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"Ohne Worte" von pfank

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Ausgangsbeitrag

pfank
pfank03.09.2021:10

Kommentare

gorgont
gorgont03.09.20 22:01
na das hast du aber recht spät bemerkt ...
Tesla, SAP, Microsoft, usw. die Liste geht immer fleissig weiter ...
In den Medien redet niemand darüber, aber hier werden eben nur viele Infos "gefiltert" weitergegeben.
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marco m.
marco m.04.09.20 04:37
pfank

Und du kaufst nicht bei Apple, oder nutzt nichts von Google? 🤔
Chevy Chase: Twenty years ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope. Please, don't let Kevin Bacon die!
beanchen04.09.20 08:05
🤦‍♀️ Ich weiß ja nicht in welchem Universum ihr euch befindet aber dort wo ich lebe ist das jeden Tag Thema. Vielleicht nicht genau das, denn das ist Populismus, sondern die Hintergründe: Corona, die Leute bleiben zu Hause, sie beschäftigen sich mehr mit elektronischen Geräten (benötigen auch mehr) und dem Internet und bestellen eher als dass sie in einen Laden gehen.
pünktchen
pünktchen04.09.20 10:57
Es würde mich übrigens nicht wundern wenn das Aktienkapital besonders in den USA dank Pensionsfonds usw. immer noch gleichmässiger verteilt ist als das Eigentum an "small businesses". Auch die Verteilungswirkung ist daher nicht unbedingt von unten nach oben wie das Bild wohl suggerieren soll.

Und das niemand drüber redet - ernsthaft? Typisches populistisches Gewäsch.
Trampa04.09.20 11:02
nein es ist kein populistisches gewäsch... aber es beruhigt so ungemein sämtliche gedanken in diese richtung als solches abzutun...wa?! -.-
beanchen04.09.20 11:25
@Trampa
Siehst / hörst du keine Nachrichten, Diskussionsrunden, etc? Es ist jeden Tag Thema und es ist populistisches Gewäsch so zu tun, als ob es niemanden interessiert. Beruhigend ist das ganz und gar nicht aber man muss auch nicht alles als dramatische Neuigkeit herumschreien, nur weil es das eigene Hirn bisher nicht erfasst hat.
nane
nane04.09.20 11:31
pfank
Das ist ein normaler "Schweinezyklus" es wird auch eine normale "Korrektur" dazu geben. Etwas wird verschwinden, etwas anderes wird entstehen. Das ist der Lauf der Dinge und des Lebens. Mal gerechter, mal weniger gerecht - bezogen auf die Sichtweise des Beobachters. Zurücklehnen, zusehen, Tee trinken, sein eigenes Umfeld ausgeglichen und nachhaltig gestalten, weiter leben - was soll man den sonst machen?
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
Trampa04.09.20 11:50
@beanchen ich bin seit 25 jahren politisch aktiv, ich denke ich hab nen ganz guten überblick, wo, wie über was diskutiert wird
beanchen04.09.20 14:48
Offensichtlich nicht. Unter dem Stichwort "Einzelhandel schließt Amazon profitiert" finde ich spontan dutzende von Newsberichte zum Thema und es gibt sogar schon Studien dazu. Und das ist nur eine Google-Suche und auch nur mit Amazon. Die Behauptung niemand würde darüber reden ist einfach nicht haltbar und wenn so eine Behauptung dann noch wie oben aufgehübscht wird, dann ist das populistisches Gewäsch!
Trampa04.09.20 14:58
ach beanchen... also wirklich

als ob so ne google suche irgendwas aussagt - wenns darum geht - pick dir die idiotischste aussage oder idee und ich zeig dir 1000 suchergebnisse dazu... heutzutage wird über alles "geredet" - das ist aber mit der aussage nicht gemeint

gegenbeispiel - ich screenshote dir die hauptseite von 20 nationalen oder internationalen newsseiten (oder Regierungsprotokollen/gesetzeserlassen/EU-Entscheidungen/whatever) und dann schaun wir mal wie häufig sich dort kritisch mit derlei entwicklungen - und im direkten zusammenhang dazu der (um)verteilung von vermögen und einkommen beschäftigt wird
marco m.
marco m.04.09.20 15:05
beanchen
🤦‍♀️ Ich weiß ja nicht in welchem Universum ihr euch befindet aber dort wo ich lebe ist das jeden Tag Thema. Vielleicht nicht genau das, denn das ist Populismus, sondern die Hintergründe: Corona, die Leute bleiben zu Hause, sie beschäftigen sich mehr mit elektronischen Geräten (benötigen auch mehr) und dem Internet und bestellen eher als dass sie in einen Laden gehen.
Corona hin oder her, ich war schon seit mehr als 10 Jahren in keinem Laden mehr. Warum auch? Für mich als Endkunde hat das nur Vorteile. Ich lasse alles bequem nach Hause liefern, und lehne mich zurück.
Und ob jemand nun 1 Milliarde, oder 20 Milliarden Umsatz macht, ist mir so was von pupsegal.
Chevy Chase: Twenty years ago, we had Steve Jobs, Johnny Cash and Bob Hope. Now we have no jobs, no cash, and no hope. Please, don't let Kevin Bacon die!
pünktchen
pünktchen04.09.20 16:55
Was das ganze mit dem mittelalterlichen Bauer vor der Burg zu tun haben soll würde mich ja auch mal interessieren.
beanchen04.09.20 17:02
Trampa
... heutzutage wird über alles "geredet" - das ist aber mit der aussage nicht gemeint
Was ist dann gemeint? Wäre ja mal interessant anstatt hier so rumzuschwallen.
andreas_g
andreas_g05.09.20 09:32
Ich sehe das primäre Problem nicht unbedingt bei der Konzentration von Vermögen bei irgendwelchen Großkonzernen, sondern im Wandel der Arbeitswelt.
Früher stand ein Verkäufer und/oder Kundenberater im kleinen Geschäft irgendwo in der Innenstadt und hat im direkten Kundenkontakt die Waren verkauft. Die Einrichtung des Ladens wurde vielleicht vom lokalen Tischler gemacht, etc.
Der Verkäufer ist nun arbeitslos. Aber vielleicht bekommt er ja einen Job im nächstgelegenen Amazon-Großlager oder bei einem Zustelldienst. Welcher Job attraktiver ist, muss wohl nicht erklärt werden.
Ich denke wir erleben hier so etwas wie die Industrialisierung des Handels. Mit allen Nebeneffekten, die eine Industrialisierung mit sich bringt.
Ich sehe das durchwegs negativ, aber man kann natürlich auch anderer Meinung sein, vorallem wenn man nicht im Handel beschäftigt ist
amanita phalloides
amanita phalloides05.09.20 12:18
andreas_g
Ich denke wir erleben hier so etwas wie die Industrialisierung des Handels.

Die erleben wir, seit die Gewerkschaften die Konsum-Kette gründeten, die ersten "Supermärkte", um Arbeiter regelmäßig und dauerhaft mit günstigen Lebensmitteln zu versorgen. Diese "Industrialisierung" ist der Industrie nicht anzulasten, aber sie hat sie perfektioniert, die Konsum-Kette aus dem Markt gefegt.

Verändert hat sich so etwas ganz anderes: Meine Urgroßmutter hatte noch einen Vorratskeller mit Eingemachtem aller Art, lebte aber im 19. Jh., hatte einen Hausstand mit Personal zu versorgen. Der hätte einer von heute was von Feminismus erzählen sollen. Die würde ihm sofort zeigen, wer Herr im Haus ist und zwar der wirtschaftliche zur häuslichen Produktion sehr komplexer Art. Die ging nur nicht arbeiten, weil sie im Haus jede Menge davon hatte und ohne sie alles eingebrochen wäre. Von Qualität und Vielfalt der Lebensmittel heute dürfte meine Urgroßmutter nicht einmal geträumt haben, obwohl die sehr gut gekocht haben muss. Eine "Hausfrau" heute geht erst in den Supermarkt und dann an den Kühlschrank, später zum Mülleimer. Da hat sich in unserer Alltagskultur also gewaltig etwas verändert. Mein Vorratskeller ist Aldi & Co. Das ist kollektiv geworden. Man könnte glatt von schleichendem Kommunismus sprechen.

Und was die immer neuen Höchstwerte der Aktien betrifft, so indizieren nur eines: Es ist jede Menge Geld im Markt, das über die Zentralbanken. Der Immobilienmarkt hat sehr viel schneller reagiert. Ich warte auf die Inflation. Der Immobilienmarkt setzt die auf 300 %. Ich möchte sehen, wie die das über 100 Jahre verteilen wollen. Aber selbst die Ratio stimmt nicht mehr, denn beim Crash 2008 wurden von den USA zwischen 4 (IWF) und 7 (Banken) Billionen aus dem Markt gezogen über den ABS-Zertifikate-Betrug, ohne die Inflation massiv steigen zu lassen.
Hast Du im Bett Dich heiss gewühlt, trink Coca Cola - eisgekühlt
amanita phalloides
amanita phalloides05.09.20 12:32
amanita phalloides
denn beim Crash 2008 wurden von den USA zwischen 4 (IWF) und 7 (Banken) Billionen aus dem Markt gezogen über den ABS-Zertifikate-Betrug, ohne die Inflation massiv steigen zu lassen.

Korrigiere: Hier massiv steigen zu lassen, denn was davon in die Dritte Welt wie abgedrückt werden konnte, hat niemand untersucht. Doch die ist danach in die Knie gegangen, selbst die Ölstaaten.

Auch hier gilt die alte Börsenweisheit: Das Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer. Seitdem geht es in den USA mit den Aktienkursen nur noch nach oben. Eine weitere Inflation gab es nicht, wäre aber zu erwarten gewesen bei 7 Billionen in einem Binnenmarkt.
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amanita phalloides
amanita phalloides05.09.20 12:49
Kleiner Nachtrag zu kleine Läden:

Was die betrifft, so werden die heute anders wahrgenommen als früher. Kleine Geschäfte heute sind Boutiquen, Vinotheken, Käsefachgeschäfte usw. also ein Luxussegment, in dem die von den Grünen so favorisierten regionalen Versorger ihre Überlebensnische finden, also im Hochpreissegment. Früher waren die kleinen Läden mit der Versorgung urbaner Zentren überfordert. Der Brotpreis war Ende des 19. / Anfang 20. Jh. ein Politikum, obwohl die Ukraine jede Menge Weizen zu günstigsten Preisen anbieten konnte. Doch um selbst kontinental zu agieren, sind kleine Läden eben zu klein und es gab Hungeraufstände. Wer Urbanisierung will, muss auch Aldi sagen.
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pünktchen
pünktchen06.09.20 11:05
amanita phalloides
... beim Crash 2008 wurden von den USA zwischen 4 (IWF) und 7 (Banken) Billionen aus dem Markt gezogen über den ABS-Zertifikate-Betrug, ohne die Inflation massiv steigen zu lassen.

Wieso sollte die Inflation ansteigen wenn weniger Geld im Markt ist? Sollte doch eher zu Deflation führen. Unter anderem um die zu verhindern wurde dann wieder massig Geld in die Märkte gepumpt. Und wieso eigentlich "von den USA"?
amanita phalloides
amanita phalloides07.09.20 13:08
pünktchen
Wieso sollte die Inflation ansteigen wenn weniger Geld im Markt ist? Sollte doch eher zu Deflation führen. Unter anderem um die zu verhindern wurde dann wieder massig Geld in die Märkte gepumpt. Und wieso eigentlich "von den USA"?

Wo das Geld abfloss, also bei uns, nicht wo es hin floss, also die USA. Dort floss es hin, weil die ABS-Zertifikate dort insolvent wurden. Und die Bank of Amerika ging auch nur pleite, weil sie 300 Mrd. Schulden im Ausland hatte, sonst wäre sie gerettet worden. Es wird leider nicht wirklich klar, wie die USA das bei sich verrechnet haben. Im Grunde haben die auch nur klar gemacht: Diese Schulden zahlen wir nicht zurück, sprich: Wir haben schlicht auf eure Kosten gelebt. Solches Geld muss tatsächlich nicht weiter verrechnet werden.
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Mecki
Mecki07.09.20 16:58
Wealth transfer? Aktienkurse sind kein Wert. Der Kurs einer Aktie ist reine Fiktion. Ob ein Aktie wirklich das Wert ist, was der Kurs verspricht, das weiß niemand, bis er die Aktie verkauft. Denn nur weil der Kurs sagt, ich bekomme X € für ein Aktie, ist nicht gesagt, dass mir irgendwer auf der Welt bereit ist diese Aktie für X € abzukaufen. Selbst wenn er mir 100 Aktien zu dem Preis abkaufen würde, ist nicht gesagt, dass er mir auch 1 Mio Aktien zu diesem Preis abkaufen würde. Niemand kann sich also darauf verlassen, dass er für sein Aktienpaket am Ende das bekommt, was der Kurs aktuell verspricht.

Jedoch erst wenn aber Aktie verkauft werden, findet eine Übermittlung von Werten statt und erst dann steht fest wie hoch diese ist. Revenue hingegen ist echter Wert. Einkommen mit Aktienkursen zu vergleichen, das sind Äpfel und Birnen. Wer diese Grafik erstellt hat, dem mangelt es entweder an wirtschaftlichen Grundwissen oder er will absichtlich Fake News verbreiten, denn er stellt fiktionale Werte echten Werten gegenüber und er spricht von einem Transfer, wo gar keiner Stattfindet, denn wenn man eine Aktie hält und die steigt im Kurs, dann hat überhaupt kein Transfer stattgefunden.
Weia
Weia08.09.20 22:51
Mecki
Wealth transfer? Aktienkurse sind kein Wert.
Spezialisierst Du dich eigentlich auf das Verbreiten von wirtschaftswissenschaftlichem Unsinn?
Der Kurs einer Aktie ist reine Fiktion.
Das unterscheidet ihn vom Wert von Geld inwiefern?
Ob ein Aktie wirklich das Wert ist, was der Kurs verspricht, das weiß niemand, bis er die Aktie verkauft.
Und ob ihm für das Geld, das er dafür bekommt (falls er es denn bekommt ), jemand ein Brot gibt, weiß er auch erst, wenn er es versucht.
Denn nur weil der Kurs sagt, ich bekomme X € für ein Aktie, ist nicht gesagt, dass mir irgendwer auf der Welt bereit ist diese Aktie für X € abzukaufen.
Doch, das ist unter nicht-krisenhaften wirtschaftlichen Bedingungen gesagt. Es gibt eine Institution dafür, die das sicherstellt, die heißt Börse. Und die irgendwer heißen Market Maker.
Selbst wenn er mir 100 Aktien zu dem Preis abkaufen würde, ist nicht gesagt, dass er mir auch 1 Mio Aktien zu diesem Preis abkaufen würde.
Bei den Aktien, um die es in dem Screenshot geht, ist auch das gesagt. Von AAPL wurden heute 226 Millionen Stück gehandelt, da sind auch 1 Million Stück statistisches Rauschen.

Umgekehrt entsprechen 1 Million Stück im Moment allerdings 113 Millionen Dollar. Das ist mehr Geld, als die meisten der Kleinunternehmer, um die es hier geht und die ihre Existenzgrundlage verloren haben, in ihrem ganzen Leben gesehen haben.
Revenue hingegen ist echter Wert.
Das sag mal Menschen in einem hyperinflationären Umfeld oder kurz vor einer Währungsreform.
Einkommen mit Aktienkursen zu vergleichen, das sind Äpfel und Birnen.
Brot mit Einkommen (gleich ob in Form von Geld oder Aktien(optionen)) zu vergleichen, das wären Äpfel und Birnen.

Schau mal ins AAPL-Aktienforum rüber, da überlegen sich die Teilnehmer gerade, ob sie von ihren Gewinnen Immobilien kaufen sollen. Aber nein, es findet kein Werttransfer statt.

Immer, wenn ich denke, Du könntest Deinen libertären Zynismus nicht noch weiter treiben, werde ich eines Besseren belehrt.
Wer diese Grafik erstellt hat, dem mangelt es entweder an wirtschaftlichen Grundwissen
Oder an Empathielosigkeit.

Wer im Treibhaus sitzt, sollte nicht mit Scheinen werfen.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
Trampa09.09.20 08:25
danke weia...
amanita phalloides
amanita phalloides09.09.20 14:43
Mecki
Wealth transfer? Aktienkurse sind kein Wert. Der Kurs einer Aktie ist reine Fiktion.

Sagen wir also: Kurse sind Handelspreise, meist der zuletzt gültige, also der beim zuletzt getätigten Handel. So gesehen sind Kurse sogar reine Information unter Händlern, deren News-Ticker.

Aktion sind reine Fiktion, weil niemand die Firmen dazu hinreichend genau prüfen kann und jedem für einen Blick in die Zukunft meist die Glaskugel und der schwarze Kater fehlen. Die Rating-Agenturen tendieren für mich längst zu einem Steuerungsinstrument für die Käufe - Verkäufe. US-Monopol, also wären zwei eigene in Europa wären sicher nicht falsch.

Was ich heute für problematischer bei Aktien halte: Sie gelten als Kern des Kapitalismus, wer Aktien hält, zählt zur Gier-Group, nicht einer Peer-Group. Diese Gutmenschen sollten mal genau ansehen, wer Aktien hält. Das sind Pensionsfonds, Rücklagen für Betriebsrenten, Versicherungen usw. Über die Börse bereichern sich kaum Private, sondern eine sehr breit aufgestellte Alterssicherung, also wir alle.
Hast Du im Bett Dich heiss gewühlt, trink Coca Cola - eisgekühlt
amanita phalloides
amanita phalloides09.09.20 15:33
Diesen Artikel empfehle ich hier. Die Vollkasko-Spekulation der Gutmenschen treibt am Finanzmarkt sofort solche Blüten. Es ist nicht so, dass Gutmenschen frei von Gier wären.

Noch ein Hinweis. So ein Betriebswirt, der einige Millionen eines Fonds-Vermögens verwaltet, hat auch seinen Stolz und seinen Ehrgeiz. Neben seinen Routinen spekuliert der - und sei es mit Bitcoin. Irgendwoher muss das Andrenalin dann doch kommen, das den Alltag spannend macht. Doch im Vergleich zu dem, was gehandelt wird, sind das marginale Summen.
Hast Du im Bett Dich heiss gewühlt, trink Coca Cola - eisgekühlt
amanita phalloides
amanita phalloides09.09.20 15:53
amanita phalloides
Diesen Artikel empfehle ich hier.

Das Spannende daran ist, wie schnell der Markt auf sein Feindbild bei seinen Gegnern reagiert. Das ist seine Antwort auf deren gnadenlos platte "Kapitalismuskritik".
Hast Du im Bett Dich heiss gewühlt, trink Coca Cola - eisgekühlt
Weia
Weia09.09.20 15:55
amanita phalloides
Diesen Artikel empfehle ich hier. Die Vollkasko-Spekulation der Gutmenschen treibt am Finanzmarkt sofort solche Blüten. Es ist nicht so, dass Gutmenschen frei von Gier wären.
Dass diese Software generiert automatisch Gewinne-Spams üble Abzocke sind, die zur Zeit in der Tat den Maileingang fluten , sollte eigentlich jeder durchschauen, der weiß, was eine Spam-Mail ist. Dass dabei oftmals auf übelste Weise primitive rechte Instinkte angesprochen werden (Bild berichtet … macht deutsche Bürger reich … Großbanken sind besorgt … Staat will es in 25 Minuten verbieten …), macht das Ganze besonders widerlich.

Jetzt musst Du mir aber mal verraten, was das mit dem dummdreist-polemischen Begriff des „Gutmenschen“ zu tun hat. In meinem Sprachverständnis ist gut immer noch was Gutes, vor allem aber begreife ich nicht, welchen Zusammenhang es geben soll zu Menschen, die auf solche Spam-Mails hereinfallen.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
amanita phalloides
amanita phalloides10.09.20 11:52
Weia
Jetzt musst Du mir aber mal verraten, was das mit dem dummdreist-polemischen Begriff des „Gutmenschen“ zu tun hat.

Weil sich solche Programme für meine Begriffe an dies naive Feld wenden. Ob er Begriff Gutmensch dummdreist ist, wage ich zu bezweifeln, polemisch ist er auch nur begrenzt. Es gibt Teilnehmer in der politischen Diskussion, die zu jedem Thema die Deutungshoheit für sich reservieren und da darfst Du raten, wie die ist in der selber darstellen.
Hast Du im Bett Dich heiss gewühlt, trink Coca Cola - eisgekühlt
Trampa10.09.20 12:09
amanita phalloides
Weia
Jetzt musst Du mir aber mal verraten, was das mit dem dummdreist-polemischen Begriff des „Gutmenschen“ zu tun hat.

Weil sich solche Programme für meine Begriffe an dies naive Feld wenden. Ob er Begriff Gutmensch dummdreist ist, wage ich zu bezweifeln, polemisch ist er auch nur begrenzt. Es gibt Teilnehmer in der politischen Diskussion, die zu jedem Thema die Deutungshoheit für sich reservieren und da darfst Du raten, wie die ist in der selber darstellen.


deine eigene voreingenommenheit hat damit aber gar nix zu tun wa?

Zitat deines profils: Meine Generation hat noch Söhne und Töchter gezeugt, Feministen heute KinderInnen ...
amanita phalloides
amanita phalloides10.09.20 12:13
Trampa
deine eigene voreingenommenheit hat damit aber gar nix zu tun wa?
Zitat deines profils: Meine Generation hat noch Söhne und Töchter gezeugt, Feministen heute KinderInnen ...

Voreingenommen? Ich liebe Diskussionen auf gleicher Augenhöhe, also den Austausch von Argumenten. Jenen Leuten, die mir moralisch kommen, wenn ihnen solche fehlen, verspreche ich, sie als Gouvernante einzustellen, so ich eine brauchen sollte.

Und was ist an meinem Profil-Satz irrig? Mein größter Spass daran ist KinderInnen, ein doppelter Plural, der zudem das aufhebt, was er anstreben vorgibt: Die Gleichstellung. Das wären (rein metrisch verstanden) drei Viertel Mädchen und ein Viertel Jungen.

Aber solange ich solche Sorgen habe, bin ich glücklich.
Hast Du im Bett Dich heiss gewühlt, trink Coca Cola - eisgekühlt
amanita phalloides
amanita phalloides10.09.20 12:58
Ich gebe mal ein Beispiel von etwas, was mir weit größere Sorgen macht und den moralischen Kern der Gutmenschen betrifft: Afrika südlich des Sambesi und ihre Held Nelson Mandela.

1. Vor 1750 gab es keine Bantu südlich des Sambesi

2. Die erste Gruppe war die von Shaka Zulu , die Natal erreichte

3. Davor gab es einen Staat dort mit Mapungubwe als Hauptstadt mit den nördlichen Grenzfesten Ingombe Ilede und Zumbo wie es nördlich das Sambesi das Königreich Kongo , in diesem Artikel als Bantureich ausgewiesen, was völliger Quatsch ist, sondern das jener, die sich heute Tswana, Swazi, Sotho nennen.

4. Vasco da Gama und Jan van Riebbeck schlossen vor 1750 Siedlungsverträge mit dem Staat von Mapungube, die für die Buren sukzessive bis zum Great Fish River ausgeweitet wurden und nicht nur völkerrechtlich wirksam sind, sondern Mapungube auch als Staat im Sinne des Völkerrechts ausweisen. Mit dem Königreich Kongo hatten die Portugiesen auch Verträge geschlossen

5. Bantu südlich das Sambesi haben daher als Okkupanten zu gelten, als Invasoren. Von Freiheitskampf kann keine Rede sein. Ihre Kriege waren veritable Genozide wie an den Tonga oder den Nama von Simbabwe.

6. Es finden sich heute nur zwei Bantu-Gruppen südliche des Sambesi: die Nguni im Westen und die Ovambo in Namibia. Beide haben dort absolut nichts zu suchen, auch wenn sich die Nguni heute in hundert Stämme auffächern wollen.

Hier muss einer nur Friede, Freiheit grölen, um am anderen Ende der Welt ganze Völker zu entrechten und auszurotten. Die VN haben einen Dekolonisierungsauftrag, den sie mal gegen diese Bantu vollstrecken sollten. Da wird hier wohl jeder nur noch sagen: Häh?
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