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Das asymetriche Verschlüsselungssystem RSA ist Ende des Jahres mit einer Länge von 768 Bit geknackt worden. Die Forscher aus Deutschland, Frankreich, Japan, der Schweiz und den USA benötigten allerdings mehr als zwei Jahre für die Entschlüsselung. Besonders aufwendig gestaltete sich dabei die Ermittlung der Semiprimzahlen, was den größten Teil der Rechenleistung des aus hunderten Computern bestehenden Clusters in Anspruch nahm. RSA wird hauptsächlich zum Austausch von Zertifikaten eingesetzt, da es im Vergleich zu anderen Verschlüsselungssystemen wie beispielsweise AES deutlich rechenaufwendiger ist. In ihrem veröffentlichten Artikel gehen die Forscher davon aus, dass aufgrund der weiter ansteigenden Rechenleistung von Computern bereits in drei bis vier Jahren auch RSA-1024 als unsicher gelten dürfte. (sb)
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