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iPhone-Preise: Teils massive Erhöhungen – Vergleich vorher und nachher

Ende Juni vollzog Apple im Mac-Bereich Preisanpassungen, welche in erster Linie durch die Situation auf dem Speichermarkt hervorgerufen wurden. Je nach Modellreihe ging es maßgeblich nach oben, im Falle des Mac Studio mit M3 Ultra gar von 4999 auf 6299 Euro. Auch das MacBook Neo musste Apple um 100 Euro anheben. Allerdings betraf die Preisrunde nicht alle Geräte, das iPhone fehlte auffälligerweise. Es galt jedoch als sicher, spätestens mit dem jetzt absolvierte iPhone-Event ebenfalls neue Preise lernen zu müssen – mit der einzigen Frage, wie schlimm es denn wirklich kommt. Die Daten liegen ab sofort vor und wir stellen Ihnen im Folgenden die alten und neuen Hardwarekosten gegenüber.


iPhone 17e und iPhone Air
iPhone 17e und iPhone Air finden sich weiterhin im Sortiment, mit der zweiten Generation wird erst im März oder April gerechnet. Was vorher aber ab 699 bzw. 1199 Euro zu haben war, kostet nun mindestens 849 bzw. 1299 Euro. Noch stärker sind die Aufschläge bei den höheren Speicherstufen.

iPhone 17e Vorher Jetzt
256 GB 699 849
512 GB 949 1099

iPhone Air Vorher Jetzt
256 GB 1199 1299
512 GB 1449 1549
1 TB 1699 2049

iPhone 16 und 17
Apple belässt üblicherweise das Standardmodell der Vor- und teilweise Vorvorgänger-Generation im Angebot, das iPhone 16 und 17 machen hier keinen Unterschied. Durch die Bank ist es jetzt teurer als zuvor – durchaus bemerkenswert, denn in früheren Jahren senkte Apple die Preise für ältere Modelle stets.

iPhone 16 Vorher Jetzt
128 GB 849 999

iPhone 17 Vorher Jetzt
256 GB 949 1099
512 GB 1199 1349

iPhone 18 Pro/Max
In den Wochen vor dem Event wurde viel über die möglichen Preiserhöhungen spekuliert, bis zu 300 Dollar für die kleinste Konfiguration waren im Gespräch. Vor wenigen Tagen sickerte dann durch, dass Apple wohl bei dieser Ausführung auf Marge verzichtet, um keinen allzu großen Preisschock auszulösen, dies dann jedoch bei den höheren Speicherstufen wieder hereinholen möchte. Wie befürchtet liegt ein iPhone 18 Pro Max mit 2 TB oberhalb der Marke von 3000 Euro.

iPhone 17 Pro iPhone 18 Pro iPhone 17 Pro Max iPhone 18 Pro Max
256 GB 1299 1449 1449 1599
512 GB 1549 1699 1699 1849
1 TB 1799 2199 1949 2349
2 TB - 2949 2449 3099

Sonstige Produkte
An den Mac- und iPad-Preisen änderte sich seit Ende Juni nichts mehr. Wie in der Meldung zur Apple Watch erwähnt, wurden die Smartwatches ebenfalls nicht teurer. Interessiert man sich für die AirPods 5, dann reduzierte Apple die Hardwarekosten sogar (siehe Meldung).

Eine trostreiche Nachricht gab es zudem erst kürzlich: Wie ausführlich in dieser Meldung diskutiert, kann man beim Erwerb des "Apple Poliertuch 2" nun viel Geld sparen. Statt 25 Euro werden seit Ende August nur noch 10 Euro fällig.

Kommentare

Baumi09.09.26 21:35
Verrückt 🥴
+4
djapple2
djapple209.09.26 21:46
im krassen Gegensatz dazu der von Apple angebotene Eintauschwert von bis zu 800€ für ein iPhone 17 Pro in gutem Zustand!
+2
David_B
David_B09.09.26 21:56
Lässt mich im Zweifel mein 16 Pro ein bisschen teurer verkaufen.
-4
Esterel
Esterel09.09.26 22:01
David_B
Lässt mich im Zweifel mein 16 Pro ein bisschen teurer verkaufen.

Nein, der Gebrauchtmarkt ist voll mit iPhones, da bekommst du nicht mehr für dein altes. der Preis des iPhone 16/17 Pro ist ja nicht gestiegen.
+4
Deppomat09.09.26 22:03
Das muß sich doch jetzt mal in sinkenden Verkaufszahlen niederschlagen... Aber ich seh schon die Quartalsmeldung vor mir: "Ungebremste Nachfrage bei iPhones". 🤷‍♂️
Esterel
Nein, der Gebrauchtmarkt ist voll mit iPhones, da bekommst du nicht mehr für dein altes. der Preis des iPhone 16/17 Pro ist ja nicht gestiegen.
Naja stimmt schon, wenn wirklich mehr Leute künftig nach Gebrauchten gucken, und gleichzeitig mehr Leute ihre Geräte länger nutzen, steigen auch die Gebrauchtpreise.
+5
sudoRinger
sudoRinger09.09.26 22:32
Ich habe gerade mal bei Idealo den Preis vom iPhone Air geschaut. Idealo listet es bei Galaxus noch für 874. Klickt man auf den Link sind es jetzt mindestens 1014. Die 1 TB-Version ist gleich mal 450 Euro teurer geworden.
Da dürften andere Händler auch schnell nachziehen.
+2
Warp09.09.26 22:39
Werden die iPhone 17 ueberhaupt noch produziert oder ist das eher Lagerware welche mit kraeftigen Aufschlag verkauft wird?
+2
David_B
David_B09.09.26 22:59
Esterel
David_B
Lässt mich im Zweifel mein 16 Pro ein bisschen teurer verkaufen.

Nein, der Gebrauchtmarkt ist voll mit iPhones, da bekommst du nicht mehr für dein altes. der Preis des iPhone 16/17 Pro ist ja nicht gestiegen.

So rational sind Konsumenten nicht. Die sehen, dass die neuesten Geräte teurer geworden sind. Und die Älteren auch.
Das ist vorteilhaft für den Verkauf eines Bestandgerätes.
+2
Dr_Shoe09.09.26 23:03
Die Watches sind meiner Meinung nach auch teurer geworden. Z Bsp die 46mm Alu gps von 479 auf 499.
+1
macwiz09.09.26 23:13
Was für eine Strategie soll das sein?
Weg mit den Billigheimern, nur noch teuer und sauteuer? Das sie Hardware während des Shopschließung beim Event klammheimlich verteuert haben ist eine Sache, dass sie aber nur noch Geräte ab vierstellig anbieten, ist besonders bei den Desktops geradezu schmerzhaft.

Da gibts doch eine tlw. über Jahrzehnte aufgebaute treue Anhängerschaft die man mit solchem Gebahren vor den Kopf stößt. Ist das John egal, hauptsache die Margen stimmen? Ich würde mir als Aktionär jetzt wirklich anfangen Sorgen zu machen.

Vielleicht geht ja zumindest die Strategie mit der 0% Finanzierung auf, weil die Leute nur die niedrigen monatlichen Raten sehen?

Es bleibt spannend, so heisst es wohl richtig.
+4
tjost
tjost09.09.26 23:16
Speicherpreise. mal sehen ob und wann sich das insgesamt mal wieder beruhigen wird.
Kann doch nicht ewig so weiter gehen.
Ich bin mit meinem 16 pro zufrieden also alles gut.
0
Bitsurfer09.09.26 23:46
Ich habe hier aus der Schweiz die iPhonepreise der letzten versionen.
So zum vergleichen.
Jeweils mit 256 GB

iPhone 12 Pro CHF 1’249.–
iPhone 13 Pro CHF 1’249.–
iPhone 14 Pro CHF 1’299.–
iPhone 15 Pro CHF 1’189.–
iPhone 16 Pro CHF 1’149.–
iPhone 17 Pro CHF 1’099.–
iPhone 18 Pro CHF 1’199.-
0
don.redhorse10.09.26 00:20
es sollte jeder mitbekommen haben das wir gerade mitten in einer Chipkrise sind. Es sind nicht nur die RAM und Flash Preise gestiegen, sondern es gibt auch ein Mangel an Produktionskapazität für HighEnd Chips. Bei der letzten Chipkriese waren überwiegend alte Prozesse betroffen, also Feld Wald und Wiesen Chips. Jetzt ist es so das TSMC XXX tausend Wafer am Tag produzieren kann, aber XXX+YY angefragt werden. TSMC kann einfach nicht mehr jeden Kunden bedienen. Samsung hat ihre modernen Prozesse noch nicht so wirklich im Griff sind aber auch ausverkauft, einzig Intel hat noch Cap frei, aber derzeit haben sie nicht wirklich Partner. Zudem ist die Cap von Intel nicht so groß wie die von TSMC, man müsste einen Chip also für TSMCs Fertigung Designen und für die Intel Fertigung. Ist natürlich teuer, zudem könnte es Probleme mit der Vergleichbarkeit der Chips geben. xAI/ Tesla wird offenbar ihre neuen KI Chips von TSMC und Intel fertigen lassen, soll nächstes Jahr anlaufen. Sie haben nicht genug Cap von TSMC bekommen, deswegen soll offenbar auch von Intel produziert werden. Das bedeutet dass man zwei komplett verschiedene Prozesse nutzen wird und die Chips entsprechend angepasst werden müssen. Wenn das so stimmt und so kommt, kann man die Prozesse von Intel und TSMC vielleicht mal direkt vergleichen, derzeit geht es ja nicht wirklich. Samsung produziert u.A. für NVIDIA, aber auch TSMC produziert für NVIDIA, aber eben unterschiedliche Chips.

Weshalb ist das ganze nun so ein Problem? Die Produzenten von RAM und Flash haben ihre Jahresproduktionen von '26, '27 komplett verkauft und '28 ist auch schon zum größten Teil weg. Der Spotmarkt wird also nur minimal bedient, deswegen bekommen die ganzen third Party Produzenten von RAM und Flash nur noch zu exorbitant hohen Preisen an Chips. Zudem kann z.B. AMD nicht so viele CPUs produzieren (TSMC 2nm), wie sie wollen/ verkaufen können, folglich steigt der Preis. Dabei ist gerade AMD sehr kreativ mit ihren CPUs, da sie in unterschiedlichen Prozessen hergestellt werden. Aber derzeit hauen sich AMD, Apple und NVIDIA als Großabnehmer um die 3 und 2nm Fertigung von TSMC, letztere haben den Waferpreis vor kurzen erst wieder angezogen.
Intel hat jetzt übrigens die ersten Wafer mit ASMLs aktuellster Belichtungstechnik produziert. TSMC nutzt die z.B. noch nicht, bzw. noch nicht in der Produktion.
Es werden neue Werke von TSMC in den Staaten und in Japan gebaut, in Deutschland entstehen sogar welche, aber diese Werke sind ein oder zwei Gen hinter den modernsten Prozessen von TSMC hinterherhinken. Zu guter letzt, XI droht ja immer lauter Taiwan heim ins Reich zu holen, damit wären alle modernen Werke von TSMC auf einen Schlag vom Markt verschwunden, was meint ihr was dann erst los ist.
Intel und AMD heben die CPU Preise an, NVIDIAs 5090 bekommt man nur gegen Vorlage einer Niere oder des Erstgeborenen, auf irgendwelchen Events gibt NVIDIA die Founders Edition zum Listenpreis an, also deutlich unterhalb des aktuellen Preises. Die geht derzeit bei rundweg 5200€ los, letztes Jahr lag sie noch bei unter 3000€.
Was man jetzt auch beobachten kann, es kommen keine wirklichen Mid-Price Androiden mehr neu auf den Markt, die Menge ist deutlich geringer geworden. Die Hersteller können ihre RAM besser in höhenwertige Geräte stecken und mehr Marge machen, als 300€ Geräte zu verkaufen, die können nur am Spotmarkt kaufen, da kann es gut sein, dass die verbauten 4 GB RAM schon einen guten Teil des Gerätepreises in der Produktion ausmachen.

Bei Apple ist es tatsächlich so, dass sie eigentlich recht Human die Preise angepasst haben. RAM ist von vor einem Jahr auf jetzt auf rundweg Faktor 5 im Preis gestiegen, Apples Lieferverträge werden jetzt ausgelaufen sein und die neu verhandelten sind sicherlich um Faktoren höher als vorher. Würden sie diese Preise voll weitergeben, würden die Basisgeräte massiv im Preis steigen, die Erhöhung waren aber relativ moderat. Dafür sind die Modelle mit dem höheren Speicherausbau deutlich teurer geworden. Dabei rechnet Apple den Einkaufspreis plus Marge plus sonstige Kosten = Verkaufspreis. Da sie letztes Jahr deutlich billiger RAM einkaufen konnten, aber eben Mondpreise verlangt haben, müssen sie jetzt nicht so stark anheben, da sie bei gleicher absoluter Marge nur eben den Einkaufspreis weitergeben müssen, der war aber vorher nur 10% vom Verkaufspreis, jetzt mag er vielleicht dreimal so hoch sein wie vorher, aber prozentual auf den Gesamtpreis macht das nicht soviel aus. Wenn Apple eben absolute Margen berechnet. Das könnte man in den nächsten Quartalszahlen sehen, wenn die absoluten Zahlen auf die verkauften Stückzahlen in etwa gleich geblieben sind, die prozentuale Marge aber gefallen ist.
0
Batman197810.09.26 00:35
So jetzt ist es engültig apple by by zu sagen. Wechsel ist schwer aber nur ne frage der zeit bis man sich ans das neue gewöhnt.
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Macbook_User10.09.26 06:24
Lass mich kurz überlegen ob ich für ein 18Pro 1450 Euro bezahlen würde???

Ich denke ein zurück zum normalen iPhone ist der bessere Weg für mich. Gewicht, Preis und die Cam beim Pro ist mir egal
0
Peanuts
Peanuts10.09.26 06:50
Da bin ich ja froh, dass ich vor einigen Wochen das iPhone 17 gekauft habe. Ein 18 Pro wäre bei den Preisen nicht wiklich möglich gewesen.
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