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Apple sucht Fotos professioneller Fotografen zur Verbesserung von Apertures RAW-Import

Wie Rob Galbraith berichtet, sucht Apple RAW-Fotos professioneller Fotografen, die in der bisherigen Aperture-Version nur unzureichend importiert werden. Die Fotos sollen als RAW-Datei, Aperture-TIFF-Datei und als TIFF-Datei eines anderen RAW-Decoders per FTP an Apple gesandt werden. Apple verspricht, die Fotos ausschließlich für Tests des Mac-OS-X-RAW-Import zu verwenden. Der eingerichtete FTP-Server privftp.apple.com (Benutzer: proappcustomer / Kennwort: media) ist ausschließlich beschreibbar, wodurch das Auslesen oder Herunterladen übertragener Fotos nicht möglich ist. Übertragene Fotos soll man anschließend an die E-Mail-Adresse aperturefeedback@group.apple.com unter Angabe des Kamera-Models melden.

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Kommentare

Cmon
Cmon02.02.06 09:37
Hmm, komische Methode...Appel ist erpicht, das zu ändern...aber dass man gleich die eigenen Fotos schicken soll?
Bei MTN seid 2003…wie die Zeit vergeht!
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patrick.02.02.06 09:43
Sollen die doch einfach die Open-Source DC-RAW einsetzen. Unterstützt mehr als 150 Kameras inkl. deren RAW-Files. Gelingt die Integration so gut wie in RAW-Developer könnte Aperture sogar mal 250 Euro wert sein.
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Rotfuxx02.02.06 10:01
Naja, auch wenn Apple bei der Safari-Engine auf OpenSource zurückgegriffen haben, so denke ich nicht, dass dies ein allgemeines Prozedere ist.

Gerade in diesem Segment (es geht schließlich um teuere Pro-Software) will man doch Alleinstellungmerkmale herausarbeiten.

Wenn Apple dann endlich noch einen gescheiten RAW-Filter entwickelt, ist der erste Schritt getan, um aus Aperture ein brauchbares Profi-Programm zu machen.
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macspezi
macspezi02.02.06 10:59
Ich finde die Idee von Apple sehr gut.

Auf diese Art und Weise, sammelt man eine unglaubliche Sreubreite von Motiven, unterschiedlichen Cameras und Fototechniken aus aller Herren Länder.

Zudem "fühlt" sich der Fotograf an der Entwicklung der Applikation beteiligt und verbindet ein positives Gefühl damit. Er wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die nächste Version kaufen, die natürlich, auch dank seines Mitwirkens, besser sein wird.

Clever Apple!
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Gu Wen Lang02.02.06 11:41
Wieso E-Mail mit Kameramodell? Steht doch alles im EXIF. Da sind ja echt Profis am Werk!!
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SGI
SGI02.02.06 12:02
Wie wäre es denn, wenn man sich bei Apple von Anfang an ein paar Testmodelle der verschiedenen Kamerahersteller hätte kommen lassen. Damit könnten sie dann nach Herzenslust RAWs produzieren und den Import selbiger optimieren. Aber wozu gleich so pragmatisch, wenn man nach einem verpazten Start so tuen kann, als würde man sich plötzlich an der Kundschaft orientieren.
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Stefab
Stefab02.02.06 12:14
Sollen sie doch den RAW Developer aufkaufen, der bringt wirklich gute Qualität mit sich!
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sonorman
sonorman02.02.06 12:32
Eigentlich wäre damit bewiesen, dass Apple den Usern mit Aperture tatsächlich nur eine Beta-Version verkauft hat.

Und mit der Lightroom-Beta hat Adobe Apple vorgemacht, wie man die User auch in die Entwicklung eines High-End Produktes mit einbeziehen kann.
Nun ja, Hauptsache, die schwache RAW-Konvertierung wird endlich verbessert.
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mac since 199402.02.06 13:18
IST DAS PEINLICH!

Schlimm genug, daß da ein neues Profiprogramm eher noch als alpha denn als beta verkauft wird. Aber dann noch die Feedback-Funktion noch nichtmal in das Programm selbst einzubauen, ist für einen Softwarehersteller nun wirklich armselig. Also erst sich über schlechte RAWs ärgern, dann per FTP hochladen und dann auch noch eine Mail mit Erläuterungen dazu schreiben. Da können die Profis ja gleich wieder in ihre Dunkelkammern zurückgehen...
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markus202.02.06 14:37
Au WEIA !!!!
Erst 500 Euronen verlangen - für ne ALPHA Version und dann betteln:
"bitte bitte Apple User, helft uns"
Ja sind wir in einer Sekte oder was ?

Die sollen gefääligst mit den Herstellern der Kams zusammenarbeiten ODER halt selbst die Dinger kaufen und Fotos machen.

Bei Shareware finde ich eine Hilfe in dieser Art voll OK - bei einem $$$-Unternehmen wie Apple jedoch nicht.
Da müssen eben nochmal 200-300K US$ für die Weiterentwicklung investiert werden.
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