Donnerstag, 14. Mai 2009

Häufiger sorgen Streitigkeiten um bestimmte Domains für Schlagzeilen. Entweder versuchen Unternehmen, Domains mit Produktnamen in den eigenen Besitz zu überführen, oder Personen stören sich daran, dass ihr Name bereits als Domain registriert wurde. Vor diesem Problem steht Apples Chefdesigner Jonathan Ive gerade. Zwar würde er gerne jonathanive.com übernehmen, eine Einigung mit dem bisherigen Halter der Domain kam aber nicht zustande. Ive beschwerte sich daraufhin bei der World Intellectual Property Organization. Die Entscheidung ging allerdings nicht zu Gunsten Ives aus. So entschied man, dass Harry Jones aus London die Domain nicht abgeben muss, da man ihm keine kommerzielle Absicht unterstellen könne. So werde "Jonathan Ive" nicht als Marke verwendet, um auf diesem Wege für Interesse und Umsatz zu sorgen.
Harry Jones gab an, Apple habe ihm im Februar 2008 einen iPod oder ein MacBook angeboten, etwas später wurden dann sogar 10.000 Dollar in Aussicht gestellt. Die Fanseite über Ive wollte Jones dennoch nicht aufgeben; außer Apple entschiede sich dafür, ihm die geforderten 400.000 Dollar zu bezahlen. Jonathan Ive stört sich deswegen an der Berichterstattung unter dieser Domain, da ihm Aufhebens um seine Person unangenehm ist. Ive lehnt zum Beispiel Interviewtermine fast immer ab und lässt sich auch sonst nicht dazu bewegen, außer auf Apple-Events in der Öffentlichkeit aufzutreten.
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