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TechTicker: Canon EOS R8 Mark II, Decoded iPad-Tastaturhülle, Sonos Beam- und Ace Ultra, beyerdynamic Aventho Y, Sharp Speaker Dock

Überraschung von Canon: Mit der EOS R8 Mark II führt der Hersteller ein neues Body-Design für seine DSLM-Kameras ein. Außerdem: Neuigkeiten von Sonos, iPad-Tastaturhülle von Decoded, ein „Radiowecker" von Sharp mit iPhone- und Watch-Halterung und noch mehr.


DECODED: MAGNETISCHE IPAD-TASTATUREN MIT INTEGRIERTEM TRACKPAD
Das iPad als MacBook-Ersatz? Das funktioniert nur, wenn das Arbeitsprofil exakt zu den Besonderheiten des iPads und iPadOS passen. Es gibt aber tausend kleine Dnge, die mit dem Mac(Book) einfach vielbesser von der Hand gehen. Wer aber mit dem iPad allein unterwegs klarkommt, wünscht sich dennoch mit hoher Wahrscheinlichkeit eine passende Schutzhülle und weiß sicherlich auch über die Qualitäten einer echten Tastatur statt der Bildschirmtastatur zu schätzen.


Tastaturhüllen für das iPad in allen seinen Modellvarianten gibt es inzwischen von zahlreichen Anbietern. Da eine exakte und alleingültige Empfehlung auszusprechen, ist unmöglich, denn kein Tester hat jemals alle diese Angebote testen können. Außerdem zeigen sich die wahren Vor- und Nachteile oft erst nach längerer Verwendung. So bei mir geschehen mit dem Logi Flip Folio für iPad. Siehe hier. Die damals schon festgestellten Vor- und Nachteile sind zwar nach wie vor gültig, aber insbesondere zwei Punkte haben sich in der längeren Praxis als sehr relevant herausgestellt. Erstens: Zusammen mit der Hülle und magnetisch befestigter Tastatur ist das iPad (m4 Pro) viel zu schwer, um noch einen Vorteil aus der Tablet-Form ziehen zu können. Zweitens: Die Materialoberfläche ist wirklich sehr empfindlich und sah schon nach relativ kurzer Nutzungsdauer sehr unansehnlich aus. In der Funktion stört mich vor allem der Knick-Mechanismus des Deckels, um daraus einen Standfuß zu formen. Dieser ist umständlich im Handling und nicht sehr flexibel. – Davon abgesehen überzeugt die kompakte, abnehmbare Tastatur, die ich auch für andere Zwecke regelmäßig einsetze. Etwa für einen Mac mini Server und das TV-Gerät.


Ein ganz anderes Konzept bietet DECODED mit seinem Detachable Keyboards mit Trackpad, das momentan für das iPad 11 Air, iPad 11 Pro (in Kürze) und das iPad 13 Pro angeboten wird. Die Tastaturcases versprechen nicht nur ein Notebook ähnliches Tippgefühl sondern ermöglichen auch eine präzise Steuerung in einem schlanken Setup, so der Hersteller.

Alles Wichtige im Überblick:
  • Kompakte magnetische Schutzhülle mit integrierter Tastatur und Trackpad
  • Starke magnetische Befestigung für präzises Anbringen und Abnehmen
  • Integriertes Multi-Touch-Trackpad mit Unterstützung für iPadOS-Gesten
  • Präzisionsgefertigte Tasten für ein leichtes Tippgefühl
  • Zeitsparende Shortcut-Tasten für häufig verwendete Funktionen
  • Beleuchtete Tastatur mit vier Helligkeitsstufen und Breathing-Modus
  • Unterstützt die Nutzung im Quer- und Hochformat mit Standfunktion
  • Automatischer Wechsel in Standby-Modus nach 2 Minuten Inaktivität
  • Intelligentes Energiemanagement mit Auto-Sleep-Modus nach 10 Minuten
  • Bis zu 800 Stunden Nutzung ohne Beleuchtung, 8 Stunden bei voller Helligkeit
  • Aufladung über USB-C innerhalb von circa zwei Stunden
  • Stabile drahtlose Verbindung über Bluetooth 4.0
  • Gefertigt aus hochwertigem Flüssigsilikon und Innenfutter aus Mikrofasern
  • Unterstützte USB-Ladeleistung: 2,5 – 5 Watt
  • Ladekapazität: 650 mAh
  • Gewicht: 575 Gramm
  • Maße: 25 × 18 × 2 Zentimeter


Gegenüber der Lösung von Logi stechen besonders Merkmale wie das Touchpad, die Tastaturbeleuchtung, der Akku mit Auflademöglichkeit per USB-C und das etwas geringere Gewicht hervor – wobei die aktuell verfügbaren Varianten auch für kleinere iPads als das 13" Pro gemacht sind.

Die DECODED-Lösung kostet zum Start rund 130 Euro. Also spürbar weniger, als der UVP des Logi-Angebots. Beide sind ab sofort auf Amazon erhältlich. Die Version für das iPad 11 Pro folgt in Kürze.


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SONOS BEAM ULTRA, ACE ULTRA UND NEUES AIÚDIO-OS
IFA-Nachwehen: Sonos hat in Berlin diverse Neuheiten präsentiert. Neben der neuesten Version seines Audio-Betriebssystems Sonos 27 (Versions-Koinzidenz mit Apple-OS?) gab es auch neue Hardware unterm Funkturm zu bestaunen.

Die neue Soundbar Beam Ultra integriert echtes 7.1.2 Dolby Atmos, behält aber die kompakte Form der Beam bei, und der Over-Ear Bluetooth-Kopfhörer Ace Ultra hat neue Treiber spendiert bekommen und unterstützt ANC der nächsten Generation.

Die Beschreibungen des Herstellers:
Beam Ultra ist Sonos neue mittelgroße Soundbar, ausgestattet mit neun individuellen Treibern, darunter zwei dedizierte nach oben gerichtete Treiber, die echtes 7.1.2 Dolby Atmos und wärmeren Bass liefern. Ein neu gestalteter Center-Kanal sorgt für klarere Dialoge, mit vier Stufen von KI-gestützter Sprachverbesserung für mehr Klarheit und Nachtmodus für lange Nächte. Beam Ultra bildet die Grundlage eines Heimkino-Setups, das mit den Anforderungen wächst und sich flexibel anpasst. Ob mit einem zusätzlichen Sub für noch tiefere Bässe oder mit Surround Lautsprechern, zu denen jetzt auch kompatible tragbare Sonos Speaker gehören können – das System lässt sich jederzeit erweitern.


Sonos Ace Ultra ist Sonos neuester Premium Over-Ear-Kopfhörer, ausgestattet mit einem von Sonos entwickelten 40mm-Treiber, adaptivem ANC mit zehn Mikrofonen und bis zu 35 Stunden Akkulaufzeit mit eingeschaltetem ANC. Es ist außerdem der erste Kopfhörer mit Headphone Engine 2, neuer Hardware, mit der man den Kopfhörer direkt mit dem Sonos System verbinden kann, verfügbar im Early Access. Mit nur einem Tastendruck wechselt der Sound vom Sonos System auf den Kopfhörer und wieder zurück – ohne Smartphone.


Beam Ultra und Sonos Ace Ultra sind ab sofort für 699 Euro bzw. 449 Euro auf sonos.com und bei autorisierten Einzelhandelspartnern vorbestellbar und werden ab 29. September 2026 verfügbar.


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BEYERDYNAMIC KABELLOSER OVER-EAR AVENTHO Y
Ebenfalls auf der IFA präsentiert bringt beyerdynamic einen neuen Over-Ear Bluetooth-Kopfhörer in den Handel. Das Traditionsunternehmen aus Heilbronn hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt, um dem Zeitgeist besser gerecht zu werden. Ob zum Guten oder zum Schlechten, überlasse ich Ihnen. Jedenfalls hat sich die Präsentation der Neuheiten mit der Neuausrichtung stark hin zu Lifestylethemen und Marketingsprache geändert, statt klare Fakten zu nennen, wie es früher der Fall war. Aus meiner Sicht kein Fortschritt, aber wenn's den Verkaufszahlen gut tut, muss es wohl so sein.


So leitet der Hersteller die Vorstellung des neuen Aventho Y mit folgenden Worten ein (Zitat):

  • Der neue Over-Ear-Kopfhörer richtet sich an stilbewusste Individualist:innen, die Musik gezielt nutzen, um sich zu motivieren, ihren Fokus zu finden oder Energie zu tanken.
  • Hierfür setzt der AVENTHO Y auf die Verbindung aus mitreißendem Sound und einem Produktdesign, das sofort ins Auge fällt
  • Der Neuzugang wird auf der diesjährigen IFA offiziell vorgestellt und ist ab sofort in vier Farbvarianten erhältlich


Nüchtern betrachtet ist der Aventho Y ein Bluetooth Over-Ear herkömmlicher Machart in vier Farbvarianten mit dynamischen 45-mm-Wandlern, Bluetooth 6.0 mit HFP/A2DP/AVRCP und AAC-Support, ANC, einem Akku für bis zu 60/90 Stunden Laufzeit (mit/ohne ANC) und einem "META VOICE" Bügelmikrofon als optionalem Zubehör.

Der Preis des beyerdynamic Aventho Y beträgt 149 Euro (wie immer: UVP).


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SHARP BRINGT SPEAKER-DOCK FÜR IPHONE UND WATCH
Von Sharp hätte ich ein solches Produkt eher nicht erwartet, aber in Berlin zeigten die Japaner neben zahlreichen neuen TV-Geräten und E-Bikes auch diesen "Radiowecker" mit magnetischer Halterung für iPhone/Smartphone und Watch-Halter zum Aufladen.


Das in typisch japanischer Manier kryptisch bezeichnete CP-DS10 vereint vier alltägliche Funktionen in einem Gerät:

  • Qi2-zertifiziertes kabelloses Magnetladen für Smartphones
  • Abnehmbarer Apple Watch-Ladeadapter
  • USB-Anschluss (Typ C) zum Laden weiterer Geräte und Zubehörteile
  • Bluetooth-Stereolautsprecher für Musik, Podcasts und andere Audioinhalte

Der mitgelieferte Apple Watch-Ladeadapter kann bei Nichtgebrauch entfernt werden, sodass der Anschluss stattdessen als USB-Ladeanschluss (Typ C) genutzt werden kann. Über einen zweiten Ladeanschluss auf der Rückseite lässt sich ein weiteres Gerät wie beispielsweise kabellose Ohrhörer oder anderes Zubehör aufladen.


Das Hauptfeature des CP-DS10 ist eine Qi2-zertifizierte kabellose magnetische Ladehalterung, die bis zu 15 W Leistung liefert. Qi2 ist die neueste Generation der kabellosen Ladetechnologie, die mithilfe magnetischer Ausrichtung sicherstellt, dass kompatible Smartphones korrekt positioniert sind, um ein zuverlässiges Laden zu gewährleisten. Dank Qi2-zertifizierung ist es auch MagSafe-kompatibel.

Die Sharp CP-DS10 4-in-1-Dockingstation mit Qi2-Wireless-Ladefunktion und Bluetooth-Lautsprecher soll noch in diesem Monat europaweit erhältlich sein.


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ARGON AUDIO STELLT AURORA DIRECT-DRIVE-PLATTENSPIELER VOR
Mit seinem ersten direktgetriebenen Plattenspieler bereichert Argon Audio den immer noch wachsenden Markt für Vinyl-Schallplatten-Abspielgeräte um eine weitere attraktive Variante. Der Direktantrieb ist technisch anspruchsvoller umzusetzen als ein Riemenantrieb und hat u. a. (je nach Motorleistung) den Vorteil einer höheren Tellerbeschleunigung, verspricht mindestens die selbe Gleichlaufpräzision und klingt meist etwas dynamischer. Zu den Nachteilen zählt unter anderem die höhere Gefahr von Motorgeräuschen und Brummübertragung auf den Abtaster. Außerdem schwören viele Liebhaber beim Klang eher auf den Riemen. Am Ende ist es eine rein persönliche Entscheidung, welches Prinzip man bevorzugt.


Der bürstenlose Direktantriebsmotor des Aurora mit 8-poliger Spulenstruktur soll die Drehzahl äußerst stabil halten und Gleichlaufschwankungen (Wow & Flutter) auf ein Minimum reduzieren. Das akustisch vom Motor entkoppelte Lagersystem minimiert die Übertragung unerwünschter mechanischer Energie auf den Plattenteller. Das Ergebnis sei ein in sich stimmiger Plattenspieler für eine stabile und gleichmäßige Wiedergabe von Schallplatten. – So der hersteller.

Schick ist er auf jeden Fall geworden. Die 55 mm dicke MDF-Zarge ist die massivste, die bislang bei einem Argon-Audio-Plattenspieler zum Einsatz kam. Damit wird der Aurora fast zum Masselaufwerk. Einer anderen Konzeptentscheidung, die unter Plattenspieler-Fans seit je her heiß diskutiert wird. Der knapp 1,5 kg schwere Aluminium-Plattenteller ist in die Zarge eingelassen und hat eine integrierte Gummidämpfung; eine dicke Gummimatte zwischen Schallplatte und Plattenteller sorgt für zusätzliche Resonanzkontrolle. Neue schwingungsdämpfende und einzeln höhenverstellbare Füße entkoppeln den AURORA von der Aufstellfläche.


Eine Besonderheit ist auch der zugehörige Tonarm. Der AURORA wird mit einem fest montierten, starren, statisch balancierten S-förmigen Aluminium-Tonarm patentierter ATS-Technologie und VTA-Einstellung ausgeliefert. Ebenfalls zum Paket gehört ein Ortofon Concorde Music Blue MM-Tonabnehmer, ausgewählt für seine Kompatibilität mit dem Tonarm sowie die Kombination aus Leistung und einfacher Handhabung. Die einfache Befestigung des Systems ohne Headschell und per SME-Anschluss vereinfacht Montage und Austausch. Da alle Modelle der Concorde-Music-Reihe denselben Tonabnehmerkörper nutzen, genügt für ein Upgrade der Tausch des Nadeleinschubs statt des kompletten Tonabnehmers.


Last but not least ist der Aurora mit einer integrierten Phono-Vorstufe passend zum MM-System ausgestattet. Der ist aber bei Bedarf abschaltbaren, falls der Besitzer mit einer externen Phono-Vorstufe aufrüsten möchte. Die Geschwindigkeiten 33, 45 und 78 U/min werden über eine eigene Regelung gewählt. Eine Auto-Stopp-Funktion hält den Plattenspieler am Plattenende automatisch an, der Standby-Modus aktiviert sich nach 20 Minuten und vermeidet unnötigen Stromverbrauch. Das integrierte Netzteil sorgt zudem für eine aufgeräumte Installation. 

Der Argon Audio AURORA ist ab sofort in den Ausführungen Schwarz (matt lackiert) und Walnuss (Furnier) zum UVP von 1.299 Euro erhältlich. Der Versand ist mit wenigen Ausnahmen weltweit möglich.


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CANON EOS R8 MARK II VOLLFORMAT-DSLM VORGESTELLT
Last but not least möchte ich Ihnen an diesem Wochenende die neueste Canon Vollformatkamera nicht vorenthalten. Die EOS R 8 Mark II ist eine relativ preisgünstige (1.799 Euro) Vollformat-Kamera und – wie die Modellbezeichnung verrät – Nachfolger der ansonsten gleichnamigen R8.


Canon hat hier etwas Ungewöhnliches gewagt, nämlich eine Abkehr von seinem über viele Jahre gewohnten rundlichen, Colani-inspirierten Design, das mit der ersten EOS 1 Ende der 80er Jahre seinen Anfang nahm. Die neue R8 II kommt nun in einem Gehäuse mit vielen Ecken und Kanten, das irritierenderweise ein wenig an Sonys Body-Design für DSLMs erinnert. Es soll jedoch eher von der hauseigenen T80 inspiriert sein, Canons erster 35-mm-Autofokus-SLR, die das Canon-Design in der Prä-EOS-Ära prägte. Ein unerwarteter Move von Canon, der die Fangemeinde sicher spalten wird. In Sachen Ergonomie soll die R8 II aber überzeugen, wie erste Tester berichten.


Technisch gesehen ist die R8 II natürlich mit zahlreichen Verbesserungen gegenüber dem Original versehen, bietet aber keine echten Revolutionen. Oder fast nicht. Dazu gleich mehr. Der 24-MP-Sensor bleibt unverändert, gehört aber nach wie vor zu den schnellsten seiner Klasse, was die Auslesezeiten angeht, und macht selbstverständlich ausgezeichnete Bilder. Die Kamera verfügt über eine ganze Reihe von neuen automatischen Aufnahmemodi, wie etwa Farbfilter (nur JPEG). Nach Aussagen bekannter Testjournalisten wie PetaPixel soll die Kamera sowohl bei Foto- als auch bei Videoanwendungen in der Summe aller Eigenschaften deutlich verbessert worden sein. Alle Features erfahren Sie natürlich auf der R8-II-Produktseite von Canon.

In einer Extra-Pressemeldung stellte Canon außerdem „Dual Pixel 3D" vor. Dabei handelt es sich um ein Verfahren zur einfachen Erstellung von 3D-Bildern und 3D-Modellen auf Basis der Canon Dual Pixel CMOS AF Technologie – die auch im Sensor der R8 II zum Einsatz kommt. Mithilfe der Anwendung Dual Pixel 3D Converter (Windows only) lassen sich damit dreidimensionale Inhalte erzeugen, ohne dass spezielle Aufnahmeausrüstung oder besondere Anzeigegeräte erforderlich sind, so Canon. Die Software konvertiert sowohl Dual Pixel RAW-Dateien kompatibler Kameras der EOS-Serie als auch JPEG-Dateien mit Tiefeninformationen in
3D-Bilder mit Tiefeninformationen und 3D-Modelle in den Dateiformaten OBJ und GLB, die sich in gängigen Anwendungen bearbeiten lassen. Erzeugt werden können unter anderem ein 3D-Objekt, ein kurzes Rotationsvideo oder ein tiefenoptimiertes Bild.


Die Tiefenwirkung kann in der Software angepasst werden. Für einen ausgeprägteren 3D-Effekt lässt sich die räumliche Darstellung verstärken, für eine dezentere Wirkung reduzieren. Darüber hinaus lässt sich das Hauptmotiv einfach freistellen. Der Hintergrund kann vor der Ausgabe als 3D-Modell oder stereoskopisches Bild entfernt oder ersetzt werden. Dual Pixel RAW-Dateien sowie unterstützte JPEG-Dateien der Canon EOS R8 Mark II enthalten Tiefeninformationen, die aus den leicht unterschiedlichen Perspektiven der beiden Fotodioden gewonnen werden.

Der Dual Pixel 3D Converter steht ab dem 3. Oktober 2026 (für Windows) zum Download bereit.

Die Erklärung, die außer dem hier gezeigten ohne konkrete Beispiele verschickt wurde, könnte den Eindruck erwecken, mit der Technik One-Shot 360°-Aufnahmen von Objekten erzeugen zu können, da auch der Begriff "Rotationsvideo" fällt. Doch es handelt sich wohl eher um das gleiche Prinzip, das Apple schon länger unter dem Begriff „Räumliche Szene" mit seinen iPhones anbietet. Also eine sich bei Bewegung perspektivisch verändernde Anzeige, die die Szene dreidimensionaler erscheinen lässt. Eher ein netter Effekt als eine wirklich nützliche Anwendung. In Systemkameras aber definitiv eine Neuerung. Konkrete Anwendungen mit anschaulichen Beispielen waren bis Redaktionsschluss noch nicht zu finden.

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