Montag, 18. Februar 2013

Für Unternehmen sind Spenden an Parteien sowie Ausgaben für Lobby-Arbeit oft gut angelegtes Geld, um auf diese Weise der eigenen Position mehr Gewicht zu verleihen und direkt in die Meinungsfindung einzugreifen. Apple hat die Ausgaben für Lobby-Arbeit im vergangenen Jahr allerdings erneut gesenkt, dies bereits zum zweiten Mal in Folge. So investierte Apple im gesamten Jahr 2012 nur noch 1,97 Millionen Dollar; 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Zum Vergleich die Ausgaben anderer großer Unternehmen:


Apple konzentrierte sich bei der Lobby-Arbeit unter anderem auf die geforderten Steuererleichterungen für die Rückführung von Geld, das im Ausland liegt. Schon länger versuchen Apple und andere Großunternehmen, die US-Gesetzgebung davon zu überzeugen, das in Übersee erwirtschaftete Geld in die USA transferieren zu dürfen, ohne hohe Steuern bezahlen zu müssen. Außerdem engagierte sich Apple für die Einführung digitaler Schulbücher sowie für Umwelt- und EPEAT-Standards im Sinne des Unternehmens.
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