Also was ist denn jetzt der politisch korrekte Hardware-Hersteller? | Hardware | Forum | MacTechNews.de

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Also was ist denn jetzt der politisch korrekte Hardware-Hersteller?

pumacl
Ich meine doch das eine oder andere Mal aus diversen Quellen gehört zu haben , Apple-Produkte seien zwar genial, aber unter unfairen Bedingungen in Billiglohnländern hergestellt.

Also gesetzt den Fall, ich wollte jetzt wieder mal Geld in neue Hardware stecken, gibt es denn unter den bekannten großen Herstellern einen, der nachweislich unter fairen Bedingungen produziert? Oder fairer als Apple? Oder sind alle gleich übel (Samsung, Nokia, HP, Dell, Fujitsu, Windows, etc)? Und gelten diese Bedenken Apple gegenüber nur beim iPhone oder auch bei MBPs/MacPros?

Danke im voraus für hilfreichen Input.
„Hony soit“

Kommentare

Gorch Fock
Also, überhaupt muss es »wer ist« heißen...

Zur Frage:
(a) Natürlich keiner. Denn sonst würden sie ja nicht diese exorbitanten Profite ziehen.
(b) Bei gilt das wohl rundherum.
jogoto
Das Problem ist doch, dass Apple, Samsung, Nokia, HP, Dell, Fujitsu ... überhaupt keine Hardware mehr herstellen. Alles geschieht nach Vorgaben bei anderen Herstellern.
„Genaue Angaben zum Problem sind unnötig. "Funzt net" reicht völlig.“
pumacl
@ Gorch Fock

Stimmt, da hast Du recht.

Und zu (a) und (b): solange es keine nachweislich faireren Konkurrenten gibt, spricht das ja nicht gegen Apple!?

@ jogoto

Genau, und wer von denen lässt denn unter fairen Bedingungen (oder fairer als Apple) bei einem Zulieferer herstellen?
„Hony soit“
teorema67
Also was ist denn jetzt der politisch korrekte Hardware-Hersteller?
Da fallen mir Lehmannaudio oder Beyerdynamic beispielhaft ein, es gibt noch viele andere.

Auf den Sektor Computer, Tablets, SmartPhones & Co. begrenz fällt mir allerdings gar nix ein. Eventuell produziert Apple demnächst wieder in USA, und die Firma ahnt noch gar nicht, wie viel Erfolg sie damit haben wird. Es gibt auch diverse dt. Firmen, die die Produktion erst nach Fernost verlagert und dann zurückgeholt haben.
Gorch Fock
Eventuell produziert Apple demnächst wieder in USA, und die Firma ahnt noch gar nicht, wie viel Erfolg sie damit haben wird.

Das werden wir doch noch sehen wollen!
Auch in den USA geht nicht alles mit PC zu. Vgl. nur die neueste Gesetzgebung, durchgepeitscht von den dortigen Reps (ja, namen est amen, wie der Lateiner sagt) gegen die Automobilgewerkschaft UAW!
teorema67
Dennoch liegen gegenwärtig noch Welten zwischen US-amerikanischen und fernöstlichen Verhältnissen.
namen est amen
Apfelbutz
pumacl
großen Herstellern einen, der nachweislich unter fairen Bedingungen produziert?

Was sind faire Bedingungen?
„Note 3 Hardware für Profis“
Apfelbutz
Gewisse Serien von Fujitsu werden Augsburg hergestellt. Da sollte es fair zugehen.
Sind aber meines Wissens nur Geräte der Pro Serie. Also eher teure Geräte.
„Note 3 Hardware für Profis“
roca123
Da es keine echten Fair Trade Computer gibt würde ich vorschlagen Geld nach China zu spenden so hilfst du zumindest indirekt.
Plan Deutschland ist auch in China aktiv:

HAL 9000
Apfelbutz
Gewisse Serien von Fujitsu werden Augsburg hergestellt. Da sollte es fair zugehen.
Sind aber meines Wissens nur Geräte der Pro Serie. Also eher teure Geräte.

Die werden dort nur aus Komponenten aus Asien zusammengebaut.
Meist sind die Bedingungen bei der Produktion der Komponenten das eigentliche Problem, nicht die Endfertigung...
Tommy1980
Zumindest die Maus gibt es schon:
http://www.nager-it.de/maus
„PRIVACY IS IMPOSSIBLE WITHOUT FREE SOFTWARE“
Gorch Fock
teorema67
Dennoch liegen gegenwärtig noch Welten zwischen US-amerikanischen und fernöstlichen Verhältnissen.

Das heißt »Pazifischer Ozean«
DonQ
Lol, elektronische Bauteile haben seit den 80ern… zehntel Pfennig Beträgen im Ursprungsland…dein auch so gebeuteltes "Billiglohnland! im Import gekostet und wurden von je mit Margen jenseits des 10.000 bis 100.000 fachen "verkauft"…

Was heulst du da rum ?

Assozial ist es Dinge des täglichen Bedarfs "teuer" zu halten…Luxus Güter wie Elektronik…sicher nicht
„an apple a day, keeps the rats away…“
torfdin
HAL 9000
Apfelbutz
Gewisse Serien von Fujitsu werden Augsburg hergestellt. Da sollte es fair zugehen.
Sind aber meines Wissens nur Geräte der Pro Serie. Also eher teure Geräte.

Die werden dort nur aus Komponenten aus Asien zusammengebaut.
Meist sind die Bedingungen bei der Produktion der Komponenten das eigentliche Problem, nicht die Endfertigung...

Genau so sehe ich das auch.
In den "westlichen Industrienationen" gibt es keine Hersteller der Komponenten - im industriellen Maßstab - mehr; egal ob Chips für USB-Speicher, Computer, Festplatten oder SSDs, Waschmaschinen, oder Unterhaltungs-Elektronik( die die Konsumenten als günstig zu bezahlen bereit sind).
Das ist bereits seit über zehn Jahren so, deshalb stellt Siemens keine Computer mehr her (Fujitsu darf den den Namen Siemens-Fujitsu weiter verwenden), IBM hat seine Laptop-Sparte (die echt genialen Thinkpads) an Lenovo verkauft, HP stellt keine PCs mehr her, Siemens hat seine Handy-Sparte unter Geschrei der deutschen Allgemeinheit an Benq verkauft ....

Die Gewinn-Margen waren für diese Hersteller zu niedrig /verlußreich - die Kunden wollten's nicht (mehr) bezahlen.
Auf den Punkt gebracht: Man könnte sagen, das Problem ist von den Industrienationen hausgemacht.

Es ist auch nicht das erste mal, daß die Mehrheit der Menschen der Industrienationen die Preise der im "Westen" hergestellten Waren nicht mehr zahlen wollten und anschließend den Herstellern "in Fernost" erzählen wollten, wie sie herzustellen hätten (Textilindustrie: Selbst die Produktion in "Ostblock"Ländern ist zu teuer).
Willkommen im Kapitalismus.
Die Globalisierung hat bereits statt gefunden.
„immer locker bleiben - sag' ich, immer locker bleiben [Fanta 4]“
Apfelbutz
Dem Namen Siemens-Fujitsu gibt es seit fünf Jahren nicht mehr. Jetzt produziert Fujitsu in Augsburg noch gewisse Serien für Europa. Die bauen dort sogar die Motherboards und Netzteile hat mir ein Vögelchen gezwitschert.
„Note 3 Hardware für Profis“
re:com
torfdin

Genau so sehe ich das auch.
In den "westlichen Industrienationen" gibt es keine Hersteller der Komponenten - im industriellen Maßstab - mehr; egal ob Chips für USB-Speicher, Computer, Festplatten oder SSDs, Waschmaschinen, oder Unterhaltungs-Elektronik( die die Konsumenten als günstig zu bezahlen bereit sind).

Bullshit. Schon mal etwas von Intel gehört?
re:com
Intel:
As of December 31, 2011, 78% of our wafer fabrication, including microprocessors and chipsets, was conducted within the U.S. at our facilities in Arizona, New Mexico, Oregon, and Massachusetts. The remaining 22% of our wafer fabrication was conducted outside the U.S. at our facilities in Ireland, China, and Israel.
Zauberlehrling
Globalfoundries, eine ehemalige Tochter von AMD, betreiben das ehem. AMD Werk in Dresden.
Produzieren aber auch in Singapur.

Was genau in Dresden produziert wird kann ich nicht sagen.


Aber an China kommt keiner dran vorbei. Weil Chips alleine macht nich kein Produkt.
Viele Bauteile gibt es nur aus Fernost.
Hier in D gibt es eine Behindertenwerkstatt das eine Computer-Maus produziert.
Mit möglichst vielen Bauteilen aus der EU. Was aber nicht vollständig klappt.
Einige elektronische Bauteile kommen zwangsweise aus China weil diese nur dort produziert werden.
„Bitte keine PN. Ließt hier eh keiner. “
pumacl
Frohe Weihachten erstmal!
Und danke schon mal für die Infos.
Eingangs war mir nicht klar, ob man z.B. beim iPhone immer schlechte Arbeitsbedingungen "mitkauft", im Vergleich dazu bei einem Mobiltelefon von Samsung oder Nokia eindeutig bessere Bedingungen für die Fabrikarbeiter mit dabei wären (mit Produktion in China/Indien/Korea oder sonstwo).

So ähnlich wie Legebatterie-Ei vs Bio-Ei.
Also quasi: ist das Samsung Galaxy das Bio-Ei der Mobilfunkbranche?

Das scheint ja nicht so zu sein und die Kritik in der Presse könnte man auf alle Hersteller übertragen, wobei momentan Apple bevorzugt demontiert wird...
„Hony soit“
teorema67
HAL 9000
Meist sind die Bedingungen bei der Produktion der Komponenten das eigentliche Problem, nicht die Endfertigung...
Das mag schon sein, bei Foxconn geht es aber gerade um die Endfertigung der Apple-Geräte, die den einstelligen Dollar-Bereich beim 900-Doller-iPhone nicht überschreiten darf.
Gorch Fock
Freuet Euch, denn sehet:

Es wird da ab Herbst ein Fairphone geben, an der eine niederländische Stiftung seit zwei Jahren arbeitet, es in China herstellen lässt und das dann so 250 bis 300 Euro kosten soll.

(Quelle: Süddeutsche vom Montag; eine Zeitung, die sich entgegen der Auffassung einiger Banausen hier im Forum doch sehr zu lesen lohnt...)
roca123
Hier ein aktueller Artikel von Heise zum Thema.



Hier ein Link zum Fairphone… Design sieht doch schon gut aus im Vergleich zur Maus.
zwobot
Die SZ... Mitarbeiter und Löhne verschiedener Klassen, plant Kürzungen, hat ohnehin schon Mitarbeiter eingekürzt, Jobs an Freie werden an Freunde gemauschelt - bleib mir weg mit der SZ. Die halten so gerne den Finger auf andere. Ich erinnere aber gerne an den Tarifvertrag Streik im Jahre 2011. Von mir aus kann die insolvent gehen. Mir tut es mehr um die FR leid, die eigentlich alles richtig gemacht hat und als erste Zeitung eine tolle Zeitungsapp hatte während die SZ noch Internet und Steinzeit gleich gesetzt hatte.
zwobot
roca123

Hier ein Link zum Fairphone… Design sieht doch schon gut aus im Vergleich zur Maus.

Echt ganz schick.
jogoto
pumacl
Also quasi: ist das Samsung Galaxy das Bio-Ei der Mobilfunkbranche?
Äh, nein. "politisch korrekt" und "Samsung" passen an sich schon nicht zusammen. Ohne jetzt werten zu wollen wo Apple steht, ist Samsung eindeutig mieseste Legebatterie. Und damit beziehe ich mich nicht auf die Geräte, deren Qualität, das OS oder den Patentstreit mit Apple. Ich beziehe mich allein auf den Konzern und dessen Einstellungen.
„Genaue Angaben zum Problem sind unnötig. "Funzt net" reicht völlig.“
pumacl
faires Mobiltelefon
„Hony soit“
roca123
pumacl
faires Mobiltelefon
roca123
Hier ein aktueller Artikel von Heise zum Thema.



Hier ein Link zum Fairphone… Design sieht doch schon gut aus im Vergleich zur Maus.


pumacl
Stimmt roca123, Du hattest das schon vor fast 2 Wochen gepostet!
Danke!
„Hony soit“
Gerhard Uhlhorn
torfdin
… die Kunden wollten's nicht (mehr) bezahlen.
DAS ist der Punkt, und kein anderer! Wenn so gefertigte Geräte unverkäuflich wären, und Kunden den Aufpreis für besser gefertigte Geräte bereit wären zu zahlen, sähe es sofort ganz anders aus.

Ich sehe die Schuld im Wesentlichen beim Kunden, und nicht bei der Industrie. Denn die verkauft nur das, was sich gut verkaufen lässt. Würden wir Kunden unser Kaufverhalten ändern, würde die Industrie sofort umstellen und ihr Angebot ebenfalls ändern. Denn niemand will unverkäufliche Sachen verkaufen (außer die Musikindustrie natürlich).
Ties-Malte
Gorch Fock
Zur Frage: Natürlich keiner. Denn sonst würden sie ja nicht diese exorbitanten Profite ziehen.

Dieser Satz muss einen direkten Ausdruck der Bildung durch „Qualitätsmedien“ wie der Süddeutschen darstellen.

Definiere doch mal bitte, was ein Unternehmen maximal erwirtschaften darf (vermutlich *rofl* unterhalb von „exorbitant“), um gerade noch als „politisch korrekt“ gelten zu dürfen. Oder dürfen pöse Gewinne am Ende gar nicht sein?
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
Gerhard Uhlhorn
Ties-Malte: Unternehmen auch auch eine soziale Aufgabe, und nicht nur die Aufgabe Gewinne zu produzieren. Doch das vergessen viele Unternehmen leider all zu oft.
Ties-Malte
Gerhard Uhlhorn
Unternehmen auch auch eine soziale Aufgabe, und nicht nur die Aufgabe Gewinne zu produzieren.

Wo steht das? (Ich würde dir zwar zustimmen, dass Unternehmen auch soziale Funktionen erfüllen, viele tun das ja auch aus Gründen des PR und des inneren Zusammenhalts. Aber ist das ihr primärer Daseinszweck? Wenn du dich selbstständig machst: Tust du das aus sozialen Gründen, oder weil du damit Geld verdienen willst?)

Mir ging es um etwas Anderes: Wenn Gorch Fock die unanständig hohen Gewinne („exorbitant“) beklagt, möchte ich von ihm gerne wissen, wo seiner Meinung nach denn die Grenze liegt, wo man noch „anständige“ Gewinne erwirtschaftet. Oder ob Unternehmensgewinne seiner Meinung nach stets unanständig sind. Ist doch eine berechtigte Frage, oder?

Ich bin es so Leid, wenn Leute sich mit „Scheiß Bonzen, Scheiß Amis, Scheiß irgendwas“ Sündenböcke ohne Sinn und Verstand aussuchen für die Bestätigung ihrer Ressentiments. Aber Hauptsache SZ-gebildet.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
Gerhard Uhlhorn
Es gibt keine Unanständigen Gewinne, woran wollte man das auch festmachen, ob ein Gewinn anständig oder unanständig ist.

Ich bin selbständig, habe aber keine Mitarbeiter. Aber wenn ich einen solch großen Betrieb hätte, wäre der Betrieb natürlich nicht nur da um Geld zu verdienen, sondern auch um Einkommensplätze (irrtümlich als Arbeitsplätze bezeichnet, denn Arbeitsplätze will man ja gar nicht haben) zu schaffen.
re:com
Ties-Malte
Gerhard Uhlhorn
Unternehmen auch auch eine soziale Aufgabe, und nicht nur die Aufgabe Gewinne zu produzieren.

Wo steht das? (Ich würde dir zwar zustimmen, dass Unternehmen auch soziale Funktionen erfüllen, viele tun das ja auch aus Gründen des PR und des inneren Zusammenhalts. Aber ist das ihr primärer Daseinszweck?

Es gab/gibt immer wieder Versuche Gesetze einzuführen Unternehmen zu CSR/CC zu verpflichten.
In Frankreich und Dänemark ist es für große Unternehmen soweit ich weiß mittlerweile Pflicht jährlich einen CSR Report zu veröfffentlichen und damit indirekt einen Zwang auf diese auszuüben.
Einige Unternehmen (und anscheinend auch du) sehen den einzigen Existenzgrund darin für einige wenige möglichst großen Profit zu schlagen ...
Ties-Malte
re:com
Einige Unternehmen (und anscheinend auch du) sehen den einzigen Existenzgrund darin für einige wenige möglichst großen Profit zu schlagen ...

Mitnichten.

Gerhard Uhlhorn
Es gibt keine Unanständigen Gewinne, woran wollte man das auch festmachen

Eben. Gorch Fock reicht es aber aus, diese als existent zu behaupten und u.a. Apple damit das Prädikat „unkorrekt“ aufzustempeln.
Gerhard Uhlhorn
… wäre der Betrieb natürlich … da … auch um Einkommensplätze … zu schaffen.

Das ist sehr löblich.

Übrigens: Ich bin sehr dafür, dass ein Unternehmen soziale Verantwortung wahrnimmt wie ich es von jedem Menschen auch erwarte. Menschen geben ja ihre persönliche Verantwortung für ihre Umwelt nicht an der Unternehmenspforte ab. Möglicherweise erwarte ich das um so mehr, je größer der erwirtschaftete Gewinn eines Unternehmens ist. D.h. die Durchsetzung (und Überwachung) bestimmter zuvor definierter (Mindest)standards in China, z.B., würde ich als Forderung an ein Unternehmen wie Apple schon herantragen wollen. Wenn solche Standards und entsprechende Zielvereinbarungen dann festgelegt wurden, lassen sich diese auch überprüfen, Verantwortlichkeiten benennen, Kritik begründen. Aber nur mal eben aus dem SZ-gebildeten Kopp heraus „das Kapitalistenschwein, das!“ zu brüllen reicht einfach nicht aus.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
ilig
Im deutschen Grundgesetz § 14 steht einerseits: (1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Aber andererseits auch: (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Aber wer setzt dieses Gesetz auch durch und wer verhindert dessen Durchsetzung?
Gerhard Uhlhorn
Ties-Malte: Du fragtest, wo es geschrieben steht, ilig hat es gerade geschrieben.
Danke ilig.

Aber es muss auch nicht immer alles geschrieben stehen, manches sollte auch einfach selbstverständlich sein, meinst Du nicht?
Ties-Malte
Sag ich doch. (@G.U.)

Ich finde, dies ist ein sehr wertvoller Grundsatz, der viel zu selten angewandt wird. Bezieht sich aber natürlich auf Deutsches Recht, während es hier im Thread um amerikanische und asiatische Unternehmen und die Fertigung in Drittstaaten geht.
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
Gerhard Uhlhorn
Ja, stimmt. Trotzdem sollte man aber danach handeln, überall auf der Welt! Und das sollte eigentlich so selbstverständlich sein, dass man gar nicht darüber redet.
re:com
Ties-Malte
Ich finde, dies ist ein sehr wertvoller Grundsatz, der viel zu selten angewandt wird. Bezieht sich aber natürlich auf Deutsches Recht, während es hier im Thread um amerikanische und asiatische Unternehmen und die Fertigung in Drittstaaten geht.

Gesetze die Unternehmen zur gesellschaftlichen Verantwortung zwingen, können nur durch massiven Druck der Gesellschaft selbst enstehen. Derzeit machen sich die (große) Unternehmen, Banken & Co ihre Gesetze quasi selbst.
iGod
Das Geschwätz mit Art. 14 Abs 2 GG solltet ihr lieber ganz schnell löschen lassen.
„Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung! “
Gerhard Uhlhorn
Ja, stimmt. Aber das ist der falsche Weg! Heutzutage muss das schon freiwillig von den Unternehmern kommen.

Die Menschheit befindet sich gerade in einem starken Umwälzungsprozess, und wenn man diese Umwälzung überstehen will, also zur neuen nachfolgenden Menschheit gehören will, kann man nicht mehr so weiter arbeiten. Das geht einfach nicht mehr (und das gilt für jeden einzelnen von uns). Dann wird man ebenso gnadenlos durch die kommenden Ereignisse ausgesiebt.
Gorch Fock
Tolle Teilnehmer heute hier!
Der eine hat offenbar Berührungsängste mit richtigen Zeitungen wie der SZ, der andere hält die Verfassung für Geschwätzgrundlage...
Ties-Malte
Gorch Fock: Sachma… arbeitest du bei der SZ, oder warum kannst du nicht verknusen, dass ich die Qualität, die die Zeitung vor vielen Jahren mal hatte, zumindest dort heute nicht mehr finde?

Und: Magst du meine an dich formulierte Verständnis-Frage beantworten, oder maulst du lieber nur rum, weil du ohnehin keine Antwort hast?
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
Gorch Fock
T-M

Welche meinst Du? Diese rhetorische?
Definiere doch mal bitte, was ein Unternehmen maximal erwirtschaften darf (vermutlich *rofl* unterhalb von „exorbitant“), um gerade noch als „politisch korrekt“ gelten zu dürfen. Oder dürfen pöse Gewinne am Ende gar nicht sein?

Und nein, ich arbeite nicht bei der SZ. Aber sie ist derzeit die wohl einzig lesbare deutsche Tageszeitung.
ilig
Gorch Fock
Aber sie ist derzeit die wohl einzig lesbare deutsche Tageszeitung.
Nach Deiner Meinung. Und das war es dann auch schon.
pumacl
Ganz interessant, wo sich die Diskussion hinbewegt hat, und: diskutiert gerne weiter! Auch sachdienliche Hinweise zum eigentlichen Thema sind natürlich willkommen!
„Hony soit“
Butterbrezel
pumaci
Ich glaube nicht das irgend ein Apple-Konkurrent derzeit fairer herstellt.
Und zum Thema Produktion in der EU/USA: aus eigener Erfahrung weiss ich das z.B. SMD-Bestückung tatsächlich zu einem vernünftigen Preis in D möglich ist. Doch sobald irgendwo in der Kette Handarbeit nötig ist ist's aus.

TM
Bitte, solange bei der SZ noch ein Heribert Prantl oder Kurt Kister arbeitet ist's mir nicht Angst um diese Zeitung.
Was wäre denn Deine Alternative?
Ties-Malte
@Butterbrezel: Ich hatte die SZ u.a. wg. ihres saumäßigen Apple-Artikels kritisiert, was die olle Bark bis heute wohl nicht verkraftet hat. Seit dem bringt er das immer wieder an. Muss ein Komplex sein, der hier aber eigentlich nichts zu suchen hat.

@Gorch Fock: Wenn du in deinem Eingangsstatement feststellst, dass es einen Punkt gäbe, ab dem ein erzielter Unternehmensgewinn unanständig sei (außer natürlich, du erklärtest Gewinne pauschal für unanständig), dann musst du deine These doch erklären (d.h. diesen Punkt definieren) können. Du musst ja irgendwie zu deiner Erkenntnis gelangt sein, die zumindest mir bisher verschlossen blieb. (Du kannst es natürlich auch lassen: Wir wissen beide, dass dein Ausgangsstatement Nonsens ist.)
„The early bird catches the worm, but the second mouse gets the cheese.“
Gerhard Uhlhorn
Butterbrezel
Doch sobald irgendwo in der Kette Handarbeit nötig ist ist's aus.
Ja, das könnten wir aber leicht ändern: Alle Steuerarten abschaffen, und ersetzen durch eine Konsumsteuer. Das ist dann wie die jetzige Mehrwertsteuer. Und wenn es keine Einkommensteuer (ESt.) mehr gibt, dann ist Maschinenarbeit (Maschinen zahlen keine ESt.) gegenüber menschlicher Arbeit auch nicht mehr bevorteilt.

Dieses Konzept benötigt zwar noch etwas mehr, ist aber von vielen Wirtschaftsexperten nachgerechnet und für umsetzbar befunden worden.

Nebenbei erledigen sich damit auch Probleme wie Reichensteuer usw. Denn wer viel konsumiert zahlt auch viel Steuer, und denselben Satz wie alle, ganz einfach.

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