Freitag, 6. Januar 2012

Insgesamt drei Apple-Patente zur Thunderbolt-Technologie wurden in dieser Woche veröffentlicht und beschreiben verschiedene Aspekte der von Intel entwickelten Technologie. Eines der Patente beschreibt beispielsweise die von Apple entwickelten Thunderbolt-Kabel, welche über insgesamt zwölf Chips verfügen und erst die schnelle Übertragung der Daten mit insgesamt 20 Gbit pro Sekunde möglich machen. Hierbei beschäftigt sich Apple in dem Patent auch mit dem sich daraus ergebenden Problem der Hitze-Entwicklung und zusätzlichen Materialbelastung. Letzteres ist gerade für die Steckverbindung entscheidend, die den größten Belastungen ausgesetzt ist. Am interessantesten dürfte aber beim vorliegenden Patent sein, dass Apple die Beispiele nicht nur auf Computer beschränkt, sondern auch mobile Geräte erwähnt. Apple nennt zwar kein iOS-Gerät, doch sind iPad und iPhone für Thunderbolt die naheliegendsten Kandidaten. Darüber hinaus beschäftigt sich Apple in einem weiteren Patent mit der Stromversorgung von Thunderbolt, wenn eines der Geräte nur über eine unzureichende Stromversorgung verfügt. In diesem Fall könnte das Hauptgerät die alleinige Stromversorgung übernehmen und zusätzliche Leistung bereitstellen, die vom passiven Gerät für das Aufladen des Akkus verwendet wird. Alle Thunderbolt-Patente wurden von Apple bereits im Februar 2011 eingereicht.
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