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Neue Router-Generation: FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 feiert Premiere auf der IFA

Zukunftsweisend, innovativ, brillant: Der deutsche Router-Hersteller FRITZ! GmbH, vormals AVM, spart nicht mit vollmundigen Adjektiven, wenn es um die Präsentation eines neuen Geräts geht. Die Tradition pflegt das Unternehmen auch bei der FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90, welche im Rahmen der diesjährigen IFA in Berlin vorgestellt wurde. Der Name des WLAN-Routers, welcher signifikant vom bisherigen Schema abweicht, soll dabei deutlich machen, dass es sich um das erste Modell einer neuen FRITZ!Box-Generation handelt. Sie soll der Pressemitteilung des Herstellers zufolge nicht weniger als der „neue Standard für das digitale Zuhause“ sein. Diesen Anspruch will die FRITZ! GmbH nicht nur mit den inneren Werten unterstreichen, sondern auch mit einem deutlich veränderten neuen Design.


Neues Box-Design für universelle Aufstellmöglichkeiten
Die FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 kommt im Unterschied zur Mehrzahl der bisherigen Router des Herstellers kantig daher. Das Design lehnt sich dem Unternehmen zufolge somit an den Namen „Box“ an. Das Gerät sei dadurch „universell aufstellbar“, heißt es in der Ankündigung, etwa stehend im Regal oder auf dem Fußboden. Wie sinnvoll eine solche Platzierung im Einzelfall ist, sei dahingestellt, robust genug dafür soll die neue FRITZ!Box jedenfalls sein. Eine Wandbefestigung ist natürlich ebenfalls vorgesehen, der Abstand der Bohrlöcher ist dabei identisch mit denen für die verbreitete FRITZ!Box 7590. Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der Unterseite, das integrierte Kabelmanagement gewährleistet eine unsichtbare und geordnete Führung der Kabel. Diese Anordnung ermöglicht es zudem, die insgesamt elf Antennen im oberen Bereich des Routers zu platzieren, was für eine verbesserte Sendeleistung sorgen soll.


Das Design der FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 ist dem Hersteller zufolge tauglich fürs Bücherregal; ob das der richtige Platz ist, muss aber jeder für sich entscheiden.
Quelle: FRITZ! GmbH

Glasfaser, DSL und drei WLAN-Frequenzbereiche
Die FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 unterstützt, wie schon aus dem Namen hervorgeht, zwei Breitband-Technologien: Glasfaser nach den Standards GPON (bis 2,5 Gigabit/Sekunde) und AON (maximal 1 Gigabit/Sekunde) sowie DSL einschließlich Supervectoring mit bis zu 300 Megabit/Sekunde. In Sachen WLAN funkt das Gerät auf drei Frequenzbereichen, nämlich 6, 5 und 2,4 Gigahertz, als maximale Datenübertragungsrate nennt die FRITZ! GmbH 12,2 Gigabit/Sekunde. In der Praxis dürfte dieser Wert allerdings nur unter optimalen Bedingungen zu erreichen sein. Der Router bietet zudem zwei Netzwerk-Ports mit 2,5 Gigabit/Sekunde sowie zweimal Gigabit-LAN, ein USB-Anschluss ist ebenfalls vorhanden. Wie gewohnt sind auch eine Telefonanlage und Smarthome-Funktionen an Bord, Geräte lassen sich dabei per DECT-ULE oder Zigbee anbinden.

Neue Namensgebung soll für mehr Klarheit sorgen
Eine Premiere stellt die neue FRITZ!Box auch bei der Namensgebung dar. Künftig soll diese bei allen kommenden Geräten eine klare Logik aufweisen. Nach der traditionellen Bezeichnung „FRITZ!“ kommt zunächst die Anschlussart, in diesem Fall also „DSL/Fiber“, dann folgt eine Zahlenkombination, welche die WLAN-Generation und die Baureihe kennzeichnet. Wann die FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 auf den Markt kommt und was sie kosten wird, ist zurzeit noch nicht bekannt. Im Rahmen der IFA präsentierte die FRITZ! GmbH darüber hinaus unter anderem die FRITZ!Boxen 5630 XGS und 6835 5G, den FRITZ!Repeater 6700 Pro, die smarte Steckdose FRITZ!Smart Energy 201 sowie den Heizkörperregler FRITZ!Smart Thermo 303.

Kommentare

Nightraider08.09.26 13:00
Das Problem sind für mich nicht die (tollen) Router, sondern die fehlenden Leitungen, vor allen Dingen Glasfaser.
+3
derguteste
derguteste08.09.26 13:23
ich hab seit letzten Monat meinen Anbieter gewechselt und von 2.5Gbit/s zu einer 10Gbit/s Leitung.
Und hab drum auch zum ersten Mal eine Fritzbox jetzt Zuhause. Also die 5690XGS ist schon ein tolles Gerät. Ich bleib zumindest zukünftig den Fritzbox Routern treu. =)
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FlyingSloth
FlyingSloth08.09.26 13:25
Der Hersteller der Box wirbt auf der einen Seite mit massiver Unterstützung von Home Automation via DECT und Zigbee und auf der anderen Seite stellt die Box wieder keine echte VLAN 20 — IoT Funktionalität bereit, um den ganzen Smarthome Kram von Tuerklingel, Tuerschloss, Überwachungskameras bis hin zu Thermostat und Co in ein eigenes IOT Netzwerk zu verfrachten, abgekoppelt vom eigentlichen LAN. Das ist das Mindeste was ein guter Router mit Home Automation zur Verfügung stellen sollte. LAN seitiges VLAN tagging ist seit jeher ein vermisstes Feature der FRITZ!Boxen.
Fly it like you stole it...
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Macmissionar08.09.26 13:25
derguteste
ich hab seit letzten Monat meinen Anbieter gewechselt und von 2.5Gbit/s zu einer 10Gbit/s Leitung.
[…]
Da kommen mir echt die Tränen und ich werde neidisch. In welchen Gegenden sind solche Traumwerte möglich?
Ich zahle weiterhin für eine 100er Leitung, real kommen aber wie seit Jahren unverändert 54.000 kbit/s, in guten Zeiten auch mal knapp über 55.000, an.
A Mac is like a Wigwam: No Windows, no Gates, no Backdoors, Peace, Harmony – and an Apache inside.
+1
sudoRinger
sudoRinger08.09.26 13:38
Ist so ein All-In-One-Gerät nicht ein Anachronismus? Zumindest wenn man gehobene Ansprüche hat, wie sie dieser Router ausdrücklich erfüllen soll.

Vom Glasfaser-Anbieter gibt es eine NT-Box direkt am Glasfaser-Anschluss (z.B. im Keller). Das Internet wird per Mesh-WLAN verteilt und dafür gibt es diverse 2er/3e-Sets, die man optimal in der Wohnung verteilt.
Was bleibt ist die reine Router-Funktion, d.h. dazwischen gehört nur noch eine kleine Box mit OpenWRT und ggf. noch ein Switch für mehr Anschlüsse. So eine Zusammenstellung ist günstiger und leistungsfähiger.
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FlyingSloth
FlyingSloth08.09.26 13:43
Genau!
sudoRinger
Ist so ein All-In-One-Gerät nicht ein Anachronismus? Zumindest wenn man gehobene Ansprüche hat, wie sie dieser Router ausdrücklich erfüllen soll.

Vom Glasfaser-Anbieter gibt es eine NT-Box direkt am Glasfaser-Anschluss (z.B. im Keller). Das Internet wird per Mesh-WLAN verteilt und dafür gibt es diverse 2er/3e-Sets, die man optimal in der Wohnung verteilt.
Was bleibt ist die reine Router-Funktion, d.h. dazwischen gehört nur noch eine kleine Box mit OpenWRT und ggf. noch ein Switch für mehr Anschlüsse. So eine Zusammenstellung ist günstiger und leistungsfähiger.
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David_B
David_B08.09.26 13:59
sudoRinger
Ist so ein All-In-One-Gerät nicht ein Anachronismus? Zumindest wenn man gehobene Ansprüche hat, wie sie dieser Router ausdrücklich erfüllen soll.

Vom Glasfaser-Anbieter gibt es eine NT-Box direkt am Glasfaser-Anschluss (z.B. im Keller). Das Internet wird per Mesh-WLAN verteilt und dafür gibt es diverse 2er/3e-Sets, die man optimal in der Wohnung verteilt.
Was bleibt ist die reine Router-Funktion, d.h. dazwischen gehört nur noch eine kleine Box mit OpenWRT und ggf. noch ein Switch für mehr Anschlüsse. So eine Zusammenstellung ist günstiger und leistungsfähiger.

Für mehr als 90 % der Nutzer ist dein Szenario nicht realistisch. Die wollen als einzige Troubleshootingmöglichkeit das Ziehen des Netzstecker haben.
Auf eine Ansammlung von Kabeln, Geräten und Netzteilen haben die auch keinen Bock.
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derguteste
derguteste08.09.26 14:00
Macmissionar
Da kommen mir echt die Tränen und ich werde neidisch. In welchen Gegenden sind solche Traumwerte möglich?

In der Schweiz selbst in nem kleinen Dorf am Bodensee. Theoretisch hätte ich mich auch für die 20Gbit/s Leitung entscheiden können. Aber da hab ich keinen vernünftigen Grund für gesehen.
+1
aMacUser
aMacUser08.09.26 14:03
FlyingSloth
Der Hersteller der Box wirbt auf der einen Seite mit massiver Unterstützung von Home Automation via DECT und Zigbee und auf der anderen Seite stellt die Box wieder keine echte VLAN 20 — IoT Funktionalität bereit, um den ganzen Smarthome Kram von Tuerklingel, Tuerschloss, Überwachungskameras bis hin zu Thermostat und Co in ein eigenes IOT Netzwerk zu verfrachten, abgekoppelt vom eigentlichen LAN. Das ist das Mindeste was ein guter Router mit Home Automation zur Verfügung stellen sollte. LAN seitiges VLAN tagging ist seit jeher ein vermisstes Feature der FRITZ!Boxen.
Aber es ist halt weiterhin nichts, was der Durchschnittskunde braucht. Die allermeisten Menschen, die zuhause eine FritzBox stehen haben, werden niemals in ihrem Leben die UI dieser öffnen, geschweige denn überhaupt das Wort "Netzwerk" kennen oder etwas damit anfangen können.
Wenn VLANs auf der ToDo-Liste von Fritz drauf stehen sollte, dann sicherlich nicht sehr weit oben.
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FlyingSloth
FlyingSloth08.09.26 14:09
Schon klar, aber diejenigen unter den FRITZ!Box Usern mit Ambitionen für Homeautomation duerften genau wissen, warum ein VLAN für IOT wichtig ist. Insofern wundere ich mich eben, dass der Hersteller Zigbee bewirbt, aber VLAN außen vor lässt. Nix halbes und nix ganzes.
aMacUser
Wenn VLANs auf der ToDo-Liste von Fritz drauf stehen sollte, dann sicherlich nicht sehr weit oben.
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sudoRinger
sudoRinger08.09.26 14:12
David_B
Für mehr als 90 % der Nutzer ist dein Szenario nicht realistisch. Die wollen als einzige Troubleshootingmöglichkeit das Ziehen des Netzstecker haben.
Nein, Du hast keine extra Kabel. Das Kabel zwischen NT (wo das Internet im Haus ankommt) und Router ist ohnehin vorhanden. Die Mesh-Geräte hast du bei der Fritzbox dennoch zusätzlich. Außer du kommst wirklilch mit dem eingebauten WLAN alleine in der Fritzbox klar ohne WLAN-Repeater.

Wo du einen Punkt hast, ist, dass mein Vorschlag für 90 % zu aufwändig ist, aber für diese Leute ist auch dieser Router viel zu teuer und unnötig. Meistens reicht doch die 7530 AX oder ein anderer Router für 150 Euro.
Auf eine Ansammlung von Kabeln, Geräten und Netzteilen haben die auch keinen Bock.
Zähl mal nach. Mein vorgeschlagenes Setup hat die gleiche Anzahl Geräte.
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vta08.09.26 14:16
sudoRinger
Ist so ein All-In-One-Gerät nicht ein Anachronismus? Zumindest wenn man gehobene Ansprüche hat, wie sie dieser Router ausdrücklich erfüllen soll.

Vom Glasfaser-Anbieter gibt es eine NT-Box direkt am Glasfaser-Anschluss (z.B. im Keller). Das Internet wird per Mesh-WLAN verteilt und dafür gibt es diverse 2er/3e-Sets, die man optimal in der Wohnung verteilt.
Was bleibt ist die reine Router-Funktion, d.h. dazwischen gehört nur noch eine kleine Box mit OpenWRT und ggf. noch ein Switch für mehr Anschlüsse. So eine Zusammenstellung ist günstiger und leistungsfähiger.
Mit OpenWrt geht viel mehr. Das ist richtig. Aber damit sind viele auch überfordert, wenn es um VLANs etc. geht. Ein Fritzbox ist zwar recht primitiv/einfach von der Funktionalität her aber dafür bekommt so ziemlich jeder die zum laufen. Aber dann halt auch ohne VLANs, etc.

Btw.
MeshWLAN ist auch nur eine Not-Krücke, die man nur nutzen sollte, wenn es nicht anders geht. Ich bin froh, dass ich meine OpenWrt Access Points direkt über ein Lan-Kabel versorgen kann. Die meisten Geräten nutzen bei mir ohnehin Lan.
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gfhfkgfhfk08.09.26 14:21
sudoRinger
Ist so ein All-In-One-Gerät nicht ein Anachronismus? Zumindest wenn man gehobene Ansprüche hat, wie sie dieser Router ausdrücklich erfüllen soll.
Es wäre kein Anachronismus, wenn es in Deutschland korrekte Glasfaseranschlüsse geben würde. Leider wird in Deutschland wieder Pfusch verbaut, d.h. GPON als Glasfaser bei dem man optische Splitter in der Straße verbaut und nicht wie etwa in der Schweiz oder in Gewerbeinstallationen die Fasern (Plural !!!) zum Kunden zieht. Dann braucht man nämlich keine Anbieterbox sondern steckt die Transceiver direkt in den Router/Switch. Bei fester IP Adresse übernimmt das Routing üblicherweise ein L3 Switch. Die Firewall läuft dann auf einer separaten Box/Server.

Für den Privatkunden bzw. Kleinunternehmer ist die AIO Box die bequeme Lösung und man kann noch darüber telefonieren. Wenn Du Dir eine separate PBX kaufst plus DECT Basis ist das deutlich teurer als eine Fritzbox.
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