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Forum>Hardware>M1 Max MacBook Pro: 32 oder 64 GB RAM

M1 Max MacBook Pro: 32 oder 64 GB RAM

¥z19.10.2116:42
Hello,

ich werde nun ENDLICH mein 2012er MacBook Pro in den Ruhestand versetzen (bzw. meinem Sohn geben) und mir das neue MBP kaufen. Mein altes MBP war die maxed out Version was RAM und Chip angeht, und damit bin ich jetzt 9 Jahre über die Runden gekommen. Damit das wieder so, oder so ähnlich funktioniert, würde ich jetzt wieder die maximale Konfiguration wählen, zumindest was den Chip betrifft. Und jetzt die Frage an euch: sind 64GB RAM komplett übertrieben, oder eine gute Investition im Hinblick auf die Zukunft?
Ich benutze meist Final Cut, After Effects und Photoshop parallel, und dann sind natürlich noch Mail, Safari etc. auf.

Vielen Dank!
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Kommentare

Al Boland
Al Boland19.10.2116:47
Lies Dir einfach mal diesen Thread durch. Es muss ja nicht jedesmal die gleiche Frage gestellt werden...
„Nom de dieu de putain de bordel de merde de saloperies de connards d'enculés de ta mère. Sehen Sie, es ist, als ob man sich den Arsch mit Seide abwischt.“
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¥z19.10.2117:30
Hallo Al,

vielen Dank! Zwischen 8 und 16GB würde mir die Entscheidung sehr leicht fallen. Zwischen 16 und 32GB auch (habe seit 9 Jahren 16GB und mit der Hälfte wäre ich niemals so weit gekommen). Aber ob es nun wirklich 64GB sein müssen, da bin ich mir nicht sicher.
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rmayergfx
rmayergfx19.10.2117:41
Alles nur eine Frage des Budgets, wenn du dir den Apple M1 Max mit 10‑Core CPU, 32‑Core GPU und 16‑Core Neural Engine und die 64GB RAM auswählst, dann zahlst du schlappe 1000 € Aufpreis zum Standard, da kauft sich so manch anderer ein komplettes Gerät dafür. Die Frage ist doch, braucht man es ? Ich würde mich eher für den großen Prozessor entscheiden um die maximale Performance zu bekommen. Das Gerät hat dann ja schon 32GB, was nicht zu verachten ist. Im alten Thread ging es ja um 8 oder 16GB und da würde ich immer zu 16GB greifen. Das Speichermanagement und die Anbindung ist beim M1 ja auch komplett anders. Wiewiele GB RAM hatte denn das 2012er?
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
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¥z19.10.2118:14
Hey rmayergfx,

danke für deine Nachricht! Hatte oben schon geschrieben dass mein altes Book 16GB hatte. Das war zum Ende hin etwas eng. M1 Max steht für mich fest, aber ich möchte halt auch kein Geld zum Fenster rausschmeißen, bzw. dann lieber in SSD stecken. Deshalb stellt sich mir nun die Frage ob ich mit meinen Anforderungen an das Gerät überhaupt 64GB brauche, oder ob 32GB (auch im Hinblick auf die fernere Zukunft) völlig ausreichen.
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Embrace19.10.2118:22
Also Speicher kannst du entweder durch SD-Karte oder per externer SSD einfacher erweitern als den RAM. Würde das Geld daher lieber in RAM statt in SSD stecken. Ob du allerdings einen Unterschied zwischen 32 GB und 64 GB merkst kann dir glaube ich keiner sagen. After Effects bietet vielleicht das größte Potential, aber ich weiß es nicht.

Ich habe auch gehadert, aber schließlich die 64 GB bestellt (24-Core GPU). Hatte bisher immer 32 GB und die wurden auch ausgereizt. Bin daher selbst gespannt, ob ich dann was merke.
+1
pünktchen
pünktchen19.10.2118:26
Wer noch mit einem 2012 MBP rumrödelt muss schon eine erhebliche Leidensfähigkeit haben. Nimm dir die kleinste Variante des MBA und sei glücklich damit. Mehr wäre offensichtlich Verschwendung.
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iG3eVeRlasting
iG3eVeRlasting19.10.2118:30
Bin jetzt kein Profi, aber für Grafik und Video kann man nie Genug ran haben. Also: 64GB!!
+4
¥z19.10.2118:37
Danke Embrace und iG3eVeRlasting!

Ich denke ihr habt Recht. Wenn man schon soviel Geld ausgibt, dann sollte ich vermutlich auch nicht am RAM sparen, besonders wenn ich sehr lange sehr gut mit dem Gerät auskommen möchte.
+1
seahood
seahood19.10.2120:09
460€ Frage
„Think different! “
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X-Jo19.10.2120:17
seahood
460€ Frage
Die lassen sich aber leicht kleinrechnen: 14 Cent/Tag bei 9 Jahren Nutzungsdauer.
+2
addicted to mac
addicted to mac19.10.2120:32
Mir fällt mal wieder auf, dass es echt suboptimal ist, dass man es nicht vorher mal ausprobieren kann. Ok, man könnte bestellen und umtauschen - vielleicht solltest du das machen, aber so richtig cool ist das auch nicht, oder?
„life´s too short to smoke bad cigars“
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Krypton19.10.2121:35
Das kommt wohl sehr auf deinen persönlichen Anwendungsfall an. Einige bearbeiten mit Photoshop nur ihre Urlaubsbilder oder auch professionell geschossene Fotos, die dann zwischen 25 und 50 Megapixel, vielleicht mit 2-5 Ebenen liegen. Das sollte die 32 MB Version locker wegstecken.
Wenn du bei dir beobachtest, dass deine Arbeit mit den Programmen immer größere Dateien erfordert (weil du etwa Kino-Plakate oder Außen-Roll-Ups mit 400 Megapixel und 60 Layern bearbeitest) oder weil du in AfterEffects nicht nur kleine Korrekturen sondern aufwendige Kompositionen mit vielen Layern, 3-D Ebenen, Pixelkompositionen, etc machst, dann dürften die 64 GB einen Unterschied machen.

Sprich, von den Programmen alleine kann man noch nicht auf den Speicherverbrauch schließen, es kommt darauf an, wie die bearbeiteten Daten aussehen. Wenn du hier in den letzten Jahren mit 16 GB keine Probleme hattest, sollten 32 für die nächsten 6-10 Jahre reichen (so viel hat sich bei den Digicams nicht mehr getan, und nach 8K Video ist für die meisten auch die visuell sinnvolle Grenze erreicht).

Wenn du also bei dir selbst keinen galoppierenden Datenverbrauch bemerkt hast, wären die 32 GB o.k. und du könntest die gesparten 460 € dafür verwenden, den nächsten Rechner ein- oder zwei Jahre früher zu kaufen, wenn es dann doch eng werden sollte.
+4
Krypton19.10.2121:44
addicted to mac
Mir fällt mal wieder auf, dass es echt suboptimal ist, dass man es nicht vorher mal ausprobieren kann. Ok, man könnte bestellen und umtauschen - vielleicht solltest du das machen, aber so richtig cool ist das auch nicht, oder?
Man kann natürlich bestellen und umtauschen – bei Apples Preisen hätte ich da auch keine Skrupel. Hier scheint es aber eher darum zu gehen, ob der Rechner mit 64 GB 8 Jahre hält oder ob einer mit 32 GB schon nach 6-7 Jahren zu langsam wird. Und diese Zukunftsfrage lässt sich mit einem 14-tägigen Umtauschrecht nicht beantworten. Im Prinzip ist es eine kleine Wette in die Zukunft. Wer kann heute sehen, ob AR/VR mit dual 8K Monitoren in 3 Jahren nicht der heiße Scheiß sind und auf jeden Fall einen stärkeren Rechner erfordern. Oder dass sich die eigene Arbeit durch Künstliche Intelligenz in diversen Systemen so stark ändert, dass man in 5 Jahren eine andere Ausstattung braucht.

Niemand.

Das ist aber unterm Strich nicht weiter Wild, da die Apple-Geräte vorzügliche Gebrauchtpreise erzielen. Wenn jetzt also etwas falsch gekauft wurde (oder – für jetzt richtig, in 4 Jahren nicht mehr passend) kann man das Gerät auch einfach verkaufen und das dann passende kaufen.
Jetzt massiv zu viel zu kaufen (und zu bezahlen), nur um am Ende eventuell ein Jahr Nutzungsdauer herauszuquälen ist auch nicht immer Zielführend. Da könnte man das Geld sparen, anlegen und sich dann 2 Jahre früher ein neues kaufen. Die Bilanz (Gebrauchtwert nach 6 Jahren + gespartes Geld bei der Start-Investititon + Zuschlag für Neugerät) ist vermutlich ähnlich zu dem gleich dick ausgestatteten. Im ersten Fall könnte das früher ersetzte aber wieder deutlich schneller sein.
+5
seahood
seahood19.10.2121:50
ja ich mach das auch so, ich rechne immer pro monat.
X-Jo
seahood
460€ Frage
Die lassen sich aber leicht kleinrechnen: 14 Cent/Tag bei 9 Jahren Nutzungsdauer.
„Think different! “
+1
addicted to mac
addicted to mac19.10.2122:08
Krypton
addicted to mac
Mir fällt mal wieder auf, dass es echt suboptimal ist, dass man es nicht vorher mal ausprobieren kann. Ok, man könnte bestellen und umtauschen - vielleicht solltest du das machen, aber so richtig cool ist das auch nicht, oder?
Man kann natürlich bestellen und umtauschen – bei Apples Preisen hätte ich da auch keine Skrupel. Hier scheint es aber eher darum zu gehen, ob der Rechner mit 64 GB 8 Jahre hält oder ob einer mit 32 GB schon nach 6-7 Jahren zu langsam wird. Und diese Zukunftsfrage lässt sich mit einem 14-tägigen Umtauschrecht nicht beantworten. Im Prinzip ist es eine kleine Wette in die Zukunft. Wer kann heute sehen, ob AR/VR mit dual 8K Monitoren in 3 Jahren nicht der heiße Scheiß sind und auf jeden Fall einen stärkeren Rechner erfordern. Oder dass sich die eigene Arbeit durch Künstliche Intelligenz in diversen Systemen so stark ändert, dass man in 5 Jahren eine andere Ausstattung braucht.

Niemand.

Das ist aber unterm Strich nicht weiter Wild, da die Apple-Geräte vorzügliche Gebrauchtpreise erzielen. Wenn jetzt also etwas falsch gekauft wurde (oder – für jetzt richtig, in 4 Jahren nicht mehr passend) kann man das Gerät auch einfach verkaufen und das dann passende kaufen.
Jetzt massiv zu viel zu kaufen (und zu bezahlen), nur um am Ende eventuell ein Jahr Nutzungsdauer herauszuquälen ist auch nicht immer Zielführend. Da könnte man das Geld sparen, anlegen und sich dann 2 Jahre früher ein neues kaufen. Die Bilanz (Gebrauchtwert nach 6 Jahren + gespartes Geld bei der Start-Investititon + Zuschlag für Neugerät) ist vermutlich ähnlich zu dem gleich dick ausgestatteten. Im ersten Fall könnte das früher ersetzte aber wieder deutlich schneller sein.

Guter Gedanke! Und du hast recht! Wenn man auf 10 Jahre plant, dann bringt ein Testlauf nur bedingt was. Ich hatte gedacht, man checkt mal seine Usecases und rechnet dann gefühlt hoch - aber who knows, was man in 5 Jahren so braucht. Dann würde ich wohl gucken, ob ich die Kohle habe, oder nicht und wenn ja, dann rein mit RAM. In dieser Größenordnung kommt es auf „die paar Kröten“ dann wohl nicht mehr an und man beißt sich nicht später wo hin.
„life´s too short to smoke bad cigars“
+1
timp
timp20.10.2100:29
Geht mir ähnlich wie dem Threadersteller, 2013er maxed out soll ersetzt werden. Hab mich für die vollen 64GB entschieden, auch wenns im Portemonnaie zieht. SSD kann man gut extern anbinden, Arbeitsspeicher nicht.
„Never argue with an idiot. He'll bring you down to his level and then beats you with experience.“
+2
ssb
ssb20.10.2100:53
Man darf hier den Punkt „Unified Memory“ nicht vergessen. Je nachdem, wie viele und wie große Monitore du anschließen willst, desto mehr RAM wird dafür den Programmen weggenommen.
Bei 3x6K + 4K, die mit dem M1 Max möglich ist, dürfte das schon ins Gewicht fallen, vermutlich beginnen deswegen die Modelle bei 32 GB.

Andererseits, wer diese Armada an Monitoren betreibt, hat sicherlich einen großen Schreibtisch in einem großen Raum und nicht zuletzt einen großen Geldbeutel. Da fallen dann 1000€ Aufpreis beim MBP nicht mehr so sehr ins Gewicht.

Ich komme bei meinem MBP 2016 mit 16 GB gut zurecht, selbst wenn noch eine VM läuft. Auf dem M1 mini auf Arbeit kam ich mit den 16 GB auch nicht an die Grenzen. Man darf nicht vergessen, dass Speicher, der nicht für die GPUs/Displays reserviert ist im Betrieb, wenn der Speicherdruck steigt, vom System komprimiert wird, was schneller geht als Swapping. Bei dem Datendurchsatz vom Unified Memory wird man das oft gar nicht merken.

Ich würde sagen: wenn du mit MBP + 1 Monitor arbeitest, wirst du mit 32 GB lange hinkommen. Wenn du dann mal die maximal mögliche Zahl an Monitoren brauchst, dann sollte ein neues MBP im Budget drin sein.

Ich weiß noch nicht, ob ich mein 2016er jetzt ersetzen werde. Wenn dann wird mir aber sicherlich das M1 Pro mit 32 GB reichen, aber ich liebäugle auch mit dem iMac M1, der sollte in den meisten Fällen auch reichen und die Erfahrung hat gezeigt, dass ich mein privates MBP eher selten mobil nutze. Von einer Bestellung hält mich aber vor allem meine Ungeduld ab, ich mag keine langen Lieferzeiten.
+2
Accelerator
Accelerator20.10.2108:22
timp
Geht mir ähnlich wie dem Threadersteller, 2013er maxed out soll ersetzt werden. Hab mich für die vollen 64GB entschieden, auch wenns im Portemonnaie zieht. SSD kann man gut extern anbinden, Arbeitsspeicher nicht.

Gleiches Szenario mit 2014 maxed out - bin aus den exakt gleichen Überlegungen ebenfalls bei 64 GB gelandet.
+1
tjost
tjost20.10.2108:41
Meine Erfahrung mit meinem 8GB Modell.

Es ist jetzt seit Wochen immer an auch kein Neustart. Ich bekomme nur den Beachball wenn auch gleichzeitig maximal aus dem Netz (Airport) gesaugt wird.
Ansonsten habe ich immer zwichen 18%-35% Ram Free. Swap ist sehr klein, unter einem GB. Ich habe keinerlei großen Probleme.
Wenn Du dir die 450 Schleifen für mehr Ram leisten kanns, investiere sie ansonsten würde ich das Geld lieber in die SSD investieren und 32GB + 1TB ordern.
+4
adiga
adiga20.10.2108:53
Wenn Du einen M1 Max bestellst, dann wäre die SSD 1TB unterstes Limit. Man kann mehr kaufen oder eine schnelle externe SSD über Thunderbolt anschliessen. Beim RAM hat man keine Wahl, da nicht nachrüstbar. Da würde ich doch eher mit den 64GB liebäugeln um auf der wirklich sicheren Seite zu sein. Vor allem, wenn mehrere speicherintensive Programme parallel laufen. Mein Mac mini M1 hat 16GB und das reicht, wobei ich immer mehr in Situationen komme, wo der Speicherdruck zu gross wird, so dass mir das System empfiehlt Programme zu terminieren. Und da läuft FCP zum Beispiel gar nicht. Da wäre ich froh gewesen, wenn der Mac mini mit 32 GB zu kaufen gewesen wäre. Speicher ist leider durch nichts zu ersetzen, beim Prozessor wartet man ein bisschen länger, daher würde ich immer den Speicher vor dem Prozessor bevorzugen. Ausser ich verdiene Geld damit.
+1
tjost
tjost20.10.2109:18
adiga
Wenn Du einen M1 Max bestellst, dann wäre die SSD 1TB unterstes Limit. Man kann mehr kaufen oder eine schnelle externe SSD über Thunderbolt anschliessen. Beim RAM hat man keine Wahl, da nicht nachrüstbar. Da würde ich doch eher mit den 64GB liebäugeln um auf der wirklich sicheren Seite zu sein. Vor allem, wenn mehrere speicherintensive Programme parallel laufen. Mein Mac mini M1 hat 16GB und das reicht, wobei ich immer mehr in Situationen komme, wo der Speicherdruck zu gross wird, so dass mir das System empfiehlt Programme zu terminieren. Und da läuft FCP zum Beispiel gar nicht. Da wäre ich froh gewesen, wenn der Mac mini mit 32 GB zu kaufen gewesen wäre. Speicher ist leider durch nichts zu ersetzen, beim Prozessor wartet man ein bisschen länger, daher würde ich immer den Speicher vor dem Prozessor bevorzugen. Ausser ich verdiene Geld damit.

ich verstehe das nicht wirklich wie es dazu kommen kann. Da muss doch irgendetwas anderes ursächlich sein.

Ich habe mal zum Spaß über das Terminal alle Programme im Programmeordner (und unterordner) starten lassen und nichts. Keinerlei Probleme. Selbst die Swap war klein.
Mit welchen Programmen taucht das auf? Rosetta? Wirklich alt? Original oder naja Du weist schon, veraltet? Java???
Bitte definiere das mal für uns alle denn immer nur "ich habe Speicherdruck! kauf etwas was Du definitiv nicht brauchst!" hatte mich auch komplett verunsichert und siehe da 8GB sind absolut ausreichend. Wer also nicht unbedingt dieses wirklich schlimme Firefox oder noch schlimmere Google Chrome nutzen muss sondern im großen und ganzen bei den Apple Lösungen bleiben kann sollte wenig Probleme haben.
+1
MikeMuc20.10.2109:20
Ich finde es erstmal super, das dein Laptop solange gehalten hat. Meine würde in der Zeit 2x im Abstand von 2 oder 3 Jahren von Apple auf Kulanz repariert und hatte nach weiteren 2 Jahren wieder das selbe Problem der defekten Grafikkarte. Da war das Reparaturprogramm ausgelaufen und das Teil für mich nicht mehr nutzbar
Ich vermute mal, das deiner nicht soviel arbeiten müßte. Wenn du bisher mit 16GB ausgekommen bist, werden die 32 sicher reichen, eventuell sogar die 16. Ob gespartes Geld nun in eine größere SSD gesteckt werde, kommt drauf an, mit wieviel du bisher unterwegs wars und das gereicht hat. Massenspeicher kann man ja notfalls extern erweitern.

Ich würde mir also gut überlegen, was alles auf der Hauptplatine verlötet ist und dort kaputt gehen kann. Denn das bedeutet dann einen Totalschaden der sehr teuer wird falls Apple nicht auf Kulanz repariert. RAM und SSD lassen sich ja nicht mehr wie beim Alten selber tauschen.

Sofern du nicht in der oberen Hälfte der Poweruser arbeitest und das absolute Maximum an Leistung abfragst, würde ich eine Mittelklasseausstattung mit 32GB nehmen und nur beim Prozessor etwas mehr nehmen. Dort aber vorher auch überlegen, ob der höhere Preis bzw die Mehrleistung tatsächlich benötigt wird.

Daher stellt sich die Frage, wieviel schneller kannst du mit einer größeren Maschine arbeiten und kommt daher mehr Geld rein weil mehr Arbeit schneller erledigt wird als jetzt.
+2
becreart
becreart20.10.2109:25
seahood
460€ Frage

dann ist es einfach 64GB

kommt aber wirklich drauf an, was du damit auch in Zukunft vor hast.
Ich würde 64GB nehmen, wenn das Book mein Hauptrechner zum arbeiten ist, da ich aktuell 48GB habe. Wir arbeiten mit mittelgrossen 3D Modellen, die sehr Arbeitsspeicher hungrig sind.
+2
cps20.10.2110:16
ssb
Man darf hier den Punkt „Unified Memory“ nicht vergessen. Je nachdem, wie viele und wie große Monitore du anschließen willst, desto mehr RAM wird dafür den Programmen weggenommen.
Bei 3x6K + 4K, die mit dem M1 Max möglich ist, dürfte das schon ins Gewicht fallen, vermutlich beginnen deswegen die Modelle bei 32 GB.
Nicht nur für die Darstellung, auch für Berechnungen auf der GPU wird RAM benötigt.
0
¥z20.10.2110:33
Vielen Dank an alle für die konstruktiven Stimmen!

Bin mir immer noch etwas unsicher, da ich die 400€ auch gut für AppleCare gebrauchen könnte. Hier rennen 3 Kinder rum und da kann (theoretisch) immer mal was passieren, auch wenn man sehr gut aufpasst.
Ich bin mir 100% sicher dass 32GB vorerst reichen würden. Einen zusätzlichen Monitor habe ich derzeit nicht, der wird aber natürlich irgendwann kommen. Aber dann bestimmt nur einer und nicht vier

@ MikeMuc: Bin derzeit überhaupt nicht in der oberen Hälfte der Poweruser, aber würde da natürlich irgendwann gerne (wieder) hinkommen. Das 2012er Book war schon viel im Einsatz, aber überwiegend in der ersten Lebenshälfte. Nur deshalb bin ich soweit damit gekommen.
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00Snyder20.10.2110:34
pünktchen
Wer noch mit einem 2012 MBP rumrödelt muss schon eine erhebliche Leidensfähigkeit haben. Nimm dir die kleinste Variante des MBA und sei glücklich damit. Mehr wäre offensichtlich Verschwendung.
Vielleicht besser die kleinste Variante des MBP, dann sollte aber auch gut sein.

Nee, mal im Ernst, was soll die Frage? Schau dir deine maximale RAM-Auslastung an und dann weißte Bescheid. Die Frage hier zu stellen ist relativ sinnfrei, denn keiner hier kann in deinen Rechner bzw. deine Aktivitätsanzeige schauen. Und wenn du heute noch mit nem 2012er MBP klarkommst, dann brauchst du wirklich keinen Gedanken an eine maximale Ausstattung zu verschwenden, da reicht auch was im mittleren Bereich, M1Pro mit 32GB RAM oder so. Davon haste auch wieder viele Jahre was. Es sei denn, du machst noch was mit Xcode, dann doch lieber alles was geht .
+1
tjost
tjost20.10.2110:42
¥z
Vielen Dank an alle für die konstruktiven Stimmen!

Bin mir immer noch etwas unsicher, da ich die 400€ auch gut für AppleCare gebrauchen könnte. Hier rennen 3 Kinder rum und da kann (theoretisch) immer mal was passieren, auch wenn man sehr gut aufpasst.
Ich bin mir 100% sicher dass 32GB vorerst reichen würden. Einen zusätzlichen Monitor habe ich derzeit nicht, der wird aber natürlich irgendwann kommen. Aber dann bestimmt nur einer und nicht vier

@ MikeMuc: Bin derzeit überhaupt nicht in der oberen Hälfte der Poweruser, aber würde da natürlich irgendwann gerne (wieder) hinkommen. Das 2012er Book war schon viel im Einsatz, aber überwiegend in der ersten Lebenshälfte. Nur deshalb bin ich soweit damit gekommen.

Dann nehme die kleine Variante. Auch den stärkeren Prozessor wirst Du nicht brauchen.
32GB 1TB SSD und Apple-Care. Ich bin mir sicher das es für die nächsten Jahre reichen wird.
+5
maybeapreacher
maybeapreacher20.10.2111:00
Ich stimme tjost hier zu 100% zu!

Die Prozessoren sind so leistungsfähig, und der RAM und SSD so viel schneller, Du wirst erstmal keine Probleme bekommen. 9 Jahre Nutzung, da bin ich mir nicht sicher. Das ist Apples erster Desktop ARM und mit der nächsten Generation steht ein Wechsel des ARM Instruction Sets an, das sehr viele Leistungsvorteile bringen wird. Denke mal dass uns ARMv9 dann wieder einige Jahre begleiten wird. Deshalb habe ich mich dafür entschieden den M1 komplett auszusitzen, und erst den M2 ins Auge zu fassen.

So oder so, mit dem M1 Pro oder Max mit 32GB wirst Du für die nächsten 4-6 Jahre bestimmt glücklich. Und Speicher kann man definitiv extern dranklemmen. Gibt schön kleine und sehr schnelle TB SSDs.
+2
seahood
seahood20.10.2111:14
Ich wette das in 6...7 Jahren das OS nicht mehr supportet wird.
„Think different! “
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pünktchen
pünktchen20.10.2111:22
Schon die M1 Macbooks sind durch die Bank mindestens dreimal so schnell wie ihr/sein altes Laptop. ¥z hat nicht mal einen externen Monitor und will auch nicht mehr als einen. Das einzige denkbare Argument was da überhaupt für den 16'' MBP spricht wäre wenn er/sie unterwegs einen grossen Bildschirm braucht. Und dann tut es auch die allerkleinste Variante locker für viele Jahre.

seahood
Ich wette das in 6...7 Jahren das OS nicht mehr supportet wird.

Auch so ein Punkt - das MBP von 2012 wurde nur bis Catalina unterstützt. Also immerhin 8 Jahre aber mehr kann man bei Apple nicht erwarten.
+1
adiga
adiga20.10.2111:27
maybeapreacher
Ich stimme tjost hier zu 100% zu!

Die Prozessoren sind so leistungsfähig, und der RAM und SSD so viel schneller, Du wirst erstmal keine Probleme bekommen. 9 Jahre Nutzung, da bin ich mir nicht sicher. Das ist Apples erster Desktop ARM und mit der nächsten Generation steht ein Wechsel des ARM Instruction Sets an, das sehr viele Leistungsvorteile bringen wird. Denke mal dass uns ARMv9 dann wieder einige Jahre begleiten wird. Deshalb habe ich mich dafür entschieden den M1 komplett auszusitzen, und erst den M2 ins Auge zu fassen.

So oder so, mit dem M1 Pro oder Max mit 32GB wirst Du für die nächsten 4-6 Jahre bestimmt glücklich. Und Speicher kann man definitiv extern dranklemmen. Gibt schön kleine und sehr schnelle TB SSDs.

Das ist interessant. Woher hast Du diese Informationen? Hast Du einen Link? Bin mit meinem Mac mini M1 mehr als zufrieden, aber ich würde einen allfälligen iMac 27 (oder 3x) auch aussitzen, wenn in näherer Zukunft (+/- 12-18 Monate) etwas ganz Neues kommt.
+1
verstaerker
verstaerker20.10.2111:35
PS und FCP können Unmengen an Ram brauchen. Bedenke das CPU und GPU sich den Ram teilen.
Nimm 64.
+1
pünktchen
pünktchen20.10.2111:39
ARM hat ARMv9 dieses Jahr angekündigt und nächstes Jahr sollen die ersten Chips rauskommen. ARMv9 führt unter anderem eine neue SIMD Erweiterung namens SVE ein, bisher war das NEON. Und NEON kann mit dem SIMD Befehlen der X86 Konkurrenz nicht mithalten. Ob Apple da mit dabei ist oder nicht ist aber meines Erachtens völlig offen, die sind ja nicht auf Kompatibilität angewiesen.

Link zB
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maybeapreacher
maybeapreacher20.10.2112:01
Pünktchen und adiga: Apple hat in der Vergangenheit immer nachgezogen auf ein neues ARM Instruction Set. Wobei das aktuelle v8 bereits von 2011 ist. Der A15 und der M1 sind aber auf v8.4 von 2017 stehen geblieben ist. Aktuell war zuletzt v8.7 2020. Eine Überarbeitung ist überfällig, und v9 bietet einige Neuerungen die Apple mitnehmen könnte.

Apple strebte in den letzten Jahren immer um 20% IPC Steigerung an. Evtl. könnten sie das beim M2 noch durch die 3/4nm erreichen (zusammen mit weiteren Verbesserungen und höherem Takt), der M1 ist ja 5nm.
Aber solche Optimierungen sind immer schwierig zu erreichen.

ARM selbst schätzt eine Steigerung von ca. 30% IPC allein durch die Umstellung auf v9 innerhalb von 1-2 Generationen an CPUs: Die Schätzung basiert auf den strukturellen Verbesserungen in der ARM Architektur als solches und bezieht sich auf den Unterschied zu v8. v8 war die Grundlage für 10 Jahre, und ARM sieht v9 als die Grundlage für die nächsten 10 Jahre bei voller v8 Kompatibilität.

Daher wäre meine persönliche Einschätzung dass M2 oder M3 mit v9 arbeiten werden. Zusammen mit weiteren Fertigungsverbesserungen (3/4nm) und Apples eigenen Verbesserungen bin ich wirklich gespannt was Apple uns in den nächsten 2 Generationen kredenzt (und was Intel und AMD tun um nicht ganz den Anschluss zu verlieren. Hoffnungen mache ich mir keine großen).
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