Apples humorvolles Stop-Motion-Video zum Mac mini M6: Der Kleine wird zum Muskelmann


Der gestern vorgestellte neue Mac mini M6 besticht, glaubt man den Angaben in Apples Pressemitteilung, durch eine herausragende Performance. Das Unternehmen nennt in diesem Zusammenhang spektakuläre Werte (siehe
). Der kompakte Desktop-Rechner soll bei der Ausführung von Großen Sprachmodellen knapp fünfmal schneller zu Werke gehen als sein Vorgänger mit M4-Prozessor. Bei der Abarbeitung von Aufgaben in Excel ist er Apple zufolge 1,5 Mal flotter als sein Vorgänger, in Cyberpunk 2077 kommt er auf die doppelten Bildwiederholraten. Beim Mac mini M6 handelt es sich also offenbar um ein äußerst mächtiges Kraftpaket – und als ein solches bewirbt ihn Apple folglich auch in einem Reklamevideo, welches das Unternehmen jetzt auf YouTube veröffentlichte.
„The Mighty Mac mini“ wird zu Muskelmann und RaketeIn dem 42 Sekunden langen
Clip mit dem Titel „The Mighty Mac mini“ mutiert der Mac mini M6 zunächst zum Korpus eines Kraftsportlers mit gewaltigen Muskelpaketen. Im Kommentar heißt es dazu passend, der Computer sei „pretty beefy“, was „fleischig“, aber eben auch „mächtig“ bedeuten kann. Aus dem Muskelmann wird dann ein Rennwagen, der alles erledigen könne, was man ihm vorsetze. Über einen Traktor, welcher für den perfekten Umgang mit anspruchsvollen Lasten steht, entwickelt sich der Mac mini M6 schließlich zu einem vielarmigen Roboter. Dieser symbolisiert die verschiedenen KI-Aufgaben, die für den kleinen Desktop-Computer ein Kinderspiel sein sollen. Gegen Ende des Videos hebt er in Form einer Rakete ab in die Stratosphäre – und genau dorthin schickt der neue Mac mini dem Kommentar zufolge auch die Produktivität seines Benutzers. Bleibt dabei aber eben stets „mini“.
„Making of“ zum Clip auf Instagram veröffentlichtParallel zur Veröffentlichung des Werbevideos stellte Apple auf
Instagram ein „Making of“ zur Verfügung. Darin erklären die Macher von „The Mighty Mac mini“, wie der kurze Clip entstand. Er wurde nicht im Computer generiert, die Trickzeichner Justin Rasch und Scott DaRos sowie Artdirector Josh Mahan nutzten vielmehr das traditionelle Stop-Motion-Verfahren. Zu sehen sind unter anderem von Hand angefertigte Vorzeichnungen, die eingesetzten Hilfsmittel und immer wieder die akribische Arbeit beim Erstellen, Bemalen und Positionieren der jeweiligen Elemente. „Wir mussten alles von Hand gestalten“, erläutern die Macher in dem Instagram-Reel. Apple veröffentlichte zudem ein
Video zum neuen Mac Studio; dieses ist zwar eindrucksvoll gestaltet, allerdings deutlich sachlicher gestaltet als der Clip zum Mac mini.