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Google plant angeblich digitalen Zeitungskiosk für Android-Geräte

Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise meldet, plant Google einen digitalen Zeitungskiosk für Android-Geräte. Google will dadurch stärker mit Apples iBook-Lösung konkurrieren. Momentan befindet sich Google anscheinend noch in der Entwicklungsphase. Nebenbei führt Google bereits Verhandlungen mit den großen US-Verlagen. Im Gegensatz zu Apple will Google angeblich weniger als 30 Prozent des Umsatzes beim digitalen Vertrieb einbehalten. Zudem verspricht Google, bestimmte persönliche Daten der Leser an die Verlage weiterzugeben, um sie bei Marketing und Diensten zu unterstützen.

Apple will dem Bericht zufolge weiter an seinen Abo-Plänen festhalten. Wie schon beim Einzelverkauf will Apple auch beim Abo 30 Prozent des Umsatzes einbehalten. Darüber hinaus ist Apple aber im Gegenzug auch zu Zugeständnissen bei den Leserdaten bereit. So sollen nach Einwilligung der Nutzer sowohl Name als auch E-Mail-Adresse an die Verlage weitergegeben werden. Verlage haben dadurch die Möglichkeit, attraktive Angebote aus postalischem Vertrieb und Digital-Vertrieb zu schnüren.

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Kommentare

mobileme03.01.11 12:02
Zudem verspricht Google, bestimmte persönliche Daten der Leser an die Verlage weiterzugeben, um sie bei Marketing und Diensten zu unterstützen.

Das glaube ich denen aufs Wort
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TechID03.01.11 12:13
Bei Androiden ist doch eh fast alles elektronisch und digital
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o.wunder
o.wunder03.01.11 12:16
Bei Apple ist der digitale Kiosk schon jetzt ein Flop, warum das so ist müßte untersucht werden. Ich denke es liegt viel am Preis. Für ein elektronische Medium erwartet der Leser einen weit geringeren Preis als für gedrucktes, obwohl die Herstellungskosten für die Inhalte für das elektronische Medium eher noch aufwendiger ist als für den Druck, da interaktive Inhalte und Videos erwartet werden.

Durch die 30% nimmt sich Apple schon mal ein großes Stück für den Vertrieb und bringt damit auch die Verlage unter Druck, wenn sie versuchen den Preis niedrig zu gestalten.

Es bleibt spannend zu sehen, ob sich ein digitaler Kiosk mit Kostenpflichtigen Inhalten unter Android wird durchsetzen können, ist Android doch dafür bekannt vieles kostenlos zu bieten.

Ich denke Google wird es da noch schwerer als Apple haben.
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MrBrown03.01.11 12:23
Dann aber lieber über Apple die Zeitung kaufen und wenigstens danach gefragt werden ob ich meine Daten weiter geben will, als wenn es ohne mein Zugeständnis passiert!!
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mobileme03.01.11 14:01
Naja, von Flop kann wohl keine Rede sein, ich denke, es ist Ernüchterung eingetreten. I

Ich denke außerdem es bedarf einer genaueren Evaluierung dessen, was User gut und schlecht finden und dann ggf. einer Optimierung, denn technisch gesehen gibt es tolle Beispiele für das iPad. Ich vermute der Preis kann ein kleiner Akzeptanzblocker sein...
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Michael Lang03.01.11 15:13
Klar geht es um Preise. Es geht immer um Preise!

Aber es müssen auch gute bzw, gut präsentierte Inhalte sein und es muss ein breites Angebot vorliegen. Das braucht etwas Zeit...

Aber von einem Flop würde ich auch (noch) nicht reden.
- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
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Request
Request03.01.11 15:19
Immer nennt man es Flop nur weil es die zu hohen Erwartungen nicht einhält...für eines der ersten solchen Produkte finde ich es echt nicht schlecht...
1984 - Think different - Macintosh - iPhone / iPad - Think nothing - 2014
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zwobot03.01.11 22:23
mobile me

Und? Weitergelesen? Apple ist auch schon einen Schritt weitergegangen und anscheinend zur Weitergabe der Nutzerdaten bereit. Wenn auch (noch) mit Einwilligung.
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