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AppleCare+ für MacBook Pro M5 Pro - Lohnt sich das?
AppleCare+ für MacBook Pro M5 Pro - Lohnt sich das?
MLOS
25.03.26
18:55
Hi,
Ich habe jetzt seit zwei Tagen das MacBook Pro 16 Zoll mit dem M5 Pro, 48 GB RAM und 2 TB SSD im Einsatz.
Da das Gerät einige Jahre halten soll, hatte ich mir überlegt, das Jahresabo von AppleCare+ zu buchen.
Nur ist die Frage, ob sich das überhaupt lohnt: Ich zahle jährlich 160 Euro und muss aber für eine Reparatur dann immer noch eine Pauschale von 259 Euro zahlen.
Ich behandle meine Geräte eigentlich so, dass diese auch nach Jahren täglicher Nutzung (8+ Std) so gut wie neu aussehen.
Allerdings haben bei meinem MacBook air M1 beispielsweise nach nur zwei Jahren die Lautsprecher allmählich versagt, sprich sie klangen etwas seltsam, weil sich da wahrscheinlich Staub festgesetzt hat (Druckluft etc half nichts). Auch finde ich, dass die Tastatur mit der Zeit etwas "lapprig" wird und sich nicht mehr so definiert beim Schreiben anfühlt.
Würde mir im Falle solcher Sachen AppleCare+ überhaupt was nützen? Oder macht es da mehr Sinn, dann einfach die Reparatur ohne Garantieleistung zu bezahlen oder ist die extrem teurer? Denn selbst wenn so etwas 500 Euro kostet, wäre das über die Jahre gerechnet, falls da mal was gemacht werden müsste, günstiger als 160 Euro jährlich zu zahlen und dann noch 259 Euro Selbstbeteiligung.
Oder habe ich AppleCare+ gar komplett falsch verstanden? Ich muss gestehen, dass ich das bisher noch nie genutzt habe, hatte aber auch noch nie ein derart teures Apple-Gerät wie jetzt das MacBook Pro hier, daher bin ich dafür zum ersten Mal am Überlegen, das abzuschließen.
Hilfreich?
+2
Kommentare
OliverCGN
25.03.26
21:15
Ich nutze AppleCare ja wirklich gerne - aber bei den MacBooks finde ich das Preis-Leistungsverhältnis völlig daneben. Ich würde eher zu einer anderen Versicherung wie z. B. Wertgarantie raten. Die nehmen für ein 4000 € Laptop einen Beitrag von 8,5 € monatlich.
Hier mal deren Versicherungsbedingungen:
Was ist versichert?
✓ Versichert sind elektrische und elektronische Geräte aus den Bereichen Haushalts konsumgüter,
Unterhaltungselektronik, Gartenpfl ege, Werkzeuge und Hörgeräte zur privaten und berufl ichen
(z. B. im Rahmen eines freien Berufes wie Architekt, Arzt oder Rechtsanwalt) Nutzung inklusive
des im Hersteller-Lieferumfang des Gerätes enthaltenen Originalzubehörs, welches für den
Gerätebetrieb notwendig ist (bspw. Akku oder Netzteil). Versichert sind auch Gewerbegeräte,
die vom Hersteller als Solche gekennzeichnet sind sowie Uhren.
Versicherte Gefahren und Schäden
✓ Material-, Produktions- und Konstruktionsfehler (Nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung)
✓ Verschleiß/Abnutzung, Alterung
✓ Fall-/Sturzschäden, Unfall
✓ Fahrlässigkeit
✓ unsachgemäße Handhabung
✓ Elektronikschäden (Kurzschluss, Überspannung, Induktion)
✓ Wasser, Feuchtigkeit
✓ Implosion/Explosion, Blitzschlag
✓ Motor- und Lagerschäden
✓ Glaskeramik-Bruch
✓ Verkalkung, Verstopfung
✓ Einwirkung von Fremdkörpern auf Waschmaschinen und (Wasch-) Trockner
✓ TV-Geräte- und SAT-Receiver-Einstellarbeiten (ohne Erstinstallation) und Software-Updates,
inklusive An- und Abfahrtskosten bis maximal 99 Euro je Schadenfall
✓ Wenn als Premium Option gesondert vereinbart:
· Diebstahl
· Hörgeräte-Verlust
· Cyberschutz
· Folgeschäden anstatt 300 Euro maximal 600 Euro
· Ersatz der Kosten für Beschädigungen der Elektroleitung ausgehend vom versicherten Gerät
bis zum Verteiler/Sicherungskasten bis max. 2.000 Euro
✓ Folgeschäden
· versengte oder zerrissene Kleidung durch Gerätedefekte
· verdorbenes Gefriergut durch Gerätedefekte
· an Einrichtungsgegenständen durch TV-Gerätedefekt
✓ Sofortschutz (außer bei gebrauchten Mobiltelefonen)
Versicherte Kosten
✓ Reparaturkosten-Übernahme bei Gerätedefekten
✓ Arbeitslohn und Ersatzteile
✓ Fahrt-/Versandkosten
✓ Bis zu 300 Euro Ersatzleistung bei Folgeschäden
✓ Kostenbeteiligung für ein Ersatzgerät
· bei Totalschaden in Form der Neukaufbeteiligung
· bei Diebstahl und Hörgeräteverlust in Höhe des Gerätezeitwertes
(wenn als Premium-Option gesondert vereinbart)
✓ Übernahme der Kostenvoranschlagskosten bei Kostenbeteiligung in Form der Neukaufbeteiligung
bei allen Geräten außer Mobiltelefonen bis maximal 85 Euro je Kostenvoranschlag
✓ Übernahme der Kosten für Datensicherung, Datenrettung und die Kosten für das Aufspielen
eines neuen Betriebssystemes nach einem Schaden an Festplatte, Mainboard oder durch Viren-
befall bis maximal 300 Euro je Schadenfall bei Geräten der „Grauen Ware“ (z. B. PC, Notebook,
Tablet und weiteren Geräte der Informationstechnik)
✓ Übernahme der nachweislich entstandenen Kosten bis maximal 2.000 Euro je Schadenfall im
Rahmen des Cyberschutzes
(Missbrauch von Zahlungsdaten, Missbrauch von Shopping-Apps nach Diebstahl des versicherten
Gerätes und Betrug beim Online-Shopping, wenn als Premium-Option zusätzlich vereinbart)
✓ Bei Mobiltelefonen:
· Erstattung der Kosten der widerrechtlich entstandenen Gesprächs- und Datengebühren bei
SIM-Kartenmissbrauch, pro Versicherungsfall maximal in Höhe von 500 Euro.
· Zusätzliche Kostenbeteiligung
· bis zu 69 Euro für eine neue SIM-Karte des Mobilfunkanbieters, Ausstellung einer
Ersatz-PUK oder Entsperrung des versicherten Gerätes
Neukaufbeteiligung
Erscheint eine Reparatur nicht mehr sinnvoll, beteiligen wir uns mit 150 Euro am Kauf eines
Ersatzgerätes. Diese Neukaufbeteiligung steigt nach dem 2. Vertragsjahr für jedes weitere schadenfreie Jahr jährlich um 25 Euro pro Gerät. Übersteigt der Zeitwert des defekten Gerätes
die zum Schadenzeitpunkt bestehende Neukaufbeteiligung, beteiligen wir uns in Höhe des
Zeitwertes des defekten Gerätes am Kauf eines Ersatzgerätes. Die Neukaufbeteiligung ist auf
die für das Ersatzgerät gleicher Art und Güte tatsächlich aufgewandten Kosten begrenzt. Es ist
nicht zwingend notwendig, dass es sich beim Ersatzgerät um das gleiche Modell oder bei
Mobiltelefonen um ein Neugerät handelt.
Selbstbeteiligung
Sie tragen bei Mobiltelefonen mit einem Kaufpreis von über 350 Euro (unsubventioniert) je
Schadenfall einen Betrag von 30 Euro selbst. Dies gilt nicht bei Entschädigung in Form einer
Neukaufbeteiligung. Die Selbstbeteiligung entfällt bei gleichzeitiger Auswahl der Premium-
Option für Ihr Mobiltelefon.
Hilfreich?
+2
Deichkind
25.03.26
21:21
Apple wird die Preise für Care+ wohl so kalkuliert haben, dass es sich für Apple finanziell lohnt, es sei denn, im Modell verbirgt sich ein unerwarteter Serienfehler wie im Fall der Butterfly-Tastatur der Jahrgänge 2015 bis 2019.
Daraus folgt:
Für einen Großkunden, der viele Geräte betreibt, lohnt sich Care+ in der uns bekannten Form nicht. Der ist besser beraten, die Kosten für die Reparatur einzelner Geräte selbst zu tragen.
Der Besitzer nur eines Gerätes kann damit den Maximalbetrag nach oben hin begrenzen. Für ihn ist Care+ eine Art Versicherung.
Laut Apples Reparaturmanual für das MacBook Pro 16“ M5Pro/M5 Max kann man die Lautsprecher erneuern. Es wird das komplette Paar für beide Seiten geliefert.
Die Batterie lässt sich ebenfalls erneuern.
Die Tastatur kann nur zusammen mit dem Top-Gehäuse und der Batterie erneuert werden.
Hilfreich?
0
MLOS
25.03.26
22:11
Ich selbst kann sowas nicht erneuern, ich möchte, dass in solchen Fällen, wenn die Lautsprecher Probleme machen oder die Tastatur, dass Apple das macht.
Das ist bestimmt Präzisionsarbeit, die ohne Sehkraft nicht möglich ist - bzw. traue ich mich daher nicht da dran.
Was kostet denn so ein Austausch von Tastatur, Lautsprecher etc, wenn man kein AppleCare hat? Hat da jemand Erfahrungen?
Vielleicht sind die Reparaturkosten über die Jahre gerechnet gleich wie AppleCare 259 € Selbstbeteiligung oder, noch besser, sogar weniger (was wahrscheinlich eher nicht der Fall sein wird).
Hilfreich?
+2
TheGeneralist
25.03.26
22:23
MLOS
[...] Denn selbst wenn so etwas 500 Euro kostet [...]
Nun ja, ich meine das kann schon deutlich teurer werden. Akkutausch bekommst du auch für deutlich unter 500, ansonsten korrespondieren die Reparaturkosten schon mit dem Gerätewert - je nachdem was defekt ist kann das schon deutlich über 500 / ggf. auch 4stellig ausfallen.
Früher wurden von Apple Reparaturpauschalen veröffentlicht, das scheint mittlerweile leider nicht mehr der Fall zu sein...
MLOS
[...] Oder habe ich AppleCare+ gar komplett falsch verstanden? [...]
Empfindet vielleicht jeder ein bisschen anders, aber ich denke schon.
Habe es schon häufig gekauft, gerade wenn man es für viele Geräte abschließt wird nie im Vordergrund stehen, dass es sich für dich finanziell unter dem Strich lohnt. Es ist eine Versicherung, die Apple nicht aus reiner Freundlichkeit anbietet, sondern - wie alle Produktbereiche - um Geld damit zu verdienen. Bedeutet: im Einzelfall mag das auch mal anders ausfallen, in der Vielzahl der Fälle gewinnt immer die Bank. Apple nutzt da halt schon den Vorteil, dass die Hardware vergleichsweise ziemlich verlässlich und langlebig ist - und dementsprechend auch die teuren Reparaturen nicht so oft durchgeführt werden müssen.
Du kannst dich also schon damit gegen ungewöhnliche Härten wie einen außergewöhnlich frühen schweren Ausfall oder Crash absichern. Aus meiner Sicht ist das aber nicht der zentrale Fokus von AppleCare+, sondern es geht vielmehr darum, dass dir im Schadensfall schnell und unkompliziert geholfen wird und du mit möglichst wenig Ärger schnell wieder ein voll funktionsfähiges Gerät hast. Das funktioniert meiner Erfahrung nach in der Praxis meist ziemlich gut - es sei denn, man hat wirklich ein älteres Gerät, das Apple nicht mehr auftreiben kann, dann kann man auch schon mal wochenlang hingehalten werden. Das ist mir aber bisher nur einmal passiert, in der Regel leistet Apple im Rahmen von AppleCare+ ziemlich guten Support und unterstützt schnell, unkompliziert und zuverlässig.
Unter dem Strich: es wird dich mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr kosten als es einbringt. Sieh es als eine Art "Premium-Abo", dass dir schnellen und unkomplizierten Support garantiert, wenn dir die Kiste spontan zusammenbricht.
Die Frage ist, ob dir dieser Mehrwert die Mehrkosten wert ist.
Hilfreich?
+3
L-E
25.03.26
23:22
Was immer wieder vorkommt, sind Schäden am Logikboard. Es gibt ja unzählige Videos auf YT dazu, dass da einfach auch mal ein Kondensator, Widerstand oder Chip abraucht. Dann wird es richtig teuer. Und Apple weigert sich nicht selten, sowas als Reklamation anzunehmen und unterstellt (auch grundlos) Wasserschaden.
Wie die Geräte heute konstruiert sind, weiß ich nicht im Detail. Man kann nur hoffen, dass Apple aus Flexgate und ähnlichen peinlichen Konstruktionsfehlern endlich nachhaltig gelernt hat. Was bei den Books wohl immer ein Problem bleiben wird: die Tastatur bildet wegen der minimalen Toleranzen regelmäßig Abdrücke auf dem Display. Das sieht nicht nur unschön aus und stört. Ein Displaytausch schlägt gleich mit mehreren hundert Euro zu Buche. Ein Tuch soll man laut Apple ja nicht zwischen Tastatur und Display legen – wegen der geringen Toleranzen. Da könnte was beschädigt werden. Ich mache es trotzdem und habe mir sehr dünne Microfastertücher kommen lassen. Empfehle ich jedem. By the way: falls die dunkler Farbe sein sollten, wascht sie gründlich aus.
Grundsätzlich wird es wohl eher schwierig, einen Rat zu Apple Care zu geben. Selbst, wenn man auf seine Hardware immer gut aufpasst, gibt es keine Garantie, dass nicht doch mal ein Bauteil den Geist aufgibt. Das kann immer passieren. Oder auch nie. Da Apple aber nix repariert, sondern nur im Ganzen austauscht, sind die Kosten dann gleich immens.
Hilfreich?
-1
scheibe brot
26.03.26
06:37
Ich kaufe mir nie Apple Care dazu, warum auch? Die Geräte halten doch sehr lange und nichts geht defekt. Kratzer etwas Display mit Tastatur Abdruck oder paar Kratzer am Gehäuse… Egal! Die Geräte sind Gebrauchsgegenstände und sollten mindestens ein paar Jahre aushalten, so wie mein Macbook Pro M1 welches ich mir seit dem Release gekauft habe und immer noch funktioniert.. und das schon seit 2021(?) Für das gesparte Geld knapp 700-800 € kann ich die Reparatur auch selber zahlen, falls mal eine anfallen sollte.
Hilfreich?
-1
Dunnikin
26.03.26
07:40
Ich habe das noch nie gebraucht. Das Verhältnis, was das kostet und das Risiko, daß ein Gerät eingeht, paßt nicht. Will heißen, man zahlt im Laufe der Jahre weit mehr für Care, als ggf. mal der vorzeitige Austausch oder eine Reparatur eines Gerätes kostet.
Und auch ein MacBook unterliegt einem Verschleiß. Die Dinger werden ja genutzt. Mein MBP M1 hat auch hier und da kleine Macken, das TouchPad will nicht mehr so und die Tasten hinterlassen Spuren am Bildschirm. Nun, das Teil ist eben nicht mehr neu und wird innerhalb eines Jahres abgelöst.
Hilfreich?
0
Krypton
26.03.26
08:22
Ich hatte früher mal AppleCare für einige Geräte abgeschlossen und auch einmal benötigt. Unterm Strich rechnete es sich aber nicht. Das kommt natürlich sehr auf den Einzelfall und die persönliche finanzielle Lage an.
Ich hatte Zeiten, da hätte mich ein großer Schaden finanziell sehr belastet, daher habe ich bei teuren Geräten mit Apple Care «besser geschlafen». Heute würde mich eine solche Summe zwar stören aber nicht vor Probleme stellen.
Auch hatte ich Zeiten, in denen ich AC für ein iPhone, iPad und einen Mac abgeschlossen hatte. Wenn man die Kosten aber zusammenrechnet und bedenkt, dass vielleicht mal ein Gerät in 5-8 Jahren einen Defekt hat, dann ist das schon ein teurer Spaß. Günstiger ist es, wenn man sich den Betrag für ggf. mehrere AppleCare Abschlüsse auf ein Sparkonto legt und dann bei Bedarf einfach das Geld her nimmt. Wenn du sehr pfleglich mit deinen Geräten umgehst – und auch noch mehrere hast, wird das wohl die günstigere Option sein.
Ein Tausch des 16" TopCases mti Tastatur und Batterie liegt laut einer kurzen Recherche bei ca. 750-800 Euro. Aber die würden vermutlich eh erst nach einigen Jahren fällig werden. In den ersten 2 Jahren gibt es Garantie und Gewährleistung und die Akkus halten heute oft 4-5 Jahre. Wenn du also nach – sagen wir 4 Jahren tauschen möchtest, wären das auch 4*160 + 260 = 900 Euro und damit teurer.
Wenn du sowieso nach angenommen 8 Jahren ein neues Gerät kaufst und das Geld für ein Neugerät regelmäßig zurücklegst (Neu ca. 4100, verkauf nach 8 Jahren ca. 400 Restwert = 3700 geteilt durch 8 Jahre/12 Monate = ca. 40€/Monat), dann könntest du das gesparte AppleCare Geld auch hernehmen und nach 6 statt 8 Jahren ein neues Gerät kaufen. Dann hättest du alles neu (Keyboard, Akku, Gehäuse und schnellerer Chip/größere SSD/RAM).
Wenn du den Mac als einziges Apple Gerät hast und sonst keine AppleCare und dich ein Defekt sehr hart treffen würde, kann es dennoch sinnvoll sein, da es eben ein Ausfallrisiko reduziert. Falls du noch einen anderen Rechner oder iPad hast, mit dem die Arbeit zur Not auch erledigt werden könnte, dann würde ich bei deinem Profil das Geld sparen und separat zurücklegen.
Hilfreich?
+2
RAMses3005
26.03.26
09:07
Ich habe fast das gleiche Gerät gekauft (nur mit 1 TB Platte) und noch ein Studio Display dazu. Ich werde kein AppleCare abschließen. Das Geld spare ich mir und wenn doch was sein sollte mal (hatte ich bei über 10 Macs bislang nur ein Mal beim einem Mac mini) dann kann ich immer noch schauen wie man den Schaden repariert bekommt.
Das Design ist ausgereift und die letzten Jahre wurde nur der Prozessor aktualisiert ... deswegen rechne ich nicht mit Problemen an der Tastatur, der Kühlung usw.. MBP laufen bei mir locker 10 Jahre ohne Probleme ... wie gesagt wir hatten jetzt schon 4x Apple MBs und MBPs die alle noch laufen ... das älteste von 2006 (weißes MB).
Hilfreich?
0
Caliguvara
26.03.26
09:41
Ich habe durchweg positive Erfahrungen mit Apple Care gemacht. Der einzige Schadenfall den ich hatte betraf ein MacBook Pro 2011, bei dem das MotherBord von jetzt auf gleich den Dienst quittierte. Schnelle Reparatur, die eingesparte Kosten betrafen damals bei einem Rechner mit einem Anschaffungspreis von knapp 4.000 Euro auch weit über 1000 Euro. War ich glücklich, das nicht neu hinstottern zu müssen 😃
Dazu kommen Ersatzgeräte die mit dem Antrag bereits abgeschickt werden (bevor Du Deinen Rechner verschickt/abgegeben hast), das ist schon fein.
Apple Care fällt für mich, wenn es finanziell nicht weh tut, unter die Kategorie "besser haben als brauchen".
„Don't Panic.“
Hilfreich?
+5
f4614n
26.03.26
10:15
Bei AC+ hast du die Selbstbeteiligung von 259€ ja nur bei einer physischen Beschädigung.
Sprich wenn ein anderer defekt ohne Beschädigung vorliegt, läuft das dann wie ne Garantieverlängerung.
Hilfreich?
+2
Stefanie Ramroth
26.03.26
10:22
Ich bin bei Mobilgeräten ein Freund von AppleCare, seit es die Plus Variante gibt. Wie
Caliguvara schon schrieb, es ist in erster Linie eine Garantieverlängerung, aber der Schutz bei Unfallschäden ist gerade bei einem Gerät nicht zu verachten, das permanent bewegt wird.
Bei Desktop ist die Prämie ja entsprechend geringer, da das Risiko ebenfalls höchstens in einem Sturz vom Schreibtisch besteht, aber gerade bei einem teuren Mac Pro oder Studio kann ein Defekt des MLB schon beträchtliche Kosten bedeuten, die durch die Garantieerweiterung - wie
f4614n schon schrieb: ohne Selbstbeteiligung - den Preis für AppleCare+ schnell aufwiegen.
Am Ende muss es jeder selbst entscheiden. Man muss halt einfach abwägen, was mehr weh tut. Die 1xx € für den ACPP oder im Zweifel 1xxx € für die Reparatur. Gerade für gewerbliche Nutzer ist ACPP auf alle Fälle sinnvoll, denn hier gilt ja nur die Garantie von einem Jahr und Gewährleistung ist nicht anzuwenden.
Hilfreich?
+2
xcomma
26.03.26
10:30
Stefanie Ramroth
[..] für gewerbliche Nutzer [..] hier gilt ja nur die Garantie von einem Jahr und Gewährleistung ist nicht anzuwenden.
Oh, das wusste ich nicht und mich interessieren dazu Details. Hättest du evtl. paar weiterführende Links dazu? Danke.
MLOS
[..] einfach die Reparatur ohne Garantieleistung zu bezahlen oder ist die extrem teurer?
Bisher hab ich nur einmal ein MBP (15" 2013er Modell) ausserhalb der Garantie reparieren lassen müssen - es wurde das sogenannte
Topcase
ausgetauscht. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe ist das praktisch alles ausser dem Bildschirm/+Deckel und dem Mainboard. Hatte ca. EUR225.00 gekostet.
Apple Care hatte ich vielleicht mal in geistiger Umnachtung am Anfang mal mit einem der ersten Macs hinzugenommen. Würde ich aber nicht mehr machen. Das gilt natürlich für sämtliche "Elektronik-Geräte-Versicherungen" von irgendwelchen Händlern/Shops/Produzenten, die einem hier oder da mal versucht werden angedreht zu werden. Ganz besonders, wenn man in einem Land mit 2 Jahren Gewährleistungsfrist lebt. Das ist z.B. in den USA nicht der Fall und dort könnte ich mir vorstellen, die Garantieverlängerung aus dem Grunde doch zu holen.
Hilfreich?
-2
Krypton
26.03.26
10:37
Stefanie Ramroth
Am Ende muss es jeder selbst entscheiden. Man muss halt einfach abwägen, was mehr weh tut. Die 1xx € für den ACPP oder im Zweifel 1xxx € für die Reparatur. Gerade für gewerbliche Nutzer ist ACPP auf alle Fälle sinnvoll, denn hier gilt ja nur die Garantie von einem Jahr und Gewährleistung ist nicht anzuwenden.
Die Rechnung passt halt meist nur, wenn man ein einzelnes Gerät plus AC+ betrachtet. Bei mehreren Geräten und ggf. mehreren ACPP sieht es oft anders aus, sowohl Privat als auch im Gewerbe. Hätte eine Firma 10 oder 100 Macs, würde jedes Jahr 1600 oder 16000 für AC+ anfallen. Da von den 10 oder 100 statistisch aber nur wenige bis keiner ausfallen, ist es typischerweise günstiger, sich AC+ zu sparen und das ausgefallene Teil einfach zu ersetzen.
Hilfreich?
0
Stefanie Ramroth
26.03.26
11:08
xcomma
Stefanie Ramroth
Gewährleistung ist nicht anzuwenden.
Hättest du evtl. paar weiterführende Links dazu?
Ich habe dazu einmal den Artikel der DAHAG, in dem erwähnt wird, dass bei B2B die Verbraucherschutzgesetze nicht anzuwenden sind:
und außerdem noch einen Artikel der IHK zum Thema Gewährleistung, Nachbesserung etc.:
Wir hatten das Thema halt oft bei der Anmeldung von Defekten (ohne Beschädigung) bei Apple außerhalb der Garantie. Und die wurden abgelehnt, sobald auf der Rechnung der Adressat ein Gewerbekunde war. Da reichte es idR auch schon, wenn da "Vorname Nachname, Grafiker" oder ähnliches stand.
Hilfreich?
+1
xcomma
26.03.26
11:19
Stefanie Ramroth
Artikel der DAHAG
Den verstehe ich aber so, dass im B2B grundsätzlich überhaupt eine Möglichkeit besteht Gewährleistung auszuschliessen. Das muss aber seitens des Käufers bestätigt werden und gilt nicht prinzipiell / pauschal.
Oder habe ich das falsch interpretiert?
Baut Apple von sich aus bereits einen entsprechenden Passus ein in die Rechnung?
Hilfreich?
0
Stefanie Ramroth
26.03.26
11:27
xcomma
Oder habe ich das falsch interpretiert?
Nein, hast Du nicht. Aber es geht bei Gewährleistung halt um Verbraucherschutz. Und damit ist der private Nutzer gemeint. Deshalb schließt Apple auch in seinen B2B Bedingungen jede weitere Gewährleistung etc. aus:
Apple
Jede Garantie, Gewährleistung oder sonstige Verpflichtung [...] die möglicherweise aufgrund von Gesetz, Gewohnheitsrecht [...] in den Vertrag einbezogen oder impliziert ist [...] wird hiermit [...] ausgeschlossen.
Hilfreich?
0
sudoRinger
26.03.26
11:42
Ist Apple Care nicht ein Pauschalbetrag unabhängig vom Gerätepreis? Wenn ich wie MLOS ein Top-ausgestattetes Gerät kaufen würde (MacBook Pro 16 Zoll mit dem M5 Pro, 48 GB RAM und 2 TB SSD), dann würde ich auch Apple Care buchen.
Bei Geräten mit Minimalausstattung würde ich es nur machen, wenn ich weiß, dass Schäden bei mir häufig sind - im Normalfall nicht.
Statt Apple Care habe ich mir angewöhnt, Kaffee nur aus Tassen mit breitem Boden zu trinken. Nach zwei abgesoffenen Macbooks sollte man die eigenen Routinen umstellen
Hilfreich?
+5
xcomma
26.03.26
11:53
Stefanie Ramroth
Die Webseite bzw. Vertrags-/Verkaufsbedingungen kannte ich in der Tat nicht.
Ich weiss auch gar nicht, ob Paragraph 12.3 (auf den sich dein Ausschnitt bezieht) überhaupt Gültigkeit hat. In Verträge kann man pauschal mal alles reinschreiben, aber nicht alles muss auch rechtlich wirksam sein. Wenn diese AGBs bei B2B mit Apple Deutschland Bestandteil sind (und die im Kaufvorgang deutlich gemacht werden), und der Käufer dem zustimmt - passiert dann genau das oben vermutete: es wird explizit ausgeschlossen und der Käufer stimmt explizit (natürlich liest kaum einer die AGBs, aber das ist nicht Apples Problem) zu. Und Zack. Joah, da zieht Apple Deutschland ihre B2B Kunden ja schön über den Tisch. Wow.
Hilfreich?
-2
MLOS
26.03.26
12:25
Ich danke für die tollen Anregungen. Aktuell tendiere dann ich eher zu "nicht buchen". Aber mal schauen, ich habe ja noch über einen Monat Bedenkzeit.
Hilfreich?
+3
f4614n
26.03.26
14:47
Interessant vielleicht für Dich noch, die Wertgarantie verlangt keine Selbstbeteiligung im Schadensfall und ist sogar um einiges günstiger als AC+.
AC+ im Monat = 13,33; Wertgarantie mit Premium Option = 11€
Auf 3 Jahre Gerechnet: AC+ = 429€; Wertgarantie = 297€
Der einzige richtige Nachteil ist, dass bei der WG kein Vorabaustausch möglich ist. Leihgeräte sind aber abgedeckt...
Hilfreich?
0
JanoschR
27.03.26
10:30
f4614n
Bei AC+ hast du die Selbstbeteiligung von 259€ ja nur bei einer physischen Beschädigung.
Sprich wenn ein anderer defekt ohne Beschädigung vorliegt, läuft das dann wie ne Garantieverlängerung.
Das ist der eigentlich wichtige Punkt: wenn du das MacBook aus Versehen runter wirfst, zahlst du die Selbstbeteiligung. Wenn die Hardware versagt, übernimmt Apple das kostenlos. Und im Gegensatz zu anderen (Versicherungs-)Anbietern ist Apple sehr kulant und stellt keine Fragen, sondern kümmert sich um die Reparatur.
Hilfreich?
+3
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