Testberichte: iMac M6 und MacBook Pro 14" M6


Das MacBook Pro mit OLED-Touchscreen setzt auf Chips vom Typ M5 Pro und M5 Max, im Falle des regulären MacBook Pro 14" ist es hingegen der M6. Selbiges trifft auf den ebenfalls in der vergangenen Woche aktualisierten iMac zu, der den gleichen Prozessor wie das kleine MacBook Pro aufweist. Bei beiden Modellen hat sich nichts Grundsätzliches geändert, die Verbesserungen betreffen in erster Linie den Hauptchip.
Inzwischen sind zahlreiche Testberichte zu den Geräten erschienen, denn wie üblich stellte Apple ausgesuchten Personen vorab Hardware zur Verfügung. Wir fassen zusammen, welche Urteile die Tester fällten – wenngleich es abseits der Performancezuwächse diesmal nicht allzu viel zu sagen gab.
MacBook Pro M6Nathan Edwards von
The Verge vergibt acht von zehn Punkten und bezeichnet das MacBook Pro M6 als ausgezeichneten Allrounder. Display, Lautsprecher, Anschlüsse und Trackpad seien weiterhin hervorragend, auch die Akkulaufzeit überzeuge. Bei gemischter Nutzung erreichte Edwards mehr als zwölf Stunden aktive Bildschirmzeit. Stefan Vazharov von
Popular Mechanics ermittelte im Cinebench rund 32 Prozent mehr Multi-Core-Leistung gegenüber dem Vorgänger mit M5. Beim kontinuierlichen Surfen hielt das Gerät übrigens 19 Stunden und fünf Minuten durch, also rund 50 Minuten länger als der Vorgänger.
Kritischer betrachtet The Verge die Preisgestaltung: Schon eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers bringt das reguläre MacBook Pro preislich in die Nähe des leistungsstärkeren M5 Pro. Beide Tester sehen für Besitzer eines aktuellen MacBook Pro wenig Grund, auf die neue Generation umzusteigen.
iMac M6Auch der neue iMac erhält von
The Verge acht von zehn Punkten. Todd Haselton lobt insbesondere das gute Display, die integrierten Lautsprecher und die Kamera. Die Leistung entspricht in den meisten Benchmarks nahezu exakt jener des MacBook Pro mit gleichem Chip, erst bei aufwendigeren Renderaufgaben mache sich der Lüfter bemerkbar. Kritik gibt es hingegen am inzwischen fünf Jahre alten Gehäuse, das mit seinen breiten Bildschirmrändern nicht mehr ganz modern wirke. Für den inzwischen höheren Einstiegspreis von 1.499 statt 1.299 Dollar hätte Haselton dann doch mehr Verbesserungen erwartet. Trotz allem fällt das Gesamturteil positiv aus. Der iMac sei weiterhin ein hervorragender und unkomplizierter All-in-One-Rechner. Für viele dürfte ein MacBook mit externem Display aber die wirtschaftlich sinnvollere Wahl darstellen.