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Anschluss von IP-Kameras (2,4 GHz) über ca. 50m per WLAN: Wie? Richtantenne?

Rosember19.02.1917:46
Hallo,
ich würde gerne zwei IP-Kameras aus unserem Geflügelstall per WLAN in unser Heimnetzwerk einbinden. Die Distanz zwischen Router (Fritz!Box 7590) und Kameras beträgt ca. 50 m. Da die Strecke von Hindernissen frei ist, habe ich an eine Lösung wie eine Richtantenne gedacht. Allerdings habe ich diesbezüglich keine Erfahrung. Am liebsten wäre mir daher irgendeine Lösung à la einstecken-fertig. Hat jemand mit so etwas Erfahrung oder kann mir Tipps geben?
Derzeit besteht am Stall mit dem iPhone keine WLAN-Verbindung zur Fritzbox.

Herzlichen Dank!
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Kommentare

Oligabler
Oligabler19.02.1918:23
Rosember

was ist den mit einem Powerline Adapte?

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Rosember19.02.1918:37
Oligabler
Rosember

was ist den mit einem Powerline Adapte?

Danke für die schnelle Antwort, Oligabler. Ja, war auch mein erster Gedanke - und ich habe sogar einen. Das Problem bei dem Stall ist, dass er bisher nicht elektrifiziert ist. Wir behelfen uns derzeit mit einer Kabeltrommel, die auch bestens funktioniert. Wenn ich an die einen Powerline-Adapter anschließe, sind mindestens 5 Steckverbindungen (frag nicht ...) und noch die Umschaltungen im Haus erforderlich. Im Augenblick kommen daher gerade noch 50Mbit im Stall an, was mir zu grenzwertig für zwei Kameras zu sein scheint. Genau deshalb bin ich letztlich auf meine Frage gekommen.
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Rosember19.02.1918:38
Oligabler
Rosember

was ist den mit einem Powerline Adapte?

Danke für die schnelle Antwort, Oligabler. Ja, war auch mein erster Gedanke - und ich habe sogar einen. Das Problem bei dem Stall ist, dass er bisher nicht elektrifiziert ist. Wir behelfen uns derzeit mit einer Kabeltrommel, die auch bestens funktioniert. Wenn ich an die einen Powerline-Adapter anschließe, sind mindestens 5 Steckverbindungen (frag nicht ...) und noch die Umschaltungen im Haus erforderlich. Im Augenblick kommen daher gerade noch 50Mbit im Stall an, was mir zu grenzwertig für zwei Kameras zu sein scheint. Genau deshalb bin ich letztlich auf meine Frage gekommen.
Aber wenn alle Stricke reißen, werde ich wohl Kabel ziehen müssen ...
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maculi
maculi19.02.1920:04
Blöde Frage, wenn kein Strom im Stall zur Verfügung steht, wie sollen dann die Kameras funktionieren? Auf Dauer mit der Kabeltrommel?
Kabel ziehen ist wohl so oder so notwendig. An die Fritzbox ein PoE-fähiges Switch anschließen, passende Kameras besorgen, dann reichen Netzwerk-Kabel, mit dem die Kameras angebunden werden. Reduziert eventuell den Aufwand. Ich weiss nicht, wie deine Fähigkeiten diesbezüglich sind, Netzwerkkabel selber verlegen macht mancher aber eher als Stromkabel zu ziehen.
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MikeMuc19.02.1920:08
Wenn man schon buddelt dann spricht doch nichts dagegen da gleich 2 Kabel unter die Erde zu bringen. Aber vielleicht reicht auch ne einfache "Freilandleitung". Die muß ja nicht gleich in 4m Höhe verlaufen
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stargator19.02.1920:41
Yagi Antennen oder besser TL-ANT2414B reichen zur not auch für 500m. man braucht nur Equipment mit passenden Antennenbuchsen.
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Rosember19.02.1921:01
Danke für die Antworten. Nein, die Kabeltrommel bleibt natürlich nicht dauerhaft. Da mit dem neuen Dach (irgendwann ab Frühjahr) auch ein neuer Stromanschluss ans Haus kommt (inkl. neuem Stromnetzaufbau), wir die Kameras aber gerne jetzt schon betreiben wollen, möchte ich jetzt nicht unbedingt Kabel ziehen (weder Strom noch Ethernet). Das soll alles später erfolgen.
Zwischenzeitlich bin ich auf zwei Gerätearten gestoßen, die den Anschluß eigentlich möglich machen sollten (wie gesagt: für einen Repeater-Einsatz sind die Entfernungen bei uns einfach zu groß):
1. Ich verstehe das so, dass so ein Accesspoint an der Fritzbox und am Haus auf der Seite des Stalls angeschlossen, genügen müsste, damit die Kameras die Fritzbox und das WLAN sehen. Dann müssten sie doch per WLAN ihre Bilder ins lokale Netzwerk liefern können. Oder sehe ich da was falsch?
2. Dieses Gerät hat die von mir nachgefragte Richtfunktion, sollte also bei korrekter Ausrichtung also auch funktionieren, oder? Allerdings frage ich mich, da bei dem Gerät unter 1. ein Radius von 200m für eine "gute"(?) Internetversorgung angegeben wird, ob ich diese Richtfunktion überhaupt benötige? Es geht ja nur um ca. 50m. Und als "Nebenwirkung" wäre gleich noch ein größerer Teil unseres Grundstücks ebenfalls mit WLAN abgedeckt? Oder irre ich mich?
Mir fehlt leider jede Erfahrung mit Accesspoints - und was dabei realistisch zu erwarten ist.

Noch eine Frage: Gibt es eventuell Accesspoints mit vergleichbaren Eigenschaften, von AVM oder die bekanntermaßen gut mit Fritzboxen zusammenarbeiten?

Danke nochmals an alle, die beigetragen haben oder noch beitragen wollen.
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stargator19.02.1921:07
Kollege sagt gerade, wenn man eine direkte Sichtverbindung hat geht auch 5 GHz wunderbar und man hat eine höhere Übertragungsrate: hier ist der Accesspoint bereits enthalten. Über einen Powerover Ethernet Injector bekommen sie Strom. Ubiquiti ist schon nicht schlecht.
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stargator19.02.1921:11
Die hohe Übertragungsrate die erwünscht wird (soll ja Video übertragen werden) hat er mit 200m (20-50MBit) oder gar 5Km (1-2 MBit) natürlich nicht. Auf 50m aber schon.
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Rosember19.02.1922:28
stargator
Kollege sagt gerade, wenn man eine direkte Sichtverbindung hat geht auch 5 GHz wunderbar und man hat eine höhere Übertragungsrate: hier ist der Accesspoint bereits enthalten. Über einen Powerover Ethernet Injector bekommen sie Strom. Ubiquiti ist schon nicht schlecht.
stargator
Die hohe Übertragungsrate die erwünscht wird (soll ja Video übertragen werden) hat er mit 200m (20-50MBit) oder gar 5Km (1-2 MBit) natürlich nicht. Auf 50m aber schon.
Danke, stargator! Bei dem Ubiquity-Gerät ist das Problem, dass die Kameras nur 2,4GHz unterstützen. Ich werde es also mal mit dem tp-link-Gerät versuchen.
Könntest du deinen Kollegen bei Gelegenheit vielleicht noch fragen, ob die Ausrichtung bezüglich der vertikalen Achse Auswirkungen auf die Signalstärke hat? Und ob das Gerät von einem hohen Standort profitiert? Danke!
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piik
piik19.02.1922:48
stabil >50Mbit/s per WLAN?
Vergiss mal nicht die Nachbarn, die auch funken, Funkmäuse, USB3.0, Rasenmäher, Mikrowellenherde, LED-Lampen etc.

Wenn Du eh schon Strom via Kabeltrommel temporär bis zum ziehen neuer Kabel verlegst, dann nimm halt ne zweite Trommel und lege ein Netzwerkkabel. Das ist preiswert & stabil.
„Computer sind selten schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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Rosember19.02.1923:37
piik
stabil >50Mbit/s per WLAN?
Vergiss mal nicht die Nachbarn, die auch funken, Funkmäuse, USB3.0, Rasenmäher, Mikrowellenherde, LED-Lampen etc.

Wenn Du eh schon Strom via Kabeltrommel temporär bis zum ziehen neuer Kabel verlegst, dann nimm halt ne zweite Trommel und lege ein Netzwerkkabel. Das ist preiswert & stabil.
Guter Hinweis, danke! Aber isch 'abe gar kein Auto! Soll heißen: keine Nachbarn.
Tatsächlich kommt der Preis auf ungefähr dasselbe raus, selbst wenn ich selber crimpe (bei Cat 7, denn wenn ich schon buddele, dann wenigstens zukunftssicher). Ich werde es jetzt wohl mal mit der kabellosen Variante versuchen. Wenn's nicht geht, schicke ich das Equipment zurück und gehe tatsächlich auf Kabel.
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bwspeakers
bwspeakers19.02.1923:55
Ich würde die Kameras selbst gar nicht per Funk anbinden (später, wenn das Kabel vom Haus mal liegen sollte, ist Ethernet mit PoE zu den Cams ohnehin die bessere Wahl).

Also: im Stall zwei PoE-Cams, einen kleinen 5-Port PoE-Switch und den von Dir verlinkten PoE-Access-Point im Client-Modus. Dann haben alle 3 Geräte auch gleich eine vernünftige Strom- und Netzwerkversorgung. CAT-5E würde da locker reichen - ein paar gute und günstige Fertigstrippen ersparen das Selbercrimpen.

Vielleicht bekommst Du damit ja schon das WLAN von der Fritzbox rein ... Wenn nicht, dann musst Du am Haus noch einen weiteren AccessPoint installieren (per Kabel an die Fritzbox anbinden) und auf den AP am Stall ausrichten ...
„Falsch: Geht nicht. - Richtig: Geht SO nicht!“
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bwspeakers
bwspeakers20.02.1900:09
Und noch eine kleine Anmerkung zum Kabelverlegen: Ganz so einfach, wie man sich das vielleicht vorstellt, ist das leider nicht. Stichwörter sind hier "Erdung" und "Potentialausgleich". Es könnte nämlich passieren, dass ein Potentialausgleich über den Schirm der Ethernetkabel zwischen den Gebäuden läuft (wenn der Stall einen eigenen Stromkreis bekommen sollte). Da können schonmal böse Ströme fließen - und das möchte man nicht wirklich.

Eine Gebäude übergreifende Verkabelung könnte man entweder quick & dirty mit ungeschirmten Ethernetkabeln realisieren oder besser: mit Lichtleitern. Dazu benötigt man dann entsprechende Medienkonverter. Oder man belässt es einfach bei der WLAN-Verbindung.
„Falsch: Geht nicht. - Richtig: Geht SO nicht!“
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pcbastler20.02.1907:34
Rosember
Allerdings frage ich mich, da bei dem Gerät unter 1. ein Radius von 200m für eine "gute"(?) Internetversorgung angegeben wird, ob ich diese Richtfunktion überhaupt benötige? Es geht ja nur um ca. 50m.

So, wie dich verstanden habe, willst du die Kamera innen im Stall anbringen und nicht aussen? - Und der Accesspoint auf Hausseite steht auch innen und nicht aussen?

WLAN ist schwer berechenbar. Ich habe hier bei mir z.B. die Erfahrung gemacht, dass selbst 50cm zuviel sein können, während der gleiche Accesspoint eine 100qm-Wohnung komplett ausleuchtet.

Ich würde in dem Fall wirklich Kabel ziehen, oder, wenn das nicht in Frage kommt, Accesspoints mit abnehmbaren Antennen einsetzen und dann Aussenantennen (ggf. sogar mit Richtcharakteristik) einsetzen.
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Picard2220.02.1908:19
Bitte kein Powerline verwenden! Es gibt mehr als geeignete WLAN Router mit SMA Antennenanschluss für eine Richtantenne.

Außer dass die gesammte Nachbarschaft den Datenverkehr mithören kann, führt Powerline zu massiven Störungen auf den Kurzwellenbändern.

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stargator20.02.1909:01
Die Verbindung zwischen den Gebäuden hat Richtcharakteristik und ist aussen anzubringen. Wenn die Kameras auch mit Funk arbeiten sollen brauchen die noch einen Rundum AP (so was wie ein AVM 1750) der wird mit der Ubiquity per Ethernetpatchkabel verbunden (und kann 2.4 und 5 GHz welches ich in deinem Fall dann ausschalten würde weil er ja nur für die 2.4 GHz Kameras ist). Du gehst vom Haus AVM Fritzbox per ethernet zum Richtstrahl-WLAN, per Funk zum Richtstrahl-WLAN Empfänger und dort über Ethernet wieder auf einen Rundstrahl AP für deine Kameras. Richtstrahl Sender werden So angebracht dass der Fresnel Bereich möglichst frei ist. Das ist meistens über der Höhe der Autos/Laster/Traktoren, damit diese den Strahl nicht stören. Übrigens bei Richtstrahl WLAN stören die Nachtbarn selten, denn selbst wenn vorhanden sind alle Sender ausserhalb des Richtstrahls extrem schwach beim Empfänger.
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Rosember20.02.1909:58
Hm, also doch mal wieder alles komplizierter als zuerst gedacht ...
Ich werde es mir nochmal überlegen. Kabel hätte auf jeden Fall eine Funktions"garantie" ...
Danke euch!
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stargator20.02.1910:22
Klar Kabel ist immer einfacher. Wenn man Strom legt kann man das Ethernetkabel auch reinlegen. Bei 50m sollte man da auf keinen Fall sparen und gleich ein gutes Cat6 Cat6a oder Cat7 Kabel nehmen, es soll ja in Zukunft nicht mehr getauscht werden. Das Kabel ersetzt nur die Strecke zwischen den Gebäuden. Den AP im Stall braucht es immer noch. Wer Cat6 oder höher nicht krimpen kann bzw keine Sauberen Dosen legen will/kann kann zur not auch ein 50m Patchkabel nehmen. Kostet ca 30-80 Euro aber braucht keinen Strom. Muss aber Wasserdicht verlegt werden. Ein dichtes stabiles Leerrohr mit dem Stromkabel drin reicht aber aus.

Eine Richtfunkstrecke ist aber auch zuverlässig solange da nur Luft dazwischen ist (Wetter macht hier nicht viel aus max 20% Transferratenverlust bei Starkregen oder Schneetreiben). Das wird auch industriell eingesetzt (sauber ausgerichtet und eingependelt). Nur als ein unachtsamer Fahrer mehrere Metallcontainer dazwischen gestellt hat war natürlich nichts mehr mit WLAN. Aber bei nem Kabel kann einem das auch mit einem unachtsamen Baggerfahrer passieren der mal schnell das Kabel durchgräbt.

Ich würde das nehmen, was ich mir zutraue selbst zu installieren (oder es installieren lassen, was nicht billig ist).
Es dann aber auch in guter Qualität mit hoher dauerhafter Stabilität montieren. Es gibt nichts ärgerlicheres als ein instabiles Netzwerk.
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Megaseppl20.02.1911:23
Ich habe hier eine Halle mit etwa 100 Meter Distanz über Ubiquiti Nanobeam AC mit dem Hauptgebäude verbunden. Läuft absolut stabil und schnell mit, soweit ich mich erinnere, etwa 400 Mbit netto.
Wichtig ist halt die Sichverbindung und die freie Fresnelzone. Dafür gibt es Rechner, auch von Ubiquiti.

Ich hätte damit auch problemlos mehrere Kilometer überbrücken können, für meinen Anwendungszweck waren die Geräte schon oversized (obwohl es bereits die kleinsten sind)

Im 5 Ghz-Spektrum hat man auch kein echtes Problem mit überlappenden Teilnehmern, bei gerichteten Verbindungen eh weit geringer als bei normalen Access Points bzw. Repeatern.

Strom wirst du allerdings brauchen. Sowohl der Nanobeam, wie auch der Switch den du dann benötigst, fressen Strom. Bei der Gelegenheit kannste gleich alles zentral mit PoE machen - dann ersparst Du dir Netzteile, Adapter und weitere Stromkabel.
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rmayergfx
rmayergfx20.02.1912:24
Bandbreitenrechner für IP-Cam
Latenz ist per Ethernet wesentlich geringer.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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Franz Rester20.02.1913:13
Megeseppl hat vollkommen recht! Wir haben mit Ubiquiti eine Richtfunkstrecke von 1,2km realisiert! Stromversorgung komm von Fotopholtaikplatten in Batterieen. Als Kamera kommt eine Netatmo Presence zum Einsatz, klappt hervorragend!
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piik
piik20.02.1914:22
bwspeakers
Und noch eine kleine Anmerkung zum Kabelverlegen: Ganz so einfach, wie man sich das vielleicht vorstellt, ist das leider nicht. Stichwörter sind hier "Erdung" und "Potentialausgleich". Es könnte nämlich passieren, dass ein Potentialausgleich über den Schirm der Ethernetkabel zwischen den Gebäuden läuft (wenn der Stall einen eigenen Stromkreis bekommen sollte). Da können schonmal böse Ströme fließen - und das möchte man nicht wirklich.
Das ist in diesem Fall sicherlich nicht richtig.
Warum? Weil diese Geräte (Cams) bzw. deren Netzteile einfach keinen Erdanschluss haben. Daher kann auch kein Ausgleichsstrom fließen.
„Computer sind selten schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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piik
piik20.02.1914:28
Noch ein kleiner Hinweis zu Richtantennen:
Die sind in D schlicht verboten, weil sie genau das tun, was zwar gewünscht, aber eben nicht erlaubt ist: Die Feldstärke erhöhen, wenn auch nur in einem Raumausschnitt. Die gesetzlichen Regelungen sind da sehr klar.
Natürlich gilt, wo kein Kläger, da kein Richter, aber dennoch ist es ein eindeutiger Verstoß gegen die für den Bereich WLAN erlassenen Verordnungen.
Legal sind lediglich Außenantennen, also so kurze Stäbe. Wenn mane s legal machen will, braucht man zwei Accesspoints mit je 3 Antennenbuchsen, an die man drei dieser kurzen Stäbe im korrekten Abstand außen am Gebäude anbringen kann (oder für Außenmontage geeignete AP), dann kann man deren MIMO_Richtwirkung nutzen. Das ist legal, funktioniert über 50m, aber nicht ganz preiswert.
„Computer sind selten schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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bwspeakers
bwspeakers20.02.1915:12
piik
Das ist in diesem Fall sicherlich nicht richtig.
Warum? Weil diese Geräte (Cams) bzw. deren Netzteile einfach keinen Erdanschluss haben. Daher kann auch kein Ausgleichsstrom fließen.

Solange man das im Kopf behält und konsequent Eurostecker (und entsprechende Netzteile) verwendet, ja ... aber wenn man an das Netzwerk im Stall (irgendwann) mal etwas per Ethernetkabel anschließt, das die Erdung vom Stromkreis auf die Netzwerkschirmung überbrückt, hat man den Salat. PC- oder PoE-Switch-Netzteile kommen gerne mal mit Kaltgerätesteckern daher ...
„Falsch: Geht nicht. - Richtig: Geht SO nicht!“
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SaNaif20.02.1916:11
bwspeakers
piik
Das ist in diesem Fall sicherlich nicht richtig.
Warum? Weil diese Geräte (Cams) bzw. deren Netzteile einfach keinen Erdanschluss haben. Daher kann auch kein Ausgleichsstrom fließen.

Solange man das im Kopf behält und konsequent Eurostecker (und entsprechende Netzteile) verwendet, ja ... aber wenn man an das Netzwerk im Stall (irgendwann) mal etwas per Ethernetkabel anschließt, das die Erdung vom Stromkreis auf die Netzwerkschirmung überbrückt, hat man den Salat. PC- oder PoE-Switch-Netzteile kommen gerne mal mit Kaltgerätesteckern daher ...

Das Problem lässt sich relativ leicht umgehen, solange man die Kabel selbst konfiguriert. Man darf in so einem Fall die Schirmung nur auf einer Seite auflegen. Und man sollte bei dieser Länge kein Patchkabel benützen. Für die Verlegung im Erdreich gibt es extra Kabel, dann allerdings etwas teurer, aber zuverlässiger.
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stargator20.02.1918:14
Richtantennen sind überhaupt kein Problem, solange das Gesamtsystem zugelassen ist und die zulässige Abstrahlungsleistung nicht überschritten wird. Das Rumbasteln einer mit maximal erlaubter Sendeleistung senden Rundstrahlantenne gegen eine Richtantenne ist natürlich verboten. Die Ubiquity Geräte mit 14dbm werden hier in Deutschland ganz legal eingesetzt und liegen noch unter der maximalen Abstrahlleistung:
bei 2,400 GHz - 2,4835 GHz max Strahlungsleistung 100 mW (EIRP)
bei 5,150 GHz - 5,350 GHz max 200 mW (EIRP)
bei 5,470 GHz - 5,725 GHz max 1 W (EIRP)
das bedeutet:
20dBm für 2.4GHz
23dBm für 5.150GHz bis 5,350GHz mit aTPC - sonst max. 20 dBm, DFS an
30dBm für 5.470GHz bis 5.725GHz mit aTPC - sonst max. 27 dBm, DFS an
Ausserdem stören Rundstrahlantennen üblicherweise mehr als Richtstrahlantennen. Gab ja schon Leute die durch ein Gebäude strahlen wollten. So was ist totaler Unsinn. bei MIMO antennen kann man tricksen, da der Gesetzgeber ja nur die Abstrahlleistung und damit die Sendeantennenkombination beschränkt. Bei der Empfangsantenne könnte man beliebigen Verstärkungsgewinn realisieren.
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piik
piik20.02.1918:58
stargator
Richtantennen sind überhaupt kein Problem, solange das Gesamtsystem zugelassen ist und die zulässige Abstrahlungsleistung nicht überschritten wird. Das Rumbasteln einer mit maximal erlaubter Sendeleistung senden Rundstrahlantenne gegen eine Richtantenne ist natürlich verboten.
Falsch: Wenn Du an einen handelsüblichen AP eine Richtantenne anschließt, ist die Feldstärke in Strahlrichtung über dem Zulässigen. Einfache Physik.

stargator
Ausserdem stören Rundstrahlantennen üblicherweise mehr als Richtstrahlantennen.
Das ist hier garnicht die Frage und zudem auch falsch. Richtantennen stören in Strahlrichtung aufgrund erhöhter Feldstärke mehr. Ist so und auch nicht interpretier- oder diskutierbar. Physik eben.

stargator
Bei der Empfangsantenne könnte man beliebigen Verstärkungsgewinn realisieren.
Das ist genauso hanebüchener Unsinn. Bei APs gibt es keine getrennte Emfangsantenne. Das ist Zweiwegekommunikation. Eine Richtung gibts nur bezüglich näher am Internet/Router und weiter weg. Bei einer Verbindung zwischen zwei APs senden beide. Du bringst einfach alles durcheinander. Halbwissen.
„Computer sind selten schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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zu Alt20.02.1920:16
Wir müssen hier ständig solche Probleme lösen... Die preisgünstige und einfachste Variante ist ein CAT 5 vom Router zum Stall.

Die elegantere Variante ist ein Amplifi MESH System bei dem ein MESH Point im Stall ist. Da ich die Umgebung nicht kenne, kann ich aber nicht garantieren, dass es funktioniert.

Die sicherlich beste Lösung ist eine Private LAN-Extention. Einfach eine Nano Station M5 (Ubiquiti)
ans Haus und eine an die Scheune. Videos wie man die Devices programmiert findest du unter www.ui.com.

stargator: Eine Yagi Antenne verwendet man in Kombination mit einer Rocket 900 um auf grosse Distanzen ab 1.5 km bis 4 km) durch Baeume, Sträucher o.a. ein Signal zu senden. Das ist dann doch ein bisschen viel für 50 Meter. Ausserdem sind die Dinger richtig teuer!
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Rosember21.02.1909:08
Wow, ich bin immer wieder fasziniert, was für eine Menge Wissen hier im Forum vorhanden ist!

Zum Thema:
Ursprünglich hatte ich gedacht, es gäbe für mein Problem im Funkbereich irgendwelche Komplettlösungen, die ich nur auspacken und anschließen müsste (und ich wäre nur zu dumm, solche zu finden). Offenbar ist es nicht ganz so einfach - bis hin zu rechtlichen Aspekten.
Also: Schwenk zurück! Ich habe jetzt ein 50m Patchkabel für die vorübergehende Anbindung an die Fritzbox, die beiden Kameras und einen kleinen WLAN-Repeater bestellt, die ihren Strom alle über die Kabeltrommellösung beziehen. WLAN-auf den letzten Metern hat den Vorteil, dass dann auch die iPhones (inkl. Telefonie) ein Signal vorfinden.
Sobald hier Dachausbau und neue Stromverteilung erledigt sind, werde ich dann auf Erdkabel umstellen, eventuell auch mit Switch, falls weitere Geräte ans Netz müssen.

Herzlichen Dank euch allen für die sehr spannende Diskussion! 👍👍👍
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drruru
drruru21.02.1910:21
Um Potentialunterschiede zu vermeiden leg doch bitte gleich ein LWL zum Stall wenn du dann aufbuddelst. Ist auf jeden Fall zukunftssicherer...
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Rosember21.02.1911:41
drruru
Um Potentialunterschiede zu vermeiden leg doch bitte gleich ein LWL zum Stall wenn du dann aufbuddelst. Ist auf jeden Fall zukunftssicherer...
Guter Hinweis! Das werde ich auf jeden Fall überlegen. Vielleicht weniger beim Hühnerstall, aber für ein anderes Nebengebäude könnte das eine gute Idee sein! Danke!
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