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Intel integriert Virtualisierungstechnik in neue Pentium-4-Prozessoren

Wie Intel in einer Pressemeldung bekannt gegeben hat, werden die neuen Pentium-4-Prozessoren 672 und 662 mit der Virtualisierungstechnik Vanderpool ausgeliefert. Diese Technik soll in allen zukünftigen Intel-Prozessoren Einzug halten und ermöglicht durch bereitgestellte Prozessor-Funktionen zum Beispiel die gleichzeitige Verwendung mehrerer Betriebssysteme oder die vollständige Abschottung ganzer Systembereiche trotz Verwednung des gleichen Prozessors und Speichers. Obwohl Vanderpool auch schon in anderen neueren Pentium-4-Prozessoren verbaut wurde, war die Technik bisher auf diesen Prozessoren deaktiviert. Interessant ist dabei, dass erst vor einigen Tagen bekannt wurde, dass Apple einen Patentantrag eingereicht hat, bei dem auch die Verwendung eines Zweitsystems ermöglicht werden soll, wobei sowohl Mac OS X, Linux als auch Windows namentlich genannt werden.

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Kommentare

kacheng
kacheng15.11.05 08:34
www.macwintechnews.de ???
www.winmactechnews.de ???

Was wird kommen? Ich wuerde es auf jeden Fall begruessen, wenn ich auch Windows installieren kann.
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Bodo
Bodo15.11.05 08:41
Da der P4 nicht in die Macs kommt, ist die Meldung eine "Überbrückung" um uns die Zeit bis zu den "Intel-Macs" zu verkürzen.
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freespeech200515.11.05 08:41
besser wäre, das windows programme "verstanden" würden OHNE windows installieren zu müssen.
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freespeech200515.11.05 08:46
*** AUFFÄLLIG, heute keine Aktualisierung des iTunes Stores? *** Neue Produktpräsentation so aufwendig? ... Spekulation ...

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pique15.11.05 08:48
ich kann auch nicht nchvollziehen, warum WINDOWS auf meinem zukünftigen mac laufen sollte.

Es wäre viel wünschenswerter, wenn die osx-plattform populärer wird und es in jedem bereich ein vergleichbares produkt dafür geben würde, so dass die windows plattform, für die, die sie nicht nutzen wollen auch komplett überflüssig wird.

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Bodo
Bodo15.11.05 08:53
pique
Genau das wäre der richtige Weg. Warten wir mal ab wie die Softwarehäuser auf den Umstieg reagieren. Vielleicht gibts dann auch Autocad für Mac...;-)
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Bernd
Bernd15.11.05 08:58
muss man dann windows separat booten? oder kann man WIN Programme aus OSX raus starten? Was denkt Ihr?
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Maniacintosh
Maniacintosh15.11.05 09:09
So reizvoll und praktisch ab und zu die Möglichkeit wäre auf einem Mac einfach mal ein Windows zu booten, hoffe ich, dass dies NICHT möglich sein wird. Noch schlimmer wäre es, wenn man Windows-Programme direkt in MacOS X starten könnte!

Warum sollte noch jemand Software für MacOS X entwicklen (wenn man mal von Apple absieht)? Noch ist der Markt klein und überschaubar und bald haben dann die Software-Hersteller das Argument, man könne ja dafür in Windows starten; insbesondere für Spiele sehe ich da schon sehr schwarz! Und ich könnte mir vorstellen, dass auch die eine oder andere Mac-Portierung ausserhalb des Spiele-Sektors auf der Strecke bleibt.

Sollten Win-Programme dann sogar in OS X laufen, wird diese Situation noch verschärft: Es ist nicht mal ein Neustart notwendig, damit man das Win-Programm nutzen kann! Wozu dann noch eine Mac-Version? Wozu dann überhaupt noch OS X?
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frashier
frashier15.11.05 09:11
das osx wird wohl auf kurz oder lang auf jedem rechner laufen und das macht mir auf einer seite sorge und auf der anderen wieder nicht!

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Bernd
Bernd15.11.05 09:36
 frashier

Wenn OSX auf jeden Rechner laufen würde, verdient Apple kein Geld mehr! Apple ist HARDWARE HERSTELLER, das können die sich gar nit leisten!

OSX wird sicherlich nur auf Apple Hardware laufen! Daumendrück
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nopeecee
nopeecee15.11.05 09:37
maniacintosh

ja du hast schon recht, sehe das prinzipiell auch so. Wenn es aber problemlos möglich ist Windows zu fahren dann wird das auch gemacht.
Ansonsten denke ich aber es wird eher mehr Programme vielleicht auch AutoCAD für OSX geben, da die Anpassung an OSX kein so grosser akt mehr ist. Ansonsten brauche ich z.B. überhaupt kein Win Programm, ausser Spiel-Ware.
Auch in Foren kann man höflich miteinander umgehen
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Maniacintosh
Maniacintosh15.11.05 09:55
Bernd

Im Moment stimmt das und vielleicht auch mittelfrisitg noch, aber Apple verdient inzwischen viel Geld mit iPods und wenn durch den intel-Switch der Marktanteil von OS X steigt, halte ich es für denkbar, dass sich das Geschäftsmodell von Apple ändert. Eine weitere Gefahr droht von den ganzen "Hackern" die nichts unversucht lassen werden um OS X auf Wald und Wiesen-PCs zum Laufen zu bekommen. Bisher wurde noch jeder "Kopierschutz" geknackt und sollte es dabei bleiben, könnte Apple genötigt sein OS X auch für andere PCs freizugeben. An den intel-Switch hat vorher auch fast niemand geglaubt!

nopeecee

Das du sonst keine Win-Ware brauchst mag zwar heute stimmen, aber wie sieht es in 2 oder 3 Jahren aus? Wenn Win-Software wirklich problemlos unter OS X läuft (sei es in Virtual PC, dann ja nahezu in 1:1-Tempo oder gar direkt in OS X), wer verspricht dir, dass es dann noch ein Adobe Photoshop, Macromedia Freehand, Quark Xpress oder Cubase für OS X gibt? Es verursacht für die Entwickler nur mehr Kosten, aber die Macnutzer würden auch die (sowieso schon entwickelte) Windows-Version kaufen, es bleibt ja oft eh keine Alternative! Wenn wenigstens ein Neustart in Windows notwendig ist, sieht es nicht ganz so schlimm aus, da dann als Argument für eine OS X-Version noch die bessere Zusammenarbeit bleibt, insbesondere für Nutzer, die Apple Pro-Applications nutzen. Ich hoffe einfach mal, dass Steve sich mit dem intel-Switch nicht gewaltig verrechnet hat!
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bernddasbrot
bernddasbrot15.11.05 10:11
maniacintosh

Sehe ich nicht ganz so. Momentan kann ich mir nur schwer vorstellen, dass zwischen OSX und Windows (auf einem Intel-Mac) problemlos und produktiv zwischend en Betriebssystemen gearbeitet werden kann. Ja, es wird gehen, aber das Hin und Her zwischen des Systemen wird nicht vergleichbar mit der Produktivität inenrhalb eines Systems sein. Photoshop unter Windows, exportieren/kopieren, in Quark (OS X) weiter(ver)arbeiten? Sicher ist dies im Einzelfall eine nette Lösung, nicht für einen echten Workflow udn dauerhaftes Arbeiten. Auch InDesign auf einem PC ist eine andere Geschichte als auf dem Mac.

Gamer, für die diese Option wirklich interessant ist, brauchen sowieso keinen Mac...:-)

Gäbe es so viel Aufregung, wenn der "G6" von Tutsisushu oder sonstwem wäre? Allein das Wörtchen "Intel" scheint hier manchmal schon der Anlass für abenteuerliche Spekulationen zu sein, oder?
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Maniacintosh
Maniacintosh15.11.05 10:25
Ich persönlich kann mir das auch nicht vorstellen, aber ich entscheide auch nicht, was in den Softwarehäusern entwickelt wird! Die Entwicklung von Mac-Versionen ist sicher nicht billig und unter den Vorzeichen, die sich nun ergeben, könnte das in mancher Chefabteilung dazu führen, sich diese Kosten zu sparen. Die Softwareverkäufer werden einem dann auch erzählen, wenn du einen Workflow willst, nimm doch Windows, das läuft sogar auf deinem Mac!

Ehrlich gesagt sehe ich die Gefahr vorerst auch weniger bei großer Software a la Photoshop...

Die Aufregung gibt es aber nicht, weil intel die Chips liefert, sondern weil die Chips künftig x86-Chips sind. Wären diese von AMD, Transmeta oder wem auch immer, gäbe es die gleichen Diskussionen. Würde intel nun für Apple PPCs backen, dann hätten die Diskussionen schon lange nachgelassen, klar hätte man im ersten Moment gesagt: Intel wie können die nur, aber recht schnell wäre es den meisten egal gewesen, da sich im wesentlichen nichts geändert hätte...
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em_we_es15.11.05 10:34
auf die gefahr hin, dass ich verbal verprügelt werde...
wäre es nicht denkbar, dass es z.b. eine creative suite-version gibt, die sowohl aufm mac als auch auf dem pc läuft - und je nach system automatisch eben anders ausschaut? hab ich da jetzt einen gedanklich drehwurm oder bin ich zu un-technisch unterwegs?
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Maniacintosh
Maniacintosh15.11.05 10:40
em_we_es

Das wäre auch heute schon denkbar, schließlich kann man die Installer für Mac und Win auch auf eine DVD pressen oder wenigstens beide DVDs in einen Karton werfen, unterschiedliche Binaries werden es aber schon sein müssen, da zumindest nach derzeitigem Stand ein MacOS X nichts mit einer Windows-EXE und Windows nichts mit einem MacOS-Application-Bundle anfangen kann. Aber auch eine solche Kombi-Version, die auf beiden Systemem läuft, würde doppelten Entwicklungsaufwand erfordern, da es ja nach wie vor an die Windows- und MacOS X-APIs angepasst werden müsste.

Unabhängig davon wäre das sicher eine schöne Lösung, auch wenn ich sie für unwahrscheinlich halte.
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ralleff15.11.05 11:48
Wie sieht denn die ganze Geschichte mit Darwine aus, hat dazu jemand Infos?
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Zetaline
Zetaline15.11.05 18:10
Ich habs' doch schon immer gewusst.

Apple macht dies nicht nur wegen schnelleren Prozessoren sondern vor allem wegen dem OS.

Schade Lolipoldie, nicht wahr?
Auf der Verpackung stand: Erfordert IBM kompatiblen PC mit Windows oder besser. Also entschied ich mich für Mac + OS X = ♥
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Zetaline
Zetaline15.11.05 18:17
em_we_es

Genau so is' es. Warum wohl hat Bruce Chizen (Adobe CEO) auf der Apple Keynote gefragt warum Apple diesen Schritt nicht schon früher getan hätte.

Ich denke Adobe will sich in Zukunft erhebliche Kosten sparen für die Anpassung an zwei Welten. Über 90% Marktanteil Intel mit Windows gegenüber knapp 2-4% Marktanteile mit PPC und Apple.

Adé du schnödes Insel-Dasein!
Auf der Verpackung stand: Erfordert IBM kompatiblen PC mit Windows oder besser. Also entschied ich mich für Mac + OS X = ♥
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