Mac Studio jetzt auch mit 512 GB Arbeitsspeicher – aber nur für große Geldbeutel


Seit der Einstellung des Mac Pro im Frühjahr ist der Mac Studio in Apples Sortiment das alleinige Zugpferd für Anwender mit besonders hohen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Hardware. Zwar war der Mac Pro in der Basisausführung noch teurer, das bedeutet aber nicht, dass der Mac Studio problemlos für jeden erschwinglich wäre. In der günstigsten Ausführung muss man im Moment bereits 2.999 Euro ausgeben – mit reichlich Luft nach oben, wenn ein M5-Max-Chip mit 18 CPU- und 32 GPU-Kernen zu wenig ist. Ab sofort lässt sich der Mac Studio mit bis zu 512 GB RAM ausstatten und kostet mit dieser maximalen Ausstattung
bis zu 33.329 Euro.
Speicherpreise spiegeln sich in Aufpreisen bei RAM und Festplatte widerUm auf über 30.000 Euro zu kommen, sind vor allem zwei Hardware-Komponenten entscheidend: der Arbeitsspeicher und die Größe der SSD. Im Vergleich zur Ausführung mit nur 96 GB würde man bei dem gleichen Gerät 17.050 Euro einsparen. Begnügt man sich mit einer 1-TB-Festplatte anstelle von 16 TB, zahlt man noch einmal 8.250 Euro weniger. Die hohen Kosten für Speichermedien erweisen sich auch bei dem Mac Studio als großer Kostentreiber. Gut, dass es auch Alternativen für kleinere Geldbeutel gibt.
Auch das MacBook Neo wird teurer – zumindest im BildungsbereichDie günstigste Alternative aus Cupertino zum Mac Studio ist nach wie vor das MacBook Neo, das hierzulande ab 799 Euro zu bekommen ist. In den USA muss man mindestens 699 Dollar bezahlen, zuzüglich Steuern. Eine Ausnahme macht Apple aber traditionell im Bildungsbereich, wo es regelmäßig Vergünstigungen für Studierende und Schüler gibt. Bisher konnte man so 100 Dollar beim Kauf sparen, denn das Einsteiger-Notebook wurde im Education Store für 599 Dollar angeboten. Dies ist nun vorbei, denn seit Kurzem erhält man mit der Bildungsermäßigung nur noch einen Nachlass von 50 Dollar, auf nunmehr 649 Dollar. Hinzu kommen noch Steuern, die je nach Bundesstaat unterschiedlich hoch ausfallen. Insofern man seine Berechtigung nachweisen kann, bekommt man in Deutschland das MacBook Neo zum
Bildungspreis von 739 Euro, die Ersparnis zum Normalpreis fällt damit auch hier vergleichbar überschaubar aus.
Preisschub auch beim Neo erheblichAls das Neo im Frühjahr auf den Markt kam, war es im Education Store für 499 Dollar zu bekommen. Bis heute ist das Gerät für die preissensible Zielgruppe von Studenten und Schülern aber rund 30 Prozent teurer geworden. Auch hier dürften die immer weiter steigenden Speicherpreise ihre Spuren hinterlassen. Vorteilhaft für Apple: Auch die Konkurrenz kann gerade im unteren Preissegment keine Kampfpreise anbieten, denn hier sind die Margen traditionell geringer. Darüber hinaus betrifft die Speicherkrise alle Hersteller gleichermaßen.