Freitag, 5. Juli 2013

Hersteller müssen das Design eines elektronischen Gerätes entweder auf vorhandene Akkus ausrichten oder die Abmessungen der Akkus selbst festlegen. Dies sorgt in vielen Fällen für Probleme, da es für manche Bauformen keine fertigen Standardakkus gibt. Apple hat eine neue Technologie zum patentrechtlichen Schutz angemeldet, die von flexiblen Akkus spricht. Diese "Flexible Battery Packs" lassen sich beispielsweise im Armband einer Uhr oder anderen biegsamen Bauteilen unterbringen - angesichts der seit Monaten kursierenden Gerüchte um eine Smartwatch von Apple kann man daher an dieser Stelle äußert hellhörig werden.
Im Patentantrag ist nicht nur die Idee an sich, diese wäre auch nicht ganz neu, sondern auch eine mögliche Umsetzung und Bauweise beschrieben. Durch die von Apple genannte Fertigungsweise soll nicht nur weitgehend freie Formgestaltung ermöglicht, sondern auch die Gefahr minimiert werden, dass die Beschädigung einer Akkuzelle den gesamten Akku lahmlegt - ebenfalls eine Schwäche bestehender Konzepte. Als Datum des Einreichens trägt der Antrag den 29. Dezember 2011. Ob Apple die Technologie auch tatsächlich einsetzt, ist wie immer nicht bekannt. Da eine solche Akkukonstruktion aber viele Problem löst und mehr Freiheit beim Innen- und Außen-Design ermöglicht, stehen die Chancen für eine Umsetzung recht hoch.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,3%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,3%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,8%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,0%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,6%
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