Forum>Netzwerke>Google guckt

Google guckt

muttkass17.08.1812:55
Hallo
was mich in letzter Zeit ziemlich verwundert, ist, dass ich, wenn ich mich bei 1&1 anmelde, um mein Hosting oder DSL zu verwalten, ein Captcha lösen muss. Aus Sicherheitsgründen gegen „Brute force“-Angriffe ja ok!

Aber:
da ich in meiner Fritzbox Werbung verteilende Domains blockiere, um einen schnelleren Seitenaufbau zu haben und keinen erhöhten Stromverbrauch und hochdrehende Lüfter, erscheint bei mir das Captcha garnicht erst.

Also habe ich mal geschaut, welche Domain für das Einloggen bei 1&1 notwendig ist. Ihr werdet es ahnen: Google!

Ich finde, dass es Google nicht ermöglicht werden sollte, auch noch zu wissen, bei welchem ISP ich Kunde bin. Mit Werbung hat das sicherlich nichts mehr zu tun!

Was meint Ihr dazu?

Wenn ich ein Captcha programmieren kann, wird es 1&1 auch können, also warum dort Google in diesen vertraulichen Bereich mit reinholen?

Ich werde 1&1 aus Vertraulichkeitsgründen verlassen.
+1

Kommentare

Philantrop
Philantrop17.08.1813:02
Informiere dich einfach mal hier

ReCaptcha wird von vielen Websites eingesetzt - sicherlich wird auch AdWords auf der Seite eingesetzt und GooglesAnalyse-Tools.

Deinen Provider erfährt man der Regel über deine IP so viel Aufwand muss man gar nicht betreiben.
„Was du nicht willst, dass man dir tut zzz “
+5
Embrace17.08.1814:39
Philantrop
Deinen Provider erfährt man der Regel über deine IP so viel Aufwand muss man gar nicht betreiben.

Exakt. Auch MTN wird anhand deiner IP wissen, bei welchem Provider du bist. Falls MTN nicht auch die ganzen Posts analysiert und anhand dieses Beitrags nun weiß, dass du bei 1&1 bist und schnell aus „Vertraulichkeitsgründen“ kündigst.
Du kannst ja auch gleich mal den Quellcode von 1&1 anschauen und nachsehen, welche externen Skripten so geladen werden …
+4
MLOS17.08.1816:07
Ansonsten kannst du auch bspw. noScript einsetzen, um gezielt zu sehen, welches Skript nun wieder was von dir will. Anschließend kann man auswählen, ob du akzeptierst, oder nicht.
„"Es ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten" - Welche Fehler wurden denn erwartet?“
+4
piik
piik17.08.1816:18
Dennoch:
ReCaptcha ist so ziemlich das Nervigste an Kundenquälerei, was es gibt. Ich hätte gute Lust, alle anwendenden Webseiten zu boykottieren, wenn das ginge. Aber einen Kommentar zur Kundenfreundlichkeit kriegen die Betreiber der Seiten.
„Computer sind selten schlecht drauf - Software macht schon häufiger Mucken...“
+10
sierkb17.08.1816:30
1&1: Captcha: Codes, Bilder und Rätsel zur Spam-Prävention

heise (04.04.2018): Google beendet reCAPTCHA v1
Google hat sein altes Abtipp-Rätsel abgeschaltet. Webseitenbetreiber, die automatisierte Zugriffe weiterhin mit Googles Hilfe abwehren wollen, müssen spätestens jetzt auf eine neue reCAPTCHA-Version umstellen.

Google: Invisible reCAPTCHA (reCAPTCHA v2)
Google: reCAPTCHA v3 Beta ,
-2
muttkass17.08.1817:54
Wie Google das nach außen offiziell darstellt, ist das eine.

Ich als 1&1 würde nicht wollen, das wenn mich mein Kunde kontaktiert, Google das mitbekommt, weil es Google einfach nichts angeht. Oder wie siehst Du es, wenn Dein Hausarzt über jeden Besuch von Dir bei ihm eine Notiz an Deinen Arbeitgeber schickt?

Und ein Captcha ist nu nicht wirklich Hightech, was man nicht auch selbst hinbekommt, also was treibt 1&1 da um?
-3
@Macintosh17.08.1818:07
Entschuldige bitte, aber jetzt wird das hier langsam zur Verschwörungstheorie. Wie gesagt, guck dir an, welche Scripte von Dritten geladen werden, wenn du dich bei 1&1 einloggst. Dasselbe gilt für so ziemlich jede andere Website im Internet. Und der Vergleich mit dem Hausarzt ist ein typischer Äpfel-Birnen Vergleich.

Wenn du dein Gewissen beruhigen willst, kannst du dir ja einen VPN zulegen. Aber am aller sichersten ist immer noch: gar nicht ins Internet gehen. Dann sieht auch absolut niemand, was du auf deinem Rechner so alles machst.
„"Your time is limited. So don't waste it living someone else's life" - Steve Jobs“
-5
Embrace17.08.1818:17
muttkass
Wenn ich ein Captcha programmieren kann, wird es 1&1 auch können
Wenn du programmieren kannst, dann kannst du ja selber Googles reCAPTCHA auf einer Testseite integrieren und schauen, welche Daten übertragen werden.

muttkass
also warum dort Google in diesen vertraulichen Bereich mit reinholen?
Anscheinend scheinst du aber nicht zu verstehen, wie ein CAPTCHA funktioniert.
-4
Peter Eckel17.08.1818:20
Ich finde es immer wieder erstaunlich mit welcher Gelassenheit das elende Herumgeschüffel von Google, Facebook & Co. als selbstverständlich hingenommen wird.

Ja, klar, wenn ich mich bei meinem Provider anmelde, dann bekommt der das mit. Das ist jetzt weder verwunderlich noch vermeidbar. Aber was bitte geht einen Dreckladen wie Google, der jegliche Art von gesammelten Daten pekuniär ausschlachtet, dieser Umstand an? Genau gar nichts.

Ein Ratschlag wie "wenn Dir das nicht paßt, dann geh halt nicht ins Internet" ist da schon etwas seltsam. Das ist so ähnlich wie "wenn Du nicht willst, daß Dir jemand Dein Portemonnaie klaut, dann geh halt nicht auf die Straße".

Es wird wirklich Zeit, daß den großen Schnüffel- und Datensammelnetzwerken ein Riegel vorgeschoben wird. DSGVO war schon ein ganz netter Anfang, aber auch die ePrivacy-Verordnung tut not. Und die versuchen diverse Lobbyistenverbände gerade nach Kräften zu verwässern. Leider, wie es scheint, mit einem gewissen Erfolg.
+5
muttkass17.08.1819:03
Google stellt die Bilder zusammen und nur Google entscheidet, ob das eine richtige oder falsche Antort war. Google ist ja der Meinung, dass sie an der Stelle so richtig was drauf haben. 1&1 nimmt dann Googles Antwort und verfährt dann entsprechend. Und um an der Stelle so richtig was drauf haben zu können, muss man weitere Daten einfließen lassen. Also werden alle zur Verfügung stehenden Daten genutzt. Das können Daten aus der Vergangenheit sein und Daten zum aktuellen Einloggzeitpunkt. Was ist, wenn ich das nicht möchte? Diese Entscheidung hat 1&1 mir abgenommen. Ein Hausarzt, der entscheidet, einen Dritten mit ins Boot zu holen, und ich kann das nur als sein Kunde akzeptieren, ansonsten möchte er mit mir nicht, dann möchte ich mit ihm nicht. Es reicht mir, ihm vertrauen zu müssen. Bei unnötigen Dritten hat das aber sein Ende. Wenn er sein Business nicht selbst geregelt bekommt, dann weiß ich nicht, ob ich bei ihm richtig bin.

Gerade da ich schon Captchas programmiert habe, verwundert es mich.

Google lass ich deshalb auch nicht auf meine geschäftliche Homepage. Eine Frage der Vertraulichkeit und Seriösität.

Und solange hier keine fundierten Informationen kommen, bleibt es auch so.
0
sierkb17.08.1819:11
Peter Eckel:

Merkwürdig, was 1:1 dazu schreibt unter:

1&1: Captcha: Codes, Bilder und Rätsel zur Spam-Prävention , besonders im Abschnitt Gibt es Alternativen zu Captchas? (bitte ganz zu Ende lesen).

Zuerst erläutern sie richtigerweise und klären auf, was CAPTCHAs sind, wozu das gut ist, erklären wortreich und bebildert die verschiedenen Erscheinungsformen und warum sie sowas einsetzen und dass sie Googles reCAPTCHA einsetzen. Alles sehr einsichtig und plausibel und nachvollziebar. Aber dann, in der zweiten Hälfte des Abschnitts Gibt es Alternativen zu Captchas? üben sie Kritik an Googles reCAPTCHAs, monieren/bemängeln sie genau das, was hier auch befürchtet, moniert und bemängelt wird. Und setzen es trotzdem ein. Kann für mich dann nur bedeuten: 1&1 setzt es trotzdem ein, weil sie für sich dann wohl doch keine bessere Alternative gefunden haben. Oder/und sie haben noch andere Dienste eingebunden (siehe dazu auch deren Datenschutz-Seite ), die darüber aufklärt), wo dann im Zuge dessen sowieso Daten ausgetauscht werden, und sie haben eine Risiken- und Güterabwägung vorgenommen, dass es hierauf, auf die CAPTCHA-Sache und damit evtl. weitergegebene Tracking-Daten dann wohl auch nicht mehr groß drauf ankommt – dann können sie sie aus ihrer Sicht für ihr Angebot wohl auch benutzen mangels besserer Alternative – trotz diesbzgl. eigener kritischer Aufmerksammachung, Warnungen und Bedenken im von mir genannten Abschnitt Gibt es Alternativen zu Captchas? im durchaus lesenswerten, informativen und ja korrektem Hilfe-Dokument Captcha: Codes, Bilder und Rätsel zur Spam-Prävention.

Stringent bzw. folgerichtig die eigenen Worte betreffend ist das aus meiner Sicht jedenfalls nicht, was 1&1 da macht – für mich erst recht nicht ganz einleuchtend, wenn man diesen genannten Abschnitt gelesen hat. Entweder benutze ich das und stehe dazu und kann es auch datenschutzrechtlich verargumentieren, begründen und Bedenken entkräften bzw. zerstreuen. Oder ich äußere Bedenken, äußere datenschutzrechtliche Sorgen (wie sie das am Schluss des von mir genannten Abschnitts ja auch tun und das nicht zu knapp), mache darauf aufmerksam – dann folge ich aber auch meinen eigenen zuletzt gewählten Worten, Bedenken und Sorgen und setze es konsequenterweise dann auch nicht selber ein, zumindest nicht das, woran ich zuvor in der Schlussbemerkung Kritik geübt bzw. Bedenken geäußet habe. Strange.
+3
sierkb17.08.1819:29
1&1

[…]

Gibt es Alternativen zu Captchas?

Auch wenn Captchas heute allgegenwärtig sind, die an den Turing-Test angelehnten Verfahren bilden bei Weitem nicht die einzige Möglichkeit, eine interaktive Website gegen Spam abzusichern. Bereits 2005 hat das WAI mit der https://www.w3.org/TR/turingtest/Working Group Note 23 „Inaccessibility of CAPTCHA – Alternatives to Visual Turing Tests on the Web” einen Vorschlagskatalog zur Spam-Prävention ohne Captcha entwickelt. Im Laufe der Zeit haben sich zahlreiche Methoden etabliert, automatische Anfragen oder Eingaben zu identifizieren.

° Black-Lists: Lässt sich für Spambeiträge oder massenhafte, automatische Abfragen eine bestimmte Quelle ausmachen, haben Webseitenbetreiber die Möglichkeiten, alle Interaktionen aus dieser Richtung durch eine Aufnahme in die Black-List zu unterbinden. Dabei handelt es sich um eine Sperrliste, die alle Server oder IP-Adressen aufführt, die bei zukünftigen Abfragen blockiert werden sollen. Eine solche Black-List lässt sich manuell via .htaccess anlegen. Alternativ finden sich im Internet diverse Anti-Spam-Netzwerke sowie professionelle Dienstleister, die zentralisierte, kontinuierlich aktualisierte Sperrlisten zur Verfügung stellen.

° Honeypots: Manche Webseitenbetreiber entlarven potenzielle Kandidaten für die Black-List, indem sie Online-Formulare mit Spam-Fallen versehen. Bei diesen sogenannten Honeypots (Honigtöpfe) handelt es sich beispielsweise um Eingabefelder die via CSS oder JavaScript vor menschlichen Nutzern versteckt werden. Einfache Spam-Bots hingegen lesen in der Regel nur den HTML-Code einer Website aus und füllen selbst versteckte Felder mit automatisch generierten Inhalten. Ein klares Indiz dafür, dass die Interaktion mit der Webseite nicht über einen Webbrowser erfolgt und somit kein menschlicher Nutzer hinter der Anfrage steckt.

° Content-Filter: Eine Möglichkeit, Kommentarspam auf Blogs, in Onlineshops oder Foren entgegenzuwirken bieten Content-Filter. Auch diese arbeiten mit Black-Lists. Dabei definieren Webseitenbetreiber sogenannte „Hot Words“, Keywords die in erster Linie im Rahmen von Spam-Kommentaren vorkommen, um verdächtige Eingaben automatisch als computergeneriert zu identifizieren. Kommen Content-Filter zum Einsatz, steigt jedoch die Gefahr, dass auch Beiträge menschlicher Nutzer blockiert werden, sofern diese Keywords der Black-List enthalten.

° Serverseitige Filterung: Auf den meisten Webservern kommt eine Filter-Software zum Einsatz, die es ermöglicht, auffällige Interaktionen mit bestimmten Bereichen einer Website zu erkennen und so den Schaden durch Spam-Bots zu begrenzen. Spam-Filter stützen sich auf statische, heuristische und verhaltensbasierte Analysen, um verdächtige Interaktionen anhand auffälliger Merkmaler und bekannter Muster zu identifizieren. Analysen im Rahmen der Spamfilterung beziehen sich auf technische Merkmale des User Agents. Ausgewertet werden beispielsweise der Umfang der angefragten Daten, die IP-Adresse, die verwendete Dateneingabemethoden sowie Signaturdaten und bereits im Vorfeld besuchte Webseiten. Darüber hinaus lässt sich via Zeitstempel nachvollziehen, wie viel Zeit zwischen der Auslieferung eines Online-Formulars und dem Eingang der Antwort vergeht. Denn im Gegensatz zu menschlichen Nutzern legen Spam-Bots ein beträchtliches Tempo beim Ausfüllen von Eingabefeldern an den Tag.

Eine weit verbreitete Alternative zum klassischen Captcha, die sich auf verhaltensbasierte Analysen stützt, stammt ebenfalls aus dem Hause Google. Unter dem Namen „No CAPTCHA reCaptcha“ bietet Google seit 2013 einen Human-Verification-Service an, der interaktive Webseiten zuverlässig gegen Missbrauch absichert und dabei in den meisten Fällen ohne Captcha auskommt.

Statt Nutzer vor eine auf visuellen, auditiven oder logischen Zusammenhängen beruhende Aufgabe zu stellen, umfasst Googles neustes reCAPTCHA lediglich eine einfache Check-Box.

Setzt ein Nutzer ein Häkchen bei „Ich bin kein Roboter“ prüft die Software im Hintergrund, mit welcher Wahrscheinlichkeit es sich eine automatische Eingabe handelt. Dabei setzt Google auf eine fortgeschrittene Risikoanalyse. Welche Prüfschritte dieser Prüfalgorithmus umfasst hält das Unternehmen geheim. Im Netz werden jedoch folgende Merkmale diskutiert:

  • Cookies
  • IP-Adresse
  • Mausbewegungen im Bereich der Checkbox
  • Dauer des Aufenthalts


Kommt die Software zu dem Schluss, dass es sich um einen menschlichen Nutzer handelt, kann dieser ungehindert fortfahren. Nur, wenn das Ergebnis der Analyse auf ein hohes Spam-Risiko schießen lässt, muss ein Captcha absolviert werden. No CAPTCHA ist somit ein vorgelagertes Prüfverfahren, das evaluiert, ob eine Verification via Turing Test notwendig ist oder übersprungen werden kann. Das kommt dem Nutzer in Bezug auf die Usability entgegen, wirft jedoch datenschutzrechtliche Probleme auf.

Webseitenbetreiber, die das neue reCAPTCHA verwenden, übermitteln Google automatisch Bewegungsdaten ihrer Nutzer. Die User müssen in der Datenschutzerklärung daher explizit darauf hingewiesen werden, dass Drittanbietersoftware im Rahmen der Spam-Prävention zur Anwendung kommt.

Auffällig ist zudem, dass Google für das neue reCAPTCHA die allgemeinen Nutzungsbedingungen sowie eine globale Datenschutzerklärung angibt. Diese kommt auch bei allen anderen Google-Diensten zur Anwendung. Es ist daher nicht auszuschließen, dass das Unternehmen die gesammelten Daten auch jenseits der Spam-Prävention zur Optimierung der eigenen Dienstleistungen einsetzt – zum Beispiel im Bereich der Werbung. Thematisiert wird diese Problematik in einem Artikel des Online-Magazins Business Insider. Obwohl sich der Google-Dienst großer Beliebtheit erfreut, sucht man eine öffentliche Stellungnahme deutscher Datenschutzbehörden bisher vergeblich.


Auf der aktuellen Startseite des reCaptcha-Projekts (Stand: Januar 2017) kündigt Google mit Invisible reCAPTCHA bereist eine Weiterentwicklung den des No CAPTCHA reCAPTCHA an, das ohne interaktive Check-Box auskommt.

In der Theorie funktioniert das Invisible reCAPTCHA folgendermaßen: Füllt ein Nutzer ein Online-Formular aus, laufen im Hintergrund diverse Analyseprozesse ab, über die sich Google bisher allerdings noch in Schweigen hüllt.




Oder hat sich muttkass geirrt, und wir (inkl. mir haben es bisher nicht überprüft) tun 1&1 unrecht, und 1&1 setzt gar nicht Googles reCAPTCHA ein, sondern dort kommt ein eigenes, von 1&1 erstelltes CAPTCHA zum Einsatz?
+1
Embrace17.08.1819:35
1&1 nutzt Googles reCAPTCHA.
0
sierkb17.08.1819:41
Embrace
1&1 nutzt Googles reCAPTCHA.

Dann ist das strange, finde ich, was sie einerseits schreiben und andererseits machen. Oder die Gründe für die von ihnen geäußerten Bedenken existieren nicht mehr, und ihre Ausführungen/Warnungen dazu sind überholt. Was ich nicht so recht glaube, es im Moment aber nicht besser weiß und etwas im Dunkeln tappe, mich erst schlauer lesen muss dazu.
0
muttkass17.08.1820:05
Ich habe eine Aussage eines Insiders, dass das Captcha ein Schnellschuss war. Also unter Druck eingeführt. Und es ist ja nicht so, dass sich alle lieb haben auf der Welt. Deshalb sehe ich da auch eine Einflussnahme auf 1&1, dieses Captcha zu implementieren. Sicher nicht mit der Zielsetzung zum Wohle von 1&1 und seiner Kunden. Wer das glaubt, weiß nicht nur nicht, wie ein Captcha funktioniert. Interessant wären hierzu mal Aussagen des CCC.

Danke für Deine Ausführungen, sierkb!
+1
Embrace17.08.1820:17
muttkass
Was stört dich denn jetzt explizit daran, dass 1&1 reCAPTCHA verwendet. Welche Daten möchtest du nicht in Googles Händen sehen?
0
Peter Eckel17.08.1820:42
Embrace
muttkass
Was stört dich denn jetzt explizit daran, dass 1&1 reCAPTCHA verwendet. Welche Daten möchtest du nicht in Googles Händen sehen?

Ich kann nicht für multicass antworten, nur für mich.

Und ich möchte nach Möglichkeit gar keine Daten in Googles Händen sehen.
+4
rmayergfx
rmayergfx17.08.1820:42
Für was werden den reCaptcha denn eingesetzt ? Ja genau, um die bösen Spambots draußen zu halten.
Die Anmeldung bei 1&1 gehört zwingend auf 2FA umgestellt und dann benötigt man auch keinen solchen Quatsch wie Captchas, egal von welchem Anbieter.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+6
sierkb17.08.1820:59
Peter Eckel
Embrace
muttkass
Was stört dich denn jetzt explizit daran, dass 1&1 reCAPTCHA verwendet. Welche Daten möchtest du nicht in Googles Händen sehen?

Ich kann nicht für multicass antworten, nur für mich.

Und ich möchte nach Möglichkeit gar keine Daten in Googles Händen sehen.

Hmm, Frage: warum nutzt Du dann z.B. MTN und schreibst hier? MTN nutzt u.a. massiv Googles diesbzl. Angebote und Dienste, ist deren Kunde, trackt mehrfach (nicht nur via Google Analytics sondern auch via VG Wort Zählpixel), benutzt deren Ad-Sense-Werbung, bindet/spielt sie hier ein, ist deren Kunde und Partner, verdient damit sein Geld, hält damit MTN am Laufen.

Müsstest Du dann aber nicht ehrlicherweise, redlicherweise, konsequenterweise MTN, die das alles nutzen und einsetzen und mit Deinen/unseren Daten, Metadaten, Datenspuren Geld verdienen bzw. diese via dieser eingebundenen und von Dir verabscheuten Dienste ihren Weg zu Google finden, den Rücken kehren und MTN boykottieren und dafür abstrafen, wenn das alles so schrecklich ist und so unerträglich und verwerflich?
-4
Peter Eckel17.08.1821:11


Und bevor Du fragst: Ich habe mich für den werbefreien Zugang registriert und bezahle auch die App. Genau aus diesem Grund.

Ganz abgesehen davon verbitte ich mir von Dir jegliche Äußerung über meine Ehrlichkeit, Redlichkeit und Konsequenz.
+5
muttkass17.08.1821:23
Ich sehe kritisch zum einen, dass Google sehen kann, wann bei 1&1 wieviel Betrieb ist, also die normale Wirtschaftskriminalität. Sie stehen quasi an der Eingangstür der Frittenbude, zählen die Kunden und wissen durch andere Daten, wer der jeweilige Kunde ist. Das ist die zweite Sache: Ausspionierung von Personen. Dabei sind sicherlich viele uninteressante Personen als Beifang, aber auch die sind statistisch auszuwerten, um die Stimmung einer mehr oder weniger lokal oder sonstwie ausgewählten Gruppe untersuchen zu können. Und die besonders wichtigen Personen schließlich werden individuell observiert. Einen Privatdetektiv kann man noch eventuell erkennen, aber was im Netz abgeht ...

Ich empfehle dazu die Seite
www.golem.de/news/de-cix-wie-sich-der-internetknoten-frankfu rt-abhoeren-laesst-1411-110344.html
, die schildert, dass durch den NSA-Untersuchungsausschuss herauskam, dass die Telekom im Frankfurter Raum 5000 „Kunden“ hat, die am Internet lauschen. Bei großzügig 250 Ländern auf der Erde käme man auf 250 oder 500 Geheimdienste, aber 20 pro Land?

Diese „Kunden“ müssen sich also irgendwie anders zusammensetzen. Leider sagt die Telekom, dass die Identität dieser Kunden unter das Geschäftsgeheimnis fallen. Klar, das sind eben nicht einfache Kunden von 1&1, sondern diese Kunden mit Sonderrechten genießen natürlich auch eine erhöhte Anonymität.
+2
sierkb17.08.1821:26
Peter Eckel


Und bevor Du fragst: Ich habe mich für den werbefreien Zugang registriert und bezahle auch die App. Genau aus diesem Grund.

Hmmm, trotzdem nutzen sie es, setzen es ein, auch wenn ein paar Deiner Daten dann weniger dort auftauchen. Zumal sie auch noch Zählpixel der VG Wort einsetzen, ich nehme an, die blockst Du per Ad-Blocker auch?
Und selbst, wenn man für sich selber alles blockt und ggf. sogar dafür zahlt, kommt es doch trotzdem zum Einsatz, und MTN finanziert sich darüber weiterhin. Warum trägt man das dann auch indirekt trotzdem mit, indem man es weiterhin nutzt und boykottiert es nicht konsequenterweise komplett, weil man grundsätzlich damit nicht einverstanden ist und man weder mittelbar noch unmittelbar daran beteiligt sein und es in keinster Weise mittragen und unterstützen möchte, dass es vom Betreiber überhaupt gemacht wird? Wäre das nicht ehrlicher und konsequenter?

Stattdessen wird sich hier regelmäßig das Maul drüber zerrisssen und auf dem bösen Google herumgeprügelt, dabei lebt und funktioniert und profitiert gerade diese Seite hier ganz erheblich und ganz wesentlich genau davon bzw. von dem, was Google da mit seinen so gescholtenen Diensten anbietet und dem Betreiber Synium ermöglicht.
Ein bisschen eigenartig doppelzüngig und mit zweierlei Maß messend ist diese ganze Diskussion und das regelmäßige Google-Bashing und Tracking-Bashing ausgerechnet hier in diesem Forum vor dem Hintergrund schon, findest Du nicht selber?
-2
sffan17.08.1821:30
muttkass
Ich werde 1&1 aus Vertraulichkeitsgründen verlassen.
Also bitte konsequent sein. Bei den Grad an ... (den ich manchmal verstehen kann) gleich das ganze i–net kündigen/verlassen.

Ich finde das Zeug vor allem nervig. Besonders das Ding, was dhl bei seinen privatkundenportal einsetzt. Ich glaube das ist genau das hier Diskutierte.. Mit den pkw, strassenschildern usw. Ultranervig...
Ich bin kein Roboter, denn ich lass mich von dem Mist drangsalieren..🤢
Ja, ist manchmal fragwürdig. Ich bin kein Freund von Tante google. Ich finde es vor allen sehr schlecht gemacht aus Nutzersicht. Ich kriege jedes Mal Blutdruck, wenn ich das Ding sehe und mich auf die kommende Qual nicht freue.
+2
cps17.08.1821:34
sierkb
Müsstest Du dann aber nicht ehrlicherweise, redlicherweise, konsequenterweise MTN, die das alles nutzen und einsetzen und mit Deinen/unseren Daten, Metadaten, Datenspuren Geld verdienen bzw. diese via dieser eingebundenen und von Dir verabscheuten Dienste ihren Weg zu Google finden, den Rücken kehren und MTN boykottieren und dafür abstrafen, wenn das alles so schrecklich ist und so unerträglich und verwerflich?

In letzter Konsequenz heißt das kein Internet mehr, wenn man alles blockiert oder boykottiert, wo Google seine gierigen Finger drin hat. Wobei man schon keine Wahl mehr hat, wenn Funktionalität ohne Google eingeschränkt wird. Bei einer von mir verwendeten Bank kann ich mich schon nicht mehr anmelden, weil die reCaptcha verwendet.
+4
Peter Eckel17.08.1821:36
sffan
Also bitte konsequent sein. Bei den Grad an ... (den ich manchmal verstehen kann) gleich das ganze i–net kündigen/verlassen.

Es gibt Alternativen zu 1&1. Es gibt keine echten Alternativen zum Internet. Insofern ist das nicht zu Ende gedacht.

Ich muß allerdings zugeben, daß die Nutzung von Google-Diensten nicht der beste Grund ist, 1&1 den Rücken zu kehren. Da gibt es wirklich ausreichend andere und bessere.
0
sffan17.08.1821:49
Peter Eckel
sffan
Also bitte konsequent sein. Bei den Grad an ... (den ich manchmal verstehen kann) gleich das ganze i–net kündigen/verlassen.

Es gibt Alternativen zu 1&1. Es gibt keine echten Alternativen zum Internet. Insofern ist das nicht zu Ende gedacht.

Ich muß allerdings zugeben, daß die Nutzung von Google-Diensten nicht der beste Grund ist, 1&1 den Rücken zu kehren. Da gibt es wirklich ausreichend andere und bessere.

Ok. Mein satirischer Unterton ist wohl nicht angekommen...
Ich werde es überleben..

Ich bin mit 1&1 schon seit vielen Jahren sehr zufrieden und froh, daß ich mit dem margentafarbenen Riesen primär nix mehr zu schaffen habe.
So verschieden kann die Welt aussehen.

Und ich werd meinen inet Zugang aber nicht kündigen, auch wenn ich mir sicher bin, daß mein traffic auch weiter zum Teil über margenta farbene Kabel hoppelt.
Einfach sich um wichtiger Dinge kümmern, statt vom Glaubenskrieg zu träumen.. 😉
+1
muttkass17.08.1821:53
Ist ja nicht der einzige Grund. Es kamen gerade mehrere zusammen, was nicht heißt, dass man 1&1 nicht empfehlen kann. Es kommt eben auf die eigenen Bedürfnisse an, und wenn die mit der Zeit steigen und es dafür bei 1&1 kein passendes Angebot gibt, dann bleibt einem nur, sich anderweitig umzuschauen. Da helfen auch nicht wie bei mir 20 zufriedene Jahre. Ich muss in der Zukunft klarkommen. Der neue Provider setzt Google leider auch ein. Was soll ich machen? Wie lange soll ich suchen?
-2
sierkb17.08.1821:58
cps
In letzter Konsequenz heißt das kein Internet mehr, wenn man alles blockiert oder boykottiert, wo Google seine gierigen Finger drin hat. Wobei man schon keine Wahl mehr hat, wenn Funktionalität ohne Google eingeschränkt wird.

Wieso ist Google daran schuld, wenn MTN bewusst und willentlich und in vollem Wissen um das alles deren Werkzeuge und Dienste nutzt, um mit deren Hilfe, weil sie sind wie sie sind, weil sie funktionieren wie sie funktionieren, Geld zu verdienen und diese Seite zu betreiben? Nicht, weil Google das so will und verlangt. Sondern weil der Betreiber von MTN das so will und für sich so entschieden hat. Natürlich hat MTN eine Wahl, hätte anders wählen können, hätte es nicht wählen können, sich dagegen entscheiden können, diese Google Services, Google Analytics, Google Adsense, diese VG Wort Zählpixel nicht zu verwenden, nicht einzubinden!

Warum verzichtet MTN nicht einfach auf diese Art, es zu finanzieren? Warum prügelst Du Google dafür, warum nicht MTN bzw. Synium, dass sie das überhaupt nutzen und nicht Nein dazu sagen? Man kann auch Nein zu bestimmten Dingen sagen und sagen: Nein, das mache ich nicht, das nutze ich nicht. Auch MTN bzw. Synium kann/könnte das. Niemand zwingt Synium/MTN dazu, diese von vielen seiner Nutzer offenbar verhassten Werkzeuge einzusetzen und auf deren Rücken und via dieser Google Dienste Geld mit deren Daten zu verdienen. Auch zwingt niemand MTN, zu tracken und neben Google Analytics auch noch Dienste einzubinden und zu verwenden, die mit Google gar nix zu tun haben und jemand anderes dafür verantwortlich zeichnet: VG Wort Zählpixel z.B.

Warum macht ihr Google für etwas verantwortlich, was nicht Google zu verantworten hat sondern der/die betreffenden Betreiber, die es in vollem Wissen um die Kritiken darum trotzdem einsetzen? Warum straft ihr so einen Betreiber nicht einfach ab, dass er das tut – nicht Google, er, der Betreiber hat diese Entscheidung gefällt und setzt es bei sich ein! – obwohl es euch total gegen den Strich geht und ihr innerlich auf die Barrikaden geht deswegen? Wo ist euer Protest MTN gegenüber, dass sie sowas machen und überhaupt einsetzen, euch offenbar, wenn der gehegte Groll halbwegs plausibel sein soll, quasi zumuten und euch, jedem von uns, aufzwingen ("freikaufen" davon nur in sehr begrenztem Maße vorgesehen, technisch gesehen nahezu nicht möglich)?
-4
sffan17.08.1822:02
muttkass
Was soll ich machen? Wie lange soll ich suchen?
Entscheidungsmatrix wäre eine Idee.
So findest Du einen der Provider, die die kleinsten und oder wenigsten Kröten aus Deiner Perspektive zum schlucken mitliefert.

Ist aber ganz schön viel Arbeit. Mir wäre das zu „teuer“.

Ps: das könnte wieder einer dieser Konten sein, die versuchen solche wilden Diskussionen zu starten. Das Konto des Threaderstellers ist erst vor einer Woche angelegt worden.
Jetzt wird meine Paranoia wach.. und ich lege mich aufs Ohr.. so long..
+1
muttkass17.08.1822:14
Ja, ich habe augenblicklich auch andere Dinge, die vorgehen, leider. Keine Angst, kannst ohne Paranoia schlafen gehen
0
rmayergfx
rmayergfx17.08.1822:46
Dir ist schon bewusst, das 1&1 ein reiner Reseller ist und alles anmietet und auch da Daten fliessen, ob du willst oder nicht. Von daher ist Google reCaptcha unschön, aber wie oft loggt man sich so ins Kundencenter ein ? Auf 2FA umgestellt ? Dann dürfte das Thema Captcha auch gegessen sein.
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
+4
sierkb17.08.1823:15
Peter Eckel
Ganz abgesehen davon verbitte ich mir von Dir jegliche Äußerung über meine Ehrlichkeit, Redlichkeit und Konsequenz.

Meine Äußerungen bezogen sich nicht auf Dich persönlich, Entschuldigung.
Ich meine sie im Hinblick auf alle hier und auf die Debatte an sich. Ich finde sie irgendwie scheinheilig und irgendwo unehrlich und inkonsequent geführt im Hinblick auf MTN und dass der Betreiber dieser Seite diese Mittel Googles, die hier bei einigen offenbar größtes Unbehagen hervorrufen, gewählt hat (er hätte es auch bleiben lassen können im Hinblick auf die Kritik) und jeder Nutzer hier aufgrund dieser Wahl durch den Betreiber dem ausgesetzt ist, ob er will oder nicht, wenn er diese Seite besucht oder gar hier schreibt. Warum regt sich keiner über Synium, den Betreiber von MTN auf, dass sie das machen und derlei Mittel benutzen statt drauf zu verzichten? Verzicht seitens des Betreibers wäre möglich bzw. wäre möglich gewesen. Und wenn nicht – warum die Aufregung zulasten des gewählten Werkzeugs statt zulasten dessen, der es totz aller Antipathien gegen dieses Werkzeug bewusst einsetzt und Geld damit verdient statt drauf zu verzichten?

Wenn diese auch von MTN gewählten Google'schen Werkzeuge so besorgniserregend scheiße sind, MTN dank ihnen die Seite betreibt und damit sogar Geld verdient, wieso wird das klaglos so hingenommen, statt diese Wahl dieser Werkzeuge lautstark zu bekritteln und seinen Unmut darüber zu äußern? Stattdessen wird immer mit dem Finger woanders, in die weite Ferne gezeigt. Dabei findet das alles auch auf diesem Boden und unter unseren Füßen statt. Weil Synium/MTN (und nicht Google) das so entschieden hat und so will bzw. sich dazu bereiterklärt hat, da mitzumachen, es zu nutzen und davon mit zu profitieren.

Wo ist der allseitige Protest gegen Synium/MTN, was diese ihre eigene Entscheidung angeht?
Bleibt aus. Stattdessen wird (ob zurecht oder zu unrecht, sei jetzt mal dahin gestellt) woanders hingezeigt, zum Werkzeugmacher, der kriegt alles ab. Warum? Mir nicht so ganz ersichtlich. Und irgendwo unfair und sehr einseitig geführt die Debatte und die Anschuldigungen.
+1
john
john18.08.1808:12
soviel facepalm in nur einem
einzigen thread...

riecht für mich nach troll
„biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.“
+1
sffan18.08.1808:36
john
riecht für mich nach troll
Sehe ich auch so. Vor ner Woche angemeldet und dann gestern diese (für mtn) eher off-topic Diskussion aufgemacht. Sonst gar nix. Es gab schon ähnliche Fälle in der Vergangenheit. Hoffentlich ist die heisse Luft nun richtig draussen... Manche Leute haben wirklich schräge Hobbies..
-1
muttkass18.08.1809:47
Andere als Troll zu bezeichnen, während man selbst nichts inhaltlich beizutragen hat, ist jetzt aber auch keine Qualifikation, aber solche Leute gibt es überall. Für Euch war das Thema auch nicht gedacht. Spielt da weiter, wo ihr gerade wart.
-3
Embrace18.08.1810:23
Ob Troll oder nicht spielt hier keine Rolle. Das Thema ist diskussionswürdig.
+3
matt.ludwig18.08.1813:40
Du bist immer noch nicht auf das Thema 2fa eingegangen. Seltsam.
+1
muttkass18.08.1821:56
„Es gehört umgestellt“ ist nicht „Das kannst Du selbst auf 2FA umstellen, siehe folgende Anleitung bei 1&1“.
0
muttkass19.08.1800:43
Dank an rmayergfx für den Link, mit dem man das Captcha durch 2-Faktor-Authentifikation ersetzen kann. Leider ist das bei den Einstellungen nicht zu finden. Auch der Support hatte eine Beschwerde meinerseits zum Captcha nicht beantwortet. Somit Problem bei 1&1 gelöst

Sie bauen im Augenblick heftig an den Oberflächen, also könnte man es damit entschuldigen. Sieht teilweise schön aus, aber es gibt sehr viele Punkte und das Finden wird wohl zum Problem werden. Ist aber dann ein Luxusproblem.
0
muttkass19.08.1800:57
Werde 1&1 also nur noch aus den anderen Gründen verlassen, die sich nicht so einfach abstellen lassen und seit Jahren für mich nervig sind: Dateianzahlbegrenzung auf 260.000 und ein Restore einer Datei wird zu einem Komplett-Restore, weil das Restore-Tool keine Auswahl der einen Datei erlaubt, weil er mit 500 Objekten in einer Hierarchie-Ebene überfordert ist. Nach dem Restore habe ich annähernd 2x 260.000 Dateien mit der Folge, dass keine neue Datei angelegt werden kann, bevor die nicht alle wieder gelöscht sind, und das dauert Stunden. Außerdem läuft rsync aus unerfindlichen Gründen nicht zuverlässig: von den 260.000 Dateien werden 10.000 nicht an die andere Stelle gesynct.
0
matt.ludwig19.08.1809:17
Such dir ruhig noch bis morgen Gründe. I‘m out.
-2
Embrace19.08.1810:03
So schnell kann man also die „Vertraulichkeitsgründe“ ersetzen … Die Prioritäten sind dementsprechend auch klar definiert …
-1
muttkass19.08.1810:41
Immer locker bleiben!

Das Google-Captcha ist für mich ein KO-Kriterium. Und wenn das wegfällt, dann gibt es die bereits erwähnten weiteren Gründe, die zusammengenommen auch einen Wechsel rechtfertigen. Es gibt noch einen Grund und dann sind wir bei Safari: 1&1 hat zum 18. Juni ein neues SSL-Zertifikat installiert, das dafür verantwortlich ist, dass man mit einem Safari 6.1.6 aus 10.7.5 die Domain nicht mehr angezeigt bekommt. Außer meinen Kunden trifft es auch mich. Dafür hat 1&1 ein Angebot einer anderen SSL-Konstruktion, die mit 17 Euro pro Monat auch keine für mich infrage kommende Lösung ist. Bei anderen Providern ist das „normale“ SSL schon kompatibel.
-1
muttkass19.08.1811:40
embrace: Nicht alles, was Du nicht verstehst, bedeutet, dass der andere einen Dachschaden hat. Ich vermute, dass Du diese falsche Schlussfolgerung in Deinem Leben häufiger machst. Insofern hast Du aus diesem Thread noch etwas für Dich lernen können.
0
sierkb19.08.1811:56
infosecurity, opinion: CAPTCHA + reCAPTCHA: Are they the Best Fraud Prevention Solution for your Business?

Teamviewer Community (16.12.2016, 01.11.2017): Why is Captcha still used when 2 factor authentication is enabled

Medium (12.10.2015): Two-Factor Authentication Doesn’t Replace CAPTCHA
0
sierkb19.08.1812:21
Auch hier wieder beides im Einsatz (weil auch hier wieder der Grundsatz gilt "security comes in layers"):

Elsner: Magento Service Improved With Google reCAPTCHA and Two-Factor Authentication

Und 1&1 wird es aus gleichen Gründen machen. Wie viele, viele andere auch. Beides einsetzen bzw. das Beste jeweils aus 2 Welten. Um ein Problem von 2 Seiten und mit zwei sich ergänzenden Methoden anzugehen und abzusichen. Es gibt gute Gründe, CAPTCHAs einzusetzen (und davon dann möglichst die am Besten und am weitesten entwickelte mit geballter KI und KI-Know-How dahinter, und da ist reCAPTCHA offenbar ganz vorne mit dabei oder vielleicht sogar führend wenn nicht gar das Mittel der Wahl mit der besten Qualität), und es gibt gute Gründe, auf 2FA zu setzen. Am Besten beides parallel bzw. in Kombination oder je nach Einsatzzweck wahlweise. Und so wird es vielfach wohl auch gemacht. Warum? Weil es aus Sicht vieler Verantwortlicher offenbar das Beste ist, es so zu tun, und dann nimmt man auch die besten verfügbaren Werkzeuge dazu, wägt alle Chancen und Risiken und Trade-offs gegeneinander ab und fällt dann eine Entscheidung. Um die bestmöglichen Ergebnisse im Sinne größtmöglicher Sicherheit zu erreichen.
0
john
john19.08.1813:05
Es gibt noch einen Grund und dann sind wir bei Safari: 1&1 hat zum 18. Juni ein neues SSL-Zertifikat installiert, das dafür verantwortlich ist, dass man mit einem Safari 6.1.6 aus 10.7.5 die Domain nicht mehr angezeigt bekommt.
noch mehr facepalm...

das ist etwas gutes und begrüßenswertes und vor allem auch durch diverse „internet mitdefinierenden gruppierungen“ vorgegeben.

hintergrund: das mehr als 20 jahre alte tls1.0 wird nicht mehr unterstützt. gott sei dank. es gilt seit langem als komplett gehackt und komplett unsicher.
ein provider wird von der payment card industry und von paypal abgestraft, wenn der provider tls 1.0 heute noch zulässt auch seinen servern.
was meinst du wieviele kunden des providers dem provider wohl aufs dach steigen wenn die kunden plötzlich kein paypal oder visa/mastercard (in zb ihren shops) mehr einsetzen können.

dass dein steinalter, offiziell unsupporteter browser von deinem steinalten, offiziell unsupportetem betriebssystem nix „neueres“ als tls1.0 kann, ist fucking dein problem. tls 1.1 ist auch nicht gerade erst gestern rausgekommen, sondern vor 15 jahren. beschwer dich bei apple oder setz halt aktuelle und unterstütze software ein.

erst die seltsame facepalm-würdige argumentation zu recaptchas und jetzt das:

wenn du ganz offensichtlich das internet nicht kapierst, dann halt dich nicht darin auf.

troll.
„biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.“
+3
Embrace19.08.1813:09
muttkass
embrace: Nicht alles, was Du nicht verstehst, bedeutet, dass der andere einen Dachschaden hat. Ich vermute, dass Du diese falsche Schlussfolgerung in Deinem Leben häufiger machst. Insofern hast Du aus diesem Thread noch etwas für Dich lernen können.

Der Sinn des Threads ist mir nur nicht klar. Im Eingangspost nennst du das CAPTCHA von Google als Grund, 1&1 zu kündigen. Für mich übertrieben, aber ich kann den Schritt bei gewissen Personen nachvollziehen. Du gesteht dann aber selbst ein, dass dir selbst ohne reCAPTCHA einige Dinge bei 1&1 missfallen, die einen Wechsel rechtfertigen.

Geht es dir also darum die Nutzung von Googles Diensten bei deinem Provider anzukreiden oder 1&1 generell schlecht dastehen zu lassen? Die von dir genannten Punkte (Dateilimit, Restore) würden für mich übrigens wesentlich eher zu einem Anbieterwechsel führen als die Einbettung von reCAPTCHA.

PS: Mich wundert außerdem, dass jemandem, dem es anscheinend um Sicherheit und Datenschutz geht, nicht selbstständig schaut, ob Zwei-Faktor-Authentifizierung bei 1&1 möglich ist.

PPS: Dass andere denken könnten, du hättest einen Dachschaden, hast du übrigens durch so Kommentare wie das obige Zitat selbst zu verantworten 😉
+3
muttkass19.08.1815:10
john und Admin: wenn das hier die gelebte Nettikette ist, sollte ich mich wohl hier abmelden. Offensichtlich schaffst auch Du es nicht, mehr als Deine Sicht gelten zu lassen. Dass die Realität etwas komplexer ist, auf den Gedanken kommst Du wohl nicht. Und damit Deine Welt schön eindimensional bleiben kann, wird der andere beschimpft? Psychopath!
-3
muttkass19.08.1815:14
embrace: ich glaube nicht, dass ich Dir noch etwas erklären sollte, weil die Stelle haben wir hier schon lange nicht mehr.
-2

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um sich an einer Diskussion beteiligen zu können.

OK MacTechNews.de verwendet Cookies unter anderem für personalisierte Inhalte, Seitenanalyse und bei der Auslieferung von Google-Anzeigen. Dies war zwar schon immer so, auf Wunsch der EU muss nun jedoch explizit darauf hingewiesen werden. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen