Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?
Forum>Netzwerke>RealVNC Fernzugriff

RealVNC Fernzugriff

slmnbey
slmnbey22.03.2217:06
Hallo Leute,

Ich wollte mal in Erfahrung bringen, ob jemand schon einmal für den „unbeaufsichtigten Fernzugriff“ die Kombination FRITZ!Box und RealVNC für den Fernzugriff auf die Rechner (im Bestand sind Windows, Mac und Linux-Rechner) genutzt hat?

Fritzbox daher, um über den Fritz Account einen WOL (wake on lan) aus der Ferne zu erwirken um dann mit RealVNC (werde wahrscheinlich dafür bezahlen) auf die Geräte zu zugreifen.

Es gibt natürlich einige Alternativen wie zB. Anydesk, Teamviewer… ich fand RealVNC sehr gut in der Handhabe und preislich sehr gut. Kennen gelernt habe ich das über den Raspberry Pi, was ich dann auf iPad Pro und MacBook Pro ausgeweitet hatte. Die Verbindung klappte nicht immer, weil es keine feste IP aus dem Internet heraus gab… aber wenn es mal klappte, war es gut. Daher die Idee mit dem Fritz Account und FRITZ!Box für WOL.

Bin an Eure Erfahrungen interessiert!
🖖🏽😉
„Gefundene Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!“
0

Kommentare

caMpi
caMpi22.03.2221:43
VNC über eine Portfreigabe in der Fritzbox im Internet zu betreiben ist alleine schon sicherheitstechnisch eine ganz ganz schlechte Idee. Wenn sowas unbedingt sein muss, würde ich wenigstens nur ein VPN aufbauen.
Hintergrund: VNC ist eine beliebte Anwendung, gegen die Angriffe gefahren werden. Da hilft es auch nichts, den Port zu ändern.
+2
slmnbey
slmnbey22.03.2222:26
Hey Danke für den Hinweis!

In den Fritz Account würde ich mich dann als erstes einloggen, damit das entsprechende Gerät geweckt wird. Anschließend dann zB mit Anydesk mich zur Fernwartung/Verbindung einklinken. Denke auch, dass Teamviewer oder Anydesk sicherer sind und natürlich höhere Beträge dafür einfordern.
caMpi
VNC über eine Portfreigabe in der Fritzbox im Internet zu betreiben ist alleine schon sicherheitstechnisch eine ganz ganz schlechte Idee. Wenn sowas unbedingt sein muss, würde ich wenigstens nur ein VPN aufbauen.
Hintergrund: VNC ist eine beliebte Anwendung, gegen die Angriffe gefahren werden. Da hilft es auch nichts, den Port zu ändern.
„Gefundene Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!“
0
caMpi
caMpi22.03.2222:42
Vielleicht ist auch pcvisit was für dich
Die rufen zum Teil deutlich geringere Beträge auf. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.
+3
maculi
maculi23.03.2210:18
Ich halte es für sinnvoll, wenn du deine Idee in zwei Aspekte unterteilst. Das eine ist der Zugriff auf deine Geräte, das andere der Zugang zum Netzwerk. Zum Netzwerk unbedingt per VPN, alles andere ist zu unsicher ( wie caMpi schon erwähnt hat). Wenn du eine FB 7590 hast dann kannst du dir die neueste Beta dafür laden und damit Wireguard fürs VPN nutzen . Das ist deutlich leistungsfähiger als andere Verfahren, die bislang zur Verfügung stehen.
Dann erst kommt die Überlegung, welches Programm du zum Fernzugriff auf deine Geräte verwendest. Ist die Verbindung per VPN abgesichert, dann spricht (zumindest aus Sicherheitsaspekten) nichts mehr gegen RealVNC. Da würde ich mich jetzt allerdings nicht zu früh auf eines festlegen, sondern die verschiedenen Möglichkeiten testen, vielleicht zeigen sich dann Aspekte, die für oder gegen die jeweiligen Programme sprechen.
+3
PythagorasTraining
PythagorasTraining23.03.2213:44
Ich werfe noch JumpDesktop ins Rennen.
Damit arbeite ich remote und auch die Sekretärin im Homeoffice. Habe sogar im Büro den Mac abgeschafft und die Sekretärin arbeitet selbst im Büro vor Ort nun remote.
Das Ganze ist ziemlich cool, da nur noch ein iPad Air mit USB-C an den Monitor gestöpselt wird. Danach hat man über JumpDesktop den ganzen Monitor zur Verfügung. Also ohne schwarze Streifen.
Jump bietet auch einen Team Account und kostet nicht die Welt.
So brauche ich nur noch einen Server Mac und für die Mitarbeiter iPads (Mitarbeiter iPads sind wesentlich leichter zu pflegen als Macs). Auf die Art arbeiten alle gleichzeitig auf dem Server .
Das ganze läuft recht stabil seit Mitte 2020.
+1
slmnbey
slmnbey23.03.2214:47
Das sind alles sehr hilfreiche Tipps! Ich danke Euch allen herzlichst.

Ja, und JumpDesktop gibts auch für Windows. Da ich gemischte Geräte ansprechen möchte, schaue ich es mir mal genauer an.
„Gefundene Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!“
0
slmnbey
slmnbey23.03.2221:34
Ahnt man ja nicht, wie gut das tun kann das Wort „DSGVO Konform“ auf den Seiten von pcvisit zu lesen Ich möchte das unbedingt mal ausprobieren. Vielleicht komme ich mit den 5 Verbindungen/Monat aus der Free Version ja auch schon aus. Aber auch kein Problem die €175 im Jahr zu bezahlen. Der Leistungsumfang ist cool und scheinbar unkompliziert einzurichten.

Ich frage mich gerade, ob nicht dann ein Raspi mit installiertem ?Magigpaket?(habs auch nur erst im Internet recherchiert zum Erstkontakt eingerichtet wird, das wiederum alle anderen Rechner aufweckt, oder das überhaupt nicht not tut, weil schon intern über die pcvisit Software auf beiden Seiten die Rechner direkt angesprochen werden. Schau ich mir jedenfalls nochmal genauer an. Auf deren Seiten gibts leider nicht soviel technisches oder FAQs zu lesen. Vielleicht weils so einfach ist?

Vielen Dank auf jeden Fall für diesen Tipp!
caMpi
Vielleicht ist auch pcvisit was für dich
Die rufen zum Teil deutlich geringere Beträge auf. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.
„Gefundene Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!“
0
KarstenM
KarstenM23.03.2222:00
slmnbey
Ich frage mich gerade, ob nicht dann ein Raspi mit installiertem ?Magigpaket?(habs auch nur erst im Internet recherchiert zum Erstkontakt eingerichtet wird, das wiederum alle anderen Rechner aufweckt, oder das überhaupt nicht not tut, weil schon intern über die pcvisit Software auf beiden Seiten die Rechner direkt angesprochen werden.

Ich bilde mir ein es zu wissen, aber ich kann mich auch täuschen, denn:
Wenn du dich über ein "normales" VPN einwählst, wirst du einen Host (sei es nun die Fritz!Box, ein Raspi oder etwas anderes) im Ziel-Netz haben müssen, welcher das WakeOnLAN macht, weil das MagicPacket nicht "geroutet" wird. Es bleibt also am VPN-Gateway "hängen". Folglich dürfte es nicht möglich sein, über deine Fernwartungssoftware das WakeOnLAN auszuführen.
+1
Dupondt23.03.2222:06
slmnbey:

Gibt es einen speziellen Grund dafür, dass Du das mit einer (kostenpflichtigen) Drittanbieter-Lösung realisieren willst?

Bei allen drei Betriebssystemen lässt sich das mit Bordmitteln realisieren, nämlich der Bildschirmfreigabe bei macOS, der Remotedesktopverbindung bei Windows und beispielsweise SSH bei Linux.

Wenn Du ohnehin schon MyFritz! nutzt, das ja einen DynDNS-Service zur Verfügung stellt, baust Du damit eine VPN-Verbindung zur Fritz!Box auf und greifst dann vom Mac aus per Bildschirmfreigabe, Microsoft-Remotedesktop (gibt's auch für iPhone und iPad) oder eben SSH auf den jeweiligen entfernten Rechner zu.

Wenn das stets an zwei festen Standorten passieren soll, an welchen jeweils eine Fritz!Box zum Einsatz kommt, kannst Du auch eine VPN-Verbindung zwischen den beiden Netzwerken einrichten, der Aufbau erfolgt dann im Bedarfsfall automatisch.

Ansonsten werfe ich noch Chrome Remote Desktop in die Diskussion. Ob das etwas für Dich ist, hängt aber natürlich davon ab, wie sehr (oder wenig) Du Google vertraust.
+1
KarstenM
KarstenM23.03.2222:14
Dupondt
... der Remotedesktopverbindung bei Windows...

Bei der Windows 10 Home, vielleicht auch bei der 11er Version, ist die Steuerung via Remotedesktop von Haus aus nicht möglich.

https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/remote/remote-desktop-services/clients/remote-desktop-allow-access
Sie können Remotedesktop verwenden, um eine Verbindung mit Windows 10 Pro und Enterprise, Windows 8.1 und Windows 8 Enterprise und Pro, Windows 7 Professional, Enterprise und Ultimate sowie mit neueren Windows Server-Versionen als Windows Server 2008 herzustellen. Sie können keine Verbindung mit Computern herstellen, auf denen eine Home-Edition (z. B. Windows 10 Home) ausgeführt wird.
+1
caMpi
caMpi23.03.2222:38
KarstenM
slmnbey
Ich frage mich gerade, ob nicht dann ein Raspi mit installiertem ?Magigpaket?(habs auch nur erst im Internet recherchiert zum Erstkontakt eingerichtet wird, das wiederum alle anderen Rechner aufweckt, oder das überhaupt nicht not tut, weil schon intern über die pcvisit Software auf beiden Seiten die Rechner direkt angesprochen werden.

Ich bilde mir ein es zu wissen, aber ich kann mich auch täuschen, denn:
Wenn du dich über ein "normales" VPN einwählst, wirst du einen Host (sei es nun die Fritz!Box, ein Raspi oder etwas anderes) im Ziel-Netz haben müssen, welcher das WakeOnLAN macht, weil das MagicPacket nicht "geroutet" wird. Es bleibt also am VPN-Gateway "hängen". Folglich dürfte es nicht möglich sein, über deine Fernwartungssoftware das WakeOnLAN auszuführen.
Das ist korrekt.
Es wird aber gar kein Raspberry Pi benötigt, denn sobald ein Kontakt zur Fritzbox besteht, kann über diese ein Rechner aufgeweckt werden.
Die Fritzbox beherrscht von Haus aus WoL.
+1
KarstenM
KarstenM23.03.2222:46
Die habe ich als Möglichkeit auch erwähnt
+1
MikeMuc23.03.2222:53
Fritzbox und VPN ist ja prinzipiell ganz gut. Nur setzt das doch noch noch immer eine „echte“ IPv4 voraus. Die kriegt man aber nicht bei allen Providern. Das sollte man beachten, weil noch kann die Fritzbox ken VPN mit IPv6. Außer ich hab was verpasst.
+1
h.naumer24.03.2208:20
MikeMuc

Mit der aktuellen Laborversion kann die FritzBox Wireguard VPN auch über IPv6
0
slmnbey
slmnbey24.03.2209:03
Wow, ich find die Einwürfe von Euch TOP!! Danke 😃

Ja, warum nicht mit Bordmitteln…

Mit diesen Infos könnte ich mir dann wieder die Fritzbox mit IPv4 (Telekom Business Anschluss sei Dank), VPN Aufbau und Zugriff mit den Bordmitteln MS Remotedesktop auf die drei Windowsrechner sehr gut vorstellen.
Dupondt
……
Bei allen drei Betriebssystemen lässt sich das mit Bordmitteln realisieren, nämlich der Bildschirmfreigabe bei macOS, der Remotedesktopverbindung bei Windows und beispielsweise SSH bei Linux.

Wenn Du ohnehin schon MyFritz! nutzt, das ja einen DynDNS-Service zur Verfügung stellt, baust Du damit eine VPN-Verbindung zur Fritz!Box auf und greifst dann vom Mac aus per Bildschirmfreigabe, Microsoft-Remotedesktop (gibt's auch für iPhone und iPad) oder eben SSH auf den jeweiligen entfernten Rechner zu.

Wenn das stets an zwei festen Standorten passieren soll, an welchen jeweils eine Fritz!Box zum Einsatz kommt, kannst Du auch eine VPN-Verbindung zwischen den beiden Netzwerken einrichten, der Aufbau erfolgt dann im Bedarfsfall automatisch.
…….
„Gefundene Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!“
0
MikeMuc24.03.2209:09
h.naumer
Leider noch nicht für die 7490. die dürften aber aktuell die meisten haben (ich zumindest).
0
KarstenM
KarstenM24.03.2209:41
Man kann für einen Linux-Desktop, wenn man denn unbedingt eine grafische Steuerung haben möchte "xrdp" installieren, welches dann auch eine Bedienung über "MS Remote Desktop" (RDP) ermöglicht. Bei Windows ist wie schon erwähnt, mindestens eine Pro Version vonnöten um es mit RDP steuern zu können. Wo möglich, würde ich RDP VNC vorziehen, weil es deutlich besser mit den Auflösungen von Steuer- und Zielrechner zurechtkommen als VNC.
0
MikeMuc24.03.2210:44
KarstenM
Gibt es bei RDP eigentlich auch einen Modus bei dem man nicht den gerade vor dem Bildschirm angemeldeten User „raus wirft“? Oder geht das dann nur mit VNC?
0
konnektor24.03.2211:00
Da ich mit Teamviewer auf dem Mac nicht mehr sonderlich glücklich bin, hab ich mir das hier empfohlene pcvisit mal angeschaut. Ich wusste nicht, dass es das auch für den Mac gibt. Gleich der erste Schock, es gibt keine Version für arm, auf den Hosts soll Rosetta installiert werden.
0
KarstenM
KarstenM24.03.2211:34
MikeMuc
KarstenM
Gibt es bei RDP eigentlich auch einen Modus bei dem man nicht den gerade vor dem Bildschirm angemeldeten User „raus wirft“? Oder geht das dann nur mit VNC?

Ob es den Modus, so wie du ihn beschreibst, gibt, kann ich dir nicht beantworten, da mein Windows-Rechner headless ohne Auto-Login genutzt wird. Bei den Linux-Rechnern nutze ich primär ssh und gelegentlich VNC, weil RDP leider nicht mehr so funktioniert wie es früher der Fall war. Das liegt aber weniger an RDP, sondern an der Art und Weise, wie ich meine Linux-Rechner installiert habe und sie nutze.
0
MikeMuc24.03.2211:57
KarstenM
Danke. Werde ich wohl weiter VNC auf den Rechnern nutzen müssen.
0
PythagorasTraining
PythagorasTraining24.03.2218:17
konnektor
Da ich mit Teamviewer auf dem Mac nicht mehr sonderlich glücklich bin, hab ich mir das hier empfohlene pcvisit mal angeschaut. Ich wusste nicht, dass es das auch für den Mac gibt. Gleich der erste Schock, es gibt keine Version für arm, auf den Hosts soll Rosetta installiert werden.
… und auch keine Version fürs iPad.
+1

Kommentieren

Diese Diskussion ist bereits mehr als 3 Monate alt und kann daher nicht mehr kommentiert werden.