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In einem Interview mit der New York Times hat sich Apples Marketing-Chef Phil Schiller zu der Entfernung erotischer iPhone-Programme geäußert. Demnach wurde von einer kleinen Gruppe von Entwicklern in den vergangenen Wochen eine große Anzahl von erotischer iPhone-Software im App Store veröffentlicht. Dies führte zu einem Punkt, bei dem sich immer mehr Frauen als auch Eltern über die teilweise entwürdigende oder anstößige Darstellung beschwerten. Nach Einschätzung von Analysten dient Apples Vorgehen der Markenpflege. Die Marke soll sauber bleiben, weswegen auch die Beliebtheit des iPod touch und App Store bei Kindern und Jugendlichen berücksichtigen werden muss. Zudem dürfte sich mit dem iPad die Marktweite des App Store noch einmal deutlich vergrößern, so dass Apple bei den Aufnahmeregeln wahrscheinlich noch restriktiver vorgehen wird. Ein betroffener Entwickler hat sich im Interview mit der New York Times über Apples Vorgehen beschwert. Seit vergangenem Sommer seien bereits einige der nun entfernten Programme erhältlich gewesen. Durch Apples Verhalten kann man seiner Meinung nach schwer einschätzen, ob die Investition in und die Entwicklung von iPhone-Software lohnenswert ist. Andere Entwickler begrüßen dagegen Apples Vorgehen, da nun diese teilweise einfachen strukturierten Programme, die nur erotische Fotos anzeigten, den Platz für unbekannte iPhone Apps frei machen. Allerdings kritisiert man auch hier die unzureichende Transparenz bei den Regeln, nach denen Apple iPhone-Programme in den App Store aufnimmt oder aus ihm entfernt. (sb)
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