Der iMac M6 kommt: Apple präsentiert überarbeitetes Modell


Zwei Jahre liegt die letzte Überarbeitung des iMacs inzwischen zurück. Im Oktober 2024 hatte Apple den vollintegrierten Mac auf M4-Chips umgestellt und außerdem neue Gehäusefarben sowie eine verbesserte Kamera eingeführt. Jetzt steht der nächste Generationswechsel an, wobei Apple den M5 vollständig überspringt und wie allgemein erwartet direkt auf den M6
wechselt. Insgesamt bleibt es aber beim bewährten Konzept, denn das grundlegende Design fasste Apple nicht an. Weiterhin verfügt das Gerät über das bekannte Gehäuse und ein 24" großes LC-Display mit 4,5K-Auflösung. Obwohl Apple angeblich seit geraumer Zeit auf eine OLED-Version hinarbeitet, ist die Zeit dafür aber noch nicht gekommen. Zudem entschied man sich offensichtlich dagegen, eine zusätzliche Displaygröße anzubieten.
Der wichtigste Unterschied zum bisherigen Modell ist der M6-Chip. Im Gegensatz zum M4 kommt das 2-nm-Fertigungsverfahren zum Einsatz, zuvor lag die Strukturbreite der von TSMC hergestellten Chips noch bei 3 Nanometern. In der höchsten Ausbaustufe verfügt der M6 über zwölf CPU- und zwölf GPU-Kerne, während es beim bisherigen iMac maximal je zehn Kerne waren. Die Speicherbandbreite steigt von 120 auf bis zu 170 GB/s. Apple kombiniert die GPU-Architektur mit "Neural Accelerators" in jedem Grafikkern. Beim lokalen Ausführen großer KI-Modelle sowie anderen rechenintensiven KI-Funktionen bietet der M6 damit nennenswerte Geschwindigkeitsvorteile.
Für kabellose Verbindungen setzt Apple fortan auf den hauseigenen N1‑Chip, welcher Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread unterstützt. Im Vorgänger kamen noch Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 zum Einsatz. Neben den höheren Übertragungsgeschwindigkeiten soll der N1 auch die Zuverlässigkeit von Funktionen wie AirDrop und Persönlicher Hotspot verbessern. Neu ist zudem, dass Apple den Ethernet-Anschluss auf 2,5 Gbit/s beschleunigt.
Preis und VerfügbarkeitDer bisherige iMac mit M4 war bis Juni 2026 ab 1.499 Euro zu haben, allerdings erhöhte Apple den Einstiegspreis anschließend auf 1.799 Euro. Für das neue Modell verlangt das Unternehmen denselben Preis. Die Basisversion bringt 16 GB RAM und eine 256 GB große SSD mit. Wer die leistungsfähigere Ausstattung mit vier Anschlüssen wählt, muss mindestens 1999 Euro bezahlen und erhält 12 CPU- und 12 GPU-Kerne anstatt der 10/10-Konfiguration. Vorbestellungen sind ab dem 28.10. möglich, die Auslieferung beginnt am 6.11.