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Neuartige superflache Linse

piik
piik09.10.1918:41
So wie ich das sehe, handelt es sich um eine spezielle Art von Fresnell-Effekt, der hier genutzt wird. Wenn stimmt, was hier in diesem Artikel von pressetext behauptet wird, dann gibt es eine kleine Revolution vor allem bei SmartPhone-Kameras.
„Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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Kommentare

Weia
Weia09.10.1921:28
piik
Revolution
Du meinst, iPhones ohne unförmigen Kamerabuckel?
„Kohle ist kein Grund zum Anbaggern“
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piik
piik09.10.1921:52
Yes, zum Beispiel.
„Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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Weia
Weia09.10.1921:55
Das wäre natürlich eine schier unvorstellbare, unglaublich überwältigend eindrucksvolle revolutionäre Revolution!!!!
„Kohle ist kein Grund zum Anbaggern“
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piik
piik09.10.1922:02
Anders herum: Man könnte etwas mehr Brennweite realisieren ohne mehr Höhe oder gar eine Umlenkung per Prisma zu benötigen. Wenn ich z.B. ein iPhone bekäme, das statt (für mich) witzlosem Superweitwinkel eine Kamera mit 80 mm statt 52 mm drin hätte (neben einem Normalobjektiv und dem WW), dann hätte ich daran Spaß.
„Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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My2Cent09.10.1922:13
Da habe ich meine Zweifel.
1. Kunsstofflinsen sind nicht neu. Aber Glaslinsen sind qualitativ besser.
2. Aktuelle Smartphone-Kameras haben eine Auflösung von mehr als 10 Megapixel. Ich bezweifle dass es möglich sein wird, Mikrofresnellinsen mit einer ausreichend hohen Auflösung herzustellen.

Wenn es möglich wäre derart hochwertige Mikrofresnellinsen herzustellen, dann würden diese sich insbesondre auch für herkömmliche Vollformat-Kameras anbieten, schon allein wegen der Gewichtsersparnis.
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piik
piik09.10.1923:41
My2Cent
1. Kunsstofflinsen sind nicht neu. Aber Glaslinsen sind qualitativ besser.
Man sollte den Text auch wirklich lesen. Es geht da nicht um Kunststoff gegen Glas. Versuchs einfach nochmal...
My2Cent
2. Aktuelle Smartphone-Kameras haben eine Auflösung von mehr als 10 Megapixel. Ich bezweifle dass es möglich sein wird, Mikrofresnellinsen mit einer ausreichend hohen Auflösung herzustellen.
Das ist ja schön, dass Du so aus der Hüfte zweifeln kannst. Aber die Fähigkeiten moderner Mikrosystemtechnik sind dann voll an Dir vorbeigegangen. Ich denke kaum, dass sich diese Forscher an die Öffentlichkeit trauen würden, wenn ihre Lösung auf den Sub-1MP-Bereich beschränkt wäre. Wirklich sagen kann ich es aber auch nicht, nur vermuten. Etwa auf dem Niveau Deines Zweifels
My2Cent
Wenn es möglich wäre derart hochwertige Mikrofresnellinsen herzustellen, dann würden diese sich insbesondre auch für herkömmliche Vollformat-Kameras anbieten, schon allein wegen der Gewichtsersparnis.
Da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht.
Allein ich kann es zur Zeit nicht wirklich beurteilen. Ich bin ja kein Materialforscher und fertige Linsen dieses Formats scheinen noch nicht zu existieren. Wir werden sehen, ob es ein Windei ist oder ob sich da in absehbarer Zeit auch was Praxisrelevantes tut.
„Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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Langer
Langer10.10.1901:22
Du meinst so?
My2Cent
Da habe ich meine Zweifel.
...
Wenn es möglich wäre derart hochwertige Mikrofresnellinsen herzustellen, dann würden diese sich insbesondre auch für herkömmliche Vollformat-Kameras anbieten, schon allein wegen der Gewichtsersparnis.
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piik
piik10.10.1902:05
Langer
Du meinst so?
Sehr interessant!
„Hardware ist seltener schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
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Josch
Josch10.10.1909:06
Langer
Du meinst so?

sehr interessant, Danke. Wieder etwas dazugelernt. Dass bei Fresnel-Linsen die Wellenlängen-Brennpunkte genau umgekehrt sind als bei Standard Konvexlinsen wusste ich nicht.

Die gezeigten Reflexionen bei bestimmten Aufnahemsituationen finde ich allerdings doch recht heftig. Ich bin gespannt auf weitere Erfahrungen/Informationen.
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