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Apple Intelligence in China vor dem Start? Verwirrung um Support-Eintrag

Im Herbst möchte Apple mit Siri AI und Apple Intelligence endlich richtig durchstarten, bis dahin muss man sich mit den bisherigen KI-Funktionen begnügen. Dazu gehört die Einbindung von ChatGPT in Siri, sofern der Nutzer das wünscht. Siri kann dann Anfragen zur Bearbeitung an ChatGPT weitergeben und Aufgaben erledigen lassen. Eine ähnliche Integration möchte der Mac- und iPhone-Hersteller auch in China einführen, doch dort stehen ChatGPT und andere ausländische KI-Modelle nicht zur Verfügung. In Qwen AI von Alibaba hat Apple offenbar den notwendigen lokalen Partner für den chinesischen Markt gefunden. Kurzzeitig war eine Apple-Support-Seite mit einer Anleitung zu finden, wie man die Integration von Qwen vornimmt. Diese ist inzwischen wieder verschwunden, interessante Schlussfolgerungen lassen sich daraus aber trotzdem ziehen.


Apple Intelligence in China bisher nicht verfügbar
Um in China KI-Dienste anzubieten, sind ausländische Unternehmen auf Kooperationen mit lokalen Anbietern angewiesen. Schon länger wurde vermutet, dass man in Cupertino dafür mit Baidu und Alibaba zusammenarbeiten werde. Im Juli erst schien Apple Intelligence endlich die bürokratischen Hürden zur Einführung überwunden zu haben. Ein kurzzeitig erschienener Apple-Supporteintrag, der erklärte, wie man Qwen AI – Alibabas Sprachmodell – mit Apple Intelligence verbinde, sah daher wie ein logischer nächster Schritt aus, um den Marktstart in China zu begleiten. Allerdings verschwand die Support-Anleitung nach einem Tag wieder und selbst Apples Kundenservice wusste von nichts. Die Gründe dafür sind zurzeit unklar. Der Tech-Analyst Liu Dingding interpretiert den kurzzeitigen Eintrag als ein Zeichen für noch ungeklärte regulatorische Details. Interessant ist außerdem, dass sich das nun wieder verschwundene Support-Dokument nur auf Macs bezog, nicht aber auf andere Plattformen aus dem Hause Apple.

Apple mit weniger Verkäufen in China
Das Bestreben, Apple Intelligence zügig auch in China verfügbar zu machen, dürfte angesichts der sinkenden Verkaufszahlen in Festlandchina groß sein, auch weil die KI-Features mit den ab Herbst verfügbaren neuen Betriebssystemen noch deutlich stärker in den Fokus rücken werden. Die überzeugenden Wachstumsraten von Huawei, das auf eigene KI-Entwicklungen innerhalb seines Betriebssystems HarmonyOS setzt, legen einen zunehmenden Wunsch der chinesischen Kunden nach KI-Funktionen ebenfalls nahe.

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