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Samstag, 18. Mai 2013

Rewind - Spezialausgabe "High End 2013 in München" erschienen

Bild zur News "Rewind - Spezialausgabe "High End 2013 in München" erschienen"
Die aktuelle Ausgabe der Rewind dreht sich um ein großes Thema, nämlich um die Fachmesse High Ende 2013 in München. Bei der Messe handelt es sich um die größte Veranstaltung für hochwertige HiFi-Technik in Europa. Die Trends in diesem Jahr sind nicht viel anders, als im letzten Jahr, teilweise nur noch ausgeprägter Das heißt, Audio-Streaming boomt, ebenso wie Kopfhörer, aber auch der gute alte Plattenspieler war nie lebendiger als heute. Gigantische HiFi-Systeme mit telefonzellengroßen Lautsprechern und „begehbaren“ Verstärkern liegen ebenfalls wieder im Trend. Laden Sie sich gleich die neue Ausgabe der Rewind herunter und nehmen Sie so ebenfalls an einem Messerundgang teil. Die Rewind 380 ist vollgepackt mit unzähligen Bildern, um die Eindrücke von der Messe zu schildern.

Bild von http://data.mactechnews.de/453636.png
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Kommentare

iGhost
Muss heute unbedingt Lotto spielen.
theFlash
Ich sage mal DANKE! für die beste Rewind aller Zeiten. Tolle Fotos.

Als Besitzer eines Devialet könntest Du das Gerät gerne mal ein wenig genauer vorstellen, daß Konzept klingt recht interessant.
Landgraeber
Als Tonmeister wundere ich mich immer wieder, was so alles als "High End" durchgeht - aber egal: Erlaubt ist, was gefällt

In Zeiten, in denen schauerliche Klangqualität praktisch Standard ist (Streaming-Dienste, MP3), freut man sich schon, wenn hochwertige Audioprodukte überhaupt Aufmerksamkeit bekommen.
teorema67
Super Ausgabe, vielen Dank!

iGhost
Muss heute unbedingt Lotto spielen.
Ich wundere mich auch, wer das bezahlen soll. OK, ich habe schon mal 949 für einen Beyerdynamic T5p ausgegeben (habe nur in öffentlichen Verkehrsmitteln Zeit zum aufmerksamen Zuhören), aber teure Anlagen und Speaker sind nicht drin. Trotzdem ist es toll, die Berichte durchzublättern.
Olivier
Also ich leiste mir den Kopfhörer für 5000Euro
mactelge
Landgraeber

…habe soeben wieder die Klein+Hummel OY reaktiviert – ein Genuss!
„Dreh´dich um – bleib´wie du bist – dann hast du Rückenwind im Gesicht!“
kaizen
Baut eigentlich noch jemand Tangentialplattenspieler? Ich wollte früher immer einen Revox oder B&Q konnte sie mir aber nicht leisten.
„Minus the roof, the sky is the limit“
o.wunder
Kaizen: B&O und Refox bauen gute Sachen, aber zur Creme des High End gehören sie definitiv nicht.
o.wunder
Es freut mich das High End wieder mehr aufkommt. Ich war auch immer sehr begeistert davon, habe allerdings heute meine Prioritäten anders gelagert und finde die mobile Musik sehr angenehm und gut genug, wenngleich es nichts mit High-End zu tun hat, aber der schlechte Klang fing ja schon mit der normalen CD an.
o.wunder
teorema67
Ich wundere mich auch, wer das bezahlen soll...
Tja, manche, wie ich, kaufen eben statt eines grossen Autos ein kleines und können dann eine teure High-End Anlage finanzieren, manche können sich ein teures Auto und eine teure Anlage leisten etc. Für manche ist es kein Problem 100.000€ für einen Verstärker zu bezahlen und für das Meter Kabel 1.000€. Die Güter auf unserer Welt sind eben leider sehr ungleich verteilt.

Schade das es den Heil Air Motion Lautsprecher nicht mehr in der Bass Ausführung zu kaufen gibt. Ich hatte den mal auf einer High-End in Düsseldorf gehört. Absolut eindrucksvoll, in dem Sinne: Da vorne steht die Band.
o.wunder
o mbl mit dem Biegewellenstrahler gibt es auch noch. Die waren damals schon Klasse, aber ein 600 Watt Verstärker ist für Zimmerlautstärke schon von Nöten.
o.wunder
Oh die Kugellautsprecher aus den 70ern kommen wieder.

Insgesamt gibt es leider nur sehr wenig Innovation beim Lautsprecherbau, schade. Es wird lediglich an der qualitativen Ausführung geschraubt.

Danke für den Bericht, tolle Bilder!
o.wunder
uff das Nagra Tonbangerät gibt es noch? Das gabs doch schon in den 70ern!
Erstaunlich.
mbh
o.wunder

Wie wär's mit 'nem Journal zu den vielen Dingen, die es - "uff" - alle auch noch gibt?
sonorman
Freut mich, wenn die Ausgabe unterhaltsam war.

Zum Thema Preise: High End ist nunmal eben das; KEIN Low End. Darum muss man sich über hohe Preise nicht wundern oder gar aufregen.
Aber wie ich schon in der Rewind schrieb: Die meisten Hersteller von Ultra-High-End haben heute auch für Normalverdiener bezahlbare Produkte im Programm. Trotzdem bleibt es High End. Wer Schnäppchen sucht, sollte eben nicht ins Feinkostgeschäft gehen.

Die Prioritäten haben sich in den 90ern und frühen 2000ern vor allem unter den jungen Leuten stark verschoben. Früher (und das ist noch gar nicht sooo lange her) gab es kein Internet und keine Smartphones. Da war HiFi noch eines der angesagtesten Männerhobbys. Da diese Generation noch nicht ausgestorben ist und inzwischen zumeist in einem Alter angelangt ist, wo man sich einige HiFi-Träume erfüllen kann, ist High End HiFi nach wie vor angesagt.

Die Gefahr, dass High-End-HiFi mit den alten Säcken der Prä-Internet-Ära (über 40) ausstirbt, scheint derzeit aber nicht zu bestehen, denn es wächst eine neue Generation von HiFi-Fans heran. Auch das ist natürlich wieder eine Minderheit, wie die meisten, die ein teures Hobby betreiben, doch die High-End-Szene war nie sehr groß. Zu verdanken ist der HiFi-Nachwuchs interessanterweise den Smartphones und Computern, denn wer auch nur ein wenig Wert auf guten Klang legt, tauscht früher oder später die mitgelieferten Ohrstöpsel gegen bessere aus oder stellt sich gute kleine Aktivboxen auf den Schreibtisch, anstatt aus den Mini-Tröten im MacBook Musik zu hören. Einige davon kommen irgendwann auf den Geschmack und sind ab dann ständig auf der Suche nach noch besseren Lösungen. Und das kann durchaus auch mal was teureres sein, wenn diese Leute anfangen gutes Geld zu verdienen. Auch und gerade deshalb sind Plattenspieler und Vinyl gerade wieder so stark im Kommen. Gestern war das sogar Thema im RTL Nachtjournal. Diejenigen, die bisher nur digitale Kost kannten, entdecken jetzt langsam die Faszination mechanischer Drehmaschinen für Vinylscheiben, in die komische Rillen geschnitzt sind. So wie auch viele junge Leute sich gerade wieder für das Fotografieren mit Film begeistern, bietet solch analoges HiFi einfach einen viel besseren Dabei-sein-Faktor. Und komischerweise klingt es auch gut!

High End HiFi war, ist und bleibt ein sehr vielschichtiges Hobby für eine recht kleine, eingeschworene Gemeinde, die von außen stets als Spinner abgetan werden. Aber wer mit dem HiFi-Virus einmal infiziert ist, kann über die unwissenden Außenstehenden nur müde lächeln.
barabas
HighEnd begleitet mich neben dem Hobby Fotografie eigentlich schon seit Jahrzehnten. Erst heuer habe ich mal wieder etwas in Hardware investiert und mich auf der Suche nach guten Aufnahmen auch wieder weitgehend vom MP3/AAC Format verabschiedet.
Zu einem ursprünglich eingeplanten Besuch im MOC in München hat es aber auch heuer leider nicht gereicht was aber in erster Linie damit zu tun hat das einige der von mir favorisierten Hersteller leider nicht, bzw nicht mehr vor Ort waren.
orion
man darf nicht den Fehler begehen und High End mit High Price gleichzusetzen. Nicht alles was teuer ist ist auch gut. Es gibt sicher viele Hersteller die auch seriös kalkulieren können und gutes HiFi zu einem angemessenen Preis verkaufen.
Wenn man aber manche Geräte öffnet wundert man sich manchmal, dass man für ein paar Kondensatoren und Spulen oder was auch immer > 2.000.- Euro ausgegeben soll... Das ist einfach Nepp.
Ich bin damals schon nach Frankfurt zur High End gepilgert und hatte mir eigentlich vorgenommen nicht wieder hinzugehen, weil es manchmal einfach zu esoterisch ist. Jetzt war ich in München und war nicht so begeistert wie ich eigentlich sein wollte. Wenn ich mir dann Verstärker mit 1,5to Gewicht anschaue, dann hat das einfach nichts mehr mit dem Grundgedanken - höchste Klangtreue - zu tun sondern sieht einfach nur nach schw*nzvergleich aus...
ExMacRabbitPro
Schade dass nicht auch die großen Bandmaschinen ein Revival erleben, ich fand die Geräte in den 80ern immer mit am faszinierendsten von den ganzen HiFi Geräten....

Und auch von mir ein großes DANKE für den tollen Bericht zur HighEnd!
„"Every Gun That Is Made, Every Warship Launched, Every Rocket Fired, Signifies - In The Final Sense - A THEFT From Those Who Hunger And Are Not Fed, Those Who Are Cold And Are Not Clothed." - Dwight D. Eisenhower.“
TorstenW
Kann mir jemand das mit den "künstlichen Diamanten" für Mittel- und Hochtöner erklären?
Diamant war für mich bisher eigentlich immer ein sehr hartes Material, was nach meiner Logik eigentlich nicht sonderlich brauchbar für jegliche Membranen sein sollte..

So ganz generell, fixt mich das ganze High-End Zeug nicht wirklich an.
Mir scheint eher, dass 90%+ der Geräte auf den Fotos nur auf eine maximal spektakuläre Optik abzielen, nach dem Motto "wenn es gut aussieht, klingt es auch gut"..
Ich würde mir ja wünschen, dass ein Hersteller mal seine unglaubliche tolle Technik in ein nichtssagendes "Plastik"-ummanteltes Gehäuse packt, und dann die Zuschauerreaktionen sehen..

Bezeichnend auch: Hunderte Fotos (nicht nur hier) von Geräten im zig-Tausend-Euro Bereich.. kein einziges Foto zu irgendeiner Form von akustischer Raumoptimierung
sonorman
TorstenW
Kann mir jemand das mit den "künstlichen Diamanten" für Mittel- und Hochtöner erklären?
Diamant war für mich bisher eigentlich immer ein sehr hartes Material, was nach meiner Logik eigentlich nicht sonderlich brauchbar für jegliche Membranen sein sollte..

Herkömmliche dynamische Lautsprechertreiber erzeugen den Ton durch kolbenförmige Schwingungen. Die Membranen müssen dafür sehr gegensätzliche Bedingungen erfüllen. Sie müssen gleichzeitig möglichst leicht und möglichst steif sein. Normale Membranmaterialien weisen dabei immer sogenannte Partialschwingungen auf, also unkontrollierte Teilschwingungen innerhalb der Membranfläche. Je steifer eine Membrane ist, desto weniger klangschädigende Partialschwingungen, und das steifeste aller Materialien ist stark komprimierter Kohlenstoff, auch bekannt als Diamant.

Die Kunst der Diamantmembranen ist es, möglichst dünne Flächen aus künstlich gezüchtetem Diamant zu erzeugen, was erst seit ein paar Jahren mit sehr großem technologischen Aufwand möglich ist. Solche Membranen sind daher tatsächlich klanglich extrem gut aber leider auch extrem teuer. Besonders bruchfest müssen die Membranen dabei nicht sein, sie müssen nur die Kräfte in Schwingrichtung aushalten und das tun Diamantmembranen besser als alle anderen.
So ganz generell, fixt mich das ganze High-End Zeug nicht wirklich an.
Mir scheint eher, dass 90%+ der Geräte auf den Fotos nur auf eine maximal spektakuläre Optik abzielen, nach dem Motto "wenn es gut aussieht, klingt es auch gut"..
Ich würde mir ja wünschen, dass ein Hersteller mal seine unglaubliche tolle Technik in ein nichtssagendes "Plastik"-ummanteltes Gehäuse packt, und dann die Zuschauerreaktionen sehen..

Bezeichnend auch: Hunderte Fotos (nicht nur hier) von Geräten im zig-Tausend-Euro Bereich.. kein einziges Foto zu irgendeiner Form von akustischer Raumoptimierung

Natürlich zeigt mein Rundgang nur einen kleinen Teil aller Ausstellungen auf der High End und darunter recht viele "fette" Systeme, aber es waren auch sehr viele kleine und unauffällige Systeme zu sehen. Der Punkt ist, dass es nun mal große und kleine Systeme gibt. Es gibt kein Gesetz, das besagt, eine Anlage muss groß und spektakulär sein, um gut zu klingen. Wie bei Autos ist es die Vielfalt, die das Hobby so interessant macht. Wer nicht auf große HiFi-Anlagen steht, muss das ja nicht mögen, aber man muss deswegen auch nicht abschätzig die Nase rümpfen.

Übrigens wurden sehr viele der Räume auf der Messe akustisch massiv optimiert. Einige von den Roomtuning-Maßnahmen sind auf den Bildern durchaus zu sehen.
R0fl3x
Vinyl > CD = flac,wav, Apple loosless > mp.3 und Co
ExMacRabbitPro
HiFi ist wie Fotografie: Eine Religion mit verschiedenen Glaubensrichtungen und großen heiligen Kriegen.

„"Every Gun That Is Made, Every Warship Launched, Every Rocket Fired, Signifies - In The Final Sense - A THEFT From Those Who Hunger And Are Not Fed, Those Who Are Cold And Are Not Clothed." - Dwight D. Eisenhower.“
o.wunder
Diamant Membranen zeigen den Trend: keine neuen Technologien, sondern die bestehenden Techniken auf das extremste ausfeilen und dabei viele Chancen verpassen die neue Technologie möglich machen kann. ZB beschleunigt der ESS Lautsprecher die Luft ca vier mal schneller als sich die Membran bewegt. Dadurch wird die eh schon leichte Membran quasi entspr. leichter.
Das bringt mehr als der Diamant der die Luft nur mit einfacher Membranbewegung beschleunigt. Schade das nicht mehr Technologie erfunden wird.
guzzitee
ExMacRabbitPro:
genau so ist es, was heute Nikon ist war gestern noch Canon
sonorman
o.wunder

Die von ESS eingesetzten Air Motion Transformer sind auch ein alter Hut. Das sind zwar keine schlechten Transducer, aber Wunder können die auch nicht vollbringen. Der von Oskar Heil entwickelte Treiber sitzt auch in vielen anderen Lautsprechern, wie Elac, Adam, Martin Logan etc. Es gibt davon ein paar unterschiedliche Bauarten, aber neu ist daran absolut nichts.

Es hat schon seinen Grund, warum die Kolbenhubtreiber bis heute die am meisten verwendeten Transducer sind und mit den Materialentwicklungen der letzten Jahre sind die auf einem Niveau, die keine andere Technik, egal wie exotisch, wirklich in allen Belangen übertreffen kann. Wenn es solche anderen Techniken gäbe, dann würde die auch garantiert weiterverfolgt werden, denn es gibt nirgends so viele versessene Tüftler, wie in der Lautsprecherentwicklung.

Die in der Rewind genannten Diamant-Membranen sind daher viel mehr technologischer Fortschritt, als die ESS-Treiber.
o.wunder
Auch die Ess Treiber werden leider nur so eingesetzt wie sie vor zig Jahren mal erfunden worden sind, nämlich nur im Hoch- und Mittenbereich, nicht für den Bass, obwohl es ein solches Modell mal kurz auf einer Messe gab und es war phantastisch. Also warum wird nicht neue Technologie weiterentwickelt? Und ein ESS ist wesentlich neuere Technologie als die alt hergebrachten Kolbenschwinger. Oder Ionenhochtöner, auch schon älter, aber wesentlich neuer als Kolbenschwinger.
sonorman
Neuer heißt nicht automatisch besser. Und das Rad kann nicht andauernd neu erfunden werden.
Beispiel: Nur weil man ein Auto heute auch mit einem Touchpad lenken könnte, bedeutet das nicht, dass das Lenkrad damit überholt wäre, nur weil es uralt ist.

Es gibt so viele Treibertechnologien und immer wieder versuchen Tüftler, abermals neue Transducer zu entwickeln, aber keiner hat es bisher geschafft, etwas zu bauen, das in allen Belangen besser ist als der gute, alte dynamische Wandler. Die meisten Konzepte scheitern daran, dass sie nur im Hoch- und Mitteltonbereich eingesetzt werden können. Auch der Air Motion Transformer hat sich für wahre Bassperformance als ungeeignet erwiesen. Und wie ich schon sagte, die Kolbenhubtreiber sind heute so gut, dass andere Technologien dem nicht viel entgegen zu setzen haben.

Ionenhochtöner konnte man auf der Messe übrigens auch einige in brandneuen Lautsprechern sehen bzw. hören, aber die Dinger sind nicht so ohne weiteres zu verbessern. Der Rundumstrahlende Ionenhochtöner hat es nie zum Mainstream geschafft und alle neuen Ionenhochtöner arbeiten mit Hornvorsätzen, was auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

Wenn Du eine Idee für einen vollkommen neuen Transducer hast, der alles bisher dagewesene in den Schatten stellt, dann her damit!
barabas
Thema Lautsprecher, - wenn ich den heuer die Messe besucht hätte wäre ich einmal neugierig auf dieses Prinzip gewesen.

Erfahrungsbericht:

http://www.frank-armbruster.de/category/audiophilie/brodmann-vc7/
dylan51
Fehlt eigentlich nur noch der Satz

"Eure Armut kotzt uns an".

Armes, reiches Deutschland.
maclex
Immer wieder spannend wie leute auf möglichst linearen frequenzverlauf schwören dabei aber vergessen das dass eigene hörvermögen überhaupt nicht linear ist.

dazu kommt noch das die 50 hertz sinuswelle total verdreckt ist.
nur beizukommen mit 3 phasen trenntrafo.

und ich bin mir sicher das die selbsternannten hi-ender den unterschied zwischen rille und 320 kbit mp3 gar nicht wirklich heraushören können.

aber analoge bandsättigung ist schon was cooles.
„Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht.“
sonorman
maclex
Immer wieder spannend wie leute auf möglichst linearen frequenzverlauf schwören dabei aber vergessen das dass eigene hörvermögen überhaupt nicht linear ist.
Auf wen oder worauf beziehst Du Dich bei dieser Aussage?
Gehörmäßige Frequenzgangkorrekturen sind seit Urzeiten gang und gäbe, aber es kommt dabei auf die Wiedergabekomponente an. Kopfhörer beispielsweise sind normalerweise immer entzerrt (wobei es verschiedene Methoden gibt). Auch Mikrofone sind entzerrt. Bei Lautsprechern ist das aber was anderes, weil die nicht direkt ins Ohr strahlen, sondern den Raum in die Akustik einbeziehen, weswegen es bei Lautsprechern durchaus Sinn macht, wenn sie einen möglichst linearen Frequenzgang aufweisen (obwohl auch da oft der Frequenzgang beeinflusst wird, z.B. mit Bassanhebungen).

Das ist ein komplexes Thema aber das wird selbstverständlich berücksichtigt, daher verstehe ich Deinen Kommentar nicht.
maclex
hi-ender hören musik ganz sicher nicht über kopfhörer.
„Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht.“
sonorman
maclex
hi-ender hören musik ganz sicher nicht über kopfhörer.
Soso.
maclex
super teure boxen,superteure kabel ,superteure endstufe........und dann kopfhörer einstecken?
„Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht.“
kaizen
o.wunder
Kaizen: B&O und Refox bauen gute Sachen, aber zur Creme des High End gehören sie definitiv nicht.

Das mag sein, aber warum man beim High End Plattenspieler dann immer noch diese Arme mit ihren Spurfehlern verbaut ist dann garnicht zu verstehen.
Da zählt wohl Optik mehr als Technik.
„Minus the roof, the sky is the limit“
orion
kaizen
o.wunder
Kaizen: B&O und Refox bauen gute Sachen, aber zur Creme des High End gehören sie definitiv nicht.

Das mag sein, aber warum man beim High End Plattenspieler dann immer noch diese Arme mit ihren Spurfehlern verbaut ist dann garnicht zu verstehen.
Da zählt wohl Optik mehr als Technik.

vlt. liegt das daran, dass bis heute noch keiner die Auswirkungen diese "Spurfehlers" tatsächlich wahrgenommen hat...

maclex
super teure boxen,superteure kabel ,superteure endstufe........und dann kopfhörer einstecken?

gutes HiFi kann auch so gehen: Bild von http://data.mactechnews.de/249888.jpg

diese Kombi ist zugegebenermassen schon mehr als 8 Jahre alt, aber High end kam da auch schon raus. Man benötigt nur gutes Datenmaterial, ein prima Quellengerät und einen tollen Vorverstärker um vernünftig Kopfhörer zu hören... Mittlerweile ist diese Kombination aber nicht mehr in meinem Besitz...
sonorman
Kaizen

Es gibt massenhaft Plattenspieler mit Tangential-Tonarmen, aber die haben ihre eigenen Problemchen, weil sie nämlich mechanisch sehr aufwändig und schwer in den Griff zu kriegen sind. Daher sind sie durch ihren Vorteil des nicht vorhandenen Spurfehlwinkels nicht automatisch besser, als ein guter Drehtonarm. Außerdem gibt's da ja noch Lösungen, wie den Thales (siehe Seite 18).

orion
vlt. liegt das daran, dass bis heute noch keiner die Auswirkungen diese "Spurfehlers" tatsächlich wahrgenommen hat...
Nein. Siehe zuvor.

Thema Kopfhörer und High End: maclex hat die Rewind offenbar nicht gelesen (oder wirklich nur die Bilder angeguckt) sonst wüsste er, dass High End natürlich auch mit Kopfhörern geht. Wer mal einen beyerdynamic T1 oder T90 an einem guten DAC/Kopfhörerverstärker am MacBook angeschlossen gehört hat (mit anständigen Audiofiles natürlich), der weiß auch, dass High End kein unbezahlbares Vermögen kosten muss.

Aber ich merke schon, dass HiFi zumindest unter einigen MTN-Kommentarschreibern kein wirklich verstandenes Hobby ist. Vorurteile allüberall! Da gibt's unter den Computer-Kids noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.
orion
sonorman
Kaizen
Daher sind sie durch ihren Vorteil des nicht vorhandenen Spurfehlwinkels nicht automatisch besser, als ein guter Drehtonarm. Außerdem gibt's da ja noch Lösungen, wie den Thales (siehe Seit
orion
vlt. liegt das daran, dass bis heute noch keiner die Auswirkungen diese "Spurfehlers" tatsächlich wahrgenommen hat...
Nein. Siehe zuvor.

Dadurch das der Tangentialtonarm, wie du ja auch schreibst, andere, bauartbedingte, Unzulänglichkeiten hat, ist er klanglich gesehen, insgesamt schlechter zu beurteilen als ein guter Drehtonarm. Das meinte ich mit mit meiner Aussage. Die Korrektur des Spurfehlwinkels ist damit klanglich unerheblich. Er wird von den anderen Nachteilen überlagert und ist daher nicht mehr wahrnehmbar...
maclex
sonorman
Thema Kopfhörer und High End: maclex hat die Rewind offenbar nicht gelesen (oder wirklich nur die Bilder angeguckt) sonst wüsste er, dass High End natürlich auch mit Kopfhörern geht. Wer mal einen beyerdynamic T1 oder T90 an einem guten DAC/Kopfhörerverstärker am MacBook angeschlossen gehört hat (mit anständigen Audiofiles natürlich), der weiß auch, dass High End kein unbezahlbares Vermögen kosten muss.

Aber ich merke schon, dass HiFi zumindest unter einigen MTN-Kommentarschreibern kein wirklich verstandenes Hobby ist. Vorurteile allüberall! Da gibt's unter den Computer-Kids noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

Nein,Hi-End ist nicht mein Hobby.Ich hab meine Hi-End Boxen und bin zufrieden damit.
Da brauche ich eben sicher nicht noch Kopfhörer für 1000 €.
Und zugegeben,ich höre den unterschied zwischen einem 400€ Cinchkabel im Mahagonikistchen und meinem 20€ Kabel NICHT.Wer das kann , nennt sich dann High-Ender und glaubt auch noch sonst den einen oder anderen Vodoozauber aus dem Reich der Gehörknöchelchenkette.Mir geht es eben mehr um die Musik selbst als um das letzte quentchen Klangqualität meiner Hi-irgendwas-anlage.
„Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht.“
sonorman
maclex
Ich höre den unterschied zwischen einem 400€ Cinchkabel im Mahagonikistchen und meinem 20€ Kabel NICHT.Wer das kann , nennt sich dann High-Ender und glaubt auch noch sonst den einen oder anderen Vodoozauber aus dem Reich der Gehörknöchelchenkette.
Yep, genau das sind die Vorurteile, von denen ich sprach. So wie fremde, die denken, Deutsche ernähren sich ausschließlich von Bratwurst und Sauerkraut und laufen in Lederhosen oder Dirndl rum.
Daniel Holtwiesche
Ich habe selber über viele Jahre dem HighEnd Zirkus bis in die Anfänge der 90er angehört. Mit dem danholt bumerang Laufwerk schaffte ich es auch mal auf die Titelseite der Stereoplay und war lange Vinyl-Verfechter. Nach fast 20 Jahren Abstinenz nähere ich mich seit 3 Jahren dem Thema wieder und bin erschrocken wie wenig technologischer Fortschritt in der Zwischenzeit statt fand.
Analog ist für mich definitiv kein Thema mehr. Das Gesamtpaket aus Preis/Leistung, Aufwand und Convenience ist ... ich würde mal grob schätzen 10:1 zu Ungunsten von Analog.
Ich bin inzwischen Verfechter der vollständig digitalen Wiedergabe-Kette inkl. digitaler Class D Leistungsverstärkung. Die Komponenten sind nicht billig, aber liegen im Bereich unterhalb eines neuen Kleinwagens und bringen Ergebnisse, die analog mit nur erheblichem Mehraufwand und Kosten annähernd zu erreichen sind.
... kleiner Nebeneffekt: Die Kabel-Esoterik entfällt weitestgehend auch... Lichtleiter und fertig.
Lord of the Macs
Ganz interessant, was im Hochpreissegment so alles existiert. Wer es braucht und sich leisten kann, kann mit derart teurem Equipment sicher die Komponenten finden und bezahlen, die er für sich als am Besten geeignet einstuft. Da muss wohl jeder seinen eigenen Geldbeutel befragen und dann mit sich selbst ausmachen, was er bereit ist für dieses "Hobby" auszugeben.

Ich persönlich bin zufrieden mit einer Ausstattung, die insgesamt weniger als 1.500 € gekostet hat.

Übrigens: Mein letztes Auto hat 15.000 € gekostet und ist 14 Jahre alt. In den Urlaub gefahren bin seit 15 Jahren nicht mehr. Mehr einsparen kann ich leider nicht - und trotzdem kann ich mir vernunftbedingt solche "Kapriolen" nicht leisten. Bin jetzt von Armut geschlagen? Ich denke nicht!
„Trust me, I am a professional...

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