Mac mini M6/M5 Pro und externe Displays: Teils erhebliche Verbesserungen


Bei der Vorstellung des neuen Mac mini konzentrierte sich Apple vor allem auf den neuen Chip vom Typ M6 sowie den bereits bekannten M5 Pro, doch ein Blick in die inzwischen veröffentlichten technischen Daten offenbart noch eine weitere Verbesserung. Zwar bleibt es bei derselben Anzahl simultan betriebener externer Displays, bei mehreren Monitoren erlaubt die neue Generation aber teilweise deutlich höhere Bildwiederholraten.
Unverändert lassen sich bis zu drei Displays gleichzeitig anschließen. Beim M6 können nun zwei davon mit bis zu 165 Hz bei 4K betrieben werden, während der dritte Bildschirm auf maximal 60 Hz beschränkt bleibt. Der M5 Pro schafft 4K mit 165 Hz hingegen auf allen drei Displays gleichzeitig. Bei nur zwei angeschlossenen Monitoren ermöglicht der M5 Pro auf einem Bildschirm sogar bis zu 240 Hz bei 4K, auf dem zweiten sind maximal 200 Hz verfügbar. Setzt man auf 5K-Auflösung, lassen sich beide mit 120 Hz betreiben. 8K bei 60 Hz ist hingegen weiterhin nur auf einem der angeschlossenen Displays unterstützt.
| M6 | M5 Pro |
| Ein Display | 8K/60 Hz, 5K/120 Hz oder 4K/240 Hz | 8K/60 Hz, 5K/120 Hz oder 4K/240 Hz |
| Zwei Displays | 1× 8K/60 Hz, 5K/120 Hz oder 4K/240 Hz + 1× 5K/60 Hz oder 4K/60 Hz | 1× 8K/60 Hz, 5K/120 Hz oder 4K/240 Hz + 1× 5K/120 Hz oder 4K/200 Hz |
| Drei Displays | 2× 6K/60 Hz oder 4K/165 Hz + 1× 5K/60 Hz bzw. 4K/60 Hz | 3× 6K/60 Hz oder 4K/165 Hz |
Bei zwei oder drei Displays wird es interessantDer Unterschied steckt also im Zwei- und Drei-Monitor-Betrieb: Beim M5 Pro bleibt der zweite Bildschirm sehr schnell – und drei 4K-Displays können wie erwähnt gleichzeitig mit 165 Hz laufen. Die Aussage trifft gleichermaßen zu, vergleicht man den ab 22. September verfügbaren Mac mini mit der M4-Variante. Ein einzelner Monitor lässt sich jetzt bereits mit bis zu 8K bei 60 Hz, 5K bei 120 Hz oder 4K bei 240 Hz betreiben – hier bringt die neue Generation also keinen Fortschritt.
Der M4 konnte bei drei Displays zwei Bildschirme mit 4K/144 Hz und den dritten mit 4K/60 Hz beziehungsweise 5K/60 Hz versorgen. Beim Mac mini M4 Pro waren gleichzeitig drei Displays mit jeweils bis zu 6K/60 Hz oder 4K/144 Hz möglich. In einer Zwei-Monitor-Konfiguration erreichte der erste Bildschirm bis zu 4K/240 Hz, der zweite jedoch höchstens 4K/144 Hz beziehungsweise 6K/60 Hz. Gerade hier legt der M5 Pro nun deutlich zu.
Mac mini wird immer vielseitigerDas sind natürlich Nutzungsszenarien, die für den Normalanwender kaum von Relevanz sein dürften. Allerdings positionierte Apple den Mac mini spätestens mit der Einführung des M2 Pro als potenten Desktop-Mac, der weitaus mehr kann, als nur klein und effizient zu sein. Die erneut verbesserte Anbindung externer Displays zeigt, dass Apple die Vielseitigkeit des Mac mini weiter ausbaut und für professionelle Nutzer interessant macht, die ansonsten zu einem Mac Studio greifen müssten.