Donnerstag, 18. April 2013

Bild zur News "Photoshop CS7: Adobe zeigt Schärfungsfilter gegen verwackelte Bilder"Adobe hat in einem Video eine erste Vorschau auf Funktionen der kommenden Version von Photoshop gegeben. Weitere Neuerungen will der Hersteller auf der Hausmesse MAX am 6. Mai in Los Angeles verraten. Im aktuellen Video zeigt Adobe schon einmal einen neuen Schärfungsfilter, der die Unschärfe in verwackelten Fotos reduziert und damit im Idealfall die Darstellung der Bildelemente deutlich verbessert. Die "Shake Reduction"-Funktion kann hierfür automatisch den Fokus ermittelt und von diesem Punkt ausgehend die Unschärfe des Gesamtbildes reduzieren. In der Demonstration erfolgt dies relativ schnell und überzeugend:


Wann Adobe die Veröffentlichung von Photoshop CS7 geplant hat, ist nicht bekannt.
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Kommentare

mk27ja95
die Funktion war ja schon in cs6 geplant und in der beta noch drinnen dann aber wegen nicht perfekter Funktionalität gestrichen
Josch
... oder: Wie mache ich aus Schrott nur noch halben Schrott. Funktionen, die die Welt anscheinend braucht. Ein gutes Bild ist ein gutes Bild ist ein gutes Bild ...

Viele Grüße,

Josch
ein Tool für alle Fotographen, die nicht fotografieren können
Juergen
Überflüssig wie ein Kropf.
sonorman
Im Gegensatz zu den anderen, finde ich die Funktion – wenn sie denn gut funktioniert – höchst willkommen.

Niemand ist perfekt und es kann immer mal passieren, dass ein Bild leicht verwackelt. Ist mir auch schon ein paar mal passiert, dass ich ein Bild vom Motiv her richtig gut fand, später am Computer dann aber festgestellt habe, dass es leicht unscharf ist. Pech! Mülltonne.

Was ist so schlecht daran, wenn man mit so einer Funktion einen ansonsten gelungenen Schuss vielleicht noch retten kann? Nicht immer so negativ, Herrschaften! Soooo gut seid Ihr nun auch wieder nicht, dass Ihr als unfehlbare Fotografen in die Geschichte eingeht.
valcoholic
Hier sind so viele weltoffene Profis unterwegs, es ist immer wieder auf's neue ein Fest.
Das finde ich ganz un gar nicht überflüssig, denn manchmal sind de Bilder grauenhaft und müssen trotzdem verwendet werden. Dann ist es wenigstens gut, wenn man noch etwas aus ihnen raus holen kann.

Außerdem ist es für journalistische/kriminalistische und wissenschaftliche Arbeiten auch gut. Oder für die UFO-Forschung um ein unscharfes UFO-Foto zu verbessern.
Photoshop wird ja schließlich nicht nur in der Druckvorstufe eingesetzt.
Josch
Moin zusammen,

aus nicht vorhandenen Bildinformationen kann man keine echten, fehlenden hervorzaubern und wird es auch nicht können. Daher ist es schlichtweg Pfusch. Punkt.

Wenn nun jeder mit teils vollkommen unangemessenem Zeitaufwand an Murksbildern rumeiert um etwas retten zu wollen was nicht wirklich zu retten ist und die Kundschaft so auf völlig falschem Wege pampert trägt nur zur stetig sinkenden Qualität dessen, was wir tagtäglich sehen, bei

Wenn ein Bild Mist ist, dann sagt man das dem Kunden und muss nicht Photoshop Whodini für Arme spielen.

Da Photoshop aber schon lange eine eierlegende Wollmilchsau geworden ist gibt es logischerweise auch immer mehr solch überflüssiger Funktionen. Das nennt man dann Marketing

Gruß,

Josch, der schlechte Bilder nicht mehr sehen mag
sonorman
Josch
Moin zusammen,

aus nicht vorhandenen Bildinformationen kann man keine echten, fehlenden hervorzaubern und wird es auch nicht können. Daher ist es schlichtweg Pfusch. Punkt.
Das ist schlichtweg ein falsche Darstellung der Sachlage. Punkt.
Die Informationen sind sehr wohl vorhanden, sie sind nur verschoben. Da wird also kein Bildinhalt aus dem Nichts hinzugerechnet und somit ein Bild erschaffen, das nicht der Realität entspricht, sondern es werden lediglich "verrutschte Pixel" an die richtigen Stellen verschoben. Wenn das so gut funktioniert, wie in der Video-Demo, dann ist das eine feine Sache.
MacBeck
Gerade auf Demos oder anderen Live-Ereignissen hat man manchmal nur eine Chance auf ein Foto. Ich finde die Funktion super.
„It is what it is - don't make it what it isn't.“
Finds auch gut!

Die Technik macht einfach Fortschritte!
In paar Jahren kann jeder gute Fotos machen, ohne davor jemals eine Kamera in der Hand gehabt zu haben!
„Der Amateur sorgt sich um die richtige Ausrüstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht.“
Gibt es ausser diesem "Anti" Verwacklungsfilter eigentlich sonst noch etwas gravierend neues ?
Bei einem Updatepreis der vermutlich wieder bei ca. 300€ liegen wird erwarte ich schon noch einiges mehr...
Zitat: schiggy13

Finds auch gut!

Die Technik macht einfach Fortschritte!
In paar Jahren kann jeder gute Fotos machen, ohne davor jemals eine Kamera in der Hand gehabt zu haben!


Wenn Du Fotografie auf die Technik reduzierst....
sonorman
schiggy13
In paar Jahren kann jeder gute Fotos machen, ohne davor jemals eine Kamera in der Hand gehabt zu haben!
Ich glaube, darin liegt das große Missverständnis. Diese Technik ist nicht dazu da, um aus Dummies begnadete Kunstfotografen zu machen, sondern um Profis und Enthusiasten ein Tool an die Hand zu geben, um gute, aber leicht verwackelte Bilder zu retten.

Ein Foto wird nicht durch knackige Schärfe gut, sondern durch gekonnte Bildkomposition und einen Blick für Motive. Außerdem ist die Fototechnik schon jetzt mit allem ausgerüstet, um dem blutigen Anfänger schon beim ersten Druck auf den Auslöser ein brauchbares Bild zu liefern. Programmautomatiken, Bildstabilisatoren u.a. sorgen dafür. Bei der Einführung dieser Techniken haben übrigens auch früher schon einige Fotografen den Untergang des Abendlandes kommen sehen.
mk27ja95
Ja da lese ich wieder das alte Problem. Jeder meint nur weil er einen Computer oder eine Camera oder einen Werkzeugkasten hat das er ALLES viel besser kann oder genau so gut wie ein gelernter.

Arroganz und Selbstüberschätzung wo man hin sieht.

Wenn ich etwas nicht kann und das ist einiges. Dann kann ich es nicht und überlass es andere.
Dafür gibt es Sachen die ich gut kann und andere es gerne auch hätten.

Ach ja nicht vergessen "GEIZ ist geil" ich könnt kotzen.
guzzitee
exakt!

sagen wir mal so: Knipser freuen sich über die Funktion.

Profifotografen reagieren mit unverständnis und kopfschütteln, weil es aber auch garnix mit ihrem Handwerk und Können gemeinsam hat. Punkt.

Fazit: Die Zeitwn in denen Photoshop für Profis war, sind längst vorüber, es wird immer überladener mit schrottigen Knipserfunktionen die nur vermarktungstechnischer Natur sind.

Also Knipser freut euch - der nächste PS kommt bestimmt.
Josch: Es gibt ja nicht nur die Druckvorstufe, auch Wissenschaftler und Forensiker arbeiten teilweise damit. Und dort gibt es andere Kriterien.

Außerdem stimmt es nicht dass Bildinformationen fehlen. Bei unscharfen Bildern fehlt die Zeichnung (Zeichnung ist eine Bildinformation). Verwackelte Bilder haben aber alle Informationen, sie sind nur gegeneinander verschoben.

Nachtrag:
Oops, hat sonorman ja auch schon geschrieben.
sonorman
guzzitee
exakt!

sagen wir mal so: Knipser freuen sich über die Funktion.

Profifotografen reagieren mit unverständnis und kopfschütteln, weil es aber auch garnix mit ihrem Handwerk und Können gemeinsam hat. Punkt.

Fazit: Die Zeitwn in denen Photoshop für Profis war, sind längst vorüber, es wird immer überladener mit schrottigen Knipserfunktionen die nur vermarktungstechnischer Natur sind.

Also Knipser freut euch - der nächste PS kommt bestimmt.
Das heißt, Du hältst Dich also für einen Profi, richtig?
Optische Bildstabilisatoren sind für Dich natürlich auch nur ein Gimmick. Genauso wie Belichtungsautomatiken, Autofokus und Stative, weil echte Profis nun mal immer nach der alten Lehre Fotografieren und Pi mal Daumen immer die richtigen Einstellungen über mechanische Drehrädchen einstellen. Und natürlich halten Profis wie Du auch 'ne 800-mm-Brennweite bei 1/20s aus der Hand so ruhig, dass immer alles knackscharf ist.

Und Photoshop war früher mal ein Profiprogramm, als man damit noch nicht viel mehr machen konnte, als Kai's Power Goo Filter zu benutzen, aber diese ganzen neumodischen Features, wie Anti-Blur-Techniken machen die gute alte Software jetzt zu einem Spielzeug für Nichtskönner.

Ja ne, ist schon klar.
Man bin ich froh das es auch im Bereich Fotografie diese unsäglichen Pro nicht Pro Diskussionen gibt. Wieso regen sich die "Pros" eigentlich so auf sie könnten doch ganz Profi der sie sind einfach nur die Funktionen nutzen die sie für ihre Profiarbeit brauchen. Wenn ihnen die neuen Funktionen zu unprofessionell dann sollten sie eben ganz Profi auf die neue Funktion verzichten.
Icongraf
@ Josch +++

Josch, die Kollegen hier, die können Dich gar nicht verstehen, denn Du sprichts von Fotos und sie von Pixelschubsereien-;)

Die Zeiten, wo Macs ein Synonym für seriöse Bildverarbeitung war, sind leider pfutsch ....
chessboard
Dafür gibt es Sachen die ich gut kann und andere es gerne auch hätten.
Profifotografen reagieren mit unverständnis und kopfschütteln, weil es aber auch garnix mit ihrem Handwerk und Können gemeinsam hat. Punkt.

Ach, ich find's immer herrlich, wenn sich Leutchen Gott weiß was auf ihr Wissen und ihr Können einbilden und den elitären Könner raushängen lassen. Ja-ja, der wirkliche Meister bearbeitet seine Fotos nur mit dem Faustkeil.
Arroganz und Selbstüberschätzung wo man hin sieht.
Nicht wahr?
Warten wir es doch einfach mal ab. Wie schon erwähnt wurde sowas schon für CS 6 geplant und wurde dann doch nicht eingebaut.
ApfelHandy4
valcoholic
Hier sind so viele weltoffene Profis unterwegs, es ist immer wieder auf's neue ein Fest.

„ Think Different! “
Ach ja, Josh und guzzitee,
da haben wir die richtigen Profis! Haben einen Mac, Photoshop, DSLR, einen Haufen Objektive und natürlich die umfassende Ahnung. Alles Murks! Werft eure Mac weg, beschichtet eure Glasplatten wieder mit Emulsion und badet die Dinger in tollen Flüssigkeiten. Macht echt Spaß! Belichtungszeiten im Sekundenbereich sind echt geil und verwischte Personen auch. Wenn euch eure Kunden euren Mist um die Ohren hauen, dann dürft ihr das tolle neue Feature in Photoshop ausprobieren. Geht aber nicht, denn ihr seit Profis und erzählt euren Kunden lieber den Blödsinn vom unfähigen Labor, das alles zersemmelt hat.

In den vergangenen 10 Jahren habe ich ein einziges Mal mit Filmen arbeiten müssen. Das waren 8x10" Dias. Bin ich froh, dass ich das alles nicht mehr machen muss. 60 Minuten bis der E6 Prozess durchgelaufen ist, 25 Minuten für C41, 5 Minuten trocken zu trocken, nicht aufgepasst und der Fingerabdruck mit Fixierbad auf dem SW. Wie schön ist doch ein unprofessioneller Workflow mit Digiknipse, Monitor, Drucker/Printer und Farbmanagement.
Ich mache jetzt Feierabend, aber ich habe in den vergangenen Stunden haufenweise Konfirmanden die Akne entfernt. Ist völlig umprofessionell mit Photoshop, aber mein Retuscheur ist kurz vor Photoshop 3 verstorben und ich kann es leider nur digital ...

Noch was. Fotografenmeister bin ich seit fast 30 Jahren, aber bei dem Mist, den ich im Laufe meines Lebens zusammen fotografiert habe, kann ich mich ruhigen Gewissens als "Knipser" bezeichnen. Profi nennt sich heute fast jeder, Knipser dagegen ist eine ehrenvolle Bezeichnung.

Diese ist mein erstes Posting seit Jahren und ich hoffe, dass ich das auch wieder durchhalte, aber mit euren geistlosen Kommentaren geht ihr mir auf den Senkel.

Also ihr Profis, husch, husch zurück in die Steinzeit und mit Analog glücklich werden.
„Kursteilnehmer nach einem Portraitworkshop auf Facebook: "Die Hochzeitssaison ist eröffnet!" "So what, ich habe mein erstes Skalpell. Blinddarmsaison!"“
Ich denke, dass man einen Profi daran erkennt wie er das Bild komponiert und ggf. ausleuchtet. Technisch (nicht inhaltlich) gute Fotos machen, das kann heute nämlich fast jeder.
Das gleiche wie für das Fotografieren gilt auch fürs Filmen,
aus dem iPhone4s kann man wahnsinnig viel rausholen es kommt eben nur drauf an wer es in die Hand bekommt. Da hilft eben auch die beste Kamera nichts, wenn man damit nicht umgehen kann…
Ein iPhone würde für die meisten reichen, aber so ne fette DSLR sieht eben viel mehr Pro aus

Blubs
Die eigentlich entscheidene Frage ist doch die:
Wie soll das funktionieren, bzw.: ist das nicht lediglich ein optimierter Schärfungsfilter?

An den Fotos der Verdächtigen beim Boston-Marathon könnte man ja die Leistung ausprobieren (ich gehe davon aus, dass das FBI das gemacht hat). Man sieht das Ergebnis.
ulanbator
.... der Zweck bestimmt die Mittel.... eine gute Idee von Adobe.... mal sehen wie gut sie funktioniert....
MacGay
Talent ist manchmal wichtiger wie alles andere!
Es gibt Personen die haben erstaunlich wenig, günstige Hardware und haben erstaunliches 'erschaffen'... Oder andere können mit Software besonders gut umgehen...
Es gibt viele Wege um an ein Ziel zu kommen...

Bei Musik ist es nicht anders, oder denkt ihr das alles in den teuersten besten Studios aufgenommen wird?!!!!

Oft zählt Talent!

Dann ist auch egal ob pro oder nicht!

Wenn etwas gut ist zählt das und keiner denkt an pro oder nicht...


Das Pro Gelaber ist doch überholt!
Talent ist das Zauberwort!
innovativ ist was anderes. gibt es schon seit jahren. die funktion ist nur eine variante (wenn überhaupt) von fixerlabs focusfixer plugin. oder focus magic.
valcoholic
Es ist einfach nur peinlich, wie sich hier mancheiner als Profi aufspielt, indem er Dinge runtermacht, die er noch nie probiert hat, geschweige denn versteht. Jaaaa ihr habt den Anspruch für hochwetige Qualität mit dem Löffel gegessen, vielleicht geht ihr jetzt mit euren Hasselblads jonglieren und lasst das Proletariat hier Unterschichtendiskussionen führen ...
das brauch ma doch alles nich
„Man muss "NICHT" studiert haben, um etwas auf die Reihe zu bringen.“
reneS
In welches Auge soll man ihr denn schauen?

Das funktioniert dann wieder genau so gut wie das Extrahieren Werkzeug, da muss das Bild schon dermaßen speziell sein damit man hier gute Ergebnisse erzielen kann.
„An Apple a day keeps Windows away“
sonorman
Blubs
Die eigentlich entscheidene Frage ist doch die:
Wie soll das funktionieren, bzw.: ist das nicht lediglich ein optimierter Schärfungsfilter?
Nein, das ist kein Schärfungsfilter.
Bei dieser Art von "Anti-Verwackelungsfilter" wird das Bild von schlauen Algorithmen analysiert. Die Software erkennt, in welche Richtung und mit welcher Stärke ein Bild verwackelt ist und errechnet daraus die "Rückführung" der Pixel an ihre richtige Position, als wäre das Bild nicht verwackelt. Etwa so, wie ein Stapel Spielkarten auf dem Tisch, der auseinandergeschoben wurde. Schiebt man die Karten wieder zusammen, ist es wieder ein einziger scharf abgegrenzter Stapel.

Die Technik ansich ist tatsächlich nicht neu. In recht spektakulärer Weise wurde sie bekannt, als das BKA dabei geholfen hat, das per Software verwischte Bild eines Kinderschänders zu rekonstruieren. So ähnlich funktioniert das auch bei dem neuen PS-Filter.

Bild von bc01.rp-online.de
Was einige Schlaumeier hier leider nicht begreifen, ist dass dieser Filter nicht dazu gedacht ist, um die Inkompetenz unfähiger Hobbyknipser mit Parkinson zu kompensieren, sondern um Bilder zu retten, die versehentlich leicht verwackelt sind. Das kann eben auch den besten Fotografen mal passieren.
halebopp
Journalisten, Pressefotografen, Sportfotografen und viele andere wird's freuen. Nicht zuletzt die Polizei.

IIch weiss nicht, was mein Fotografie-Professor davon gehalten hätte - ich find's jedenfalls ok.
„Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!“
valcoholic
sonorman
Das kann eben auch den besten Fotografen mal passieren.

Aber nein! Der beste Fotograf motzt über Sachen rum, die er gar nicht versteht in der Annahme, dass sein Gemotze als unfassbar kompetent und allwissend anerkannt wird. Daher solltest du dich freuen, dass hier so viele gescheite User unterwegs sind
Krasses Beispiel btw und natürlich volle Zustimmung generell. Viele User verstehen in ihrem Intelligenzrausch nicht ganz, dass Photoshop längst kein Tool für Ultrakonservative Puristen (sofern solche überhaupt Photoshop nutzen sollten) ist, sondern in einer Medienagentur z.B. als Standardtool für alle Arten von Fotos da ist. Wenn da Dokumentationsfotos eines Projektes für den Firmenblog geschossen werden und die sind eben wegen schlechtem Licht verwaschen, dann klatscht man den Filter drüber und die Sache hat sich. Wenn ein Streetphotographer aus dem Handgelenk alles abfeuert, was ihm unterkommt, dann könnte ihm der Filter womöglich 30% an Fotos retten, die sonst schon zu extrem verwaschen geworden wären. Wenn ein Eventfotograf ein Konzert in einem zwielichtigen Lokal festhält, wird vermutlich auch nicht jedes Foto knackscharf sein und gerade die verwaschenen sind dann meist die, um die's einem leid tut.

Ist schön, wenn hier so viele Alpha-Männchen mit ihren privaten Studios und ihren Mörderskills jedes einzelne Foto perfekt hinbekommen, aber habt doch bitte auch ein wenig Toleranz gegenüber Usern die mit weniger Glück gesegnet wurden. Amen.
MacBeck
sonorman
valcoholic

Danke!

Ich habe oft auf Demos Fotos gemacht, da hast du nicht die Zeit, die Umstände (Licht, Bewegungen, Randgeschehnisse, Bildkomposition, etc) genauso zu steuern wie die "Profis" hier in ihren Studios. Ich finde daher die Funktion super.
Aber ich bin ja auch nur ein Amateur
Komisch nur, dass auch bei nem Bekannten (fester Freier DPA) auf Demos und Aktionen kaum weniger Ausschuss rauskommt...
„It is what it is - don't make it what it isn't.“
guzzitee
sonorman: genau so ist es, für Knipser vielleicht auch schwer nachvollziehbar.

nix für ungut, wenn´s euch Spass macht ist´s ja auch in Ordnung.
Ich verstehe das Ziel der Debatte nicht; da gegenseitiges Überzeugen es wohl nicht sein kann, bleibt wohl nur die Deutung manchen Beitrags als inneren Monolog zur Selbstdarstellung als Aggressionbewältigung. Ich erkenne da Verwandtschaft zur Entstehung von Verschwörungstheorien. Mit Photoshop und einer gerade mal angekündigten Version hat das allerdings wenig zu tun.
Vielleicht sollte Adobe erstmal ein Retina-Update rausbringen, bevor sie sich um solche Dinge kümmern.
milk
Vielleicht sollte Adobe erstmal ein Retina-Update rausbringen, bevor sie sich um solche Dinge kümmern.

Ähh, das Retina Update für Photoshop gibt es schon seit gut einem halben Jahr. Bis auf InDesign sind eigentlich alle großen CS-Apps für Retina geupdated.
BlackSeb
Ich bin seit 20 Jahren „professioneller“ Grafik-Designer und mit Photoshop 2.5 angefangen.
Um das erstmal klarzustellen

Photoshop ist – wie Gerhard richtig sagt – nicht nur für Fotografen! Ich bearbeite für ein Projekt hunderte Fotos aus verschiedensten Quellen (vom Mobiltelefon bis zur High-End Profi-DSLR). Mir wird dieser Filter lästige Rückfragen bei den Erstellern ersparen – bei ganz vermurksten Bildern werde ich aber auch in Zukunft den Kunden direkt kontaktieren.

Aber ihr solltet mal über den eigenen Tellerrand schauen (damit meine ich Josh und Guzzitee) und uns Reinzeichnern, Grafikern und Webdesignern auch zugestehen Photoshop nutzen zu dürfen
„The world is full of kings and queens who blind your eyes and steal your dreams – it’s Heaven and Hell! (Black Sabbath)“
BlackSeb
Ich bin seit 20 Jahren „professioneller“ Grafik-Designer und mit Photoshop 2.5 angefangen.
Um das erstmal klarzustellen

Photoshop ist – wie Gerhard richtig sagt – nicht nur für Fotografen! Ich bearbeite für ein Projekt hunderte Fotos aus verschiedensten Quellen (vom Mobiltelefon bis zur High-End Profi-DSLR). Mir wird dieser Filter lästige Rückfragen bei den Erstellern ersparen – bei ganz vermurksten Bildern werde ich aber auch in Zukunft den Kunden direkt kontaktieren.

Aber ihr solltet mal über den eigenen Tellerrand schauen (damit meine ich Josh und Guzzitee) und uns Reinzeichnern, Grafikern und Webdesignern auch zugestehen Photoshop nutzen zu dürfen

Danke...
BlackSeb
roca123
BlackSeb
amen

\m/
„The world is full of kings and queens who blind your eyes and steal your dreams – it’s Heaven and Hell! (Black Sabbath)“
he-man
selten so viel bullshit (pardon) gelesen, wie in den kommentaren hier.
uneingeschränkt pro sonorman.
erst recht profis brauchen das! ich denke nicht, dass es besonders gut mit den verpixelten handybildern geht.
ich freue mich jedenfalls darauf. so kann man die iso-zahl mal etwas niedriger halten und die mini-verwackelungen durch längere belichtung in kauf nehmen - einen versuch ist es wert!
„sicher ist, dass nichts sicher ist. selbst das nicht. (ringelnatz)“
Man muss die vielen Nörgler bei neuen Veröffentlichungen, ob das jetzt ein 1.8er Zoom von Sigma ist oder eine Funktion in Photoshop, mit Humor nehmen, denn soviel Kopfschütteln beim Lesen der Kommentare kann definitiv nicht gesund sein.

Meiner Meinung nach ist die Funktion super, sofern sie denn richtig funktioniert. Ich denke da zB an ein aktionreiches Shooting, dass ich mal hatte. Jenes Foto von ca. 300 was mir am Ende am besten gefiel, sowohl vom Licht, als auch von der Perspektive, dem Gesichtsausdruck des Models und seiner Körperhaltung, war leider etwas unscharf... Ich bezweifel, dass sowas nur mir als ambitionierter Hobby-Fotograf passiert.
Gerhard Uhlhorn
Ich denke, dass man einen Profi daran erkennt wie er das Bild komponiert und ggf. ausleuchtet. Technisch (nicht inhaltlich) gute Fotos machen, das kann heute nämlich fast jeder.
Ich denke, dass man einen Profi im Sinne von professionell daran erkennt, ob er mit seinen Bildern Geld verdient.
Scubapro: Ja, damit hast Du natürlich Recht, das ist wohl wahr.

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