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Erstes Interview nach Abgang als CEO – Tim Cook geht auf Rücktrittszeitpunkt ein

Noch keine zwei Monate ist es her, dass Tim Cook den Chefsessel als CEO bei Apple an John Ternus übergab und in die Position des Executive Chairman wechselte. Trotzdem lange genug, um ein erstes Fazit zum Führungswechsel zu ziehen und in einem Interview genauer auf die Gründe für den dafür gewählten Zeitpunkt einzugehen. Vor wenigen Tagen stand er daher dem Independent-Journalisten David Phelan in Apples neuer Music Hall in London Rede und Antwort. Neben dem Timing für seinen Rücktritt spricht er auch über die Zusammenarbeit mit dem neuen CEO.


iPhone Duo soll dem neuen CEO Rückenwind geben
Einer der interessantesten Teile des Interviews geht der Frage nach, warum Tim Cook gerade jetzt sein Amt als CEO niederlegte, vor der Vorstellung des iPhone Duos. Der Grund sei der Rückenwind, den das Gerät Ternus als neuem Chef geben soll. Freimütig gesteht er ein, dass dieser Schwung bei Apple stark vom Produktzyklus abhängig sei. Der anstehende Kreislauf mit dem faltbaren iPhone sei unglaublich gut. Dies erklärt, weshalb seine Zeit als CEO vor der Präsentation endete und er die Vorstellung seinem Nachfolger überließ.

Das Verhältnis zu John Ternus
Generell legt Cook in dem Interview viel Wert darauf, seinen Nachfolger und die Zusammenarbeit mit ihm zu loben. Die beiden hätten ein unglaubliches Vertrauensverhältnis, was er für extrem wichtig hält. Der Übergang an der Führungsspitze sei einfach "lehrbuchartig" verlaufen. Ebenfalls stimmen müsse die Kommunikation untereinander.

Über seine neue Aufgabe
Seine Aufgabe sei nun, sich global mit Politik zu beschäftigen. Der Austausch mit Regierungen ist in seinen Augen weltweit von Bedeutung, da es eine Menge Dinge gebe, die das Unternehmen erreichen oder ändern möchte. Diese Tätigkeit stehe ganz im Zeichen der Unterstützung von Ternus, dessen Sichtweise er folge. Wichtig ist ihm ebenfalls zu vermitteln, nicht querzuschießen.

Ternus bekam gleichen Rat, den Cook schon von Steve Jobs erhalten hatte
Sich nicht einzumischen passt nahtlos zu dem Tipp, den er einst von Steve Jobs erhalten hatte und den er nun auch an Ternus weitergab: Der Neue solle nicht Cook imitieren, oder überlegen, was dieser getan hätte. Er müsse seine eigenen Stärken nutzen und versuchen das einzubringen, was er selbst anbieten könne.

Kommentare

Niederbayern
Niederbayern09.10.26 14:32
Naja, als ob er sich wirklich Fragen würde was Cook an irgendeiner Stelle getan hätte
-5

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