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Gurman legt nach: Wie Apple die extremen Lieferverzögerungen des iPhone Duo verschuldete

Das iPhone Duo scheint bisher ein großer Erfolg für Apple zu sein und übertrifft die Erwartungen des Unternehmens deutlich. Entsprechend erhöhte der Tech-Riese die Bestellungen bei seinen Zulieferern bereits mehrmals. Analysten gehen inzwischen von rund 14 Millionen Geräten aus, die Apple produzieren lässt. Ob diese Produktionsmengen erreicht werden, steht noch nicht fest, denn es kommt seit Monaten zu Problemen bei der Herstellung des faltbaren iPhones. Ordert man im Moment ein Duo, muss man bis Ende Januar darauf warten, denn das aktuell prognostizierte Lieferdatum wäre der 25. Januar, unabhängig von Farbe oder Speicherausführung. Ein neuer Bericht von Mark Gurman legt nahe, dass diese Schwierigkeiten vor dem Start intern als so gravierend eingestuft wurden, dass eigentlich ein späterer Release angestrebt war, zusätzlich gestaffelt nach Märkten. Dazu kam es aber nicht.


Ursprünglich November als Veröffentlichungszeitpunkt
Laut Gurman habe man in Cupertino eigentlich vorgehabt, das neue Gerät ab November zu verkaufen. Außerdem sollten zuerst nur der heimische US-Markt und China beliefert werden. Damit wäre der Start des iPhone Duo gleich in zweifacher Weise entspannter gewesen. Stattdessen entschied man sich dafür, das faltbare Smartphone bereits im Oktober und sofort in 70 Ländern in den Verkauf zu bringen. Gurman zieht das Fazit, man habe ohne ausreichend Inventar auf den Markt gedrängt. Die Folgen sind nun deutlich zu sehen. Warum sich Apple so entschieden hat, ist nicht bekannt. Tim Cook sagte neulich in einem Interview, dass das Duo schon unter der Führung des neuen CEO John Ternus auf den Markt kommen sollte. Möglich wäre, dass man Ternus gleich zu Beginn seiner Amtszeit ein wichtiges Thema liefern wollte und den November als zu spät angesehen hat.

Doppeltes Problem auf Angebots- und Nachfrageseite
Die Wartezeit von fast drei Monaten weist dabei auf zwei Probleme gleichzeitig hin: Einerseits gibt es überraschend hohe Nachfrage, und parallel dazu kommt die Produktion auf der Angebotsseite nicht hinterher. Gerade bei Luxusgütern erzeugt Knappheit oftmals erst recht hohe Begehrlichkeit, weshalb darüber spekuliert werden kann, ob die schlechte Verfügbarkeit den Run auf das Gerät sogar verstärkt haben könnte.

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