrauchen sollte: Ich könnte es selbst wechseln (soo schwierig ist das nicht) und derweil einfach mit meinem MacBook weitermachen. Für eine kurze Übergangszeit (bis das bestellte Netzteil eintrudelt oder ich die Kiste reparieren ließe) würde das völlig ausreichen, denn auch ein MacBook mit Mx-CPU ist sehr, sehr schnell. Ein guter Ersatz mit gratis Redundanz zum Mac Studio. Dank der Extrem-Modularität kann ich sogar die externen Festplatten einfach an das MacBook stecken, wenn der Studio ein Problem haben sollte (was aber ziemlich unwahrscheinlich ist).

Also?
Deine Ausgangsfrage hat m.E. weniger Berechtigung als Du denkst und hat bei Licht betrachtet sogar einen leicht anachronistisch-konservativen Touch.
Auf jeden Fall ist mir ein Mac Studio ohne das "Pro" sehr viel lieber als die Intel Mac Pros. Und was Apple als Mac pro zuletzt angeboten hatte, das war für mich preislich die pure Frechheit. Füße für über 1k€? Und Monitore zu einem extrem überzogenen Preis, auch wenn sie gut sind? Ich habe seit einem iMac vor 16 Jahren kein Display von Apple mehr gehabt, da viel zu teuer für das Gebotene - und für Lifestyle-Optik bin ich nicht bereit, Apples Rendite-Erwartungen zu erfüllen.
+4
spheric
spheric27.07.2611:30
gfhfkgfhfk
spheric
Und mein Post sollte an den Ursprungsgedanken des Macintosh erinnern.
Und es bleibt dabei: Der Mac wurde brauchbar nachdem Jobs nicht mehr in der Firma war. Der 128k war de facto unbenutzbar, da er viel zu wenig RAM hatte. Der 512k(e) war das absolute Minimum, und wurde auf der Demo von Jobs benutzt aber anschließend nicht verkauft. Die 512k waren immer noch knapp bemessen, so dass der erste wirklich nutzbare Mac der Mac Plus war. Die typischen Apple Schnittstellen für „the ease of use“ kamen erst mit dem Mac II bzw. Mac SE.

  • Die erste Version von PageMaker erschien Juli 1985.
  • Januar 1986 der Mac Plus erscheint.
  • Die erste Version von Illustrator erschien Januar 1987.
  • Der Mac II und der Mac SE wird vorgestellt.
  • Die erste Version von FrameMaker erschien auf SunOS 1987.
  • Die erste Version von QuarkXPress erschien 1987.
  • Die erste Version FreeHand erschien 1988.
  • Die erste Version von Photoshop erschien 1990.
  • Die erste FrameMaker Version 3.0 erscheint für Mac 1990.

Das dürften die wichtigsten DTP Programme gewesen sein.

Ja, Aldus Pagemaker in Verbindung mit dem Apple Laserwriter war der Ursprung des modernen Desktop Publishing — und die kamen beide 1985 auf den Markt, zwei Jahre vor dem ersten erweiterbaren Macintosh. Die Industrie schien die Kombination nicht für unbrauchbar zu halten.

Welche Schnittstellen für "Apple Ease of Use" meinst Du? So schön ADB war, außer der Möglichkeit, die Maus an die Tastatur anzuschließen statt direkt am Rechner, hat er nicht wahnsinnig viel Neues mitgebracht. Ansonsten gab es an Anschlüssen nichts, was der Mac SE anders gemacht hätte, als der Plus. Klar, der Erweiterungsschacht — aber der hat ja nun gerade das Gegenteil von "Ease of Use".

Ease of Use war immer in der Software und der Einfachheit der Hardware.
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+1
spheric
spheric27.07.2611:35
Weia
Die haben meist nur ihren ganz eigenen eingefahrenen Workflow in ihrer eigenen kleinen Nische vor Augen und halten alles, was nicht ausdrücklich darauf zugeschnitten ist, für "unprofessionell".
Du hingegen hältst Deine Nische für ein offenes Feld, oder wie? Das lediglich keinen Platz für Leute mit anderen Bedürfnissen als Deinen hat?
Ganz im Gegenteil. Mir ist vollkommen klar, dass Profis mit den Möglichkeiten arbeiten, die sie haben und halte Menschen, die gerne andere Möglichkeiten hätten, nicht für unprofessionell.

Ich hätte lieber vier Thunderbolt-Anschlüsse und könnte wunderbar auf den dämlichen SD-Slot und HDMI verzichten. Würde ich Apple deswegen vorwerfen, die Kiste hier sei für Profis nicht geeignet?

Das wäre doch bescheuert.

Wenn Du Redundanz brauchst, schmeiß halt 'nen zweiten Mac mini als Backup in die Schublade.
Leistungsmäßig reicht der eh für fast alles.
„Früher war auch schon früher alles besser!“
+1
gfhfkgfhfk27.07.2614:08
spheric
Ja, Aldus Pagemaker in Verbindung mit dem Apple Laserwriter war der Ursprung des modernen Desktop Publishing — und die kamen beide 1985 auf den Markt, zwei Jahre vor dem ersten erweiterbaren Macintosh. Die Industrie schien die Kombination nicht für unbrauchbar zu halten.
PageMaker wurde zwar auf dem 512K entwickelt, aber dürfte kaum auf diesem genutzt worden sein. Ich bin zwar erst später auf dem Mac gewechselt, aber ich kenne das Problem des Speichermangels dieser ersten System mit GUI, da ich einen Amiga hatte. Erst mit 1MB und mehr machte es Sinn die Rechner zu nutzen. Mit weniger RAM war das eher ein proof of concecpt.
spheric
Welche Schnittstellen für "Apple Ease of Use" meinst Du?
Es wurde ein korrekter SCSI Port ab dem SE bzw. II verbaut. Der SCSI Port des Mac Plus entspricht wegen seiner relativ frühen Umsetzung noch nicht zu 100% der SCSI Norm.

Dann wurde ein wesentlicher Fehler im Design der ersten Macs mit dem Mac II gehoben. Die Aufteilung des Adressraums des Motorola 68000 (bei den ersten 68000 nur 16MB) wurde für den ersten Mac auf 4MB für ROM, 4MB für RAM, 4MB für IO und für 4MB für Erweiterungen festgelegt. Daher war dann der Mac Plus auf maximal 4MB RAM limitiert, und das wurde dann beim Bau auch so festverdrahtet. Beim Mac II wurde das verändert: RAM 8MB, Erweiterungen 6MB (NuBus Slots 6×1MB), IO 1MB, ROM 1MB. Der Mac II hatte zwar nur 256kB ROM verbaut, und zwei Speicherbänke mit jeweils 4 SIMM Sockel für 8Bit Speichermodule. Die RAM Sockel sind korrekt verdrahtet, so dass physikalischen bis zu 128MB RAM angesteuert werden können, aber alles vor System 7 ist nur in der Lage maximal 8MB zu verwalten und der Rechner brauchte Mode32.
spheric
Ease of Use war immer in der Software und der Einfachheit der Hardware.
Genau genommen hat man das erst ab dem Mac IIci mit System 7, da erst ab diesem Stand die diversen Probleme des Mac Systems behoben waren.
+1
Weia
Weia30.07.2614:33
FlyingSloth
weia
Stimmt, aber nicht hier und jetzt.
Aber das waere zumindest mal eine Thematik, die interesannter waere als die leidige Diskussion, ob Apple einem die Moeglichkeit geben muss, eine USB oder SSD Erweiterungskarte selbst zu installieren.
Vielleicht wäre sie das, aber sie würde sicherlich mehr Zeit und vermutlich Nerven kosten, als ich augenblicklich übrig habe.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-1
Weia
Weia30.07.2615:04
spheric
Ganz im Gegenteil. Mir ist vollkommen klar, dass Profis mit den Möglichkeiten arbeiten, die sie haben und halte Menschen, die gerne andere Möglichkeiten hätten, nicht für unprofessionell.
Das tue ich genauso wenig. Wie jetzt mehrfach gesagt: Es hängt nichts an dem Begriff Pro, schon gar keine Aussage über die Professionalität oder Nicht-Professionalität der Nutzer oder Nicht-Nutzer solcher Geräte.

Ganz vage und generell wird Pro für besonders leistungsfähige Geräte benutzt, die aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und des damit verbundenen Kaufpreises statistisch gehäuft in professionellen Zusammenhängen verwendet werden. Das bedeutet weder, dass alle professionellen Nutzer solche Geräte benutzen noch, dass es nur professionelle Benutzer tun.

Ich bin der Auffassung, dass ein Hersteller, der beansprucht, das gesamte Kundenspektrum abzudecken (und das tut Apple zumindest auf den Kreativeinsatz von Computern), auch Geräte im Programm haben sollte, die für technisch besonders anspruchsvollen Einsatz geeignet sind.

Es ist mir ein Rätsel, wie meine Frage nach Euren Eindrücken, wie der neue CEO das halten wird, zu derart emotionalen Reaktionen geführt hat, die sich entweder darüber empören, ich würde jemandem die Professionalität absprechen, oder darüber, dass ich Apple angreifen und behaupten würde, sie wären zu irgendwas verpflichtet.
Ich hätte lieber vier Thunderbolt-Anschlüsse und könnte wunderbar auf den dämlichen SD-Slot und HDMI verzichten. Würde ich Apple deswegen vorwerfen, die Kiste hier sei für Profis nicht geeignet?

Das wäre doch bescheuert.
Als Allaussage ja, als Aussage auf diejenigen unter den „Profis“ beschränkt, die davon stark profitieren würden, nein. Den „Profi“ gibt es nicht.
Wenn Du Redundanz brauchst, schmeiß halt 'nen zweiten Mac mini als Backup in die Schublade.
Genau, ich lege mir einen zweiten 10.000+€-Rechner in die Schublade, falls beim ersten das Netzteil ausfällt. 🙄 Das ergibt Sinn.

Warum muss man alles bei Apple schönreden?
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
+1
Weia
Weia30.07.2615:49
TMS
Weia
Hmm, ich denke, Du versteifst Dich etwas zu sehr auf Deine Abneigung gegen die (relativ) kleinen Mx-Kisten.
Schon dass Du die Alternative nur zwischen Mac mini (definitiv nicht Pro, schon im Namen total nicht) und einem Pro-Mac oder Mac-Pro siehst.
Ich beziehe mich bei den unnötig kleinen Desktop-Rechnern stets auf Mac mini und Mac Studio. Ausschließlich vom Mac mini habe ich nur bei dem Beispiel geredet, dass bei meinem Mac mini (vermutlich) das Netzteil abgeraucht ist.
Die schnellsten Macs seit ein paar Jahren sind entsprechend ausgestattete Mx Mac Studios. Sie sind nicht gerade groß, aber gegenüber dem aktuellen Mac mini geradezu riesig.
Das sagt aber nichts aus bei so einem winzigen Vergleichsgerät. Es gibt keinen einzigen Vorteil, einen Desktop-Computer derartig komprimiert zu bauen, aber etliche Nachteile, die hier alle erwähnt wurden. Über deren Gewichtigkeit kann man unterschiedlicher Auffassung sein, aber selbst minimale Vorteile überwiegen nun mal null Nachteile.
Mit anderen Worten: Der Mac Studio läßt sich nicht nur sehr gut "professionell" einsetzen. Er wird das auch
Das habe ich nie bestritten.
Ein Studio ist schnell, leise und hat ordentliche Reserven für die meisten von uns. Insofern wäre er auch für Dich eine ernstzunehmende Überlegung wert.
Falls Apple seine Produktpolitik nicht weiterentwickelt, wird mir nichts anderes übrig bleiben; genau vor diesem Hintergrund habe ich meine Frage in diesem Thread ja gestellt. Für mich wäre das aber ein sehr bitterer Rückschritt.
Recht gebe ich Dir, dass ich zumindest einen internen Steckplatz für eine via PCIe angebundene SSD toll fände, gerade und speziell für das TM-Backup z.B.. Besser wären zwei Steckplätze.
Na also. Wären wir schon zwei potentielle Käufer.
Was die Haltbarkeit angeht, ist mir seit vielen Jahren kein Mac mehr abgeraucht oder sonstwie defekt gegangen. Stabilität ist also keine Frage. Sie ist definitiv gegeben.
Bei Dir. Bei meinem Mac mini halt leider nicht.
Die Zeiten haben sich geändert, und ich denke, Du romantisierst die Vergangenheit.
Ich habe ganz einfach meine Erfahrungen. Ich hatte zunächst 4 Cubes, an denen 16 FireWire-Platten und zahlreiche (um die 25) USB-Geräte über etliche FireWire- und USB-Hubs hingen. Das hat eine enorme Schreibtisch- bzw. Regalfläche belegt und schlichtes Staubwischen zwischen den ganzen Kabelverhauen war bereits ein Drama. Als der Mac Pro kam, fühlte sich das wie eine Erlösung an und ich wollte/will nie nie wieder zu dem alten Zustand zurück.
Zwar hätte nähme ich auch gerne einen doppelt (oder zumindest 30%) größeren Mac in Kauf, wenn er zwei zusätzliche SSD-Steckplätze mitbrächte – aber dafür wäre ich nicht bereit, 1k€ mehr auszugeben.
Mir wäre es das locker wert, auch wenn ich mit Dir übereinstimme, dass der letzte Mac Pro preislich unverschämt war und möglicherweise von vornherein mit dem Ziel, ihn auslaufen zu lassen.
Wenn Du Dich also dazu durchringen könntest, statt dem anachronistischen Mac Pro nachzutrauern
Für meine Arbeitsweise ist nichts daran anachronistisch.
Klar müsstest Du SSDs extern dranhängen - aber hey! dazu sind vier USB-C-Schnittstellen da.
Ich bräuchte aber teilweise 15 und mehr pro Rechner, plus Thunderbolt.
Und ist das nicht Modularität in extremster Form?
Schon, nur leider eine, die zustaubt, aus dem „Mini“-Gerät eine riesige Platzverschwendung macht und enorm pflegeintensiv ist. Den Mac Pro schiebe ich einfach mit allem Drum und Drin zur Seite (und er steht eh unter dem Schreibtisch) …
Ich habe seit einem iMac vor 16 Jahren kein Display von Apple mehr gehabt, da viel zu teuer für das Gebotene - und für Lifestyle-Optik bin ich nicht bereit, Apples Rendite-Erwartungen zu erfüllen.
Auch da unterscheiden wir uns.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
0
ttwm30.07.2619:05
Weia
Es ist mir ein Rätsel, wie meine Frage nach Euren Eindrücken, wie der neue CEO das halten wird, zu derart emotionalen Reaktionen geführt hat, die sich entweder darüber empören, ich würde jemandem die Professionalität absprechen, oder darüber, dass ich Apple angreifen und behaupten würde, sie wären zu irgendwas verpflichtet.

Lieber Weia,
formulier doch Deine Eingangsfrage das nächste Mal anders:
Was denkt Ihr, wie groß ist die Chance, dass – durch den Wechsel von Cook zu Termus – Apple wieder einen Rechner anbietet, der für mich, wie der macPro, hohe Zuverlässigkeit/minimierte Downtime durch großzügige Dimensionierung der Komponenten (die praktisch immer mit größeren Abmessungen einhergeht), modularem Aufbau, der ebenfalls mehr Platz benötigt (defektes Netzteil herausziehen, neues einsetzen), hoher Servicefreundlichkeit (nicht den ganzen Rechner zerlegen müssen, um die Pufferbatterie auszutauschen) und kein fehleranfälliger Kabelverhau = interne Integration aller dauerhaft zum Betrieb erforderlichen Komponenten wie z.B. Time-Machine-SSD, anbietet.

Einfach von Anfang an die Fakten nennen, bei den Fakten bleiben, kein Nachschießen.
* Kein Mit „Apples generellem Miniaturisierungsfimmel…Ein Mini-Würfelchen und ein 27"-Display als das Ende der professionellen Fahnenstange?“
* Kein „Entweder Apple verabschiedet sich ganz vom Pro-Bereich und wird zur reinen Consumermarke…
* Kein „ich definiere im Eingangspost nicht, was ich unter Pro verstehe“
* Kein „Krämerseele Tim Cook“
• Kein "das Netzteil eines seit jeher schlecht reparierbaren mac Mini mit dem eines mac Pro vergleichen", nimm das aktuelle Top-Modell macStudio gegen das alte Top-Modell macPro…
+1
Weia
Weia30.07.2620:39
ttwm
formulier doch Deine Eingangsfrage das nächste Mal anders:
Dazu sehe ich bei 22:5 Daumen keinen Anlass. Die meisten haben die Frage schon richtig verstanden, manche wollten halt nicht.

Und Du musst mir schon zugestehen, meine Fragen so zu formulieren, wie sie sich mir stellen.
Einfach von Anfang an die Fakten nennen
Nicht nur muss man erstmal auf die Idee kommen, gewisse Aspekte hier erläutern oder den Begriff Pro festzurren zu müssen, auch wollte ich die Frage bewusst nicht künstlich einengen – es hätte doch gut sein können, dass jemand, der ernsthaft mit dem Mac arbeitet, Aspekte vermisst, die bei mir gar nicht vorkommen – das hätte ich sehr interessant gefunden. Auch wenn meine eigene Situation der Anlass war, diese Frage zur Diskussion zu stellen, so dreht sich diese Frage doch nicht nur um speziell meine Bedürfnisse.
bei den Fakten bleiben, kein Nachschießen.
Was für „Fakten“ und wo bin ich von denen abgewichen? Und dass ein klärender Dialog Schritt für Schritt voranschreitet, gehört zu seinem Wesen.
* Kein Mit „Apples generellem Miniaturisierungsfimmel…Ein Mini-Würfelchen und ein 27"-Display als das Ende der professionellen Fahnenstange?“
Und warum nicht? Das ist doch schlicht eins der von Dir eingeforderten Fakten und aus meiner Sicht nunmal einer der zentralen Gesichtspunkte bei der Einschätzung des gegenwärtigen Produktportfolios und den Vorgängen im Hintergrund. Du kannst gerne Deine Gesichtspunkte formulieren, aber ich formuliere natürlich meine. Du erweckst den Eindruck, als gehörtest auch Du zu denjenigen, die jede Kritik an Apple emotional abwehren, siehe
* Kein „Krämerseele Tim Cook“
Aus meiner Sicht hat dieser Mann enorm viel von Apple kaputtgemacht und entscheidenden Anteil daran, dass sich die Eingangsfrage dieses Threads stellt.
• Kein "das Netzteil eines seit jeher schlecht reparierbaren mac Mini mit dem eines mac Pro vergleichen", nimm das aktuelle Top-Modell macStudio gegen das alte Top-Modell macPro…
Laut iFixIt ist der aktuelle Mac mini leichter (7/10) zu reparieren als der aktuelle Mac Studio (6/10) …

PS: Findest Du Deine Liste nicht ein wenig paternalistisch?
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-2
TMS
TMS30.07.2621:45
Weia
Ich habe ganz einfach meine Erfahrungen. Ich hatte zunächst 4 Cubes, an denen 16 FireWire-Platten und zahlreiche (um die 25) USB-Geräte über etliche FireWire- und USB-Hubs hingen. Das hat eine enorme Schreibtisch- bzw. Regalfläche belegt und schlichtes Staubwischen zwischen den ganzen Kabelverhauen war bereits ein Drama. Als der Mac Pro kam, fühlte sich das wie eine Erlösung an und ich wollte/will nie nie wieder zu dem alten Zustand zurück.

So schlimm ist es bei mir zwar nicht , aber ich habe auch einen 7-Port-USB-3.0-Hub dran (mit USB-A-Ports) und einen zweiten vier mit USB-C-Ports. Da sind zwar noch ein paar frei von, aber bis auf zwei Ports, die für externe SSDs notwendig sind, wäre es bei einem Mac Pro nicht groß weniger.
Mich stört der staubwedelhemmende Kabelverhau (größtenteils hinter dem Monitor) natürlich auch. Aber dafür habe ich immerhin einen Mac Studio. Meiner Ansicht nach der wirklich beste Mac ever, denn Lautstärke und Rechenleistung zählen für mich mehr als das Manko nicht eingebauter SSDs. Dennoch finde ich es doof, auf Letzteres verzichten zu müssen.
Die Geschichte mit den Cubes ist hart. Damals habe ich mich schlicht geweigert, einen Cube zu kaufen. Ich wollte nur einen Mac Pro, auch wenn meiner damals etwas langsamer war.
0
pogo3
pogo331.07.2614:34
Nun Weia gilt es anzuerkennen, da nun hunderte Zeilen, Wörter umgedreht, Meinungen beurteilt, zerteilt, verbogen, gezogen, um- und quergedeutet, in alle Einzelteile zerlegt, aufgedeckt oder verzerrt, gebeugt und/oder ins Gegenteil verkehrt wurden - du solltest dich wirklich vom Mac verabschieden. Es scheint schon länger nicht mehr dein Computer zu sein, er erfüllt nicht mehr deine Ansprüche und Wunschvorstellungen. Du solltest erkennen, egal wie du es auch wendest, drehen oder verändern möchtest, Apple wird nicht auf deine einzelnen Bedürfnisse eingehen, wird nicht den Computer bauen den du so gerne hättest. Deine Chancen Apple trotz dieses bemerkenswerten Threads irgendwie beeinflussen zu können werden gegen Null gehen. Es bleibt anzuerkennen, so viel Energie in jeglicher Dimension wurde vergeudet für ein deprimierendes Ergebnis: Null. Eine 0 wird bleiben. Null. Apple wird auch zukünftig die Maschine bauen, die es für besser befindet. Aus der Daus.
„Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.“
0
Weia
Weia31.07.2617:43
pogo3
Nun Weia gilt es anzuerkennen, da nun hunderte Zeilen, Wörter umgedreht, Meinungen beurteilt, zerteilt, verbogen, gezogen, um- und quergedeutet, in alle Einzelteile zerlegt, aufgedeckt oder verzerrt, gebeugt und/oder ins Gegenteil verkehrt wurden
Der Einzige, der hier mit vielen Worten nichts sagt, bist Du. Langsam nervt mich Dein theatralischer Nihilismus. Wenn Du nichts zur Sache beizutragen hast, lass es doch einfach.
du solltest dich wirklich vom Mac verabschieden.
Und schon wieder dieses Geh’ doch nach drüben! Darf man Macs nur nutzen, wenn man wunsch- und kritiklos damit glücklich ist? Was für einen Computer sollte ich denn Deiner Auffassung nach, der Du ja genau zu wissen scheinst, was ich brauche, nutzen?
Apple wird nicht auf deine einzelnen Bedürfnisse eingehen, wird nicht den Computer bauen den du so gerne hättest.
Das weißt Du woher? Diesbezügliche Einschätzungen waren gerade, wonach ich gefragt hatte, aber das können bei uns allen nur Einschätzungen sein und gewiss keine apodiktischen Gewissheiten, wie Du sie hämisch verkündest. Statt solcher Einschätzungen ernte ich aber mehrheitlich hier nur Belehrungen, vom richtigen Displayabstand über den besten Computer für mich bis zur richtigen Formulierung meiner Beiträge. 🤬
Deine Chancen Apple trotz dieses bemerkenswerten Threads irgendwie beeinflussen zu können werden gegen Null gehen.
Herrje, dieser Thread dient doch nicht dazu, Apple zu beeinflussen. 🙄 Ich hatte auf kundige Einschätzungen gehofft, wie es nach dem CEO-Wechsel weitergehen könnte. Zu meinem nicht geringen Erstaunen scheinen aber fast alle, die sich hier zu Wort melden, energisch der Auffassung zu sein, das gegenwärtige Mac-Portfolio sei perfekt und könne daher für alle Zukunft einfach so bleiben.
Null. Eine 0 wird bleiben. Null. Apple wird auch zukünftig die Maschine bauen, die es für besser befindet.
Natürlich. Und die Frage hier, die offenbar fürchterlich schwer zu verstehen ist, war, welche Macs Apple unter John Ternus wohl besser finden wird.
Aus der Daus.
Warum eigentlich bereitet Dir das so viel boshafte Freude?

Dieser Thread ist wohl unwiderruflich kaputt und sollte begraben werden.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-2
TorstenW31.07.2622:04
Weia
Zu meinem nicht geringen Erstaunen scheinen aber fast alle, die sich hier zu Wort melden, energisch der Auffassung zu sein, das gegenwärtige Mac-Portfolio sei perfekt und könne daher für alle Zukunft einfach so bleiben.
Könnte daran liegen, dass Apple noch nie so ein diverses, sehr frei konfigurierbares Angebot hatte.
Man findet für nahezu jedes Budget und jeden Anspruch einen Rechner, der passt.
Dich erstaunt das, weil du noch in einer alten Welt fest hängst in der alle Tower-Rechner hatten und da ständig Teile ausgetauscht haben.
Dabei verkennst du, dass heutzutage kaum jemand überhaupt noch Desktop-Rechner nutzt und von dieser kleinen Zahl eine noch viel kleinere Zahl High-End-Ansprüche hat und von denjenigen eine noch noch viel kleinere Zahl einen Tower möchte und mit einem ausgemaxten Studio nicht zurecht kommt.
Und diese Gruppe ist einfach dermaßen irrelevant, dass Apple nun endlich dem Mac Pro, der sich seit Jahren dahingeschleppt hat, den Gnadenschuss gegeben hat.
Es regt sich deswegen auch niemand darüber auf und niemand ruft nach einer Neuauflage.
Dich verwundert das. Aber damit bist du eben relativ alleine.

Dann schreibst du halt noch jede Menge lustiger Sätze wie
Weia
Sie [die Entwicklung] passt mir aber nicht, und im Gegensatz zu Dir bin ich dann nicht geneigt, das auf sich beruhen zu lassen.
weswegen dann Leute auf die Idee kommen, dass du im Höhenflug vor hast Apple da umzustimmen. Denn sonst ergibt der Satz einfach keinerlei Sinn. Apple wird dir nicht mehr den Rechner bauen, den du möchstest. Diese Zeit ist über eine Dekade her.
Deswegen wirst du dich einfach nach einer Alternative umsehen müssen. Entsprechend geben dir hier Leute Tipps evtl die Plattform zu wechseln. Oder über einen Studio und ein flottes NAS nachzudenken in das du deine 15 SSDs (wofür auch immer und wie auch immer du die aktuell im Mac Pro hast…) packen kannst.
Ich finde den Weg von „Mein Anspruch ist xyz, aber Apple erfüllt diesen Anspruch nicht mehr“ hin zu „Such dir eine Alternative die besser funktioniert“ jetzt nicht so weit. Linux ist mittlerweile in weiten Teilen gut bedienbar, Windows.. nun ja.., aber hier laufen wenigstens mehr Programme. Und wenn deine Ansprüche hardwareseitig sind, so dass du einen fetten Tower brauchst.. wirst du nicht umherkommen als von Apple wegzugehen.
Kannst du natürlich jetzt „nicht auf sich beruhen lassen“ und noch dreimal im Kreis hüpfen, aber davon ändert sich die Realität halt auch nicht. Apple wird in naher Zukunft keine Tower mehr bauen. niemand rechnet damit. Mit Ternus ändert sich da gar nix.
+3
FlyingSloth
FlyingSloth31.07.2622:39
weia
Ich habe ganz einfach meine Erfahrungen. Ich hatte zunächst 4 Cubes, an denen 16 FireWire-Platten und zahlreiche (um die 25) USB-Geräte über etliche FireWire- und USB-Hubs hingen. Das hat eine enorme Schreibtisch- bzw. Regalfläche belegt und schlichtes Staubwischen zwischen den ganzen Kabelverhauen war bereits ein Drama. Als der Mac Pro kam, fühlte sich das wie eine Erlösung an und ich wollte/will nie nie wieder zu dem alten Zustand zurück.

Es klingt tatsächlich so als ob Du der Vergangenheit etwas nachweinst.

Der Cube kam um das Jahr 2001 in den Handel. Damals bewegten sich die FireWire Platten Größen im besten Fall bei 100GB. Sowas spielt doch heutzutage gar keine Rolle mehr und Du kommst doch gar nicht mehr in die Verlegenheit so viele Platten auf dem Schreibtisch anhäufen zu müssen. Das was du damals auf 16 externen Platten gespeichert hast, bekommst Du doch heute in vielfacher Speichermenge und mit vielfacher Lese und Schreib Geschwindigkeit auf eine bus-powered NVME M.2 SDD, die du mit einem Kabel irgendwo unter dem Schreibtisch oder sonst wo anbringen kannst, wenn diese dich auf dem Schreibtisch stört. Das ist doch nun wirklich kein Argument mehr, sich einen Mac Pro hinzustellen. Weder von der Stabilität, noch von der Speichermenge. Auch die Lese Schreib Geschwindigkeit wäre unter TB5 fuer 99,9% der Anwender kein Argument mehr.
Und wenn du von 25 USB Geräten sprichst, welche Du angeschlossen hast, dann sind doch die Anschlüsse an USB Ports die geringsten Chaos Verursacher. Bei 25 Geräten spielt doch der benötigte Platz fuer die Geräte ansich eine viel grössere Rolle. So wie ich das aus Deinen Aussagen in der Vergangenheit verstanden habe, betreibst Du zwei MacPro Käsehobel. Also pro Mac 5 integrierte USB Anschlüsse. (3 hinten am Gehäuse und 2 vorne). Somit vermute ich jetzt mal, dass du pro Mac zusätzlich mindestens eine 4er PCIe USB Port Karte eingebaut hast, um Deinen Gerätepark anschliessen zu können. Aber vermutlich eher zwei. Oder Pro Mac eine 8er Karte von Sonnet. Dieser Kabelsalat hinter dem Mac ist doch weder praxistauglich, noch ästhetisch. Aber mit einer dermassen grossen Anzahl an USB Geräten hast Du zugegebenermaßen einen Anwendungsfall, der nicht auf viele zutreffen dürfte.

Was spricht da gegen ein aktives und externes PCIe ThunderBolt 5 Erweiterung Gehäuse mit 2 vollwertigen PCIe Slots von z.B. Sonnet, welches per Thunderbolt 5 mit einem MacStudio verbunden ist. Durch die Anbindung an den Mac mittels Dual TB5 stünde Dir zu 100% die gleiche Performance zur Verfügung, wie du Sie mit PCIe Slots auf dem Mac Motherboard vorfinden würdest.

1 Slot Variante

2 Slot Variante

3 Slot Variante


PCIe USB Port Karten



NVME M.2 PCIe Karten


So wie ich das einschätze, hättest Du mit dieser Konstellation nur Vorteile.
-Du kannst auf einen günstigeren Mac zurückgreifen, wenn du, wie du ja erwähnt hast, nicht auf die maximale CPU Leistung angewiesen bist.
-Volle PCIe Performance fuer alle Erweiterungskarten, wie sie auch im Mac Pro vorzufinden ist.
-Auswahl wie beim MacPro welche Erweiterungskarten du einbaust. Z.B. eine Sonnet 8Port USB-C und eine NVME M.2 SSD Karte, oder zwei Sonnet 8Port USB-C Karten.
-Weniger als 20 dB Noise Level. Also gleichwertig, wenn nicht leiser als deine Mac Pros.
-Möglichkeit das PCIe Chassis ab vom Mac unsichtbar hinter oder unter dem Schreibtisch zu verstecken und alles noch aufgeräumter mit weniger Kabelsalat zu gestalten. So wie Du Dich in der Vergangenheit zu der Thematik geäussert hast, steckst Du deine USB Gerät nicht ständig an und ab. Was spricht also gegen ein aufgeräumtes Verstecken der ganzen USB Kabel mit Hilfe eines externen Chassis?
-Mit dem Sonnet Chassis hast Du das gleiche Aufwach-Verhalten aller angesteckten USB Devices, als wenn sie direkt an einem MacPro USB Port angeschlossen wären. Diese Konstellation hat nichts mit einem USB HUB zu tun sondern ist eine 100% Integration, der USB Ports in das System, bei der jeder einzelne USB Port seinen eigenen vollwertigen Controller besitzt und einen vollwertigen Bus zur CPU.
-Ein weiterer Vorteil ist, dass Du im Bedarfsfall jederzeit den kompletten Mac austauschen oder erneuern kannst, ohne auch nur eines deiner USB Geräte abstecken und neu anschliessen zu müssen.
-Falls Du eine NVME SSD Karte installierst, hast Du den weiteren Vorteil, dass Du als Time Machine User Dein Time Machine Target zwar von der Performance und vom Verhalten her 100% im selben System und als interne Platte hast, die SSD jedoch räumlich vom Rechner etwas getrennt ist, was unter der Good Habit 321 Backup Regel nur zu empfehlen ist.

Aus heutiger Sicht und von den heute verfügbaren Lösungen her, gibt es kein Argument mehr, warum Apple noch so einen grossen Klotz von MacPro im Programm haben sollte. Die Computerwelt entwickelt sich stets weiter und MacPros und die klobigen Gehäuse sind einfach aus der Zeit gefallene Dinosaurier.
„Fly it like you stole it...“
+7
Weia
Weia31.07.2623:58
TorstenW
Dich erstaunt das, weil du noch in einer alten Welt fest hängst in der alle Tower-Rechner hatten und da ständig Teile ausgetauscht haben.
Wie kommst Du darauf, dass ich einem Tower das Wort rede? Ich habe in meinem Ausgangsbeitrag explizit geschrieben:
Weia, Hervorhebung jetzt von mir
Ja, der Mac Pro war am Schluss (ganz wörtlich mechanisch) überdimensioniert, aber der Mac Studio ist das umgekehrte Extrem, ein Mini-Würfel, der für professionelle Anwender schmerzliche Kompromisse in Kauf nimmt wegen einer für den professionellen Einsatz völlig überflüssigen Super-Miniaturisierung.
Ich bin in der Tat der Auffassung, dass es eine falsche Prioritätensetzung ist, für ein stationäres Gerät am oberen Ende des angebotenen Leistungsspektrums eine extreme Miniaturisierung, die bei einem solchen Gerät keinerlei Vorteile bringt, statt einer wartungsfreundlichen, thermisch nicht auf Kante genähten und damit langlebigen Konstruktion zu priorisieren. Das habe ich gemeint; von Tower war nirgendwo die Rede.

Und auch das war ja nur ein Teil meiner Ausgangsbeobachtung. Nimm stattdessen das 32"-6K-Display; Du wirst, auch wenn dieses Display nichts für Dich war, ja hoffentlich nicht behaupten, dass das nur Leute nutzen wollen, die in einer alten Welt festhängen (charmant wie immer ausgedrückt …). Urplötzlich bedient Apple diese Kunden nicht mehr und lässt dadurch verglichen mit bisher eine Lücke im Produktportfolio; findest Du das nicht auffällig?

Ich finde das auffällig und meine, es legt die Frage nahe, was bei Apple im Hintergrund für Planungen und ggf. Umstellungen ablaufen, und das war die Frage, die ich hier zur Diskussion gestellt habe (und die überhaupt nichts mit meinen persönlichen Präferenzen zu tun hat). Ganz generell könnten dabei mögliche Antworten in zwei Richtungen gehen: a) Apple hat diese Geräte und damit einen bestimmten (möglicherweise sehr kleinen) Kundenkreis ersatzlos gestrichen oder b) Apple plant eine neue Toplinie, die sich aber von der bisherigen unterscheidet (dass es keinen Mac Pro im Sinne eines Towers mehr geben wird, hat Apple ja explizit gesagt), die Apple noch rasch unter Tim Cook abgekündigt hat, damit das John Ternus nicht zu Beginn seiner Amtszeit machen muss.

Ich konstatiere das erstmal einfach als interessierter Marktbeobachter und stelle die daraus resultierende naheliegende Frage, aber eine bestimmte Gruppe von Forumsteilnehmern, die es liebt, mich misszuverstehen und mir Abgehobenheit, Realitätsferne, Anmaßung und Egozentrik, also kurzum alles Schlechte zu unterstellen, schafft es, aus dieser Marktbeobachtung & Frage die Aussage zu machen Weia will als Ewiggestriger unbedingt einen Tower und bildet sich ein, Apple mit diesem Thread dazu bewegen zu können. Auf diese groteske Fehlinterpretation muss man erstmal kommen 🙄; von Wünschen von mir war im Ausgangsbeitrag gar keine Rede; es geht überhaupt nicht um mich.
TorstenW
Dann schreibst du halt noch jede Menge lustiger Sätze wie
Weia
Sie [die Entwicklung] passt mir aber nicht, und im Gegensatz zu Dir bin ich dann nicht geneigt, das auf sich beruhen zu lassen.
weswegen dann Leute auf die Idee kommen, dass du im Höhenflug vor hast Apple da umzustimmen. Denn sonst ergibt der Satz einfach keinerlei Sinn.
Doch, der ergibt ganz viel Sinn als Gegenpol zu der von propagierten Haltung des „Realitätssinns“, die sich geradezu lustvoll mit dem augenblicklich Gegebenen abfindet. Die Realität von morgen ist aber das, was wir heute aus ihr machen.

Natürlich richtet Apple seine Produktpolitik nicht speziell nach mir als einzelner Person aus; das tut unsere Regierung mit ihrer Politik aber auch nicht, und dennoch werde ich meine Stimme in der Öffentlichkeit erheben, wenn ich politische Fehlentwicklungen sehe. Es ist eine Milchmädchenvorstellung, dass das 1:1 zu Änderungen führen muss und führt, aber Öffentlichkeit bewirkt in komplexen Prozessen auf Dauer sehr wohl etwas.
Kannst du natürlich jetzt „nicht auf sich beruhen lassen“ und noch dreimal im Kreis hüpfen, aber davon ändert sich die Realität halt auch nicht.
Doch; nur dadurch ändert sich die „Realität“. Wodurch denn sonst?
Linux ist mittlerweile in weiten Teilen gut bedienbar, Windows.. nun ja.., aber hier laufen wenigstens mehr Programme. Und wenn deine Ansprüche hardwareseitig sind, so dass du einen fetten Tower brauchst.. wirst du nicht umherkommen als von Apple wegzugehen.
Um dieses leidige Thema hoffentlich ein für allemal zu den Akten zu legen: macOS ist für mich alternativlos, weil ich mit etlichen in OPENSTEP/Cocoa über Jahrzehnte selbstgeschriebenen Programmen arbeite. Hardware ist mir demgegenüber vergleichsweise egal.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
0
Weia
Weia01.08.2600:42
FlyingSloth
weia
Ich habe ganz einfach meine Erfahrungen. Ich hatte zunächst 4 Cubes, an denen 16 FireWire-Platten und zahlreiche (um die 25) USB-Geräte über etliche FireWire- und USB-Hubs hingen. Das hat eine enorme Schreibtisch- bzw. Regalfläche belegt und schlichtes Staubwischen zwischen den ganzen Kabelverhauen war bereits ein Drama. Als der Mac Pro kam, fühlte sich das wie eine Erlösung an und ich wollte/will nie nie wieder zu dem alten Zustand zurück.
Es klingt tatsächlich so als ob Du der Vergangenheit etwas nachweinst.
Naja, dieser Vergangenheit weine ich ja gerade nicht nach (obwohl ich die Cubes für sich genommen toll fand). Ich habe das ja nur erzählt, um etwas nachvollziehbarer zu machen, aus welcher Erfahrung heraus ich so allergisch gegen externe Lösungen bin.

Aber erstmal vielen Dank für die große Mühe, die Du dir mit all den konstruktiven Vorschlägen gemacht hast, um mir zu helfen!
Somit vermute ich jetzt mal, dass du pro Mac zusätzlich mindestens eine 4er PCIe USB Port Karte eingebaut hast, um Deinen Gerätepark anschliessen zu können. Aber vermutlich eher zwei.
Stimmt.
Was spricht da gegen ein aktives und externes PCIe ThunderBolt 5 Erweiterung Gehäuse mit 2 vollwertigen PCIe Slots von z.B. Sonnet, welches per Thunderbolt 5 mit einem MacStudio verbunden ist.
Das fürchterliche (schwarze) Design, der zusätzliche Stromverbrauch und evtl. das zusätzliche Lüftergeräusch. Aber ja, das wäre eine ernsthafte Überlegung wert. Ist halt ein ziemlicher Aufwand und das Gegenteil von einschalten, geht, wenn man sich erst mal ein extra Gehäuse fertigen muss, das von Ästhetik, Abmessungen und Kühlung her passt.
So wie ich das einschätze, hättest Du mit dieser Konstellation nur Vorteile.
Vom Umbau abgesehen ja. Wäre den Aufwand vermutlich wert, jedenfalls, wenn ich mir sicher bin, dass von Apple über dem Mac Studio nichts mehr kommt. Brauch ich noch die Zeit …
Was spricht also gegen ein aufgeräumtes Verstecken der ganzen USB Kabel mit Hilfe eines externen Chassis?
Nichts.
Falls Du eine NVME SSD Karte installierst, hast Du den weiteren Vorteil, dass Du als Time Machine User Dein Time Machine Target zwar von der Performance und vom Verhalten her 100% im selben System und als interne Platte hast, die SSD jedoch räumlich vom Rechner etwas getrennt ist, was unter der Good Habit 321 Backup Regel nur zu empfehlen ist.
Ja, das klingt alles gut.
Aus heutiger Sicht und von den heute verfügbaren Lösungen her, gibt es kein Argument mehr, warum Apple noch so einen grossen Klotz von MacPro im Programm haben sollte. Die Computerwelt entwickelt sich stets weiter und MacPros und die klobigen Gehäuse sind einfach aus der Zeit gefallene Dinosaurier.
Wie gesagt, es geht mir nicht um ein Gerät mit den Abmessungen des Mac Pro. Aber halt auch nicht mit den Abmessungen des Mac Studio. Zwei falsche Extreme.

Ich würde sicher das 2er oder 3er Sonnet nehmen und da sind die Gehäuse ewig tief; das wäre mir schon zu groß. Mal sehen, ob man da basteln kann und alles in ein formschönes Gehäuse integrieren. Oder ich stecke einfach alles in die Mac-Pro-Gehäuse.

Wie auch immer, nochmals vielen Dank für Deine Mühe. Eigentlich auch nicht das Threadthema, aber ein durch und durch konstruktiver Beitrag.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
+2
gfhfkgfhfk01.08.2609:58
Weia
Ich würde sicher das 2er oder 3er Sonnet nehmen und da sind die Gehäuse ewig tief; das wäre mir schon zu groß.
Die Gehäuseabmessungen ergeben sich aus den Maßen der PCIe Karten. Da die Gehäuse universell genutzt werden können sollen, sind sie meist für die Aufnahme von FHFL Karten ausgelegt. Die Buchstaben stehen für FH = Full Height, HH = Half Height, FL = Full Length, HL = Half Length zuweilen werden HH Karten auch als LP = Low Profile bezeichnet. Beispiel für eine HHHL Dual Slot Karte.

Zumindest in China waren HL Thunderbolt Gehäuse gefertigt.
+1
pogo3
pogo301.08.2614:17
Es scheint schon länger nicht mehr dein Computer zu sein, er erfüllt nicht mehr deine Ansprüche und Wunschvorstellungen. Du solltest erkennen, egal wie du es auch wendest, drehen oder verändern möchtest, Apple wird nicht auf deine einzelnen Bedürfnisse eingehen, wird nicht den Computer bauen den du so gerne hättest.
Versus:
Ich würde sicher das 2er oder 3er Sonnet nehmen und da sind die Gehäuse ewig tief; das wäre mir schon zu groß. Mal sehen, ob man da basteln kann und alles in ein formschönes Gehäuse integrieren. Oder ich stecke einfach alles in die Mac-Pro-Gehäuse.
🤣
Na, dann war ich ja schon nah dran, bau ihn dir selbst, deinen Mac Pro.
🤭
Und nicht Böse sein, so manchmal erreichen Diskussionen hier drin ein lustiges Niveau, wenn man mal bedenkt was hier jetzt schon alles abgelaufen ist. "An die Grenzen gehen dann wird Humor entstehen", hat mir mal ein schlauer Mensch gesagt.

Und schließlich hat FlyingSloth ja schon vor langem angemerkt wie er Pro arbeitet, und seine Lösung nun auch keine integrierte Lösung ist, sondern wie von mir angedeutet, eben Macs oftmals und in allen möglichen Genres als "Zuspieler" doch im Pro - Engagement eingesetzt werden. Somit bleibt auch alles wahr was ich angemerkt hatte. Im Grunde bleibt nur die einzige Möglichkeit sich den "Pro-Mac" selbst zu konfigurieren, zu bauen, denn in absehbarer Zeit sieht man keinen neuen Pro-Mac von Apple wie es Weia gerne hätte. Die lapidare Frage war: "Was meint ihr?" Ja, das meine ich. Der neue CEO hat aber, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, von irgendwo an die 27 neun Produktkategorien geredet, na da könnte ja dann der gewünschte Weia Mac - Pro wieder dabei sein. Man sollte weiterhin die Glaskugel befragen. 🤭
„Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.“
0
TMS
TMS01.08.2615:14
Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren größenmäßig nicht über dem Mac Studio erscheinen wird.
Das hat zwei Gründe: Größer wäre nicht mit mehr Leistung gekoppelt, weil über den Ultra geht nichts bei Apple.
Und größer wäre maximal mit der Möglichkeit interner SSDs gekoppelt. Das aber ist ein konjunktivus irrealis, weil a) Apple gerne selber an SSDs verdient und b) die Mx-CPUs über zu wenig PCIe-Lanes (eigentlich gar keine extra rausgeführten, nur etwa 12 für insgesamt 3 Thunderbolt-Ports) verfügt, um daran NVMe-SSDs anzuschließen. Es bräuchte dafür ein Redesign - für zu wenige Kunden zu viel Aufwand.

Und nur beim Mac Studio Ultra stimme ich mit Weia überein, dass da zu viel in ein zu kleines Gehäuse gestopft wurde, denn dieser braucht für die Ultra-CPU einen Vollkupfer-Kühlkörper - ein Zeichen, dass es thermisch nicht viele Reserven gibt. Wäre da das Gehäuse größer, gäbe es 24 PCIe-Lanes und es könnten zumindest ohne großes Redesign 2 interne NVMe-SSDs angeschlossen werden.
+3
TorstenW01.08.2618:29
Weia
Ganz generell könnten dabei mögliche Antworten in zwei Richtungen gehen: a) Apple hat diese Geräte und damit einen bestimmten (möglicherweise sehr kleinen) Kundenkreis ersatzlos gestrichen oder b) Apple plant eine neue Toplinie, die sich aber von der bisherigen unterscheidet
Aber das ist doch überhaupt gar keine Frage..??
Wir leben in Zeiten, wo wir jahrelang im Voraus wissen welche Produkte Apple plant, bis hin zu kleinst-Devices.
Es ist quasi unmöglich, dass Apple kurz vor der Einführung einer neuen Top-Linie steht, ohne dass seit langem darüber berichtet worden wäre.
Zum zweiten ergäbe es überhaupt gar keinerlei Sinn die alte Top-Linie einzustellen, damit alle Leute, die die Dinger einsetzen dazu zu bringen sich woanders umzusehen, wenn man vorhat kurzfristig Ersatz anzubieten. Dann hätte Apple wenigstens eine Ankündigung gegeben, dass neue Mac Pros (whatever..) bevorstehen, damit jetzt nicht alle paar verbliebenen User sich nach Alternativen umsehen.
Manchmal ist die einfachste Erklärung auch die Richtige: es ist a).
Weia
Doch; nur dadurch ändert sich die „Realität“. Wodurch denn sonst?
Durch Bedarf.
Wenn jetzt aus irgendeinem Grund ein großer Bedarf an einer neuen Pro-Linie entstünde, dann würde sich Apple auch überlegen wieder solche Dinger anzubieten. Es ist eine Firma, die Geld verdienen möchte. Also bieten sie Produkte an, mit denen sie viel Geld verdienen können. Das ist wirklich nicht so super kompliziert.
Nichts was irgendwie in Foren diskutiert wird, wird die Oberetage bei Apple zum Umdenken bewegen, solange es nicht irgendwie ein PR Disaster ist, was Apple potentiell mehr Geld kostet.
Sich einzubilden, dass ein Thread in einem deutschen Mini-Subforum einer kleinen News-Seite irgendetwas bewirken würde ist halt echt schon leichter Höhenflug.
Und du hast ja die Resonanz gesehen. Niemanden interessiert die Einstellung des Mac Pro oder des Displays.
Nichtmal auf den größeren englischsprachigen Seiten gab es einen Aufschrei.
Weia
Hardware ist mir demgegenüber vergleichsweise egal.
Das klang hier halt die ganze Zeit deutlich anders, weil es ja NUR um Hardware ging, deren Einstellung du „nicht auf sich beruhen“ lassen willst… Wenn die Hardware egal ist, kannst du dich ja uns anderen anschließen und dich freuen, dass es bei Apple so eine breite Auswahl gibt und du schon was Passendes finden wirst, wenn in 10 Jahren deine Mac Pros am Ende ihres Lebens angekommen sind.
Weia
Das fürchterliche (schwarze) Design, der zusätzliche Stromverbrauch
Ich gehe jede Wette, dass ein Mac Studio mitsamt der externen Hardware nicht ein Zehntel des Stroms verbraucht, den du aktuell mit deinem Mac Pro benötigst…
und um Längen potenter ist..
+2
Weia
Weia01.08.2619:39
TorstenW
Weia
Ganz generell könnten dabei mögliche Antworten in zwei Richtungen gehen: a) Apple hat diese Geräte und damit einen bestimmten (möglicherweise sehr kleinen) Kundenkreis ersatzlos gestrichen oder b) Apple plant eine neue Toplinie, die sich aber von der bisherigen unterscheidet
Aber das ist doch überhaupt gar keine Frage..??
Für Dich offensichtlich nicht, für mich schon (was auch daran liegen mag, dass ich den Laden von innen kannte). Deshalb habe ich ja nach Einschätzungen gefragt – jetzt kenne ich Deine.
Wir leben in Zeiten, wo wir jahrelang im Voraus wissen welche Produkte Apple plant, bis hin zu kleinst-Devices.
Es ist quasi unmöglich, dass Apple kurz vor der Einführung einer neuen Top-Linie steht, ohne dass seit langem darüber berichtet worden wäre.
Das stimmt so nicht – es gab ja Prototypen für weitere Mac Pros, aber dann entschied sich Apple gegen die Serienproduktion. Das ist aber erst jetzt bekannt geworden, deutlich später, insbesondere von der Intel-Variante ahnte niemand etwas.
Zum zweiten ergäbe es überhaupt gar keinerlei Sinn die alte Top-Linie einzustellen, damit alle Leute, die die Dinger einsetzen dazu zu bringen sich woanders umzusehen, wenn man vorhat kurzfristig Ersatz anzubieten.
Es ergibt zwar keinen Sinn, Apple hat das aber praktisch bei jeder einzelnen grundlegenden Überarbeitung des Mac Pro (bzw. zuvor PowerMac G5) so gehandhabt. Und ganz allgemein ist Apple für ganz besonders behutsame Produktübergänge bekannt, ich sage nur Final Cut Pro X.
Weia
Doch; nur dadurch ändert sich die „Realität“. Wodurch denn sonst?
Durch Bedarf.
Der Mac entstand nicht, weil es eine Nachfrage nach ihm gab, sondern weil Steve Jobs von ihm überzeugt war. Du argumentierst so wie das Xerox-Management damals.
[Apple] ist eine Firma, die Geld verdienen möchte. Also bieten sie Produkte an, mit denen sie viel Geld verdienen können.
Apple war mal eine Firma, die Geld wollte, um Produkte anbieten zu können, von deren Nutzen für die Menschen sie überzeugt war.
Das ist wirklich nicht so super kompliziert.
Doch, der Übergang von Steve Jobs’ zu Tim Cooks Apple ist sogar ziemlich kompliziert.
Nichts was irgendwie in Foren diskutiert wird, wird die Oberetage bei Apple zum Umdenken bewegen, solange es nicht irgendwie ein PR Disaster ist, was Apple potentiell mehr Geld kostet.
Natürlich nicht. Zeitgeist entwickelt sich vermittelter. Nochmal der Vergleich: Auch eine politische Partei ändert ihre Programmatik nicht, weil in irgendeinem Politik-Forum irgendwas diskutiert wird. Aber irgendwann ist scheinbar plötzlich der Zeitgeist ein anderer.

Von daher ist es mir vollkommen fremd, Gedanken nicht zu artikulieren, bloß weil das nichts Nachverfolgbares bewirkt. Jeder Gedanke, der in der Welt ist, ändert sie.
Sich einzubilden, dass ein Thread in einem deutschen Mini-Subforum einer kleinen News-Seite irgendetwas bewirken würde ist halt echt schon leichter Höhenflug.
Das ist aber nur eine absurd konkretistische Karikatur dessen, was ich meine.
Und du hast ja die Resonanz gesehen. Niemanden interessiert die Einstellung des Mac Pro oder des Displays.
Die 32 Zoll Display Lücke – 104 Beiträge für ein Thema, das niemanden interessiert?
Das klang hier halt die ganze Zeit deutlich anders, weil es ja NUR um Hardware ging, deren Einstellung du „nicht auf sich beruhen“ lassen willst…
Ja, eben, hier war nur die Hardware Thema – wie Du daraus eine Schlussfolgerung ableiten willst, welchen Stellenwert Software für mich hat, bleibt Dein Geheimnis.
Wenn die Hardware egal ist,
Ich schrieb vergleichsweise egal, das ist etwas ziemlich anderes.
Ich gehe jede Wette, dass ein Mac Studio mitsamt der externen Hardware nicht ein Zehntel des Stroms verbraucht, den du aktuell mit deinem Mac Pro benötigst…
Die würdest Du aufgrund der doppelten Netzteile und Lüfter vermutlich verlieren, denn das dürften dann nur < 14 W sein, aber deutlich weniger sicherlich.

Trotzdem ist das nicht befriedigend, wenn es in einer integrierten Lösung noch weniger sein könnte.
und um Längen potenter ist..
Das sicherlich.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
-1
TorstenW01.08.2621:18
Weia
Das stimmt so nicht – es gab ja Prototypen für weitere Mac Pros, aber dann entschied sich Apple gegen die Serienproduktion.
Und was genau stimmt dann an meiner Aussage nicht???
Meine Aussage war: „wenn was käme, wüssten wir das“ und du argumentierst mit „es wurde keine Serienproduktion angefangen“… das ist doch genau meine Aussage.
Apple hat Prototypen für tausende Modelle, aber wenn etwas in den nächsten Monaten käme, dann wüssten wir das durch Leaks.
Weia
Es ergibt zwar keinen Sinn, Apple hat das aber praktisch bei jeder einzelnen grundlegenden Überarbeitung des Mac Pro (bzw. zuvor PowerMac G5) so gehandhabt.
Totaler Quatsch. Der G5 wurde bis August 2006 produziert und der Mac Pro auch im August 2006 vorgestellt.
Nie gab es irgendeine Zeit in der das Top-Modell eingestellt wurde und es keinerlei Alternative/Nachfolger/Ankündigung zum Nachfolger gab.
Du redest einfach Unsinn.
Weia
Der Mac entstand nicht, weil es eine Nachfrage nach ihm gab, sondern weil Steve Jobs von ihm überzeugt war. Du argumentierst so wie das Xerox-Management damals.
Wir sind nicht mehr in den 70ern als Computer gerade erfunden wurden. Wieder hängst du weit in deiner romantischen Vergangenheit fest…
Willkommen im Jahr 2026, wo Apple Produkte produziert, von denen sie glauben, dass es da Bedarf gibt.
Weia
Apple war mal eine Firma, die Geld wollte, um Produkte anbieten zu können, von deren Nutzen für die Menschen sie überzeugt war.
Auch Unsinn. Auch Jobs wollte immer Geld verdienen. Dieses Narrativ, dass er nur der Welt Gutes tun wollte, ist ebenfalls Teil deiner romantisierten Vergangenheit.
Wenn Jobs das wollte, hätte er nie so eine fette Profitmarge etabliert und viel mehr Dinge open source gemacht.
Ja, er wollte die Welt verändern, aber er wollte dabei auch immer fett Gewinn machen. Dasselbe gilt für Apple immer noch.
Weia
Doch, der Übergang von Steve Jobs’ zu Tim Cooks Apple ist sogar ziemlich kompliziert.
Was ist daran kompliziert?
Weia
Die 32 Zoll Display Lücke – 104 Beiträge für ein Thema, das niemanden interessiert?
Noch mehr Unsinn.
Zum einen: Wie absurd, dass du denkst, dass 104 Beiträge viel wären. Selbst 104000 Beiträge wären nicht mal ein ernstzunehmender Shitstorm. 104 Beiträge ist vollkommen irrelevant.
Zum Wichtigeren: Der Thread geht wortwörtlich damit los, dass jemand sagt, dass er sich nie ein Apple Display gekauft hätte, weil es zu teuer war und nach günstigeren Alternativen guckt.
Also ist der Thread vollkommen am Thema vorbei, weil es überhaupt keine Kritik ist, dass Apple das Display eingestellt hat, ganz im Gegenteil ist dem Themenstarter die Einstellung vollkommen egal. Wie auch allen anderen Schreibern im Thread. Wenn, dann belegt der Thread exakt was ich sage: Niemand stört sich an der Einstellung, weil es allen egal war.
Weia
Ja, eben, hier war nur die Hardware Thema – wie Du daraus eine Schlussfolgerung ableiten willst, welchen Stellenwert Software für mich hat, bleibt Dein Geheimnis.
????????
Erinnerst du dich überhaupt an das, was du selbst schreibst???
Du haust hier raus, dass OS X für dich alternativlos ist, weil du mit selbstgeschriebenen Programmen arbeitest.
Da brauche ich gar keine Schlussfolgerung ziehen, welchen Stellenwert Software für dich hat, WEIL DU ES SCHWARZ AUF WEIß hier schreibst…
Weia
Ich schrieb vergleichsweise egal, das ist etwas ziemlich anderes.
Nein, das ist ziemlich das gleiche.
Entweder es ist alternativlos oder eben nicht, dann ist es egal.
Weia
Die würdest Du aufgrund der doppelten Netzteile und Lüfter vermutlich verlieren, denn das dürften dann nur < 14 W sein, aber deutlich weniger sicherlich.
Noch mehr Unsinn. Es kommt ja überhaupt nicht auf die Anzahl der Netzteile an, wie viel Strom die Komponenten ziehen. Generell sind aktuelle Komponenten einfach viel effizienter.
0
t.stark
t.stark02.08.2600:42
Noch mehr Unsinn.
Zum einen: Wie absurd, dass du denkst, dass 104 Beiträge viel wären. Selbst 104000 Beiträge wären nicht mal ein ernstzunehmender Shitstorm. 104 Beiträge ist vollkommen irrelevant.
Je mehr Beiträge desto shitstormiger???
Zum Wichtigeren: Der Thread geht wortwörtlich damit los, dass jemand sagt, dass er sich nie ein Apple Display gekauft hätte, weil es zu teuer war und nach günstigeren Alternativen guckt.
Nicht ein Apple Display, es ging dabei konkret um das alte XDR.
Also ist der Thread vollkommen am Thema vorbei, weil es überhaupt keine Kritik ist, dass Apple das Display eingestellt hat, ganz im Gegenteil ist dem Themenstarter die Einstellung vollkommen egal. Wie auch allen anderen Schreibern im Thread. Wenn, dann belegt der Thread exakt was ich sage: Niemand stört sich an der Einstellung, weil es allen egal war.
Das ist schon ein wenig vereinfacht. Wohlwissend dass es das Display mit allen gewünschten Eigenschaften zumindest aktuell nicht gibt, wäre eine größere Studio Display-Serie sowie Studio Display XDR-Serie von Apple sehr begrüßenswert gewesen. Bei einem 32er Studio Display von Apple für 2,5k wäre ich ggf. schwach geworden.

Abgesehen vom eigenen Interesse, gibt es natürlich auch so etwas wie Leuchtturm-Projekte: "Wir zeigen, was wir können" - ggf. auch ohne direkte! kommerzielle Erwartung. Diese entsteht dann eher indirekt. Die Marketing-Leute sprechen hier von der Steigerung des Images der Volumenmodelle durch das Spitzenmodell. Das machen Autohersteller schon seit Jahrzehnten so.

Und damit sind wir dann wieder beim Mac pro. Der ist eben genau das nicht mehr gewesen - ein Leichtturm-Produkt.. Er war noch nie kommerziell das spannendste Produkt. Aber er war eben mal ein Leuchtturm-Produkt. Allein das größere Volumen und ein Slot machten ihn nicht mehr zum Flagship.
0
Weia
Weia02.08.2601:00
TorstenW
Totaler Quatsch.

Du redest einfach Unsinn.

Auch Unsinn.

Noch mehr Unsinn.

Erinnerst du dich überhaupt an das, was du selbst schreibst???

Noch mehr Unsinn.
Warum reagierst Du auf so viel geballten Unsinn eigentlich noch?
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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