Bericht: Apple führt nächste Woche Hardware-Abos für Macs, iPhones und die Apple Watch ein


In den vergangenen Jahren unternahm Apple viele Schritte, beim Trend zu Abos für digitale Güter mitzumachen. Inzwischen ist die Zahl der Dienste stark angewachsen und umfasst "Apple Music", "Apple TV", "Apple Arcade", "Apple Fitness+", “Creator Studio” und "iCloud+" sowie die Bundles "Apple One" und "Apple One Premium". Bei der Hardware zeigte sich das Unternehmen bisher zurückhaltender. Abos für Mac, iPhone und Co. im eigentlichen Sinn konnte man bis jetzt nicht finden. Das könnte sich in Kürze ändern, denn offenbar ist ein Abo- bzw. Leasing-Modell für iPhones und Macs geplant – zunächst in den USA.
Neues Abo-Programm für Hardware offenbar kurz vor der EinführungWie
Bloomberg berichtet, steht das Unternehmen aus Cupertino kurz davor, seine Strategie zum Verkauf von Hardware um ein wesentliches Element zu erweitern. Bereits nächste Woche wird in Partnerschaft mit Klarna ein "Apple Upgrade"-Programm eingeführt – so Bloomberg. Dieses funktioniere wie ein Leasingvertrag beim Auto. Man zahle bei iPhone und Apple Watch 24 Monate lang eine monatliche Rate und habe die Wahl, ob man das Gerät nach der Laufzeit zurückgibt, ein neues Modell möchte oder sein altes per Einmalzahlung käuflich erwirbt. Auch eine Ablösung während der Laufzeit sei wohl vorgesehen. Bei Macs ist eine Vertragszeit von 36 Monaten vorgesehen. Im Zuge der kürzlichen
Preiserhöhungen sucht Apple offenbar nach neuen Strategien, wie die Hardware weiterhin erfolgreich an den Kunden gebracht werden kann.
Funde in der Beta von iOS 27 deuten ebenfalls auf Abo-Modell hinGestützt wird die Prognose durch einen Fund von
9to5mac im Code der Beta von iOS 27. Darin wurde ein Element entdeckt, das App Managed Features, laut Artikel. Dieses Feature erlaube es Providern oder Finanzinstituten, ein iPhone im Falle von Zahlungsverzügen weitgehend zu sperren, bis die ausstehenden Zahlungen geleistet sind. Nur eine kleine Reihe von Apps wäre während der Sperre weiterhin verfügbar. Abos, die im App Store abgeschlossen wurden, liefen demzufolge weiter, auch wenn die entsprechende App so lange nicht verwendet werden könnte. Welche Zahlungsverzüge zur vorübergehenden Stilllegung der meisten Funktionen führen, liege im Ermessen der Provider und Zahlungsabwickler. Auch das Weiterverkaufen oder Ausschlachten des Smartphones würde unterbunden, dank einer Einbindung des Systems in das Wo ist?-Framework. Im Release Candidate für iOS 26.6 wurde der Code hingegen nicht gefunden.
Das Upgrade-Programm für iPhones wird eingestelltEine zusätzliche geplante Änderung betrifft das bisherige Programm zum Upgrade von iPhones, bei dem man sein Gerät über 24 monatliche Raten finanziert und nach 11 Monaten auf ein neues Modell wechseln kann. Zusammen mit der Einführung des Abo-Modells wird dieses Programm laut Bloomberg
auslaufen und kann nicht mehr abgeschlossen werden. Den Berichten zufolge kommt das neue Leasing-Modell mit Abstrichen, da es kein AppleCare umfasst – anders als das dann eingestellte Upgrade-Programm.