iPhone Duo: Nach Marktstart stark eingeschränkte Verfügbarkeit?


Faltbare Smartphones zählen nicht gerade zu den absoluten Rennern auf dem weltweiten Markt. Derzeit fallen nur gut zwei Prozent aller verkauften derartigen Geräte in diese Kategorie. Marktforscher rechnen allerdings damit, dass Apple mit dem iPhone Duo einen wichtigen Impuls setzen und somit für einen signifikanten Aufschwung sorgen kann. In einer Studie war die Rede von einem Zuwachs in Höhe von 37 Prozent im Jahr 2027 (siehe
). Bis Ende 2026 werde Apple sich quasi aus dem Stand einen Marktanteil von 25 Prozent sichern können, hieß es darin außerdem. Ganz so optimistisch sind jedoch nicht alle Marktbeobachter: Ein bekannter Analyst geht beim iPhone Duo von einer anfänglich stark eingeschränkten Verfügbarkeit aus, Kunden müssten sich also auf längere Lieferzeiten einstellen.
Analyst: Sechs Millionen iPhone Duo bis JahresendeJeff Pu von GF Securities hat seine Erwartungen im Hinblick auf die Verkaufszahlen des iPhone Duo reduziert. Er geht aktuell davon aus, dass Apple in diesem Jahr sechs Millionen faltbare Smartphones absetzen wird. Das schreibt er in einem Bericht, welcher
9to5Mac vorliegt. Vor einiger Zeit hatte Pu noch mit sieben Millionen verkauften iPhone Duo bis Jahresende gerechnet. Die Nachfrage könnte also durchaus das verfügbare Angebot an Geräten übersteigen, was zwangsläufig zu Verzögerungen bei der Auslieferung führen dürfte. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum wird Apple laut Pu weltweit rund 72 Millionen iPhone 18 Pro (Max) an den Mann bringen – das Zwölffache der für das iPhone Duo geschätzten Stückzahl.
Das komplexe Scharnier des iPhone Duo verlangsamt einem Analysten zufolge die Produktion des faltbaren Smartphones.
Quelle: Apple Komplexes Scharnier verlangsamt die ProduktionDie von ihm erwartete schlechte Verfügbarkeit des iPhone Duo ist Jeff Pu zufolge auf produktionstechnische Ursachen zurückzuführen. Der Analyst nennt in diesem Zusammenhang das Scharnier von Apples faltbarem Smartphone. Dessen Fertigung sorge für eine Verlangsamung der Produktion. Apple hatte bei der Vorstellung des Geräts selbst auf die Komplexität des Bauteils hingewiesen. Bei der Auswahl von dessen einzelnen Komponenten kommt Künstliche Intelligenz zum Einsatz; diese soll ein optimales mechanisches Zusammenspiel der Einzelteile gewährleisten.