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Video-Interviews: Ternus über seinen Amtsantritt, Smartphone-Zukunft – und warum die Zeit jetzt reif für das iPhone Duo war

John Ternus steht derzeit verständlicherweise ganz besonders im Rampenlicht, blickt die Techwelt doch gespannt darauf, welche Akzente er als Apple-CEO setzt. In einem Interview mit TechRadar und Tom's Guide stellte er sich einigen Fragen rund um das Event und seine neue Rolle. Auf die Frage, ob ein Ingenieur an der Spitze Apples die Innovation neu beleben werde, widerspricht er der Prämisse, Apple habe diese überhaupt je verloren. Interessant ist zudem die Formulierung, dass dies wegen KI die aufregendste Phase seiner gesamten 25-jährigen Apple-Karriere sei.

KI ermögliche nicht nur völlig neue Funktionen bestehender Produkte, sondern öffne ausdrücklich die Tür für neue Produktgattungen. Zur Beförderung: Nach einem halben Leben im Unternehmen sei Apple schlicht "in seinem Blut" – und die Berufung habe bei ihm Gänsehaut ausgelöst.


"Das Smartphone wird durch gar nichts abgelöst"
Ternus drückt seine Überzeugung aus, dass Apple aber keine Ablösung des Smartphones durch KI-Wearables erwartet. Watch und AirPods seien zwar ebenfalls hervorragende KI-Geräte, ein perfektes KI-Device gebe es aber bereits: Das iPhone stehe wegen Rechenleistung, Akkulaufzeit, Display und der Rolle als Speicher persönlicher Daten hier klar im Zentrum. In keiner Weise rechne er mit einem Bedeutungsverlust. Das passt exakt zu seiner Keynote-Botschaft vom iPhone als "intelligent personal hub" – es muss gar nichts komplett Neues erfunden werden, denn jenes Hub existiere bereits.


Erst jetzt war die Zeit für das Duo reif
Im zweiten Teil des Interviews sprechen Ternus und Marketingchef Joswiak über die jüngst präsentierte Hardware. Im Falle des iPhone Duo betonen die beiden, dass Apple bewusst so lange wartete, bis Qualität, Haltbarkeit und Gestaltung den eigenen Ansprüchen genügten. Ternus beschreibt das Gerät als Gelegenheit, Hard- und Software gemeinsam neu zu denken. Ein Schwerpunkt war zudem die Faltstelle des Displays. Ternus erklärt, Apple habe Scharnier, Displayaufbau und Oberfläche als Gesamtsystem entwickelt. Die Falz werde durch die neu entwickelte Nano-Textur weitestgehend kaschiert – gerade weil die Oberfläche des Innendisplays aus Polymer statt Glas besteht, soll sie sich nicht wie die typischen weichen oder leicht welligen Kunststoffoberflächen anderer Faltgeräte anfühlen.


Pencil beim iPhone, Kamera des 18 Pro, Performance
Beim Apple Pencil will Apple ausdrücklich keinen grundsätzlichen Richtungswechsel für alle iPhones andeuten. Ternus gibt dazu an, beim iPhone Duo erscheine die Stiftunterstützung einfach wegen der großen Innenfläche sinnvoll. Das Gerät funktioniere vollständig ohne Pencil, für manche Nutzer sei er aber eine sinnvolle Ergänzung. Beim iPhone 18 Pro steht vor allem die variable Blende im Mittelpunkt. Sechs kleine Lamellen verändern die Öffnung automatisch, wer möchte, könne Blende, Verschlusszeit und Fokus aber auch manuell einstellen. Zum Schluss geht es um den A20 Pro. Ternus nennt vor allem rechenintensive Fotofunktionen, lokale KI und Spiele als Profiteure. Die Grafikleistung sei gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent gestiegen – dank der verbesserten Kühlung sogar bei noch länger dauerhaft abrufbarer Leistung.

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