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Bloomberg: MacBook Pro ohne Touch fällt 2027 aus dem Programm

Seit einiger Zeit kursierten diverse Berichte, dass Apple die MacBook-Pro-Reihe maßgeblich überarbeitet – und in der letzten Woche stellte Apple schließlich ein komplett erneuertes Pro-Laptop vor. Die Neuerungen: Ein Bildschirm mit OLED-Technik (Apple nennt das neue Display "PROLED XDR"), Dynamic Island statt Notch, geringeres Gewicht, ein dünneres Gehäuse wie auch eine überarbeitete Kühlung – und Touch-Funktionen. Das neue MacBook Pro ist also der erste Serien-Mac, welcher sich über ein berührungsempfindliches Display bedienen lässt.


In Communities und auf Social Media wird vielfach infrage gestellt, wie sinnvoll die Touch-Bedienung beim Mac sei – und auch Apple weist deutlich darauf hin, dass es sich dabei um eine sekundäre Eingabemethode handelt, um beispielsweise ein Bild per Multi-Touch zu drehen.

Bloomberg: Ältere Geräte fliegen 2027 aus dem Programm
Das gerade erst vorgestellte MacBook Pro setzt auf die gleichen Chips wie das Vorgängermodell – nämlich den M5 Pro und M5 Max. Hauptsächlich durch den neuen, beeindruckenden PROLED-XDR-Bildschirm stieg allerdings der Einstiegspreis um 400 Euro (14"-Modell) bzw. 500 Euro (16"-Modell). Dies dürfte Apple dazu bewogen haben, die vorherige Generation im Programm zu behalten, welche sich nach wie vor im Apple Store ordern lässt.

Nun berichtet Bloomberg, dass im Jahr 2027 mit einer Aktualisierung des gerade erst vorgestellten MacBook Pro zu rechnen ist. Dies soll einen M7 Pro und M7 Max mitbringen und maßgebliche Performance-Steigerungen bezüglich lokaler KI-Verarbeitung bieten. Es ist damit zu rechnen, dass Apple diese Modelle im Herbst 2027 vorstellt.

Zum gleichen Zeitpunkt wird Apple laut Bloomberg die bisherigen Modelle mit M5 Pro und M5 Max ohne Touch-Bildschirm aus dem Programm nehmen. Somit wird Apple nur noch Laptops mit Pro- und Max-Chip mit berührungsempfindlichen Bildschirm im Sortiment führen.

Ausnahme: MacBook Pro 14" ohne Pro-Chip
Eine Ausnahme wird es jedoch geben: Das Einstiegsmodell mit 14"-Bildschirm ohne Pro- oder Max-Chip wird in absehbarer Zukunft auf den PROLED-XDR-Bildschirm mit Touch verzichten. Jedoch berichtet Bloomberg, dass Apple die neue Generation auf das dünnere und leichtere Gehäuse umstellt. Mit einer Vorstellung ist auch hier im Herbst 2027 zu rechnen.

Kommentare

Scrembol
Scrembol02.11.26 08:40
Das Lineup ist auch massivst unübersichtlich jetzt. Zumal auf den ersten Blick erkennt man kaum den Unterschied zwischen beiden Geräten. Ich frage mich, ob Apple eigentlich vor hatte nur eine Linie MBP anzubieten, aber durch die extremen Speicherpreise doch noch ein "günstiges" Modell anbieten zu wollen oder ursprünglich wirklich ein MacBook Ultra machen wollte, aber die Geräte nun wiederum doch zu nah aneinander liegen.
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+1
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex02.11.26 08:47
Dann ist davon auszugehen, dass ab nächstem Jahr die Pro Modelle von Grund auf ca.4-500 Euro teurer werden. Man bekommt zwar das tolle Tandem OLED dafür, aber wer 16“ und günstiger will, muss dann auf Altversionen setzen.
-1
CJuser02.11.26 08:55
Bei dem Preisaufschlag für PROLED, wenn dieser so bleibt, kommt hoffentlich zukünftig ein MacBook Pro 16 Zoll mit Basis-Chip ins Programm.
+1
wormstar
wormstar02.11.26 08:58
Gammarus_Pulex

Die Frage ist, ob dann nicht ein MacbookAir mit 15 Zoll die bessere Alternative ist. Für die meisten Zwecke ist das leistungstechnisch ausreichend. Die Anschlüsse könnten allerdings ein Knackpunkt sein…
+3
STB
STB02.11.26 08:59
Ich finde die Geräte eh schon deutlich zu teuer, wenn überhaupt hätte ich eins ohne Touch in Erwägung gezogen.
Das feature ist in meinen Augen komplett unnötig, wenn ich schon an die ganzen Fingerabdrücke auf dem screen denke. Aber wenn das der neue Standard wird werde ich ein anderes Modell wählen.
+8
DarthMac7702.11.26 09:21
Na, wenn die Entscheidung, sollte sie denn so überhaupt kommen, nicht nach hinten losgeht.

Wer touch will, kauft sich das;
wer das nicht will, wird mit dieser Entscheidung gezwungen, für Technik, die nicht will, und ggf. auch nicht benötigt unnötig viel Geld auszugeben.

Aus meiner Sicht wäre ein anderer Schritt sinnvoller:
Optionales Anbieten von Touch und OLED, dann können die es brauchen, es kaufen, aber nicht die breite Masse, die dann Technikballast mitschleppt.

So jedenfalls dürfte Apple eine große Menge an Kunden verlieren, oder zumindest ein Ausweichen auf deutlich günstigere Linien (MacBook Air) registrieren.
+3
h.ml02.11.26 09:39
Es wurde ja schon wiederholt erwähnt, Touch Display wenn unnötig, aber man muss es ja nicht benutzen, da die normale Bedienung ja blaibt. Der hauptsächliche Knackpunkt dürfte deshalb der Preis sein. Grundsätzlich finde ich den Monitor toll und da ich Bilder bisher auf einem externen Monitor im Adobe RGB Farbraum bearbeite begrüße ich das der PROLED Schirm des neuen MBP auch diesen Farbraum nun unterstützt.
Hätte Apple dem neuen Book ein Prozessor Upgrade spendiert, wäre der Preis wohl akzeptabler gewesen. Anderseits stellt sich die Frage, - wenn dieses Upgrade dann wie hier spekuliert wird hauptsächlich die KI-Funktionen forciert, ob man dieses Update unbedingt braucht, den KI ist in der EU ja eh so eine Sache.
0
Electric Dave02.11.26 09:47
Ich würde mir wünschen, dass es endlich mal ein wirkliches Konkurrenz-Produkt zu den Apple Silicon Chips gibt (also auch M5 Pro, Max und Ultra).
Bei den Preisen (und genereller Big-Tech-Fatigue) löse ich mich so langsam gedanklich von Apple und würde auch gern mal einer Linux-Distri eine Change geben - aber halt nur bei entsprechend guter Hardware.
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wormstar
wormstar02.11.26 09:51
Die Frage ist doch: Wieviel am Preis macht die Touch-Fähigkeit aus und wieviel der neue Oled-Bildschirm, bzw. der teurer gewordene Speicher. Ich glaube, zweiteres macht mehr am Preis aus. Wenn dem so ist, kann man sagen: Touch ist da, muss man aber nicht benutzen.
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sonorman
sonorman02.11.26 10:00
wormstar
Die Frage ist doch: Wieviel am Preis macht die Touch-Fähigkeit aus und wieviel der neue Oled-Bildschirm, bzw. der teurer gewordene Speicher. Ich glaube, zweiteres macht mehr am Preis aus. Wenn dem so ist, kann man sagen: Touch ist da, muss man aber nicht benutzen.
So ist es.
Die kapazitive Touch-Bedienung ist lediglich ein unsichtbar aufgedampfter Layer auf dem Display und ein simpler Controller. Die Technik existiert ja schon lange in nahezu allen Smartphones und Tablets und auch in diversen (günstigen) Touch-Monitoren. Das ist quasi ein Abfallprodukt und macht wirklich nicht viel am Preis aus.

Ich verstehe auch nicht, warum so viele User den hohen Preis ausgerechnet der Touchfunktion zuschreiben.
+2
Deppomat02.11.26 10:02
wormstar
Die Frage ist doch: Wieviel am Preis macht die Touch-Fähigkeit aus und wieviel der neue Oled-Bildschirm, bzw. der teurer gewordene Speicher. Ich glaube, zweiteres macht mehr am Preis aus.
Ich muss mich in der Hinsicht auch etwas korrigieren: Nachdem ich testweise jetzt auch mal ein normales MBP mit äquivalenter Ausstattung zu meinem jetzigen konfiguriert hab, habe ich verstanden, daß das Prolet eher 500€ teurer ist - auch das normale ist also massiv teurer geworden.

So gesehen naheliegender als gedacht, wenn sie die Linien zusammenlegen. Ändert nichts daran, daß mir die MBPs zu teuer geworden sind.
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h.ml02.11.26 10:02
Electric Dave
Ich würde mir wünschen, dass es endlich mal ein wirkliches Konkurrenz-Produkt zu den Apple Silicon Chips gibt (also auch M5 Pro, Max und Ultra).
Bei den Preisen (und genereller Big-Tech-Fatigue) löse ich mich so langsam gedanklich von Apple und würde auch gern mal einer Linux-Distri eine Change geben - aber halt nur bei entsprechend guter Hardware.


Konkurrenz belebt das Geschäft und gegenüber Apple waren sie ja schon immer günstiger. Allerdings, auch sie müssen sich an den (Speicher-) Preisen des Weltmarkts orientieren und wirklich „günstig“ sind diese deswegen nun auch nicht mehr
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Electric Dave02.11.26 10:05
h.ml
Konkurrenz belebt das Geschäft und gegenüber Apple waren sie ja schon immer günstiger. Allerdings, auch sie müssen sich an den (Speicher-) Preisen des Weltmarkts orientieren und wirklich „günstig“ sind diese deswegen nun auch nicht mehr

Das hast Du absolut recht. Vernünftige PC-Notebooks mit guter Hardware und vergleichbarem Speicher sind kein bißchen günstiger als entsprechende MacBooks.
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