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Apple Music, Airplay und Qualität

Castiel
Castiel08.05.2216:36
Ich habe es versucht zu googeln, aber nicht so ganz schlau daraus geworden.
Apple Musik hat seit letztem Jahr eine deutliche bessere Qualität im Streaming. Wohl besser als CD Qualität.
Ich glaube nur Tidal bietet eine Option für noch einen Ticken bessere Qualität.
Wenn ich aber jetzt eine gute Stereo Anlage habe, die Airplay 2 unterstützt, ist die Qualität aber wieder niedriger als das was Apple bietet oder? Ist sie immer noch höher als CD Qualität ?
+2

Kommentare

Zerojojo08.05.2216:46
Airplay 1 und 2 schaffen genau CD-Qualität, also 16-bit / 44.1 kHz. Hi-res, was aber nur bei manchen Titeln auf Apple Music verfügbar ist, kann AirPlay also nicht in voller Qualität wiedergeben.

Meine Einschätzung: Du wirst den Unterschied nicht hören. AirPlay ist ein super Standard. Aber möchte hier nicht die endlose Bitraten-Diskussion lostreten.
+4
Castiel
Castiel08.05.2217:16
Kann denn mittlerweile das aktuelle Apple TV die beste Qualität streamen ? Die wollten das doch mal per Update hinzufügen
+1
FloMac08.05.2217:34
Zerojojo
Airplay 1 und 2 schaffen genau CD-Qualität, also 16-bit / 44.1 kHz. Hi-res, was aber nur bei manchen Titeln auf Apple Music verfügbar ist, kann AirPlay also nicht in voller Qualität wiedergeben.

Meine Einschätzung: Du wirst den Unterschied nicht hören. AirPlay ist ein super Standard. Aber möchte hier nicht die endlose Bitraten-Diskussion lostreten.

Kann ich nicht ganz unterschrieben. Tidal MQA /Qobuz verfügen in der Regel über mehr Dynamikumfang z.B. Dire Straits - Brothers in Arms. Wenn Du mit den ganzen Audiokrücken z.B. Bluetooth usw. groß geworden bist, dann mag 16 bit bei 44.1 fein sein. Wenn Du ab und zu auf ein Live Konzert gehst, dann willst Du das ganze platte Airplay/Spotify Zeugs nicht mehr hören. Es kommt auf Deinen (Qualitäts)Anspruch an.
-3
Mr. Weisenheimer08.05.2218:09
FloMac
Kann ich nicht ganz unterschrieben. Tidal MQA /Qobuz verfügen in der Regel über mehr Dynamikumfang z.B. Dire Straits - Brothers in Arms. (…)

Wenn Du ab und zu auf ein Live Konzert gehst, dann willst Du das ganze platte Airplay/Spotify Zeugs nicht mehr hören.

Erstaunlich, dass dieser Titel von den Dire Straits nun schon seit über 40 Jahren als Beispiel für guten Klang herhalten muss. Haben die HiFi-Händler schon Anfang der 80er Jahre auf ihren CD-Playern rauf und runter gespielt. Irgendwas muss der Song wohl haben, das ihn zum Parade-Beispiel macht für DDD-Aufnahmen (damals) und für HiRes (heute).

Ich war in meinem Leben auf ziemlich vielen Live-Konzerten, mit dem "Erfolg", dass ich tatsächlich ganz viel Zeugs nicht mehr höre kann, allerdings weniger wegen meiner (Qualitäts)Ansprüche, sondern eher weil mein Gehör durch die Dezibels in der Halle im Laufe der Zeit ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Also mit der Vorgeschichte und angesichts meines fortgeschrittenen Alters, sind Unterschiede zwischen CD-Qualität und HiRes von rein theoretischem Interesse. Und das wahrscheinlich nicht nur bei mir…
+10
Weia
Weia09.05.2212:27
FloMac
Wenn Du mit den ganzen Audiokrücken z.B. Bluetooth usw. groß geworden bist, dann mag 16 bit bei 44.1 fein sein. Wenn Du ab und zu auf ein Live Konzert gehst, dann willst Du das ganze platte Airplay/Spotify Zeugs nicht mehr hören. Es kommt auf Deinen (Qualitäts)Anspruch an.
Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. (Rockmusik)-Livekonzerte sind, was die Klangqualität angeht, doch nun unterste Schublade; die mieseste Bluetooth-Übertragung ist besser.

Bei Konzerten mit klassischer Musik, d.h. Instrumentenklängen ohne jede Verstärkung, wäre das etwas anderes. Aber Du hast ja die Dire Straits erwähnt, so dass ich von Rockmusik-Konzerten ausgehe.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+4
Zerojojo09.05.2212:44
Das mit den Live-Konzerten erschließt sich mir auch nicht. Lautsprecher, die vor allem auf Lautstärke getrimmt sind, so aufgestellt, dass alle was hören, aber keiner irgendwas optimal, und dazu Gegröle um mich herum. Was hat das mit feinen Nuancen und Dynamik zu tun?

Und falls es dem Spotify Mastering an Dynamik fehlt - wozu mir der Vergleich fehlt - dann liegt das nicht an der mangelnden Bitrate, sondern daran, dass es im Mastering so platt gebügelt wurde, um konstantere Loudness zu liefern. Da hälfe also ein Airplay Standard mit höherer Bitrate auch nichts - um zurück zum eigentlichen Thema zu kommen.
+6
tranquillity
tranquillity09.05.2216:41
Weia
FloMac
Wenn Du mit den ganzen Audiokrücken z.B. Bluetooth usw. groß geworden bist, dann mag 16 bit bei 44.1 fein sein. Wenn Du ab und zu auf ein Live Konzert gehst, dann willst Du das ganze platte Airplay/Spotify Zeugs nicht mehr hören. Es kommt auf Deinen (Qualitäts)Anspruch an.
Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. (Rockmusik)-Livekonzerte sind, was die Klangqualität angeht, doch nun unterste Schublade; die mieseste Bluetooth-Übertragung ist besser.

Bei Konzerten mit klassischer Musik, d.h. Instrumentenklängen ohne jede Verstärkung, wäre das etwas anderes. Aber Du hast ja die Dire Straits erwähnt, so dass ich von Rockmusik-Konzerten ausgehe.

Ich glaube du warst lange nicht mehr auf einem („Rock“-)Konzert. Schon seit einigen Jahren wird hier z.T. ein Spitzensound abgeliefert. Kein Vergleich zu den 90ern. Kommt natürlich sehr stark auf den Veranstalter an.
+3
mabi09.05.2216:51
Castiel
Kann denn mittlerweile das aktuelle Apple TV die beste Qualität streamen ? Die wollten das doch mal per Update hinzufügen

Nicht, dass ich wüsste, lt. (noch) nicht...

Der Vorteil des AppleTV zu AirPlay, fall es für Dich überhaupt Relevanz hat, wäre 3D Audio. Wenn Deine "Stereoanlage" zufällig auch Dein Surround-Receiver ist (oder an dem hängt), wäre Dolby Atmos via AppleTV (HMDI) ein klares Argument gegen Airplay. Für mich ein richtig echter Gewinn für das Musikerlebnis. Aber sicher Geschmacksache...
0
mabi09.05.2217:06
Ach ja, oben Gesagtes bezieht sich nur auf die Abtastrate, die beim AppleTV aktuell bei max 48 kHz liegt. Lossless hat auf ATV aber dennoch 24bit, was also eine deutlich höhere Dynamik als CD (16bit) bietet, so dass dann auch FloMac zufrieden(er) sein dürfte mit seinen Brothers in Arms.
FloMac
Kann ich nicht ganz unterschrieben. Tidal MQA /Qobuz verfügen in der Regel über mehr Dynamikumfang z.B. Dire Straits - Brothers in Arms. Wenn Du mit den ganzen Audiokrücken z.B. Bluetooth usw. groß geworden bist, dann mag 16 bit bei 44.1 fein sein.
0
Weia
Weia09.05.2217:28
tranquillity
Ich glaube du warst lange nicht mehr auf einem („Rock“-)Konzert.
Da glaubst Du falsch. Von der Corona-Zwangspause abgesehen bin ich Jahr für Jahr auf etlichen Rockkonzerten.
Schon seit einigen Jahren wird hier z.T. ein Spitzensound abgeliefert.
In all den vielen Konzerten, auf denen ich in jüngerer Zeit war, habe ich auch nicht einmal auch nur annähernd etwas erlebt, was ich als „Spitzensound“ bezeichnen würde, ob große Halle oder kleiner Club. Jedenfalls, wenn man darunter so etwas wie nuancierten Klang einer Qualitätsstufe versteht, wie sie durch Bluetooth-Übertragung in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Wenn Du mit „Spitzensound“ effekthascherische Klänge meinst, geschenkt, aber da stört Bluetooth dann wiederum nicht.

Das besondere an einem Rockkonzert-Erlebnis sind der soziale Aspekt und meinetwegen die Lautstärke, aber ganz sicher nicht der Klang. Das kommt einem in der Euphorie des Augenblicks nur so vor. Wenn man sich das mit einem Field Recorder aus dem Zuschauerraum aufgenommen später anhört, ist das Ergebnis mehr als ernüchternd. Auf Live-Alben bzw. offiziellen Konzertmitschnitten merkt man das nur nicht, weil die Aufnahmen ja direkt aus der Konsole abgemischt werden; die PA-Brüllsprecher und die Raumakustik kommen da gar nicht vor.

In jedem Fall kann ich die These nicht nachvollziehen, dass dem, der von Bluetooth-Wiedergabe kommt, CD-Qualität reichen würde, während Konzertgänger sich damit nicht zufrieden geben könnten.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
+2
der Wolfi
der Wolfi10.05.2211:27
Weia
Das besondere an einem Rockkonzert-Erlebnis sind der soziale Aspekt und meinetwegen die Lautstärke, aber ganz sicher nicht der Klang.
Und wegen freier Interpretationen der FrontFrauen/Männer oder Bandmitglieder.
Das macht für mich, zusammen mit Deinen Punkten, ein Livekonzert aus.
Ansonsten habe ich auch in großen Hallen schon Konzerte erlebt, die ein beindruckendes Erlebnis im Hinblick auf Klangqualität waren. In Stadien, große Hallen oder zu Festivals gehe ich aber schon lange nur in absoluten Ausnahmen.
Meistens ist die Klangqualität grottenschlecht. Wenn dann auch noch Taubstumme den Ton machen und es in den Ohren weh tut geh ich raus. Egal ob großer oder kleiner Veranstaltungsort.
„Normal is für die Andern“
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