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M5 Ultra & M6: Die neuen Apple-Chips im Detail

Am heutigen Nachmittag stellte Apple eine neue Generation des Mac mini wie auch das Mac Studio vor. Beim Mac mini steht wahlweise ein M6- oder ein M5-Pro-Chip zum Kauf bereit. Der M5 Pro ist bereits aus dem MacBook Pro bekannt – doch der M6 ist eine vollständig neue Generation. Die Basiskonfiguration des Mac Studio kommt mit M5 Max daher, ebenfalls bekannt aus dem MacBook Pro. Doch wahlweise ist der Mac Studio auch mit dem völlig neuen M5 Ultra zu haben.


Der M6
Apple gibt in der Pressemitteilung an, den CPU-Komplex des M6 komplett neu entwickelt und so die Zusammenarbeit der einzelnen Kerne verbessert zu haben. Der M6 kommt mit zwei Kernen mehr als der M5 daher und bringt nun zwei Super-Kerne, vier Performance-Kerne und sechs Effizienz-Cores mit.

Details zu den Super-Cores im M6 liefert Apple leider nicht – doch es ist anzunehmen, dass diese ähnlich wie beim M5 Pro und M5 Max noch mehr auf Performance und maximale Taktrate getrimmt sind als die regulären Performance-Kerne. Apple wirbt damit, dass der M6 die weltweit schnellste Single-Core-Performance von allen verfügbaren CPUs leistet. Unabhängige Tests, zum Beispiel mittels Geekbench, werden diese Behauptung höchstwahrscheinlich bestätigen.

Beim Apple M6 handelt es sich um den allerersten Chip des Konzerns, welcher im neuen 2nm-Herstellungsverfahren von TSMC gefertigt wurde. Der A20, welchen der Konzern im iPhone 18 Pro, Pro Max und Ultra einsetzen wird, dürfte ebenfalls in diesem Verfahren gefertigt werden.

Auch an der GPU arbeitete Apple beim M6: Diese soll deutliche Änderungen bezüglich der Shader-Core-Architektur, des Dynamischen Cachings und des hardwareassistierten Raytracings mitbringen. Ferner bringt der M6, verglichen mit dem M5, zwei zusätzliche GPU-Cores mit. Apple integrierte in die GPU-Cores einen "Neural Accelerator", welcher bei KI-Aufgaben eine Performance-Steigerung um 30 Prozent ermöglicht.

Der M5 Ultra
Wie bereits bei der allerersten Ultra-Generation, nämlich dem M1 Ultra, handelt es sich auch beim M5 Ultra um zwei "zusammenarbeitende" M5 Max. Apple nennt diese Verbindung "UltraFusion" – und diese liefert beim M5 Ultra eine Bandbreite von 4,4 TB/s. Apple gibt an, die Anschlussdichte um den Faktor sechs erhöht zu haben, um die Bandbreite zu steigern.

Apple bewirbt den M5 Ultra als "Powerpaket für Pro- und KI-Workloads". Es handle sich beim M5 Ultra um den ersten Apple-Chip in Quad-Die-Bauweise – also der erste Chip, auf welchem vier unabhängige Chips verbunden wurden.

Im Vergleich zum M3 Ultra gibt der Konzern an, dass die Geschwindigkeit der GPU-Kerne deutlich gestiegen sei – nämlich um insgesamt 40 Prozent. Der M5 Max und M5 Ultra bringen allerdings noch nicht die neueren Grafikeinheiten des M6 mit.

Kommentare

mazun
mazun25.08.26 17:23
Nur als ergänzende Information habe ich gerade gesehen, dass der M6 ebenso wie der M5(non Pro/Max!) über 153GB/s Speicherbandbreite verfügt. Allerdings erhöht sich diese auf 170 GB/s wenn man 24 oder 32 anstelle von 16GB RAM auswählt. Das ist so meines Wissens beim M5 nicht der Fall. Zumindest finde ich dazu keinen Hinweis (beim noch aktuellen MacBook Air oder Pro z.B.)
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