Freitag, 26. Oktober 2012

Gestern Abend begann Apple mit der Umstellung auf höhere Euro-Preise im Mac App Store und iOS App Store; da Entwickler ihre Preise in fixen Preisstufen angeben, steigen so für den Kunden automatisch die Kosten für den Kauf einer jeweiligen App. Die Anpassung hat auf einige populäre Titel deutliche Auswirkungen; im Folgenden eine kleine Aufstellung, was sich durch die Umstellung bei Apples Programmen veränderte:

Mac App Store
  • Aperture: Vorher 62,99 Euro, jetzt 69,99 Euro
  • Final Cut Pro X: Vorher 239,99 Euro, jetzt 269,99 Euro
  • Mountain Lion: Vorher 15,99 Euro, jetzt 17,99 Euro
  • Keynote, Numbers und Pages: Vorher 15,99 Euro, jetzt 17,99 Euro
  • iMovie, GarageBand und iPhoto: Vorher 11,99 Euro, jetzt 13,99 Euro

iOS App Store
  • iPhoto, iMovie und GarageBand: Vorher 3,99 Euro, jetzt 4,49 Euro
  • Numbers, Pages und Keynote: Vorher 7,99 Euro, jetzt 8,99 Euro
  • Remote: Vorher 79 Cent, jetzt 89 Cent
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Kommentare

v1n226.10.12 13:11
Yeah, mehr Geld für uns Entwickler...

Vielen Dank..

"Die Schwierigkeit, mit den meisten Menschen umzugehen, besteht darin, zu ihnen gleichzeitig ehrlich und höflich zu sein." André Heller
eiq
eiq26.10.12 13:11
Im Apple Store für Geschäftskunden kostet Mountain Lion nach wie vor 16 Euro. Aber vielleicht wird dieser Preis auch noch angepasst.
LeviJohnson26.10.12 13:11
Solche Preise haben wir hier in der Schweiz schon lange, ist also nichts als gerechtfertigt.
madrini
madrini26.10.12 13:12
Wirklich? Oder mehr für Apple?
Hier könnte Ihre Werbung stehen
locoFlo
locoFlo26.10.12 13:14
LeviJohnson

Was in dem einen Währungsraum für Preise gelten dient deinem Kommentar nach als Rechtfertigung für Preise in einem anderem Währungsraum, mit anderem Verhältnis zum Dollar? Ok. Nicht böse nehmen, aber für die App-Store Preise in Euro ist der Franken eher peripher interessant.
Nobody dies as a virgin, life fucks us all. KC
LeviJohnson26.10.12 13:17
LocoFlo

Ja, das dient es. Ich finde es auch eine Frechheit, dass wir hier in Europa fast doppelt so viel im AppStore zahlen müssen, als in den USA.
Gerhard Uhlhorn26.10.12 13:18
Das ist doch völlig unbedeutend! Die Preise wären doch selbst doppelt so teuer immer noch extrem günstig. Sie sind so niedrig, dass es sich nicht lohnt auch nur darüber nachzudenken.

Früher hat Final Cut mal ca. 900 Euro gekostet, jetzt 270. Programme, die heute 2…3 Euro kosten haben früher 20…40 Euro gekostet. Und 2/3 davon geht ohnehin an die Entwickler. Ich habe damit überhaupt kein Problem!
LeviJohnson26.10.12 13:19
Das ist übrigens im iTunes Store auch extrem. Da rechnet es sich dann schnell, wenn ein Lied fast doppelt so teuer ist.
wulfch
wulfch26.10.12 13:21
Irgendwo muß doch der gestrige Gewinn von 8,2 Millarden Dollar getoppt werden... War ja absehbar. Erst werden die Preise für die Einführung im App Store gesenkt. Viele Produkte gibt es nicht mehr auf DVD bzw CD. Als nächstes folgt dann die Umstellung aller Hardware Produkte auf Rechner ohne optisches Laufwerk.
Mal sehen, wo die Reise hin geht.
Zum Anderen muß man einfach sehen, dass Programme wie Aperture, Final Cut und Logic immer noch deutlich günstiger sind, als in der Zeit vor der Umstellung auf den App Store
Film ist ja mehr so ein logistisches Problem...
locoFlo
locoFlo26.10.12 13:25
Ja, das dient es.

Äh, nein, tut es nicht. Ein Anpassung von Preisen von Produkten aus dem Dollarraum (Apps) in Euro hat überhaupt nichts mit den Preisen der Apps in schweizer Franken zu tun. Oder stehe ich gerade auf dem Schlauch? Wo soll da der Zusammenhang sein?
Ob diese Anpassungen gerechtfertigt sind ist eine andere Frage.
Nobody dies as a virgin, life fucks us all. KC
pb_user
pb_user26.10.12 13:28
GerhardUhlhorn
Zitat Das ist doch völlig unbedeutend! Die Preise wären doch selbst doppelt so teuer immer noch extrem günstig …

du lässt irgendwie gern, die egal-wieviel-etwas-kostet-pose heraushängen, oder. kompensierst du damit irgendetwas? ansonsten gibt es ganz sicher die möglichkeit, für alles freiwillig den doppelten preis zu zahlen bzw. jeweils zwei positionen zu ordern und eine davon in an menschen sog. bildungferner schichten zu verschenken, also tue gutes und red nicht darüber!

auf der fcp-seite http://www.apple.com/de/finalcutpro/ steht übrigens bei jetzt kaufen immer noch der preis von gestern …
Acrobat198626.10.12 13:32
Seid wann kostet Remote Geld?
Dadurch gibt es sowohl mehr Geld für Entwickler, ALS AUCH Apple (Prozent )!
player230726.10.12 13:33
Apple hats echt gut: Die Kunden verteidigen die Preiserhöhungen - mehr kann Marketing eigentlich nicht erreichen, oder?
David_B
David_B26.10.12 13:36
Wenn einem Numbers jetzt zu teuer ist, soll man es doch zusammen mit einem neuen Mac kaufen. Da kostet es lediglich 16,01EUR.
re:com26.10.12 13:37
Gerhard Uhlhorn
Früher hat Final Cut mal ca. 900 Euro gekostet, jetzt 270.

ca 900€ für das gesamte Studio

269,99 Final Cut Pro
44,99 Motion
44,99 Compressor
------------
359,97


- Soundtrack Pro
- Color
- DVD Studio Pro
gibts nicht mehr.
Deppomat26.10.12 13:38
Ach komm! Jetzt geht mir Apple aber wirklich langsam auf den ****. Verdienen Geld wie bescheuert und kriegen den Hals nicht voll. Logic 9 ist steinalt, jetzt wollte ich endlich mal updaten... zack, 30€ teurer, einfach so.

Ich finde, gerade läuft Apple merklich aus der Spur.
- das iPad mini liefert keine Argumente für den hohen Preis.
- das 13"-Retinabook spricht eigentlich niemanden so richtig an. Wer braucht so ein Display? Video- und Grafikprofis. Warum dann keine Grafikkarte, warum keine 16GB Ram? Und dafür 1800€+?
- der iMac ist sinnloserweise megadünn (bzw. pseudodünn mit der Beule hinten), aber überhaupt nicht mehr upgradebar - was soll das? Nobelgeräte gleichzeitig als Wegwerfprodukte zu konzipieren finde ich geradezu unmoralisch.
DonQ
DonQ26.10.12 13:39
scheint wohl einfach eine Anpassung an den starken Dollar zu sein, zu werden…allerdings wenn noch mehr Leute schnallen, das u.a. ein iPhone eigentlich nur 40$ in der Herstellung kostet und Reuters warnt schon, allgemein:

San Francisco/Seoul (Reuters) - Im Boom-Geschäft mit Smartphones und Tablet-Computern müssen sich die erfolgsverwöhnten Platzhirsche Apple und Samsung allmählich in Bescheidenheit üben.

Der iPhone-Hersteller enttäuschte die Investoren bereits das zweite Vierteljahr hintereinander mit seinen Zahlen und blieb auch mit seiner Prognose für das wichtige Weihnachtsgeschäft unter den Erwartungen. Der Erzrivale aus Südkorea lieferte zwar das vierte Quartal in Folge einen Rekordgewinn, aber was das Wachstumstempo angeht, sehen Branchenexperten das Ende der Fahnenstange erreicht. Vor dem Hintergrund der weltweiten Konjunkturflaute und eines verschärften Wettbewerbs wird das Jahresendgeschäft diesmal zu einem ganz besonderen Härtetest für die Branche. Die große Frage ist: Werden die verunsicherten Verbraucher sich von den vielen neuen Produkten verführen lassen und sich die - mitunter recht kostspieligen - mobilen Multifunktionsgeräte gegenseitig unter den Christbaum legen?
an apple a day, keeps the rats away…
Tirex
Tirex26.10.12 13:39
Ha, Bastion vor 14 Tagen gekauft und 2,- EUR gespart, jippie ! )

Kaufe lieber 2 iPad 2 via ebay und verschenke diese zu Weihnachten. Überlasse ich anderen die neuen teuren Pads zu kaufen.
Tuco26.10.12 13:40
Preisdiktat? Super Sache, das ...
Plebejer26.10.12 13:44
player2307
Apple hats echt gut: Die Kunden verteidigen die Preiserhöhungen - mehr kann Marketing eigentlich nicht erreichen, oder?

roca12326.10.12 13:44
hoffentlich wird obama gewählt dann sind die preise bald wieder normal
pudel6926.10.12 13:50
lustig, wie jünger wie uhlhorn das verteidigen. scheint nach dem prinzip zu gehen: was für apple gut ist. ist auch für mich gut.
barabas26.10.12 13:56
Naja, bei den "grossen" Programmen ist die "Preisanpassung" mitunter schon heftig(er). Ich kann mich noch an Zeiten erinnern wo Preise mitunter dann angepasst wurden nachdem ein grösseres Update einen entsprechenden Mehrwert brachte, aber so......!?
cosmos2251
cosmos225126.10.12 13:58
Deppomat
Ach komm! Jetzt geht mir Apple aber wirklich langsam auf den ****. Verdienen Geld wie bescheuert und kriegen den Hals nicht voll.
[...]
das iPad mini liefert keine Argumente für den hohen Preis.
- das 13"-Retinabook spricht eigentlich niemanden so richtig an. Wer braucht so ein Display? Video- und Grafikprofis. Warum dann keine Grafikkarte, warum keine 16GB Ram? Und dafür 1800€+?
- der iMac ist sinnloserweise megadünn (bzw. pseudodünn mit der Beule hinten [!!!!!], aber überhaupt nicht mehr upgradebar - was soll das? Nobelgeräte gleichzeitig als Wegwerfprodukte zu konzipieren finde ich geradezu unmoralisch.

Stimme voll und ganz zu !
DP_7026.10.12 13:59
Gerhard Uhlhorn
Das ist doch völlig unbedeutend! Die Preise wären doch selbst doppelt so teuer immer noch extrem günstig. Sie sind so niedrig, dass es sich nicht lohnt auch nur darüber nachzudenken.

Früher hat Final Cut mal ca. 900 Euro gekostet, jetzt 270. Programme, die heute 2…3 Euro kosten haben früher 20…40 Euro gekostet. Und 2/3 davon geht ohnehin an die Entwickler. Ich habe damit überhaupt kein Problem!

Ich kann Dir nur in allen Punkten recht geben. Die Preise für Software sind so dermaßen gesunken. Das vergessen leider einige und dann wird gemeckert ohne ein einfach mal ein bisschen nachzudenken. Es fällt eben leicht von Abzocke und Betrug zu reden dabei sind die Preise, auch jetzt noch, einfach nur sehr günstig. Wenn man so manche Kommentare liest im App Store muss man sich wirklich fragen, ob die Leute noch alle Tassen im Schrank haben. Da lese ich dann z.B. "... 0,79 Euro sind die App nicht wert, viel zu teuer" und ähnlichen Müll. Ich frage mich, ob die Schreiber umsonst arbeiten oder ob sie sich vielleicht auch vorstellen können, dass in eine App Arbeit gesteckt wurde.

Wer sich über App-Preise von 0,89 Euro oder auch über 5- oder 7 Euro-Apps aufregt, der möge ein paar Jahre zurück denken. Da gab es vielleicht mal günstige Shareware für 30 Euro und alles andere war wesentlich teurer.

Es ist einfach albern sich über solche Preise aufzuregen und die "Alles Abzocke"-Keule zu schwingen.
te-c26.10.12 14:02
Leute, ihr solltet mal aufhören ein Verkaufspreis mit reinen Produktionskosten gegenüber zu stellen. Der Verkauf eines Produktes benötigt mehr als nur ein Zusammenlöten von einer Hand voll Komponenten. Ich meine nicht nur Forschung und Entwicklung, sondern auch Marketing und jeder einzelne Mitarbeiter auf diesem Planeten der in einem Unternehmen arbeitet.

Entweder seit ihr bereit die Arbeit mit einem Preis zu honorieren oder eben nicht. Versetzt euch selbst doch mal in die Lage obe ihr überhaupt für den Lohn auch nur einen Finger krumm machen würdet, den ein Großteil verdient.
DP_7026.10.12 14:02
pudel69
lustig, wie jünger wie uhlhorn das verteidigen. scheint nach dem prinzip zu gehen: was für apple gut ist. ist auch für mich gut.

Sehe ich völlig anders. Hier wird nichts verteidigt sondern einfach mal relativiert bzw. vor Augen geführt, über was sich manche jetzt aufregen. Aber so ist das halt. Die Leute würden auch meckern, wenn Kino ein paar Wochen umsonst wäre und plötzlich würden die Kinobetreiber 1 Euro Eintritt verlangen. Dann wird gemeckert und gemosert, teilweise ohne Sinn und Verstand.

Und bitte: Das "Apple-Jünger"-Totschlagscheinargument einfach mal wegpacken. Das ist so nervig und einfach nur daneben das es kracht. Man kann auch eine Meinung vertreten ohne gleich als höriger Apple-Jünger abgestempelt zu werden. Aber kritisches Gemeckere scheint ja mehr "in" zu sein
mprom26.10.12 14:08
player2307
Apple hats echt gut: Die Kunden verteidigen die Preiserhöhungen - mehr kann Marketing eigentlich nicht erreichen, oder?

leider wahr!
Worscht-Käs-Szenario26.10.12 14:09
Der Grund für die Preiserhöhung ist doch einzig und allein der Wertverfall des Euro. Bedankt Euch also bei Frau Merkel und lasst Apple, die Entwicker und die Schweizer aus dem Spiel

Wir werden in nächster Zeit noch einige Preiserhöhungsrunden im App Store sehen, ehe der Euro im Orkus der Geschichte verschwindet
Schmauch26.10.12 14:09
DP_70
Ganz genau! Bringen wir es mal auf den Punkt: Jedem, der schon 89 Cent für zu teuer hält, sei mit auf den Weg gegeben: Eure Armut kotzt mich an! *sick*
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Mein erstes Apple Produkt war ein...

  • Desktop-Mac (PPC oder Intel)29,2%
  • Apple-Notebook (PPC oder Intel)18,3%
  • Klassischer Macintosh (68k)24,5%
  • Apple-Notebook/Portable (68k)2,8%
  • iPod14,4%
  • iPhone4,2%
  • iPad0,2%
  • Apple Watch0,0%
  • Andere Apple-Peripherie (Drucker, Webcam, Maus, Tastatur etc.)0,2%
  • Apple I/II, Lisa5,0%
  • Sonstiges1,2%
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